Wichtige Updates
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Überblick: USA und Israel attackieren Iran, Teheran schlägt zurück, Ali Khamenei ist tot
- Die USA und Israel haben am frühen Samstagmorgen mit Angriffen auf Iran begonnen. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet. Die Revolutionswächter drohen mit Vergeltung, US-Präsident Trump im Gegenzug mit beispielloser Gewalt.
- In der Nacht zu Sonntag dauerten die Angriffe an.
- Die iranischen Gegenattacken sind massiv: Iran feuerte Raketen auf Israel ab, außerdem unter anderem auf Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs.
- In Pakistan und dem Irak haben zahlreiche Menschen vor US-Konsulaten gegen die Tötung von Ali Khamenei protestiert. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. Die Rede ist von mehreren Toten.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Nachruf auf Ali Khamenei: Mit dem Tod von Irans Oberstem Führer endet die jahrzehntelange Herrschaft eines Mannes, der sein Regime in den Abgrund geführt hat
- Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Daten und Grafiken zum Irankrieg sehen Sie hier.
- Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein? Hier gibt’s die Antworten
- Setzt Iran jetzt die gesamte Region in Brand? Das Regime reagiert mit massiven Gegenschlägen auf die Angriffe – mit welchen Folgen?
- Der SPIEGEL-Leitartikel: Irans Regime ist mörderisch – Trumps Krieg ist trotzdem falsch
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Merz ruft Nationalen Sicherheitsrat zusammen
Bundeskanzler Friedrich Merz trommelt wegen der Eskalation im Nahen Osten am Sonntagmittag den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Krisensitzung zusammen. Gemeinsam mit den wichtigsten Ministern des Kabinetts, darunter Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Außenminister Johann Wadephul (CDU), will Merz in der geheim tagenden Runde die Folgen der Militäroperation besprechen, die am frühen Samstagmorgen von Israel und den USA gestartet wurde.
Thema dürfte nicht nur die volatile Situation in Nahost sein, sondern auch um mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage hier in Deutschland. Merz reist am Montag in Richtung Washington, dort ist ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant. Bisher hat sich die Bundesregierung mit jeglicher Kritik an der Operation, bei der die Spitze des iranischen Regimes ausgeschaltet wurde, auffällig zurückgehalten.
Thema dürfte nicht nur die volatile Situation in Nahost sein, sondern auch um mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage hier in Deutschland. Merz reist am Montag in Richtung Washington, dort ist ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant. Bisher hat sich die Bundesregierung mit jeglicher Kritik an der Operation, bei der die Spitze des iranischen Regimes ausgeschaltet wurde, auffällig zurückgehalten.
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Putin verurteilt Khameneis Tötung als »zynischen Mord«
Russlands Machthaber Wladimir Putin hat die Tötung Ali Khameneis als »zynischen Mord« bezeichnet. Der Angriff Israels und der USA verstoße gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts, sagte Putin laut der russischen Agentur Tass. Demnach kondolierte er dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Dass Putin Verstöße gegen das Völkerrecht moniert, überrascht. Schließlich führt er seit Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Putin und Khameneis bei einem Treffen 2022. Foto: Uncredited / Office of the Iranian Supreme Leader / AP/ dpa
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Diese drei Männer sollen die vorübergehende Staatsspitze bilden
Der Tod von Ali Khamenei lässt Iran führungslos zurück. Nun soll ein Trio die vorübergehende Staatsspitze bilden, berichtet die regierungsnahe Nachrichtenagentur Isna. Der Geistliche Aliresa Arafi wurde demnach in den iranischen Führungsrat berufen. Das Gremium nehme die Aufgaben des Obersten Führers wahr, bis der Expertenrat einen Nachfolger gewählt habe. Arafi bilde zusammen mit Präsident Masoud Pezeshkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Edschei die vorübergehende Staatsspitze.
Aliresa Arafi bei einem Papstbesuch 2022. Foto: Vatican Media / Reuters
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Warteschlangen an Tankstellen im Libanon
In der libanesischen Bevölkerung herrscht Sorge, dass ihr Land trotz bisherigem Schweigen der Hisbollah in den Krieg verwickelt werden könnte. Schon bevor Iran gestern mit der Straße von Hormus eine wichtige Handelsroute blockierte, bildeten sich vor libanesischen Tankstellen lange Schlangen, wie die Zeitung »L'Orient Today« berichtet.
Libanons Premierminister Nawaf Salam rief die Bürgerinnen und Bürger auf, »nicht in Panik zu verfallen«. Laut verschiedenen Ministern ist Treibstoff für mehr als zwei Wochen vorrätig, Mehl für Brot soll es demnach für zwei Monate geben, Supermarkt-Besitzer hätten von Lebensmittel-Vorräten für drei bis vier Wochen berichtet. Der Wirtschaftsminister warnte Ladenbetreiber davor, die Situation auszunutzen und Preise anzuheben. Um die Versorgung mit alltäglichen Gütern zu gewährleisten, ermöglicht der Beiruter Hafen nun 24 Stunden am Tag durchgehend Lieferungen.
Libanons Premierminister Nawaf Salam rief die Bürgerinnen und Bürger auf, »nicht in Panik zu verfallen«. Laut verschiedenen Ministern ist Treibstoff für mehr als zwei Wochen vorrätig, Mehl für Brot soll es demnach für zwei Monate geben, Supermarkt-Besitzer hätten von Lebensmittel-Vorräten für drei bis vier Wochen berichtet. Der Wirtschaftsminister warnte Ladenbetreiber davor, die Situation auszunutzen und Preise anzuheben. Um die Versorgung mit alltäglichen Gütern zu gewährleisten, ermöglicht der Beiruter Hafen nun 24 Stunden am Tag durchgehend Lieferungen.
Bereits in früheren Krisen kam es zu drastischen Engpässen. Häufig wird der Strom im Land mit treibstoffbetriebenen Generatoren erzeugt. Beispielsweise 2022 folgten aus der Benzinkrise regelmäßige Ausfälle der Strom- und Internetversorgung.
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Rauchsäulen über Teheran, Schäden in Tel Aviv, Ausschreitungen in Pakistan – die Bilder
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Vom Flughafen BER starten keine Flieger nach Nahost
Wegen der militärischen Eskalation in Nahost gibt es derzeit weder Abflüge noch Ankünfte vom Flughafen BER in und aus Ländern der Region. Das betreffe die Ziele Tel Aviv, Dubai, Dschidda und Doha, sagte ein BER-Sprecher. Die Fluggesellschaften hätten alle Verbindungen bis mindestens Montagvormittag abgesagt. Betroffene Passagiere sollten sich über die Webseiten ihrer Fluglinien informieren.
Reisende am Flughafen BER. Foto: Annette Riedl / dpa
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Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Hisbollah schweigt weiter – andere Gruppen im Libanon gegen Eintritt in Krieg
Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte ursprünglich gedroht, in einen Krieg einzugreifen, sollten hochrangige iranische Führungsfiguren getötet oder das Regime in Teheran existenziell bedroht werden. Nun schweigt sie jedoch. Ein Statement von Hisbollah-Chef Naim Kassim am Samstagnachmittag wurde abgesagt. Einer der höchsten schiitischen Geistlichen im Land kondolierte zum Tod von Irans Oberstem Führer Ali Khamenei, ließ jedoch weitere Schritte der Hisbollah offen.
Die gesamte politische Landschaft im Libanon sowie Großteile der Bevölkerung stemmen sich gegen eine Beteiligung der Hisbollah. Würde sie dennoch in den Krieg eintreten, käme das einem Todesurteil für die Gruppe gleich, mit verheerenden Folgen fürs ganze Land. Offen ist derzeit aber, inwiefern sich die Hisbollah einer derartigen Order aus Iran widersetzen könnte. Die Hisbollah ist mit Iran verbündet und stark von dem Land abhängig.
Die gesamte politische Landschaft im Libanon sowie Großteile der Bevölkerung stemmen sich gegen eine Beteiligung der Hisbollah. Würde sie dennoch in den Krieg eintreten, käme das einem Todesurteil für die Gruppe gleich, mit verheerenden Folgen fürs ganze Land. Offen ist derzeit aber, inwiefern sich die Hisbollah einer derartigen Order aus Iran widersetzen könnte. Die Hisbollah ist mit Iran verbündet und stark von dem Land abhängig.
Seit sie in Solidarität mit der Hamas im Oktober 2023 in den Krieg eingetreten ist, wurde sie stark geschwächt. Die Hisbollah ist der offiziellen Armee, den »Lebanese Armed Forces«, weit überlegen, wodurch ein militärisches Eingreifen des Libanon zwar offiziell beim Staat liegt, de facto aber an der Entscheidung der Hisbollah hängt.
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Großbritanniens Verteidigungsminister berichtet von Raketenangriffen auf Zypern
John Healey hat im britischen Fernsehen von auf Zypern gerichteten Raketen aus Iran gesprochen. Das berichtet der »Independent«: Er sei aber »ziemlich sicher«, dass die Raketen nicht auf britische Stützpunkte auf der Insel im Mittelmeer gerichtet gewesen seien, sagte der Verteidigungsminister Großbritanniens demnach. Dies zeige, wie wahllos die iranischen Vergeltungsmaßnahmen seien. Großbritannien hat zwei Militärstützpunkte auf Zypern: Akrotiri, westlich von Limassol, und Dekelia, östlich von Larnaka.
Foto: Jeff Overs / BBC / REUTERS
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Israel will 40 iranische Kommandeure getötet haben
Die israelischen Streitkräfte (Israel Defense Forces, IDF) haben nach eigenen Angaben 40 hochrangige iranische Kommandeure getötet. »Die Mehrheit der höchsten Militärs der iranischen Sicherheitsführung wurde von der IDF eliminiert«, teilen die Streitkräfte via Telegram mit. »Ebenso hat die IDF den Großteil der Flugabwehrsysteme im Westen und Zentrum Irans zerstört und ebnet damit den Weg für die Erlangung der Luftüberlegenheit über Teheran«, heißt es. Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte derzeit nicht.
Die Streitkräfte teilen außerdem mit, dass man sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet habe. Darunter sei auch Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Dies deckt sich mit Berichten iranischer Medien.
Die Streitkräfte teilen außerdem mit, dass man sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet habe. Darunter sei auch Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Dies deckt sich mit Berichten iranischer Medien.
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Tausende wollen in Berlin für Freiheit in Iran demonstrieren
In Berlin wollen heute Tausende Menschen für Freiheit in Iran demonstrieren. Für den Nachmittag sei eine Kundgebung am Brandenburger Tor mit 5000 Teilnehmern angemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Die Versammlung »Freiheit für Iran unter Führung von Prinz Reza Pahlavi« soll um 15 Uhr beginnen. Zudem sei eine Versammlung an der iranischen Botschaft in Dahlem mit rund 150 Teilnehmern angemeldet. Reza Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten Schahs von Persien und lebt im Exil.
Bereits am Samstagnachmittag fand in Berlin-Mitte eine Kundgebung statt. Rund 1600 Menschen nahmen laut Polizei daran teil, rund die Hälfte weniger als zuvor angemeldet. Neben kleineren Versammlungen an der iranischen Botschaft und am Neptunbrunnen kamen am späten Abend zudem noch etwa 500 Menschen am Breitscheidplatz zusammen. Die Versammlung sei friedlich und mit Freudentänzen verlaufen, so der Polizeisprecher.
Demonstration vor dem Brandenburger Tor am Samstagabend. Foto: Clemens Bilan / EPA
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Hamas trauert um Khamenei
Die Terrororganisation Hamas trauert um Irans Obersten Führer Ali Khamenei. »Wir betrauern den Tod von Ajatollah Ali Khamenei. Er hat unser Volk, unsere Sache und unseren Widerstand politisch, diplomatisch und militärisch unterstützt«, teilen die Islamisten mit. Israel und den USA wirft die Hamas ein »abscheuliches Verbrechen« vor.
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Netanyahu wendet sich auf Farsi an iranische Bevölkerung
Israels Premier Benjamin Netanyahu hat sich auf der Plattform X auf Farsi an das iranische Volk gewandt. Seine Botschaft: Die Angriffe auf Iran sollen eine Hilfe für die Bevölkerung Irans sein.
»In den kommenden Tagen werden wir Tausende Ziele des Terrorregimes angreifen. Wir werden Bedingungen schaffen, unter denen das tapfere iranische Volk sich von den Fesseln der Tyrannei befreien kann. Und deshalb sage ich noch einmal: Bürger Irans, verpasst diese Gelegenheit nicht – sie kommt nur einmal in einer Generation.« Die Menschen sollten zu »Millionen auf die Straße gehen, um die Sache zu Ende zu bringen und das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben unerträglich gemacht hat. Die Hilfe, auf die ihr gewartet habt, ist da.«
»In den kommenden Tagen werden wir Tausende Ziele des Terrorregimes angreifen. Wir werden Bedingungen schaffen, unter denen das tapfere iranische Volk sich von den Fesseln der Tyrannei befreien kann. Und deshalb sage ich noch einmal: Bürger Irans, verpasst diese Gelegenheit nicht – sie kommt nur einmal in einer Generation.« Die Menschen sollten zu »Millionen auf die Straße gehen, um die Sache zu Ende zu bringen und das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben unerträglich gemacht hat. Die Hilfe, auf die ihr gewartet habt, ist da.«
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Irans Präsident: Tötung Khameneis ist »Kriegserklärung an Muslime«
Irans Präsident Masoud Pezeshkian wertet die Tötung des geistlichen Oberhaupts Ali Khamenei durch Israel und die USA als eine »Kriegserklärung an die Muslime«.
Die »Ermordung« Khameneis werde als »offene Kriegserklärung an die Muslime und insbesondere an die Schiiten überall auf der Welt wahrgenommen«, sagte Masoud Pezeshkian in einer Fernsehansprache. Schiiten bilden die zweitgrößte Glaubensrichtung im Islam. Iran betrachte es als »seine legitime Pflicht und sein Recht, sich an den Tätern und Drahtziehern dieses historischen Verbrechens zu rächen«, drohte Pezeshkian.
Die »Ermordung« Khameneis werde als »offene Kriegserklärung an die Muslime und insbesondere an die Schiiten überall auf der Welt wahrgenommen«, sagte Masoud Pezeshkian in einer Fernsehansprache. Schiiten bilden die zweitgrößte Glaubensrichtung im Islam. Iran betrachte es als »seine legitime Pflicht und sein Recht, sich an den Tätern und Drahtziehern dieses historischen Verbrechens zu rächen«, drohte Pezeshkian.
Irans Präsident Masoud Pezeshkian. Foto: Iranian Presidency / Anadolu Agency / IMAGO
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Israelisches Heimatfront-Kommando mobilisiert rund 20.000 Reservisten
Angesichts der iranischen Gegenangriffe hat das israelische Heimatfrontkommando nach eigenen Angaben rund 20.000 Reservisten mobilisiert. Sie sollen die Zivilbevölkerung unterstützen. Das Heimatfrontkommando ist für den Zivilschutz zuständig.
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Video soll Angriff auf Teheran zeigen
Israels Armee hat Bilder veröffentlicht, die den heutigen Angriff auf Teheran zeigen sollen.
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Oman meldet Drohnenangriff auf Öltanker
Etwa fünf Seemeilen vor der Küste Masandams ist nach Angaben Omans ein Öltanker angegriffen worden. Demnach wurden bei der Attacke vier Menschen verletzt. Alle 20 Besatzungsmitglieder des Schiffs »Skylight« wurden demnach evakuiert. Die Rettungsmaßnahmen seien von der omanischen Marine und dem Militär durchgeführt worden. Das Schiff fuhr demnach unter der Flagge des Inselstaats Palau. Die Hintergründe des Angriffs sind unklar.
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Mehrere Tote nach Protesten am US-Konsulat in Pakistan
Im Irak und in Pakistan protestieren zahlreiche Demonstranten in der Nähe von US-Konsulaten gegen die Tötung von Irans Oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei. In der pakistanischen Millionenstadt Karatschi sollen dabei mehrere Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen sein.
»Wir haben mindestens neun Leichen erhalten«, sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Nachrichtenagentur dpa. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt. Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
»Wir haben mindestens neun Leichen erhalten«, sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Nachrichtenagentur dpa. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt. Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
Polizei im Einsatz gegen Demonstranten in der pakistanischen Millionenstadt Karatschi. Foto: Muhammad Farooq / AP
Aufnahmen in Netz sollen zeigen, wie Demonstranten mit Stöcken und Steinen Fenster einschlugen. Die Polizei setzte nach Behördenangaben Tränengas und Schlagstöcke ein. Demonstranten skandierten Parolen gegen die USA und marschierten in Richtung des Konsulatsviertels, wo sie versuchten, in das Gelände einzudringen, wie es hieß.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
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Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwehr
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilt das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen.
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Iran meldet weitere Angriffe auf US-Militärstützpunkte
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion geflogen. »Vor wenigen Minuten haben Piloten der Luftstreitkräfte der Islamischen Republik Iran in mehreren Operationsphasen erfolgreich US-Stützpunkte in den Ländern am Persischen Golf und in der Region Kurdistan im Irak bombardiert«, erklärte die Armee im Staatsfernsehen. Mehrere Städte in der Region wurden am Morgen von Explosionen erschüttert. Die USA haben sich zu möglichen Schäden oder Verletzten bislang nicht geäußert.
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Drohnenangriff in Oman
Der Handelshafen von Duqm in Oman ist von zwei Drohnen angegriffen worden. Eine der Drohnen habe eine Arbeiterunterkunft getroffen, dabei sei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Die zweite Drohne sei in der Nähe von Treibstofftanks abgestürzt. Dabei habe es weder Verletzte noch Schäden gegeben, heißt es. Die Regierung Omans verurteilte den Angriff.
Unabhängig davon hat die US-Botschaft in Oman in einer Erklärung ihre Mitarbeiter angewiesen, sich aufgrund »anhaltender Aktivitäten« außerhalb der Hauptstadt Maskat »vor Ort in Sicherheit zu bringen (d.h. Schutz zu suchen)«. Den Amerikanern im Land riet die Botschaft, »einen sicheren Ort in Ihrer Wohnung oder einem anderen sicheren Gebäude zu suchen. Halten Sie einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen wichtigen Dingen bereit.«
Unabhängig davon hat die US-Botschaft in Oman in einer Erklärung ihre Mitarbeiter angewiesen, sich aufgrund »anhaltender Aktivitäten« außerhalb der Hauptstadt Maskat »vor Ort in Sicherheit zu bringen (d.h. Schutz zu suchen)«. Den Amerikanern im Land riet die Botschaft, »einen sicheren Ort in Ihrer Wohnung oder einem anderen sicheren Gebäude zu suchen. Halten Sie einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen wichtigen Dingen bereit.«
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Blitzanalyse: Wer folgt auf Khamenei?
Ali Khamenei herrschte fast 40 Jahre über die Islamische Republik. Er hat den Iran-Irak-Krieg in den Achtzigerjahren überlebt, Massenproteste 2009 und 2022 und 2026. Nun ist er bei dem Angriff Israels und der USA ums Leben gekommen.
Mit Khameneis Tod endet eine Ära, die geprägt war von Repression und Terror nach innen wie nach außen. Längst hat die Diskussion darüber begonnen, wer auf ihn folgt.
Laut »New York Times« hat Khamenei selbst drei Kandidaten bevorzugt:
- seinen Stabschef Ali Asghar Hejazi, der nun jedoch getötet worden sein soll,
- den Vorsitzenden der Justiz, Gholamhossein Mohseni Ejei,
- und Hassan Khomeini, ein Enkel Ajatollah Khomeinis.
Bereits vor seinem Tod übertrug Khamenei die Amtsgeschäfte einem seiner engsten Vertrauten, dem Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Larijani.
Larijani gab sich in einer Stellungnahme in den sozialen Medien am Samstag martialisch: »Die tapferen Soldaten und die große Nation Iran werden den internationalen Tyrannen, die in die Hölle kommen, eine unvergessliche Lektion erteilen.«
Wie es in Iran nun weitergeht, hängt in hohem Maße von der Nachfolgeregelung ab. Die entscheidende Frage ist, ob die Clique um Larijani die Macht behaupten kann. Oder ob sie von Protesten im Inneren und dem Angriff von außen hinweggefegt wird.
Larijani gab sich in einer Stellungnahme in den sozialen Medien am Samstag martialisch: »Die tapferen Soldaten und die große Nation Iran werden den internationalen Tyrannen, die in die Hölle kommen, eine unvergessliche Lektion erteilen.«
Wie es in Iran nun weitergeht, hängt in hohem Maße von der Nachfolgeregelung ab. Die entscheidende Frage ist, ob die Clique um Larijani die Macht behaupten kann. Oder ob sie von Protesten im Inneren und dem Angriff von außen hinweggefegt wird.
Ali Larijani. Foto: Mohamed Azakir / Reuters
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Israels Armee meldet neue Attacken auf Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Teheran angegriffen. Demnach ging es bei der Angriffswelle um Ziele »im Herzen des iranischen Terrorregimes«: »Im Laufe des vergangenen Tages hat die israelische Luftwaffe groß angelegte Angriffe durchgeführt, um die Luftüberlegenheit zu erlangen und den Weg nach Teheran zu ebnen«, heißt es in einem Statement.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet derweil von einer massiven Explosion in Irans Hauptstadt. Auch in iranischen Medien wird von Explosionen am Sonntagmorgen berichtet.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet derweil von einer massiven Explosion in Irans Hauptstadt. Auch in iranischen Medien wird von Explosionen am Sonntagmorgen berichtet.
Foto: Vahid Salemi / AP
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SPD-Außenpolitiker Mützenich fordert Feuerpause
SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich blickt kritisch auf die schweren Angriffe in Iran und fordert von den USA und Israel Transparenz zu den Beweggründen ihres Handelns. »Die israelische Regierung hat den militärischen Eingriff als präventive Reaktion gerechtfertigt. Solange sie jedoch ihre Erkenntnisse nicht öffentlich darlegt, werden Zweifel bleiben«, sagte der frühere Fraktionsvorsitzende dem »Tagesspiegel«.
Genauso schleierhaft seien die Ziele von US-Präsident Donald Trump und welche Konsequenzen sich daraus ergäben. »Die amerikanische Regierung muss erklären, warum weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aussichtslos waren.« Zugleich forderte Mützenich eine Feuerpause, damit Zivilisten sich in Sicherheit bringen könnten.
Genauso schleierhaft seien die Ziele von US-Präsident Donald Trump und welche Konsequenzen sich daraus ergäben. »Die amerikanische Regierung muss erklären, warum weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aussichtslos waren.« Zugleich forderte Mützenich eine Feuerpause, damit Zivilisten sich in Sicherheit bringen könnten.
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Berichte über versuchte Stürmungen von US-Konsulaten
Hunderte Menschen haben laut Angaben der örtlichen Polizei versucht, das US-Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karatschi zu stürmen.
Polizei und paramilitärische Kräfte setzten demnach Schlagstöcke und Tränengas ein. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sei mindestens ein Demonstrant getötet und mehrere weitere verletzt worden, heißt es von der Polizei. Auch in iranischen Medien wird über die versuchte Stürmung des Konsulats berichtet.
Polizei und paramilitärische Kräfte setzten demnach Schlagstöcke und Tränengas ein. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sei mindestens ein Demonstrant getötet und mehrere weitere verletzt worden, heißt es von der Polizei. Auch in iranischen Medien wird über die versuchte Stürmung des Konsulats berichtet.
Auch Menschen im Irak haben versucht, die sogenannte Grüne Zone in Bagdad zu stürmen. In diesem Gebiet befinden sich mehrere Botschaften, unter anderem die der USA. Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
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Disney-Prinzessin Elsa tobt durch den Bunker
Am ersten Tag des Kriegs bin ich elfmal in den Bunker in Tel Aviv gerannt, seit der Nacht immerhin schon wieder dreimal. Dabei handelte es sich um drei verschiedene Schutzräume hier in meinem Viertel im Zentrum: erst ein großer Nachbarschaftsbunker, dann nacheinander die Keller der beiden Wohngebäude auf der anderen Straßenseite.
Alarm im Zentrum von Tel Aviv am zweiten Tag des Krieges. Foto: Thore Schröder / DER SPIEGEL
Jetzt habe ich meinen Platz gefunden, da gibt es einigermaßen funktionierendes Internet und recht viel Platz, aber auch kläffende Hunde und schreiende Kinder. Ein kleines Mädchen hat sich heute Morgen als Disney-Prinzessin Elsa verkleidet und ist mit ihrem Zauberstab durch den Keller getobt. In Israel wird in diesen Tagen der jüdische Karneval Purim gefeiert; das Freudenfest soll an die Rettung der Juden im antiken Persien erinnern. Für einige Israelis verleiht das dem Krieg eine zusätzliche Bedeutung.
Keller im Zentrum von Tel Aviv am zweiten Tag des Krieges. Foto: Thore Schröder / DER SPIEGEL
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Tod von Khamenei: Der Irak ruft dreitägige Staatstrauer aus
Im mit Iran verbündeten Irak ist nach dem Tod des Obersten Führers Irans, Ali Khamenei, eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen worden. Ein Regierungssprecher erklärte in einer Stellungnahme: »Mit tiefer Trauer sprechen wir dem edlen Volk Irans und der gesamten muslimischen Welt unser Beileid aus«. Khamenei sei durch »einen eklatanten Akt der Aggression« ums Leben gekommen.
Foto: Mohammed Aty / REUTERS
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Trotz Khameneis Tod: Iran behauptet, US-Pläne vereitelt zu haben
Die USA und Israel haben mit ihren Raketenschlägen Irans Obersten Führer Ali Khamenei sowie mehrere Politiker und Topmilitärs getötet. Dennoch will Iran nach außen den Anschein der Stärke aufrechterhalten. Der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Larijani, bezeichnete das Vorhaben der USA und Israels nun als »vereitelt«.
»Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel in Iran auslösen«, sagte Larijani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er. Zugleich kündigte Larijani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
»Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel in Iran auslösen«, sagte Larijani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er. Zugleich kündigte Larijani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
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Teheran warnt Bevölkerung vor Aufstand
Donald Trump hat die Bevölkerung Irans gestern dazu aufgefordert, die »Kontrolle« über sein »Schicksal« zu übernehmen. Jetzt gebe es »die größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern«, sagte der US-Präsident.
Irans oberster nationaler Sicherheitsberater, Ali Larijani, hat nun im staatlichen Fernsehen »sezessionistische Gruppen« gewarnt, dass sie mit einer harten Reaktion rechnen müssten, wenn sie versuchen, aktiv zu werden. Er rief das Land zur Einheit auf und fügte hinzu: »Gruppen, die versuchen, Iran zu spalten, sollten wissen, dass wir das nicht tolerieren werden.«
Irans oberster nationaler Sicherheitsberater, Ali Larijani, hat nun im staatlichen Fernsehen »sezessionistische Gruppen« gewarnt, dass sie mit einer harten Reaktion rechnen müssten, wenn sie versuchen, aktiv zu werden. Er rief das Land zur Einheit auf und fügte hinzu: »Gruppen, die versuchen, Iran zu spalten, sollten wissen, dass wir das nicht tolerieren werden.«
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Iran: Generalstabschef der Streitkräfte ist tot
Israel und die USA haben bei ihren Schlägen gegen Iran auch den Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi, getötet. Das berichten iranische Medien. Im Staatsfernsehen wurde der Name Mousavis gemeinsam mit den Namen anderer getöteter hochrangiger Vertreter genannt.
Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionswächter, Mohammad Pakpour, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Shamkhani, bekannt gegeben worden.
Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionswächter, Mohammad Pakpour, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Shamkhani, bekannt gegeben worden.
Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
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Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Abwehrsysteme seien aktiviert, um sie abzuwehren, teilt die Armee mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in die Schutzräume zurückzukehren. In mehreren Gebieten des Landes heulten erneut die Sirenen.
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
Zerstörung in Tel Aviv. Foto: Oded Balilty / AP
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Israels Verteidigungsminister: Khamenei wurde bei Auftaktschlag getötet
Kurz nach den ersten Raketenangriffen auf Teheran am Samstagmorgen hatte es aus Iran noch Berichte gegeben, der Oberste Führer Ali Khamenei sei in Sicherheit. Die Berichte waren zu dem Zeitpunkt aber wohl bereits falsch. Israels Verteidigungsminister Israel Katz teilt nämlich nun via X mit, Khamenei sei bereits beim Auftaktschlag des amerikanisch-israelischen Angriffs getötet worden. Auch weitere hochrangige Persönlichkeiten Irans seien dabei ums Leben gekommen.
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Tausende Iraner trauern in Teheran um Khamenei
Anhänger der Regierung trauern um Irans getöteten Obersten Führer Ali Khamenei. Tausende haben sich am Morgen zu seinen Ehren in Teheran versammelt. Die größtenteils schwarz gekleideten Teilnehmer der Kundgebung auf dem zentralen Enghelab-Platz skandierten »Tod den Vereinigten Staaten« und »Tod Israel«, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichten. Viele von ihnen schwenkten iranische Flaggen und hielten Fotos von Khamenei hoch.
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Bericht der »New York Times«: CIA-Erkenntnisse verrieten Khameneis Aufenthaltsort
Dass die USA und Israel ihren Angriff auf Iran am Samstagmorgen und nicht im Schutz der Dunkelheit ausführten, löste bei Beobachtern Verwunderung aus. Die »New York Times« berichtet nun unter Berufung auf Menschen, die in den Entscheidungsprozess eingebunden waren, dass der Zeitpunkt der Attacke auf Erkenntnisse des US-Geheimdienstes CIA zurückzuführen ist.
Demnach beobachtete die CIA Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei seit Monaten und sammelte detaillierte Erkenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten. Die CIA habe kürzlich erfahren, dass am Samstagmorgen ein Treffen hochrangiger iranischer Politiker in einer Führungsanlage im Herzen Teherans stattfinden würde, auch Khamenei sollte dabei sein. Die USA und Israel hätten anhand dieser Erkenntnisse entschieden, Iran am Samstagmorgen anzugreifen, um Khamenei zu töten, berichtet die »New York Times«.
Demnach beobachtete die CIA Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei seit Monaten und sammelte detaillierte Erkenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten. Die CIA habe kürzlich erfahren, dass am Samstagmorgen ein Treffen hochrangiger iranischer Politiker in einer Führungsanlage im Herzen Teherans stattfinden würde, auch Khamenei sollte dabei sein. Die USA und Israel hätten anhand dieser Erkenntnisse entschieden, Iran am Samstagmorgen anzugreifen, um Khamenei zu töten, berichtet die »New York Times«.
Anhänger der Regierung trauern um Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
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Iran setzt Raketenangriffe fort: Explosionen in Golfstaaten
Iran hat seine Vergeltungsschläge in der Nacht fortgesetzt. In den arabischen Golfstaaten sind erneut Explosionen zu hören gewesen. Augenzeugen in der katarischen Hauptstadt Doha berichteten am Morgen von mehreren Knallgeräuschen. Der katarische Nachrichtensender Al Jazeera meldete mindestens elf Explosionen in Doha. Über der katarischen Hauptstadt stieg dichter schwarzer Rauch auf, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Auch in Dubai sollen Detonationen zu hören gewesen sein.
Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Auch in Dubai sollen Detonationen zu hören gewesen sein.
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Israels Armee gibt nach Raketenbeschuss Entwarnung
Israels Armee hat nach gemeldeten Raketenangriffen Irans wieder Entwarnung gegeben. Die Menschen in allen Teilen des Landes dürften die Schutzräume wieder verlassen, sollten sich aber weiter in ihrer Nähe aufhalten, teilt die Armee mit. Zuvor waren Flugabwehrsysteme im Einsatz gewesen, um die Angriffe abzuwehren.
Zum bereits 20. Mal hätten Millionen Menschen in Israel innerhalb von 24 Stunden wegen Angriffen Irans in die Schutzräume rennen müssen, erklärte das Militär. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht auch ihre Angriffe gegen Raketenstützpunkte und Flugabwehrsysteme in Iran fortgesetzt.
Zum bereits 20. Mal hätten Millionen Menschen in Israel innerhalb von 24 Stunden wegen Angriffen Irans in die Schutzräume rennen müssen, erklärte das Militär. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht auch ihre Angriffe gegen Raketenstützpunkte und Flugabwehrsysteme in Iran fortgesetzt.
Israels Flugabwehr fängt Raketen aus Iran ab. Foto: Ariel Schalit / AP / dpa
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Trump droht Iran mit beispielloser Gewalt
US-Präsident Donald Trump hat auf die Vergeltungsdrohungen aus Iran reagiert – und droht seinerseits mit beispielloser Gewalt. »Der Iran hat gerade erklärt, dass er heute sehr hart zuschlagen wird, härter als jemals zuvor«, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social, in Versalien schreibt er weiter: »SIE SOLLTEN DAS ABER BESSER NICHT TUN, DENN WENN SIE ES TUN, WERDEN WIR SIE MIT EINER NOCH NIE DAGEWESENEN GEWALT SCHLAGEN!«
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Irans Parlamentspräsident droht USA und Israel mit »verheerenden Schlägen«
Mit martialischen Worten hat der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf den USA und Israel Vergeltung für die Angriffe auf sein Land angedroht. Die Anführer der USA und Israels seien »abscheuliche Verbrecher«, die für ihre anhaltenden Angriffe auf die Islamische Republik mit »verheerenden Schlägen« rechnen müssten, sagte Qalibaf in einer Fernsehansprache.
»Sie haben unsere rote Linie überschritten und müssen dafür bezahlen«, sagte Qalibaf weiter: »Wir werden ihnen so vernichtende Schläge versetzen, dass sie selbst betteln werden.« Qalibaf ist der ranghöchste iranische Politiker, der sich seit Beginn der Angriffe am Samstag im Fernsehen geäußert hat.
»Sie haben unsere rote Linie überschritten und müssen dafür bezahlen«, sagte Qalibaf weiter: »Wir werden ihnen so vernichtende Schläge versetzen, dass sie selbst betteln werden.« Qalibaf ist der ranghöchste iranische Politiker, der sich seit Beginn der Angriffe am Samstag im Fernsehen geäußert hat.
Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf bei einer Sitzung am 1. Februar. Foto: Hamed Malekpour / AP
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Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein?
Der US-Präsident gibt sich nach seinem Militärschlag auf Iran mächtig wie nie. Doch innenpolitisch hat Donald Trump viel zu verlieren. Worauf es jetzt ankommt, hat unsere US-Korrespondentin Britta Kollenbroich hier für Sie aufgeschrieben.
US-Präsident Donald Trump verfolgt mit Außenminister Marco Rubio und Stabschefin Susie Wiles den Militärschlag in Iran. Foto: The White House / AFP
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Iranische Agentur bestätigt Tod von hochrangigen (Militär-)Führern
Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna sind bei den US-israelischen Angriffen am Samstag in Teheran auch zwei hochrangige Militärführer getötet worden:
- Ali Shamkhani, Chef des im vergangenen Jahr wieder eingerichteten Verteidigungsrates und einer der Topberater von Ali Khamenei
- sowie Mohammad Pakpour, Befehlshaber der iranischen Revolutionswächter.
Israels Militär hatte den Tod der beiden bereits am Samstag gemeldet. Aus Iran gab es dazu erst jetzt eine Reaktion.
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Trump über künftige Iran-Spitze: »Einige gute Kandidaten«
Irans Oberster Führer Ali Khamenei ist tot. Wer wird das Machtvakuum füllen? US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Telefoninterview mit CBS News, er sehe »einige gute Kandidaten« für die künftige Führung des Landes. Auf die Frage, wer nach seiner Einschätzung nach Khameneis Tod das Sagen in Iran habe, antwortete Trump: »Ich weiß genau, wer, aber ich kann es Ihnen nicht sagen.«
Zuletzt gingen Expertinnen und Experten davon aus, dass hochrangige Figuren aus dem Umkreis der Revolutionswächter den Übergang zu einer neuen Führung regeln werden (mehr dazu hier). Allerdings ist derzeit völlig unklar, wer aus dem Umfeld Khameneis die bisherigen US-israelischen Angriffe überlebt hat.
Trump sagte bei CBS News auch, die Angriffe auf Iran hätten die Chance auf eine diplomatische Lösung des Konflikts erhöht. Dieser Weg sei jetzt deutlich leichter als noch vor einem Tag – »weil sie gerade gewaltige Prügel beziehen«.
Trump sagte bei CBS News auch, die Angriffe auf Iran hätten die Chance auf eine diplomatische Lösung des Konflikts erhöht. Dieser Weg sei jetzt deutlich leichter als noch vor einem Tag – »weil sie gerade gewaltige Prügel beziehen«.
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EU-Außenminister beraten über Eskalation in Nahost
Angesichts der US-israelischen Luftangriffe auf Iran und zahlreicher Vergeltungsattacken Teherans kommen die Außenministerinnen und Außenminister der Mitgliedstaaten heute zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas soll dabei »über Iran und die sich rasch entwickelnden Ereignisse im Nahen Osten« beraten werden.
»Die wahllosen Angriffe des iranischen Regimes auf seine Nachbarn bergen die Gefahr, die Region in einen größeren Krieg zu ziehen, und wir verurteilen dies«, sagte Kallas am Samstag. Israel und die USA hatten zuvor gemeinsam Luftangriffe gegen Iran gestartet.
- Mehr Hintergründe zu der Frage, ob Iran jetzt die gesamte Region in Brand setzt, erfahren Sie hier.
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Irans Revolutionswächter drohen nach Tötung von Khamenei mit Vergeltung
»Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen«: Das steht in einer Erklärung der iranischen Revolutionswächter. Darin kündigen sie »die heftigste Offensive in der Geschichte der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran« an – sie werde jeden Moment beginnen.
Die Revolutionswächter, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden »inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten« und die Aggressoren »mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen«, heißt es weiter in der Erklärung. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt »Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren«.
Die Revolutionswächter, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden »inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten« und die Aggressoren »mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen«, heißt es weiter in der Erklärung. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt »Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren«.
Kadetten der iranischen Revolutionswächter bei einer Militärparade im September 2024. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Erst Ende Januar hatte die EU die berüchtigten Revolutionswächter als Terrororganisation eingestuft. Hintergrund war die blutige Niederschlagung regimekritischer Proteste in Iran. Mehr dazu erfahren Sie hier.
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Die australische Außenministerin warnt die Bürgerinnen und Bürger des Landes vor Reisen nach Israel, in den Libanon, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait oder Bahrain. Hintergrund seien die US-israelischen Militärschläge und Irans Vergeltungsangriffe, erklärt Penny Wong bei X.
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Nachruf auf Ali Khamenei: »Bis zum letzten Blutstropfen«
Irans Oberster Führer ist getötet worden. Damit endet die jahrzehntelange Herrschaft eines Mannes, der sein Regime in den Abgrund geführt und die Zukunft seines Landes aufs Spiel gesetzt hat, schreibt SPIEGEL-Redakteur Bernhard Zand. Seinen Nachruf auf Ali Khamenei können Sie jetzt hier lesen.
Ali Khamenei (bei einer Fernsehansprache im Juni 2025). Foto: Office of the Supreme Leader of Iran / Getty Images
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Iranische Staatsmedien bestätigen Tod von Ali Khamenei
US-Präsident Donald Trump hatte die Tötung von Irans Oberstem Führer bereits verkündet – wenige Stunden später folgt jetzt die Bestätigung aus dem Land selbst: Das iranische Staatsfernsehen sowie zwei Nachrichtenagenturen aus dem Land melden den Tod von Ali Khamenei.
Er sei als »Märtyrer« getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Agenturen Irna und Fars. Demnach starb Khamenei am frühen Samstagmorgen. Er wurde 86 Jahre alt. Der Agentur Tasnim zufolge befand sich Khamenei zum Zeitpunkt seines Todes im Büro seiner Residenz.
Das Staatsfernsehen vermeldete den Tod am Sonntagmorgen um 5 Uhr Ortszeit (2.30 Uhr MEZ). Es machte dabei keine Angaben zu den Todesumständen und erwähnte auch die Luftangriffe der USA und Israels auf die Residenz des Obersten Führers in Teheran nicht. Laut dem TV-Moderator wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen.
Er sei als »Märtyrer« getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Agenturen Irna und Fars. Demnach starb Khamenei am frühen Samstagmorgen. Er wurde 86 Jahre alt. Der Agentur Tasnim zufolge befand sich Khamenei zum Zeitpunkt seines Todes im Büro seiner Residenz.
Das Staatsfernsehen vermeldete den Tod am Sonntagmorgen um 5 Uhr Ortszeit (2.30 Uhr MEZ). Es machte dabei keine Angaben zu den Todesumständen und erwähnte auch die Luftangriffe der USA und Israels auf die Residenz des Obersten Führers in Teheran nicht. Laut dem TV-Moderator wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen.
Ali Khamenei (Oktober 2024). Foto: Handout / Khamenei.ir / AFP
Trump hatte zuvor bereits auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: »Khamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot.« Und: Das sei die »größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern«. Er kündigte an, die Bombardierungen in Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.
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Israels Armee startet neue Angriffswelle auf Iran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in Iran begonnen. Ins Visier genommen werden demnach Abschussstellungen für ballistische Raketen sowie die Flugabwehrsysteme des Erzfeindes, teilte das Militär in der Nacht mit.
Die Armee hatte erst kurz zuvor eine weitere Angriffswelle beendet, bei der unter anderem ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen attackiert worden sei.
Die Armee hatte erst kurz zuvor eine weitere Angriffswelle beendet, bei der unter anderem ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen attackiert worden sei.
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Iranische Medien melden Tod von Khameneis Familienmitgliedern
Iranische Staatsmedien berichten, dass bei den US-israelischen Angriffen auf das Land auch Familienmitglieder des Obersten Führers getötet worden seien: Unter den Todesopfern sind demnach eine Tochter, ein Enkelkind, eine Schwiegertochter und ein Schwiegersohn von Ali Khamenei. Nähere Details gibt es bisher nicht.
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Hegseth spricht von »tödlichstem, komplexestem und präzisestem Lufteinsatz der Geschichte«
Pete Hegseth, der Verteidigungsminister der USA, äußert sich bei X zu den Angriffen seines Landes auf Iran. Teheran habe seine Chance bekommen, einen Deal zu schließen – diese aber nicht genutzt. »Jetzt leiden sie unter den Folgen«, so Hegseth. Der Minister bezeichnet die US-Angriffe auf Iran als »tödlichsten, komplexesten und präzisesten Lufteinsatz der Geschichte«.
Seit fast 50 Jahren habe Iran US-Amerikaner bedroht und angegriffen, heißt es weiter in Hegseths Post. Donald Trump habe sich dem nun angenommen. Iran werde niemals eine Atomwaffe besitzen, so der US-Verteidigungsminister. »Die Vereinigten Staaten haben diesen Konflikt nicht begonnen, aber wir werden ihn beenden.«
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Iran greift Israel erneut mit Raketen an
Das israelische Militär meldet neue iranische Angriffe auf den jüdischen Staat. Die Flugabwehrsysteme seien aktiviert, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee in der Nacht mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen.
Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor den Abschluss einer weiteren Angriffswelle gegen Raketenstellungen und Flugabwehrsysteme in Iran verkündet. Dabei attackierten sie eigenen Angaben zufolge ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen: An dem Raketenabschussstandort in der Region Qom im Zentrum Irans seien ballistische Raketen vom Typ Ghadr H-1 mit Hunderten Kilogramm Sprengstoff gelagert worden, erklärte die israelische Armee. Der Angriff habe die wichtigsten Offensivfähigkeiten der iranischen Staatsführung »erheblich geschwächt«.
Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor den Abschluss einer weiteren Angriffswelle gegen Raketenstellungen und Flugabwehrsysteme in Iran verkündet. Dabei attackierten sie eigenen Angaben zufolge ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen: An dem Raketenabschussstandort in der Region Qom im Zentrum Irans seien ballistische Raketen vom Typ Ghadr H-1 mit Hunderten Kilogramm Sprengstoff gelagert worden, erklärte die israelische Armee. Der Angriff habe die wichtigsten Offensivfähigkeiten der iranischen Staatsführung »erheblich geschwächt«.
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Schah-Sohn Pahlavi ruft Irans Staatskräfte zum Umsturz auf
Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, ruft die Sicherheitskräfte in Iran zum Umsturz auf. »Es ist eure letzte Gelegenheit, euch dem Volk anzuschließen«, schrieb der Exil-Politiker auf X nach der Erklärung von Trump, dass Irans Oberster Führer getötet worden sei. »Jeder Versuch der Überreste des Regimes, einen Nachfolger für Khamenei zu bestimmen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt«, schrieb er – und forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. »Der Tod des verbrecherischen Khamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein.«
Bild von Pahlavi auf einer iranischen Flagge. Foto: Ana Beltran / Reuters
Pahlavi wurde einst von seinem autoritär regierenden Vater, dem letzten Schah von Persien, zum Kronprinzen ernannt. Er lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Während der jüngsten Massenproteste beanspruchte er aus dem Ausland eine Führungsrolle in der zerstrittenen und zersplitterten iranischen Opposition. Vor wenigen Wochen sprach SPIEGEL-Auslandsreporterin Susanne Koelbl mit Pahlavi. Das ganze Interview finden Sie hier: »Ein Militärschlag würde den Iranern eine faire Chance im Kampf um Freiheit geben«
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Kurzanalyse: Einschläge in Dubai – jetzt hat das Emirat ein echtes Problem
In Dubai sind weitere bekannte Einrichtungen von Angriffen getroffen worden. Mehrere Videos im Internet zeigen Schäden am Internationalen Flughafen von Dubai, dem Drehkreuz der Fluggesellschaft Emirates. Schon Stunden vorher war der Flugverkehr dort stillgelegt worden. »Die Dubai Airports bestätigen, dass eine Abflughalle des internationalen Flughafens Dubai (DXB) bei einem Vorfall leicht beschädigt wurde. Die Lage konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden«, schreibt das staatliche Medienbüro von Dubai auf der Plattform X. Vier Personen seien verletzt worden und würden nun medizinisch versorgt.
Andere Videos zeigten einen Brand an der Fassade des wie ein Segel geformten Luxushotels Burj al-Arab, einem langjährigen Wahrzeichen der Millionenmetropole. Der SPIEGEL kann die Authentizität dieser Videos derzeit nicht überprüfen. Laut der Website der Zeitung »Khaleej Times« sollen Trümmer einer abgeschossenen Drohne das Feuer entfacht haben; der Brand sei mittlerweile unter Kontrolle. Laut dem Medienbüro von Dubai wurde niemand verletzt.
Auch am Hafen Jebel Ali, dem größten Umschlagplatz des Nahen Ostens, brannte es kurzzeitig. Dies sei ebenfalls durch Trümmer verursacht worden, berichtete die »Khaleej Times« unter Berufung auf offizielle Stellen; niemand sei verletzt worden.
Auch am Hafen Jebel Ali, dem größten Umschlagplatz des Nahen Ostens, brannte es kurzzeitig. Dies sei ebenfalls durch Trümmer verursacht worden, berichtete die »Khaleej Times« unter Berufung auf offizielle Stellen; niemand sei verletzt worden.
Bereits am Samstagnachmittag (Ortszeit) war das Fairmont-Hotel auf der künstlichen Palmeninsel Jumeirah teilweise in Flammen gestanden. Laut offiziellen Angaben soll es von Trümmern eines Geschosses aus der Luft getroffen worden sein. Demnach wurden vier Menschen verletzt; wie schwer, ist unklar. Dieses Feuer soll mittlerweile ebenfalls unter Kontrolle sein.
Dubai ist keine 200 Kilometer Luftlinie von der iranischen Golfküste entfernt. In der Stadt leben zahlreiche Iraner; traditionell gibt es enge Handelsverflechtungen mit Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Verbündete der USA.
Selbst wenn sich die Schäden durch die Angriffe im Rahmen halten sollten, dürften allein die Bilder dieser Zwischenfälle Dubai massiv schaden. Das Emirat galt bislang als sicherer Hafen in einer unsicheren Region – und hat damit Menschen aus der Region und aller Welt angezogen. Neben dem Dubai International Airport steht auch der zweite Großflughafen der Millionenmetropole still. Dies dürfte Folgen für deutsche Emirates-Passagiere haben: etwa für Urlauber, die am Wochenende aus Asien nach Deutschland zurückreisen wollten.
Dubai ist keine 200 Kilometer Luftlinie von der iranischen Golfküste entfernt. In der Stadt leben zahlreiche Iraner; traditionell gibt es enge Handelsverflechtungen mit Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Verbündete der USA.
Selbst wenn sich die Schäden durch die Angriffe im Rahmen halten sollten, dürften allein die Bilder dieser Zwischenfälle Dubai massiv schaden. Das Emirat galt bislang als sicherer Hafen in einer unsicheren Region – und hat damit Menschen aus der Region und aller Welt angezogen. Neben dem Dubai International Airport steht auch der zweite Großflughafen der Millionenmetropole still. Dies dürfte Folgen für deutsche Emirates-Passagiere haben: etwa für Urlauber, die am Wochenende aus Asien nach Deutschland zurückreisen wollten.
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Vereinigte Arabische Emirate wollen 132 iranische Raketen abgewehrt haben
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat seit Beginn der iranischen Gegenangriffe nach eigenen Angaben 132 von insgesamt 137 abgefeuerten ballistischen Raketen und 195 von 209 Drohnen abgewehrt. Dies bestätige die hohe Einsatzbereitschaft der Flugabwehr, teilte das Verteidigungsministerium bei X mit.
Zudem seien fünf ballistische Raketen Irans ins Meer gefallen. 14 Drohnen seien ebenfalls über Wasser oder an Land abgestürzt, wodurch es einige Schäden gegeben habe, teilte das Ministerium mit. Auch aufgrund abgeschossener Projektile sei es zu kleineren Schäden an zivilem Eigentum gekommen.
Die Emirate verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Sie stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung der emiratischen Souveränität dar, wie es weiter hieß.
Zudem seien fünf ballistische Raketen Irans ins Meer gefallen. 14 Drohnen seien ebenfalls über Wasser oder an Land abgestürzt, wodurch es einige Schäden gegeben habe, teilte das Ministerium mit. Auch aufgrund abgeschossener Projektile sei es zu kleineren Schäden an zivilem Eigentum gekommen.
Die Emirate verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Sie stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung der emiratischen Souveränität dar, wie es weiter hieß.
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Iran meldet Angriff auf US-Stützpunkt in Saudi-Arabien
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs in Saudi-Arabien angegriffen. Der Stützpunkt Prinz Sultan sei von Raketen und Drohnen getroffen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionswächter, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte. Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
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Jubel über Meldungen zu Khameneis Tod
Weltweit reagieren Menschen mit Jubel und Erleichterung auf die Nachricht, dass Irans Oberster Führer Ali Khamenei bei einem Angriff ums Leben gekommen sein soll.
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Kurzanalyse: Trump und sein Geschwätz von gestern
Donald Trump verhehlt sein Ziel kaum: Sein Militärschlag gegen Iran soll zu einem Regimewechsel in Teheran führen. »An das große, stolze Volk von Iran [...] Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung«, forderte der Präsident in seiner Videoansprache nach den ersten Angriffen. »Dies wird wahrscheinlich eure einzige Chance für Generationen sein.«
Als er noch nicht im Weißen Haus saß, klang Trump ganz anders. 2011 etwa sagte er über Barack Obama: »Unser Präsident wird einen Krieg mit Iran beginnen, weil er absolut keine Fähigkeit hat, zu verhandeln.« Zwei Jahre später wiederholte er diese Prognose. Sie traf nie ein.
Als er noch nicht im Weißen Haus saß, klang Trump ganz anders. 2011 etwa sagte er über Barack Obama: »Unser Präsident wird einen Krieg mit Iran beginnen, weil er absolut keine Fähigkeit hat, zu verhandeln.« Zwei Jahre später wiederholte er diese Prognose. Sie traf nie ein.
Im Präsidentschaftswahlkampf 2016 nannte er seine Kontrahentin Hillary Clinton »kriegslüstern und instabil« und forderte auf dem republikanischen Nominierungsparteitag: »Wir müssen die gescheiterte Politik des Nation-Building und des Regimewechsels aufgeben, die Hillary Clinton im Irak, in Libyen, Ägypten und Syrien verfolgt hat.«
2019, inmitten seiner ersten Amtszeit, versprach er: »Unsere Politik des endlosen Krieges, des Regimewechsels und des Nation-Building wird durch die nüchterne Verfolgung amerikanischer Interessen ersetzt.« Später twitterte er, der US-Militäreinsatz im Nahen Osten sei »die schlimmste Entscheidung aller Zeiten« gewesen.
2019, inmitten seiner ersten Amtszeit, versprach er: »Unsere Politik des endlosen Krieges, des Regimewechsels und des Nation-Building wird durch die nüchterne Verfolgung amerikanischer Interessen ersetzt.« Später twitterte er, der US-Militäreinsatz im Nahen Osten sei »die schlimmste Entscheidung aller Zeiten« gewesen.
Im Wahlkampf 2024 sagte Trump dann über seine demokratische Gegnerin Kamala Harris: »Wenn Kamala gewinnt, erwarten uns nur Tod und Zerstörung, denn sie ist die Kandidatin endloser Kriege. Ich bin der Kandidat des Friedens.«
Derselbe Donald Trump nimmt jetzt für seinen Angriff auf Iran sogar den Tod von US-Einsatzkräften in Kauf: »Das Leben tapferer amerikanischer Helden mag verloren gehen, und wir mögen Verluste erleiden«, sagte er in seiner Videoansprache vom Samstag: »Das ist im Krieg oft der Fall. Aber wir tun dies nicht für die Gegenwart. Wir tun dies für die Zukunft.«
Was kümmert Trump da noch sein Geschwätz von gestern?
Derselbe Donald Trump nimmt jetzt für seinen Angriff auf Iran sogar den Tod von US-Einsatzkräften in Kauf: »Das Leben tapferer amerikanischer Helden mag verloren gehen, und wir mögen Verluste erleiden«, sagte er in seiner Videoansprache vom Samstag: »Das ist im Krieg oft der Fall. Aber wir tun dies nicht für die Gegenwart. Wir tun dies für die Zukunft.«
Was kümmert Trump da noch sein Geschwätz von gestern?
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Trump: Ali Khamenei ist tot
Irans Oberster Führer Ali Khamenei ist bei einem Angriff am Samstag getötet worden. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Samstagabend europäischer Zeit auf seiner Plattform Truth Social mit: »Khamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot.«
Trump sprach von »Gerechtigkeit für das Volk in Iran«; dies sei »die bei Weitem größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen.« Gleichwohl würden die schweren und präzisen Bombardierungen »die ganze Woche über ununterbrochen fortgesetzt oder so lange, wie es nötig ist, um unser Ziel von FRIEDEN IM GANZEN NAHEN OSTEN UND, IN DER TAT, IN DER WELT zu erreichen!«, so Trump.
Trump sprach von »Gerechtigkeit für das Volk in Iran«; dies sei »die bei Weitem größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen.« Gleichwohl würden die schweren und präzisen Bombardierungen »die ganze Woche über ununterbrochen fortgesetzt oder so lange, wie es nötig ist, um unser Ziel von FRIEDEN IM GANZEN NAHEN OSTEN UND, IN DER TAT, IN DER WELT zu erreichen!«, so Trump.
Man habe Khameneis Leiche gefunden, hatte ein hochrangiger israelischer Regierungsvertreter zuvor bereits der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Auch israelische Medien berichteten unter Berufung auf israelische Regierungskreise von Khameneis Tod. Die Leiche sei aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden, meldete der öffentlich-rechtliche Sender Kan. Trump und Israels Premier Netanyahu hätten Fotos des Toten gezeigt bekommen.
Kurz zuvor hatte Netanyahu bereits von »Anzeichen« für den Tod des 86-Jährigen gesprochen. Iran dementierte die Todesmeldungen zunächst: Die halbamtlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr berichteten, dass Khamenei »standhaft und entschlossen das Schlachtfeld führt«.
Kurz zuvor hatte Netanyahu bereits von »Anzeichen« für den Tod des 86-Jährigen gesprochen. Iran dementierte die Todesmeldungen zunächst: Die halbamtlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr berichteten, dass Khamenei »standhaft und entschlossen das Schlachtfeld führt«.
Khamenei im August 2025. Foto: apaimages/Polaris/laif
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Nicht nur in Tel Aviv ist derzeit immer wieder Raketenalarm: Die israelische Warn-App zeigt aktuell an zahlreichen Orten im Land Meldungen an.
Foto: Armin Himmelrath/Der SPIEGEL
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Kamala Harris verurteilt Militäraktion
Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat mit deutlicher Kritik auf die US-amerikanisch-israelische Militäraktion gegen Iran reagiert. »Lassen Sie mich klar sagen: Ich bin gegen einen Krieg zum Sturz des Regimes in Iran, und unsere Truppen werden wegen Trumps Krieg aus freien Stücken in Gefahr gebracht«, schrieb die bei den Präsidentschaftswahlen 2024 gegen Trump unterlegene Kandidatin auf X.
Harris wies auch auf Trumps Ankündigung aus dem Wahlkampf hin, wonach dieser als Präsident eine weniger interventionistische Politik betreiben wolle. »Donald Trump versprach, Kriege zu beenden, anstatt sie zu beginnen. Das war eine Lüge«, heißt es in der Erklärung. »Dann sagte er vergangenes Jahr, wir hätten das iranische Atomprogramm ›ausgelöscht‹. Auch das war eine Lüge.«
Harris wies auch auf Trumps Ankündigung aus dem Wahlkampf hin, wonach dieser als Präsident eine weniger interventionistische Politik betreiben wolle. »Donald Trump versprach, Kriege zu beenden, anstatt sie zu beginnen. Das war eine Lüge«, heißt es in der Erklärung. »Dann sagte er vergangenes Jahr, wir hätten das iranische Atomprogramm ›ausgelöscht‹. Auch das war eine Lüge.«
Foto: Getty Images/Paras Griffin
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Wieder Raketenalarm in Dubai, Tel Aviv und Doha
In mehreren Städten in Nahost hat es erneut Raketenalarm gegeben: Wie Augenzeugen aus Dubai dem SPIEGEL bestätigten, wurden die Menschen unter anderem über Mitteilungen auf ihren Smartphones aufgefordert, sich sofort in Sicherheit zu bringen. »Suchen Sie sofort Schutz im nächsten sicheren Gebäude, bleiben Sie von Fenstern, Türen und offenen Bereichen weg«, hieß es in den Warnungen. In Dubai waren demnach Explosionen zu hören, Fensterscheiben zitterten, Alarm heulte.
Auch unser Korrespondent in Tel Aviv, mein Kollege Thore Schröder, berichtet von erneutem Raketenalarm. Er ist auf dem Weg in einen Schutzraum – schon zum elften Mal heute. Israelische Medien melden, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten.
Laut Reportern des US-Senders CNN waren auch in Doha Explosionen und Sirenen zu hören.
Auch unser Korrespondent in Tel Aviv, mein Kollege Thore Schröder, berichtet von erneutem Raketenalarm. Er ist auf dem Weg in einen Schutzraum – schon zum elften Mal heute. Israelische Medien melden, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten.
Laut Reportern des US-Senders CNN waren auch in Doha Explosionen und Sirenen zu hören.
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Trump verfolgt die Angriffe in Iran aus Mar-a-Lago
Das Weiße Haus hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie US-Präsident Donald Trump mit seinem nationalen Sicherheitsteam die Attacken auf Iran verfolgt. Trump, der derzeit in seinem Privatclub Mar-a-Lago weilt, ist auf den Bildern neben Stabschefin Susie Wiles, Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe zu sehen. Auch Trumps stellvertretender Stabschef Dan Scavino ist anwesend, ebenso wie Trumps oberster General, Dan Caine, der auf einem der Bilder erklärend auf Karten zeigt.
Schwarze Vorhänge verhüllen den Raum, die Beteiligten sitzen um einen Tisch, auf dem mehrere Telefone stehen. Hinter Trump ist auf einer Plakatwand eine Karte der Region zu sehen, auf der in der unteren rechten Ecke »Operation Epic Fury« steht, der von den USA gewählte Name für den Militärschlag.
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Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung laut Israel tot
Bei den Angriffen auf Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden. Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionswächter, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Von iranischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
Zuvor war bereits der Tod des Chefs des iranischen Verteidigungsrats von israelischer Seite gemeldet worden.
Zuvor war bereits der Tod des Chefs des iranischen Verteidigungsrats von israelischer Seite gemeldet worden.
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Liebe Leserinnen und Leser,
Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem Militärschlag gegen Iran begonnen. Der SPIEGEL begleitet die Entwicklungen weiter in einem Liveblog. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschehen ist, können Sie hier nachlesen.
Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem Militärschlag gegen Iran begonnen. Der SPIEGEL begleitet die Entwicklungen weiter in einem Liveblog. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschehen ist, können Sie hier nachlesen.
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