Wichtige Updates
Sortierung
Überblick: USA und Israel attackieren Iran, Teheran schlägt zurück, Ali Khamenei ist tot
- Die USA und Israel haben am frühen Samstagmorgen mit Angriffen auf Iran begonnen. Dabei wurde auch Irans Oberster Führer Ali Khamenei getötet. Die Revolutionswächter drohen mit Vergeltung, US-Präsident Trump im Gegenzug mit beispielloser Gewalt.
- In der Nacht zu Sonntag dauerten die Angriffe an. Die iranischen Gegenattacken sind massiv: Iran feuerte Raketen auf Israel ab, außerdem unter anderem auf Bahrain, Katar, Kuwait und die Vereinigten Arabischen Emirate. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs.
- Bei einem iranischen Raketentreffer in Beit Schemesch starben mindestens acht Personen, mehr als 20 wurden verletzt in Krankenhäuser eingeliefert.
- Nach Angaben des US-Militärs starben drei Soldaten am Sonntag, fünf weitere wurden schwer verletzt.
- In Pakistan und dem Irak haben zahlreiche Menschen vor US-Konsulaten gegen die Tötung Khameneis protestiert. Dabei kam es zu Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften. In Karatschi gab es bei den Protesten mehrere Tote.
Mehr Hintergrund und Analyse
- Sie standen für Luxus. Jetzt sind die Golfstaaten ein Angriffsziel. Irans Vergeltungsschlag trifft auch Flughäfen, Hotels, Hochhäuser. Wie werden die Araber darauf reagieren?
- Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Daten und Grafiken zum Irankrieg sehen Sie hier.
- Israels Premier Netanyahu sagt, die Iraner könnten mithilfe der Militärschläge »ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen«. Wie das funktionieren soll, sagt er nicht. Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht – die Analyse.
- Der Oberste Führer ist tot – und jetzt? Ajatollah Ali Khameneis Ableben ist eine Zäsur. Doch wie geht es mit dem Regime weiter? Vier Szenarien sind denkbar.
- Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein? Hier gibt’s die Antworten
- Setzt Iran jetzt die gesamte Region in Brand? Das Regime reagiert mit massiven Gegenschlägen auf die Angriffe – mit welchen Folgen?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Außenminister Wadephul: Können in Nahost Gestrandete nicht ausfliegen
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht keine Möglichkeit, im Nahen Osten gestrandete Deutsche ausfliegen zu lassen. »Das werden wir nicht machen können, denn die Lufträume sind insgesamt geschlossen«, sagte Wadephul der »Bild«-Zeitung. Stattdessen versuche das Auswärtige Amt, die Betroffenen mit den notwendigen Informationen zu versorgen. Es sei nicht absehbar, wann und wie die Menschen die Region verlassen könnten. Alle deutschen Auslandsvertretungen seien geöffnet. »Wir arbeiten intensiv daran, mit Informationen da zu sein.«
Man habe jedoch seit vielen Wochen davor gewarnt, in die Region zu reisen. »Das heißt diejenigen, die dort hingereist sind, wussten auch schon ein bisschen, dass es ein Risiko gibt.« Nach Angaben des Auswärtigen Amtes befinden sich mindestens 10.000 Menschen aus Deutschland noch in der Golfregion.
Man habe jedoch seit vielen Wochen davor gewarnt, in die Region zu reisen. »Das heißt diejenigen, die dort hingereist sind, wussten auch schon ein bisschen, dass es ein Risiko gibt.« Nach Angaben des Auswärtigen Amtes befinden sich mindestens 10.000 Menschen aus Deutschland noch in der Golfregion.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Augenzeuge in Dubai: »Wir fühlen uns sicher«
Meine Kollegin Sara Wess konnte mit einer Person in Dubai sprechen. »Letzte Nacht haben wir es einige Male knallen gehört«, schildert der Augenzeuge die Ereignisse. »Das Geräusch erinnerte an das einer traditionellen Kanone. Wir fühlen uns trotzdem sicher. Bislang gab es nicht viele Vorfälle, die Raketen und Drohnen wurden erfolgreich abgeschossen.«
Berichten zufolge sollen an mehreren Orten in Dubai in den vergangenen Stunden Einschläge verzeichnet und Feuer ausgebrochen sein. Der Augenzeuge weiter: »Hier haben die Restaurants und Geschäfte geöffnet, die Menschen bewegen sich ganz normal, es gibt keine Restriktionen. Die Straßen sind lediglich ein bisschen leerer als sonst. Die Regierung empfiehlt, zu Hause zu bleiben. Morgen soll, wenn möglich, aus dem Homeoffice gearbeitet werden, die Schulen sind auf Fernunterricht umgestellt. Wir gehen jetzt mit Freunden in ein syrisches Restaurant.«
Berichten zufolge sollen an mehreren Orten in Dubai in den vergangenen Stunden Einschläge verzeichnet und Feuer ausgebrochen sein. Der Augenzeuge weiter: »Hier haben die Restaurants und Geschäfte geöffnet, die Menschen bewegen sich ganz normal, es gibt keine Restriktionen. Die Straßen sind lediglich ein bisschen leerer als sonst. Die Regierung empfiehlt, zu Hause zu bleiben. Morgen soll, wenn möglich, aus dem Homeoffice gearbeitet werden, die Schulen sind auf Fernunterricht umgestellt. Wir gehen jetzt mit Freunden in ein syrisches Restaurant.«
Rauch steigt am Freihafen Jebel Ali in Dubai auf. Foto: FADEL SENNA/AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Militärdiktatur, Volksaufstand oder »failed state«? Das droht jetzt in Iran
Khameneis Ableben nach fast 40 Jahren an der Macht ist eine Zäsur – doch wie es mit dem iranischen Regime weitergeht, ist völlig unklar. Die iranische Gesellschaft ist gespalten. Vier Szenarien sind denkbar, analysiert mein Kollege Fritz Schaap.
Trauernde Iraner in Teheran. Foto: Maryam Rahmanian
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hintergrund: Das Dilemma der Opposition in Iran
Reza Pahlavi, der Sohn des ehemaligen iranischen Schahs, hält sich Tausende Kilometer vom Kriegsschauplatz in Nahost entfernt auf. Er lebt im Exil in den USA. Und doch schaltet er sich immer wieder in die iranische Politik ein. Schon bei den Massenprotesten gegen das Regime zu Jahresbeginn war er eine der treibenden Kräfte. Und auch jetzt meldete er sich mit einem Beitrag auf der Plattform X zu Wort. »Die Islamische Republik atmet ihre letzten Atemzüge«, schrieb er und rief Regierungs- und Sicherheitsbeamte auf, zu desertieren.
Pahlavi bringt sich seit Jahren als Figur für einen Übergang nach den Mullahs in Stellung. Dass er immer mehr Gehör findet, zeigt, wie groß der Frust der Menschen über die gegenwärtige Führung ist. Seine Popularität illustriert jedoch auch ein zentrales Problem, das die Opposition in Iran hat: Sie ist nicht geeint. Stattdessen ist sie gespalten in Monarchisten, Republikaner, Reformisten aus dem Apparat, die Volksmudschahedin, Sozialisten und viele andere.
Donald Trump behauptet, er habe den Iranerinnen und Iranern mit seinem Militärschlag nun die Möglichkeit eröffnet, sich ihr Land zurückzuholen. Es gibt allerdings kaum ein Beispiel in der Geschichte für einen Machtwechsel, der allein durch Luftangriffe erreicht wurde. Denn auch wenn Khamenei und etliche weitere Führungskader nun tot sind, so dürften die Regimegegner in Iran weiter Zehntausenden schwerbewaffneten Revolutionswächtern gegenüberstehen.
Pahlavi bringt sich seit Jahren als Figur für einen Übergang nach den Mullahs in Stellung. Dass er immer mehr Gehör findet, zeigt, wie groß der Frust der Menschen über die gegenwärtige Führung ist. Seine Popularität illustriert jedoch auch ein zentrales Problem, das die Opposition in Iran hat: Sie ist nicht geeint. Stattdessen ist sie gespalten in Monarchisten, Republikaner, Reformisten aus dem Apparat, die Volksmudschahedin, Sozialisten und viele andere.
Donald Trump behauptet, er habe den Iranerinnen und Iranern mit seinem Militärschlag nun die Möglichkeit eröffnet, sich ihr Land zurückzuholen. Es gibt allerdings kaum ein Beispiel in der Geschichte für einen Machtwechsel, der allein durch Luftangriffe erreicht wurde. Denn auch wenn Khamenei und etliche weitere Führungskader nun tot sind, so dürften die Regimegegner in Iran weiter Zehntausenden schwerbewaffneten Revolutionswächtern gegenüberstehen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump über Irans neue Führung: »Sie wollen reden«
US-Präsident Donald Trump ist offenbar zuversichtlich, dass die neue Führung in Teheran zugänglicher ist als die alte. Das hat er im Interview mit dem Magazin »The Atlantic« gesagt. Die neue Führung Irans habe Gesprächsbereitschaft signalisiert, so Trump. »Sie wollen reden, und ich habe zugestimmt, zu reden, also werde ich mit ihnen reden.« Das Interview wurde demnach um 15.30 Uhr deutscher Zeit per Telefon geführt. Trump habe sich in seinem Privatanwesen Mar-a-Lago befunden.
Trump gab an, er könne nicht sagen, wann das Gespräch stattfinden werde. Manche der Iraner, die in den vergangenen Wochen in die Verhandlungen eingebunden gewesen seien, lebten nicht mehr. »Die meisten dieser Leute sind nicht mehr da.« Dem Sender Fox sagte Trump, man habe 48 Mitglieder der iranischen Führung getötet. Israel hatte zuvor mitgeteilt, die Streitkräfte hätten 40 hochrangige iranische Kommandeure und sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet.
Trump gab an, er könne nicht sagen, wann das Gespräch stattfinden werde. Manche der Iraner, die in den vergangenen Wochen in die Verhandlungen eingebunden gewesen seien, lebten nicht mehr. »Die meisten dieser Leute sind nicht mehr da.« Dem Sender Fox sagte Trump, man habe 48 Mitglieder der iranischen Führung getötet. Israel hatte zuvor mitgeteilt, die Streitkräfte hätten 40 hochrangige iranische Kommandeure und sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mindestens 10.000 Menschen aus Deutschland noch in der Golfregion
Für Urlauber und andere Menschen aus Deutschand in der Golfregion ist es nach Ausbruch des Irankriegs schwierig geworden, wieder nach Hause zu kommen. Lufträume sind gesperrt, Tausende Flüge bereits ausgefallen. Aus dem Auswärtigen Amt hieß es, in die entsprechende Krisenvorsorgeliste habe sich bislang eine niedrige fünfstellige Zahl Betroffener aufnehmen lassen – also mehr als 10.000 Menschen. Das können Urlauber sein, aber auch im Ausland lebende Deutsche. Das Auswärtige Amt hatte am Samstag eine Reisewarnung für mehr als ein Dutzend Länder der Region zwischen Libanon und Oman veröffentlicht. Alle Menschen in der Region sind aufgefordert, sich in die Krisenvorsorgeliste einzutragen und sich bei einem Reiseveranstalter oder einer Fluggesellschaft über Ausreisemöglichkeiten zu informieren.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Außenminister hält Wahl von Khamenei-Nachfolger binnen zwei Tagen für möglich
Ali Khamenei ist tot – wer folgt auf ihn? Der iranische Außenminister Abbas Araghchi hält es für möglich, dass ein neuer geistlicher Führer innerhalb von wenigen Tagen feststehen wird. »Es könnte schon in einem oder zwei Tagen zur Wahl eines obersten Führers kommen«, sagte Araghchi dem Nachrichtensender Al Jazeera.
Bis ein neues Staatsoberhaupt gewählt ist, soll ein dreiköpfiger Rat seine Aufgaben übernehmen. Diese Rolle fällt laut offiziellen Angaben Präsident Masoud Pezeshkian, Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Eje’i, sowie dem Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, zu. Für die Wahl ist ein sogenannter Expertenrat zuständig, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen. Wer Khamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte er selbst sich dazu nicht geäußert. In den vergangenen Jahren war immer wieder dessen Sohn Mojtaba genannt worden, der bisher kaum in der Öffentlichkeit stand.
Bis ein neues Staatsoberhaupt gewählt ist, soll ein dreiköpfiger Rat seine Aufgaben übernehmen. Diese Rolle fällt laut offiziellen Angaben Präsident Masoud Pezeshkian, Justizchef Gholam-Hossein Mohseni-Eje’i, sowie dem Mitglied des Wächterrats, Alireza Arafi, zu. Für die Wahl ist ein sogenannter Expertenrat zuständig, ein Gremium aus 88 einflussreichen Geistlichen. Wer Khamenei nachfolgen könnte, ist unklar. Öffentlich hatte er selbst sich dazu nicht geäußert. In den vergangenen Jahren war immer wieder dessen Sohn Mojtaba genannt worden, der bisher kaum in der Öffentlichkeit stand.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bericht: Iranische Drohnen schlagen in französischer Marinebasis in Abu Dhabi ein – keine Verletzten
Eine französische Marinebasis »Camp de la paix« in Abu Dhabi ist nach Informationen der Zeitung »Le Monde« durch ein Geschoss getroffen worden. Den Angaben zufolge sollen zwei iranische Drohnen für den Angriff verantwortlich sein. Videobilder, die in den sozialen Netzwerken kursieren, sollen den Einschlag zeigen. Das französische Verteidigungsministerium sagte der Zeitung, es habe keine Verletzten gegeben. Insgesamt seien aktuell etwa 900 französisische Soldaten in der gesamten Golfregion stationiert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tourismusbehörde der Emirate will offenbar Hotelkosten für gestrandete Touristen bezahlen
Wer in Abu Dhabi als Tourist strandet, dem will die Tourismusbehörde laut einem CNN-Bericht die Hotelkosten zahlen. Der Sender beruft sich auf einen Brief der Behörde. In dem Schreiben werden Hotels demnach gebeten, den Aufenthalt von Gästen zu verlängern, die ihr Check-out-Datum erreicht haben, aber aus Gründen, die nicht in ihrer Macht liegen, nicht abreisen können. Die Kosten übernehme die Behörde. Die Eskalation in Nahost führte zur Streichung zahlloser Flüge (lesen Sie hier mehr darüber).
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Beit Schemesch: Verwüstung und Tod nach Raketenangriff
In Beit Schemesch bei Jerusalem ist am frühen Sonntagnachmittag eine ballistische Rakete aus Iran eingeschlagen. Die getroffene Synagoge wurde geradezu ausradiert, im Schutzraum darunter starben offenbar viele Menschen. Mittlerweile ist von neun Toten und Dutzenden Verletzten die Rede, Bergungsmaßnahmen laufen weiter. Es ist der schwerste Treffer in Israel in diesem Krieg. Am Einschlagort sind viele Retter, aber auch Journalisten und Schaulustige zusammengekommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kurzanalyse: Warum Putin es vermeidet, Trump direkt zu kritisieren
Für seine Verhältnisse hat Russlands Machthaber Wladimir Putin schnell auf den Tod von Irans Oberstem Führer Ali Khamenei reagiert. Er wählte harsche Worte – und bezog sich dabei ausgerechnet auf das Völkerrecht, das er mit dem Krieg gegen die Ukraine jeden Tag bricht. In seinem Beileidstelegramm an den Staatschef Irans und die Familie Khameneis bezeichnete Putin dessen Ermordung als »zynische Missachtung aller Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts«.
Diejenigen, die Khamenei umgebracht haben – Israel und die USA –, erwähnt Putin jedoch mit keinem Wort, wie der russische Politanalyst Alexander Baunow bemerkt. Der Kremlchef belässt es also erst einmal mit Worten des Beileids, obwohl er mit Iran im Januar 2025 eine »strategische Partnerschaft« eingegangen ist. Allerdings beinhaltet der gemeinsame Vertrag keine Verpflichtung, sich im Fall eines Angriffs zu unterstützen.
Für Putin gelten andere Prioritäten. Er will sich Trump gewogen halten, vermeidet weiter öffentliche Kritik an dem US-Präsidenten. Putin braucht Trump, um im Krieg gegen die Ukraine die Regierung in Kyjiw und deren europäischen Partner unter Druck setzen zu können. Zudem will er die Beziehungen zu den USA verbessern.
Diejenigen, die Khamenei umgebracht haben – Israel und die USA –, erwähnt Putin jedoch mit keinem Wort, wie der russische Politanalyst Alexander Baunow bemerkt. Der Kremlchef belässt es also erst einmal mit Worten des Beileids, obwohl er mit Iran im Januar 2025 eine »strategische Partnerschaft« eingegangen ist. Allerdings beinhaltet der gemeinsame Vertrag keine Verpflichtung, sich im Fall eines Angriffs zu unterstützen.
Für Putin gelten andere Prioritäten. Er will sich Trump gewogen halten, vermeidet weiter öffentliche Kritik an dem US-Präsidenten. Putin braucht Trump, um im Krieg gegen die Ukraine die Regierung in Kyjiw und deren europäischen Partner unter Druck setzen zu können. Zudem will er die Beziehungen zu den USA verbessern.
Schon Anfang Januar hatte sich der Kreml deshalb mit Erklärungen zurückhalten, nachdem Trump Russlands venezolanischen Verbündeten, den Präsidenten Nicolás Maduro, gefangen nehmen ließ. Kritische Äußerungen hatte Putin seinem Außenministerium überlassen – eine Arbeitsaufteilung, die Putin auch jetzt im Irankrieg wählt.
Die demonstrative Zurückhaltung des Kremlchefs mag aber nicht darüber hinwegtäuschen, wie groß sein Unbehagen angesichts des Todes von Khamenei sein dürfte. Trump demonstriert Putin damit nicht nur, wie skrupellos er bereit ist vorzugehen, wenn es um die Interessen der USA geht, sondern auch, wie schutzlos Putins verbündete Führer sind und wie begrenzt damit der Einfluss Russlands ist.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Leseempfehlung: Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht
Die Iraner könnten mithilfe der Militärschläge »ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen«, sagt Israels Premier Netanyahu. Aber wie das gehen soll, sagt er nicht. An eine sofortige Kapitulation des Regimes dürften weder Israel noch die USA glauben. Lesen Sie hier eine Analyse von Thore Schröder.
Foto: Amir Cohen / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Luftwaffe meldet weitere Angriffswelle in Teheran
Die Luftstreitkräfte der israelischen Armee haben eine weitere Angriffswelle mit Zielen in Teheran bekannt gegeben. Zugleich werde versucht, weitere aus Iran abgefeuerte Raketen abzufangen, hieß es.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Saudi-Arabiens Kronprinz soll Donald Trump zu Angriff auf Iran gedrängt haben
Nicht nur Israels Premier Benjamin Netanyahu, sondern auch Saudi-Arabiens mächtiger Kronprinz Mohammed bin Salman, kurz MbS, soll Donald Trump zu einem Angriff auf Iran gedrängt haben. Das berichtet die »Washington Post«. MbS soll demnach mehrfach in den vergangenen Monaten beim US-Präsidenten angerufen haben; zugleich erklärte er öffentlich, die Vereinigten Staaten dürften sein Königreich nicht für einen Angriff auf die Islamische Republik nutzen. Unterstützt wurde MbS wohl von seinem Bruder, Khalid bin Salman; er ist saudischer Verteidigungsminister und soll bei einem Besuch in Washington im Januar für den Angriff geworben haben.
US-Präsident Trump und Saudi-Arabiens Kronprinz Mohammed bin Salman. Foto: Saul Loeb / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Merz: »Erleichterung« über absehbares Ende des Regimes in Iran
Friedrich Merz hat sich zur Eskalation in Nahost geäußert. Der Bundeskanzler sagte, man erlebe eine »einzigartige Dichte an Kriegen und Umbrüchen« und sprach von »massiven Militärschlägen« gegen Iran. Man habe nun die »Schwelle in eine ungewisse Zukunft« überschritten. Er fordere Teheran auf, die »wahllosen Angriffe« sofort zu beenden.
Das Regime in Teheran bezeichnete Merz als »Terrorregime«. Die Bundesregierung teile die »die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt«. Er ergänzte: »Mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört.« Die Militärschläge sollten das »zerstörerische Spiel eines geschwächten Regimes« beenden. »Das ist nicht ohne Risiko«, sagt Merz. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, mit »Schlägen von außen« einen »Wandel von innen« zu erreichen. Die »innere Dynamik« Irans sei schwer zu durchschauen.
Das Regime in Teheran bezeichnete Merz als »Terrorregime«. Die Bundesregierung teile die »die Erleichterung vieler Iranerinnen und Iraner, dass dieses Mullah-Regime jetzt an sein Ende kommt«. Er ergänzte: »Mit den Vereinigten Staaten und Israel teilen wir das Interesse daran, dass der Terror dieses Regimes aufhört.« Die Militärschläge sollten das »zerstörerische Spiel eines geschwächten Regimes« beenden. »Das ist nicht ohne Risiko«, sagt Merz. Man wisse nicht, ob der Plan aufgehe, mit »Schlägen von außen« einen »Wandel von innen« zu erreichen. Die »innere Dynamik« Irans sei schwer zu durchschauen.
Video: Reuters
Es sei jedoch nicht der Moment, »unsere Verbündeten zu belehren«. Man teile bei allen Zweifeln viele der Ziele. Man wolle mit den Partnern in den USA, Israel und der Region eine Agenda für den Tag danach entwickeln. Man teile die Sorgen der USA und Israels über das iranische Atom- und Raketenprogramm. Merz kündigte an, am Dienstag bei seinem Besuch in Washington mit US-Präsident Donald Trump über den Irankrieg zu sprechen.
Merz sagte, der Nationale Sicherheitsrat habe unter seiner Leitung getagt. Man habe aus den Ressorts der Bundesregierung und aus den Diensten ein »umfassendes Lagebild« erhalten und bewertet. Die Bundesregierung habe bereits Vorkehrungen getroffen, um deutsche Urlauber und Reisende in der Region »bestmöglich« zu unterstützen. Man tue zudem alles, um die »öffentliche Sicherheit zu gewährleisten«. Das betreffe vor allem den Schutz jüdischer, israelischer und amerikanischer Einrichtungen.
Merz sagte, der Nationale Sicherheitsrat habe unter seiner Leitung getagt. Man habe aus den Ressorts der Bundesregierung und aus den Diensten ein »umfassendes Lagebild« erhalten und bewertet. Die Bundesregierung habe bereits Vorkehrungen getroffen, um deutsche Urlauber und Reisende in der Region »bestmöglich« zu unterstützen. Man tue zudem alles, um die »öffentliche Sicherheit zu gewährleisten«. Das betreffe vor allem den Schutz jüdischer, israelischer und amerikanischer Einrichtungen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Regierungsflieger parkt in Berlin
Vom Flughafen BER gibt es wegen Ausbruchs des Irankriegs derzeit weder Abflüge noch Ankünfte in den Nahen Osten. Eine besondere Maschine hat es kurz nach Beginn der Angriffe aber noch zu dem Flughafen südlich von Berlin geschafft: Israels Staatsflugzeug »Wings of Zion«. Fotos zeigen die für diplomatische Einsätze speziell ausgestattete Boeing 767 auf dem Rollfeld.
Daten des Flugverkehr-Portals »Flightradar24« zufolge war die Maschine am Samstagnachmittag Ortszeit in Israel gestartet und kreiste dann lange über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.
Daten des Flugverkehr-Portals »Flightradar24« zufolge war die Maschine am Samstagnachmittag Ortszeit in Israel gestartet und kreiste dann lange über dem Mittelmeer, bevor sie nach Deutschland flog und am Abend am BER landete. Bereits bei früheren Konflikten war die Maschine nach israelischen Medienberichten zum Schutz vor Raketenangriffen außer Landes gebracht worden.
Maschine »Wings of Zion« am Berliner Flughafen BER. Foto: Axel Schmidt / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Außenminister Wadephul äußert Verständnis für Angriffe auf Iran
Bundesaußenminister Johann Wadephul sieht die Militärschläge gegen Iran als notwendig an. Dem Sender NDR Info sagte der CDU-Politiker, das iranische Regime gefährde nicht nur Israel, sondern auch die Interessen Europas. »Ich nehme zum jetzigen Zeitpunkt keine abschließende völkerrechtliche Beurteilung vor«, man müsse aber sehen, dass das iranische Regime auch Russland mit Drohnen versorge, die dann im Angriffskrieg gegen die Ukraine eingesetzt würden, so Wadephul. Zudem unterstütze das Regime in Teheran Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas.
Fachleute haben erhebliche Zweifel daran, dass der Angriff auf Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Vielmehr stellt der Angriff der USA und Israels nach Ansicht der allermeisten Juristinnen und Juristen einen Bruch mit dem Völkerrecht dar.
Fachleute haben erhebliche Zweifel daran, dass der Angriff auf Iran vom Völkerrecht gedeckt ist. Vielmehr stellt der Angriff der USA und Israels nach Ansicht der allermeisten Juristinnen und Juristen einen Bruch mit dem Völkerrecht dar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
USA berichten von versenktem iranischem Schiff – und toten US-Soldaten
Das US-Militär gibt an, ein iranisches Schiff versenkt zu haben, das »derzeit im Golf von Oman sinkt«. Es handele sich um eine Korvette der Jamaran-Klasse, heißt es in einem Social-Media-Post des US-Zentralkommandos. Satellitenbilder zeigten am Samstag ein brennendes Schiff im Hafen von Konarak im Golf von Oman.
Iranische Korvette der Jamaran-Klasse 2010 im Persischen Golf
In einem weiteren Post bestätigte das US-Zentralkommando den Tod von drei US-Soldaten im Krieg mit Iran. Die Soldaten seien am Sonntag während der Kämpfe gefallen, fünf weitere seien schwer verletzt worden. Darüber hinaus habe es mehrere Leichtverletzte gegeben. Weitere Informationen würden erst veröffentlicht, nachdem die Angehörigen der Verletzten und Getöteten informiert worden seien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran will US-Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln« angegriffen haben
Die iranischen Revolutionswächter melden den Staatsmedien des Landes zufolge einen Angriff auf den US-Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln«. Der Träger der Nimitz-Klasse sei mit vier ballistischen Raketen attackiert worden, heißt es. »Land und Meer werden mehr und mehr zum Friedhof der terroristischen Aggressoren« sollen die Revolutionswächter gewarnt haben. Das US-Militär teilte mit, keine der Raketen habe den Flugzeugträger getroffen.
Flugzeugträger USS »Abraham Lincoln« vor wenigen Wochen im Arabischen Meer. Foto: Petty Officer 1St Class Jesse Mo / AFP
Der Flugzeugträger mit Dutzenden Kampfjets an Bord war in den vergangenen Wochen in die Region entsandt worden. Er ist offenbar der einzige, der sich relativ nahe der iranischen Küste befindet. Der Flugzeugträger wird begleitet von drei Zerstörern und möglicherweise auch U-Booten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Drei Tote bei Irans Angriff auf die Emirate
Bei den iranischen Gegenangriffen sind in der Golfregion mehrere Menschen ums Leben gekommen. In den Vereinigten Arabischen Emiraten seien drei Menschen getötet worden, erklärte das Verteidigungsministerium des Landes. Es handle sich um Staatsbürger aus Pakistan, Nepal und Bangladesch. 58 weitere Menschen seien verletzt worden.
Die Vereinigten Arabischen Emirate hätten 165 ballistische Raketen entdeckt, 152 seien zerstört worden. 541 iranische Drohnen seien registriert, 506 von ihnen abgefangen worden.
Auch aus Kuwait wurden Opfer durch iranische Angriffe gemeldet. Nach Angaben des Gesundheitsministeriums des Landes wurde ein Mensch getötet. 32 Menschen seien verletzt worden, alle seien Ausländer.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Saudi-Arabien bestellt iranischen Botschafter ein
Iran und Saudi-Arabien gelten als Rivalen im Nahen Osten, nun hat Riad den Botschafter der Islamischen Republik einbestellt. »Hintergrund seien eklatante iranische Angriffe«, die sich gegen das Königreich sowie andere Bruderstaaten gerichtet hätten, teilte das saudische Außenministerium mit.
Außenpolitisch gerät das schiitische Regime in Iran immer wieder mit dem sunnitisch geprägten Saudi-Arabien in Konflikt. Bei dem jetzigen Treffen mit Botschafter Ali Reza Enajati habe der stellvertretende Außenminister Saudi-Arabiens, Walid bin Abdulkarim Al-Churaidschi, die Missbilligung und Verurteilung der Angriffe bekräftigt. Das Königreich werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Sicherheit zu verteidigen, hieß es weiter. Der saudische Fernsehsender Al-Arabija berichtete, dass die Außenminister der Golfstaaten am Abend zu einer Notfallschalte zusammenkommen wollten, um über die Lage zu beraten.
Außenpolitisch gerät das schiitische Regime in Iran immer wieder mit dem sunnitisch geprägten Saudi-Arabien in Konflikt. Bei dem jetzigen Treffen mit Botschafter Ali Reza Enajati habe der stellvertretende Außenminister Saudi-Arabiens, Walid bin Abdulkarim Al-Churaidschi, die Missbilligung und Verurteilung der Angriffe bekräftigt. Das Königreich werde alle notwendigen Maßnahmen ergreifen, um seine Sicherheit zu verteidigen, hieß es weiter. Der saudische Fernsehsender Al-Arabija berichtete, dass die Außenminister der Golfstaaten am Abend zu einer Notfallschalte zusammenkommen wollten, um über die Lage zu beraten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trauerfeier in der iranischen Botschaft in Neu-Delhi
Anders als in einigen europäischen Hauptstädten finden in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi keine Demonstrationen vor der iranischen Botschaft statt. Das wäre ohnehin kaum möglich. Noch mehr indische Sicherheitskräfte als sonst bewachen das im islamischen Stil gehaltene Gebäude im zentrumsnahen Stadtteil Lutyens’ Delhi. Fotografieren sei verboten, »das ist eine besondere Regel für heute«, sagt einer.
Botschaft der islamischen Republik Iran in Neu-Delhi, Indien: Flagge auf Halbmast. Foto: Serafin Reiber / DER SPIEGEL
Die Flagge auf dem Grundstück weht auf Halbmast, das Tor der Botschaft ist leicht geöffnet, im Innenhof hat sich das Botschaftspersonal vor einem Porträt von Ajatollah Ali Khamenei versammelt. Ein Paar mit seinem Sohn betritt den Innenhof, daraus dringen ein paar Fetzen Farsi. Gänzlich in Schwarz gekleidete Mitarbeiter weisen darauf hin, dass die Botschaft heute geschlossen sei. Zu ihrer Haltung zu den Ereignissen in Teheran befragt, verweisen sie auf das Fernsehen, es sei alles gesagt.
Die traditionell blockfreie Atommacht Indien pflegt seit ihrer Unabhängigkeit 1947 intakte Beziehungen mit dem Regime in Iran. Weil sich die Revolutionswächter immer wieder gegen antiindische Resolutionen Pakistans gewandt hatten, näherten sich die beiden Länder in den Achtzigerjahren an. Später wurde Indien zu einem wichtigen Abnehmer für iranisches Öl. Der US-Ausstieg aus dem Atomabkommen und die daraus resultierenden Sanktionen führten jedoch dazu, dass Indien die Einfuhr iranischen Öls 2019 einstellte.
Der indische Premierminister Modi, der kurz vor dem israelisch-amerikanischen Angriff Premier Benjamin Netanyahu in Israel besucht hatte, kündigte am Sonntag an, sein Sicherheitskabinett einzuberufen. Unmittelbar nach den Luftschlägen hatte sein Außenministerium mitgeteilt, Indien sei »tief besorgt« über die Entwicklungen in der Region. Die territoriale Souveränität aller Staaten müsse respektiert werden.
Von den Eskalationen in Iran und den Angriffen auf US-Militärbasen in der Golfregion ist Indien ebenfalls direkt betroffen. Rund zehn Millionen Gastarbeiter leben und arbeiten in der Golfregion. Aus diesem Grund wandte sich der indische Außenminister am Sonntag an die Golfstaaten, um sich der Sicherheit indischer Staatsbürger zu versichern. Die aufgrund der Ereignisse außer Betrieb genommenen Flughäfen in Dubai, Katar oder Bahrain sind wichtige Drehkreuze im Luftverkehr mit Indien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Europäische Kreuzfahrtschiffe stecken im Persischen Golf fest
Im Krisengebiet liegen mehrere europäische Kreuzfahrtschiffe fest. Die »MSC Euribia« der Schweizer Reederei MSC Cruises mit einer Kapazität für mehr als 6000 Passagieren befand sich am Samstag Berichten zufolge noch in Dubai, die Orient-Kreuzfahrt, die demnach am Sonntag starten sollte, wurde demnach kurzfristig abgesagt.
Vom deutschen Anbieter TUI Cruises lagen zuletzt die Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« in Abu Dhabi und »Mein Schiff 5« in Doha mit einer Kapazität für insgesamt gut 5000 Reisende im Persischen Golf fest. »Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität«, hieß es auf der Webseite des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.
Vom deutschen Anbieter TUI Cruises lagen zuletzt die Kreuzfahrtschiffe »Mein Schiff 4« in Abu Dhabi und »Mein Schiff 5« in Doha mit einer Kapazität für insgesamt gut 5000 Reisende im Persischen Golf fest. »Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität«, hieß es auf der Webseite des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Auch Irans ehemaliger Präsident Ahmadinejad nach Angaben aus Teheran ums Leben gekommen
Meldungen aus Teheran zufolge ist auch der ehemalige iranische Präsident Mahmoud Ahmadinejad bei einem Luftangriff in Teheran ums Leben gekommen. Das berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Ilna. Während seiner achtjährigen Amtszeit von 2005 bis 2013 war Ahmadinejad zuerst der Liebling des herrschenden schiitischen Klerus sowie der Hardliner und Konservativen im Parlament. Ahmadinejad leugnet den Holocaust und sprach immer wieder Drohungen gegen Israel aus. Gegen Ende seiner Amtszeit kamen aber immer mehr Zweifel an seiner Politik auf. Sein Kurs in der Atompolitik führte zu zahlreichen Sanktionen gegen das Land, eine Wirtschaftskrise folgte.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Menschenrechtler melden 133 in Iran getötete Zivilisten
Bei den Angriffen auf Iran verloren nach Angaben von Aktivisten etliche Menschen ihr Leben. Die in den USA ansässige, von Aktivisten gegründete Nachrichtenagentur Human Rights Activists (HRANA) berichtet in einer ersten Einschätzung von 133 toten Zivilisten und acht getöteten Angehörigen des iranischen Militärs. Außerdem seien 200 Zivilisten und zwei Militärs verletzt worden.
Die Zahlen beziehen sich auf den ersten Tag der Angriffe und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Es handle sich um Mindestzahlen, Grundlage seien Quellen aus dem Feld und veröffentlichte Berichte, so HRANA.
Die Zahlen beziehen sich auf den ersten Tag der Angriffe und lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Es handle sich um Mindestzahlen, Grundlage seien Quellen aus dem Feld und veröffentlichte Berichte, so HRANA.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Konfliktforscher Neumann warnt vor Angriff auf westliche Zahlungssysteme
Dem Sicherheitsexperten Peter R. Neumann zufolge drohen durch die Eskalation in Nahost erhebliche Folgen auch in Europa und Deutschland. »Der Iran hat mehrere Machtinstrumente in der Hand«, sagte der Professor für Security Studies am Londoner King’s College dem »Handelsblatt«. So sei Iran etwa für seine effektiven Cyberattacken bekannt. »Er könnte versuchen, westliche Zahlungssysteme lahmzulegen«, warnte Neumann. Auch Terroranschläge seien denkbar. »Die iranischen Revolutionsgarden haben seit 2018 in Europa elf Terroranschläge geplant, in einigen Fällen auch umgesetzt, wie zum Beispiel die Anschläge 2022 auf die Synagogen in Nordrhein-Westfalen«.
Auch der Vorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Marc Henrichmann, mahnte zur Wachsamkeit. »Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa«, seien nicht auszuschließen, sagte der CDU-Politiker der »Süddeutschen Zeitung«. »Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt.« Gerade israelische, jüdische und auch amerikanische Einrichtungen stünden seit Jahren im besonderen Fokus solcher Bedrohungen. Für Panik gebe es wegen der bestehenden Schutzmaßnahmen aber keinen Grund.
Auch der Vorsitzende des Bundestagsgremiums zur Kontrolle der Geheimdienste, Marc Henrichmann, mahnte zur Wachsamkeit. »Vergeltungsmaßnahmen, auch durch iranische Schläferzellen in Europa«, seien nicht auszuschließen, sagte der CDU-Politiker der »Süddeutschen Zeitung«. »Das iranische Regime hat in der Vergangenheit wiederholt gezeigt, dass es seinen Terror auch außerhalb der eigenen Grenzen austrägt.« Gerade israelische, jüdische und auch amerikanische Einrichtungen stünden seit Jahren im besonderen Fokus solcher Bedrohungen. Für Panik gebe es wegen der bestehenden Schutzmaßnahmen aber keinen Grund.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mindestens acht Tote in Beit Schemesch
Die Zahl der Toten nach dem iranischen Raketentreffer in Beit Schemesch ist nach Angaben der israelischen Rettungskräfte mittlerweile auf acht gestiegen, mehr als 20 Verletzte wurden in Krankenhäuser eingeliefert. Bei den Rettungsarbeiten seien weitere Opfer unter den Trümmern gefunden worden. Das Geschoss hatte demnach direkt einen öffentlichen Schutzraum getroffen und für erhebliche Zerstörungen gesorgt.
Foto: Itay Cohen / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Weiterer Tanker angegriffen
Im Persischen Golf ist ein weiteres Schiff angegriffen worden. Ein Schiff sei vor der Küste Omans von einem unbekannten Geschoss angegriffen worden, berichtete die Seehandelsaufsicht der britischen Marine (UKMTO). Ein Brand im Maschinenraum sei mittlerweile unter Kontrolle. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete unter Berufung auf zwei Insider, dass es sich um den unter der Flagge der Marshallinseln fahrenden Rohöltanker »MKD VYOM« handle. Das Schiff wurde demnach etwa 45 Seemeilen nordwestlich von Maskat beschädigt.
Brennender Tanker »Skylight«: Angriffe auf Handelsschiffe. Foto: Video Obtained by Reuters / REUTERS
Erst vor wenigen Stunden hatte Oman einen Angriff auf den Tanker »Skylight« in der Straße von Hormus bekannt gegeben. Dabei handelt es sich um eine der weltweit wichtigsten Handelsrouten für fossile Energieträger, aktuell stauen sich hier die Schiffe. Die deutsche Reederei Hapag-Lloyd hat angekündigt, alle Schiffsdurchfahrten durch die Straße von Hormus bis auf Weiteres auszusetzen. »Die Sicherheit unserer Besatzungen, Schiffe und Ihrer Fracht hat höchste Priorität«, teilte das Unternehmen mit. Durch den Konflikt am Persischen Golf könne es zu Verzögerungen kommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rohölpreis steigt um zehn Prozent
Der Preis für Brent-Rohöl ist nach Angaben von Händlern am Sonntag um zehn Prozent gestiegen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Der Preis je Barrel liege bei etwa 80 US-Dollar, man erwarte Preise von bis zu 100 US-Dollar. Ein Barrel entspricht 159 Litern.
Der entscheidende Faktor sei die Schließung der Straße von Hormus, sagte ein Experte. Durch die Meerenge zwischen Iran und Oman wird täglich rund ein Fünftel der globalen Öltransporte verschifft. Nach Angaben einer iranischen Nachrichtenagentur haben Irans Revolutionswächter den Schiffsverkehr dort nach Beginn der Angriffe auf Iran eingeschränkt. Nach staatlichen Angaben aus Oman wurde im Bereich der Meerenge ein Öltanker angegriffen.
Der entscheidende Faktor sei die Schließung der Straße von Hormus, sagte ein Experte. Durch die Meerenge zwischen Iran und Oman wird täglich rund ein Fünftel der globalen Öltransporte verschifft. Nach Angaben einer iranischen Nachrichtenagentur haben Irans Revolutionswächter den Schiffsverkehr dort nach Beginn der Angriffe auf Iran eingeschränkt. Nach staatlichen Angaben aus Oman wurde im Bereich der Meerenge ein Öltanker angegriffen.
Führende Politiker aus dem Nahen Osten haben Washington gewarnt, dass ein Krieg gegen Iran zu einem Anstieg der Ölpreise auf über 100 Dollar pro Barrel führen könnte, sagte eine Analystin zu Reuters.
Acht Ölförderländer haben derweil angekündigt, ihre Produktionsmengen ab April deutlich stärker anzuheben als von Fachleuten erwartet. Die Tagesproduktion wird um 206.000 Barrel gesteigert, wie die Kerngruppe des Ölkartells Opec+ mitteilte.
Die Gruppe erwähnte die jüngste Eskalation in Nahost mit keinem Wort. Stattdessen erklärte sie die Produktionserhöhung mit dem stabilen Ausblick der globalen Wirtschaftslage und niedrigen Ölvorräten.
Die Staaten der Opec+ könnten zwar Ausfälle aus Iran ausgleichen, hatten Analysten der Commerzbank kurz vor Beginn der jüngsten Eskalation erklärt. Doch sie haben demnach nicht genug freie Produktionskapazitäten, um eine Hormus-Blockade wettzumachen.
Zur Opec+ gehören Algerien, Irak, Kasachstan, Kuwait, Oman, Russland, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Acht Ölförderländer haben derweil angekündigt, ihre Produktionsmengen ab April deutlich stärker anzuheben als von Fachleuten erwartet. Die Tagesproduktion wird um 206.000 Barrel gesteigert, wie die Kerngruppe des Ölkartells Opec+ mitteilte.
Die Gruppe erwähnte die jüngste Eskalation in Nahost mit keinem Wort. Stattdessen erklärte sie die Produktionserhöhung mit dem stabilen Ausblick der globalen Wirtschaftslage und niedrigen Ölvorräten.
Die Staaten der Opec+ könnten zwar Ausfälle aus Iran ausgleichen, hatten Analysten der Commerzbank kurz vor Beginn der jüngsten Eskalation erklärt. Doch sie haben demnach nicht genug freie Produktionskapazitäten, um eine Hormus-Blockade wettzumachen.
Zur Opec+ gehören Algerien, Irak, Kasachstan, Kuwait, Oman, Russland, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tote und Verletzte bei Raketeneinschlag in Israel
Bei dem Raketenangriff auf die Stadt Beit Schemesch westlich von Jerusalem hat es offenbar mehrere Tote gegeben, melden israelische Medien. Der Angriff habe vier Menschen das Leben gekostet, 20 weitere seien teilweise schwer verletzt worden, berichtet die »Times of Israel« unter Berufung auf die Hilfsorganisation Magen David Adom. Das Portal »Ynet« spricht sogar von sechs Toten. Die Rakete sei direkt in einen Bunker neben einer Synagoge eingeschlagen. Videos in sozialen Netzwerken sollen den Moment des Einschlags zeigen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran trifft auch Militärbasen, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind
Iran hat bei seiner Reaktion auf den Angriff der USA und Israels auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen, in denen die Bundeswehr stationiert ist. Nach SPIEGEL-Informationen wurden seit Samstagmorgen mehrere iranische Raketen und Drohnen auf eine multinationale Basis in der Nähe des Flughafens in Erbil im Nordirak und auf ein Feldlager in al-Azraq im Osten von Jordanien abgefeuert, zuletzt am Sonntagmorgen.
Aus Militärkreisen hieß es, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt. Die Bundeswehr hatte sich schon vor den amerikanisch-israelischen Luftschlägen, die am frühen Samstagmorgen begannen, auf Vergeltungsangriffe Irans eingestellt. Vor allem im Nordirak wurde das deutsche Personal auf ein absolutes Minimum verkleinert. Sobald es eine sichere Möglichkeit gibt, wird nun vermutlich auch die Zahl der Soldaten in Jordanien reduziert.
Aus Militärkreisen hieß es, alle Geschosse seien durch die Flugabwehr neutralisiert worden, allerdings wurde ein US-Soldat durch herabstürzende Trümmer leicht verletzt. Die Bundeswehr hatte sich schon vor den amerikanisch-israelischen Luftschlägen, die am frühen Samstagmorgen begannen, auf Vergeltungsangriffe Irans eingestellt. Vor allem im Nordirak wurde das deutsche Personal auf ein absolutes Minimum verkleinert. Sobald es eine sichere Möglichkeit gibt, wird nun vermutlich auch die Zahl der Soldaten in Jordanien reduziert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bundesregierung sieht bisher keine Anzeichen für Fall des Regimes
Die Bundesregierung sieht bisher keine Anzeichen dafür, dass das iranische Regime in sich zusammenfällt. Nach SPIEGEL-Informationen teilten dies Vertreter des Auswärtigen Amts und des Verteidigungsministeriums den Außen- und Verteidigungspolitikern der Bundestagsfraktionen am Sonntagvormittag in einer vertraulichen Unterrichtung mit.
Wie aus Teilnehmerkreisen zu hören war, sind nach Erkenntnissen der Bundesregierung das Raketenarsenal und die nuklearen Fähigkeiten Irans bei Luftschlägen stark reduziert worden. Dennoch müsse man davon ausgehen, dass sich der militärische Konflikt noch über Wochen hinziehen werde. In dessen Verlauf könne es dazu kommen, dass die Meeresstraße von Hormus vermint werde, was den weltweiten Handel mit Erdöl erheblich beeinträchtigen dürfte.
Die Vertreter der Bundesregierung verwiesen dem Vernehmen nach darauf, dass das Völkerrecht weiterhin gelte – trotz erheblicher Zweifel an der Rechtmäßigkeit des US-amerikanisch-israelischen »Präventivschlags« gegen Iran.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Grafik: Welche Ziele greifen die USA und Israel an? Welche US-Basen attackiert Iran?
Israel und die USA haben seit Beginn der Angriffe gegen Iran Hunderte Ziele in Teheran und weiteren Landesteilen attackiert. Iran reagierte mit Gegenschlägen auf Ziele in Israel und Stützpunkte des US-Militärs in der Golfregion – auch zivile Einrichtungen wurden getroffen. Die Karte gibt einen Überblick (weitere Grafiken zu dem Krieg finden Sie hier).
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Oliver Imhof
Auslandsressort

Israel: Iran besitzt etwa 2500 ballistische Raketen
Teheran soll nach israelischen Angaben zuletzt seine Produktion von ballistischen Raketen beschleunigt haben und um die 2500 Stück besitzen. Die Iraner hatten am ersten Kriegstag Hunderte der Waffen auf Israel und die Golfstaaten verschossen. Zahlreiche Projektile schafften es dabei, die Flugabwehr der angegriffenen Staaten zu überwinden.
Experten gehen davon aus, dass die Vorräte an Abfangraketen nur für wenige Wochen reichen könnten. Die Amerikaner haben mit THAAD, SM-3 und SM-6 ihre modernsten Systeme in der Region. Israel verfügt unter anderem über Arrow-3, die Golfstaaten setzen auf amerikanische Patriots. US-Flieger und israelische Kampfjets machten auch am zweiten Kriegstag Jagd auf Abschussvorrichtungen der Iraner.
Experten gehen davon aus, dass die Vorräte an Abfangraketen nur für wenige Wochen reichen könnten. Die Amerikaner haben mit THAAD, SM-3 und SM-6 ihre modernsten Systeme in der Region. Israel verfügt unter anderem über Arrow-3, die Golfstaaten setzen auf amerikanische Patriots. US-Flieger und israelische Kampfjets machten auch am zweiten Kriegstag Jagd auf Abschussvorrichtungen der Iraner.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Navigation von Flugzeugen offenbar beeinträchtigt
Die zivile Luftfahrt sieht sich im Zuge der Militärschläge zwischen Iran, Israel und den USA offenbar mit Störungen ihrer Navigationssysteme konfrontiert. »Starke GPS-Störungen in der Region beeinträchtigen einige Flüge«, berichtete das Portal Flightradar24. Dafür sprächen unregelmäßige Flugbahnen und Kreise auf den Darstellungen der elektronischen Navigationssysteme. Eine unabhängige Bestätigung hierfür gibt es nicht.
Verschiedene Militärs weltweit nutzen Sender oder Cyberangriffe, um das satellitengestützte Navigationssystem GPS zu stören, das Position, Kurs und Geschwindigkeit von Flugzeugen übermittelt. So wollen sie etwa eigene Operationen verstecken. Dabei kann unterschieden werden zwischen sogenannten Jamming-Angriffen, bei denen Störsender so starke Signale aussenden, dass der Empfang komplett blockiert wird und keine Positionsdaten mehr verfügbar sind. Es gibt aber auch sogenannte Spoofing-Angriffe, bei denen gezielt falsche Signale eingespeist werden, sodass verfälschte Positionen angezeigt werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mehrere Verletzte nach iranischen Raketenangriffen
Neue iranische Raketenangriffe auf Israel haben in weiten Teilen des Landes Luftalarm ausgelöst. Einwohner der Stadt Tel Aviv berichten von lauten Explosionen. Der israelische TV-Sender N12 berichtet, es habe mehrere Einschläge gegeben. Das Nachrichtenportal »Ynet« schreibt von mindestens 20 Verletzten in einem Gebäude in der Stadt Beit Schemesch, das direkt getroffen worden sei. Laut dem israelischen Rettungsdienst Magen David Adom ist unten den Opfern ein Mädchen, dessen Zustand kritisch sei. Die Stadt liegt westlich von Jerusalem.
Millionen von Einwohnern harrten in Schutzräumen aus. »Wir hören immer wieder laute Knallgeräusche, möglicherweise sind das auch Abwehrraketen«, sagte ein Einwohner Tel Avivs. »Es nimmt einfach kein Ende.« Seit Beginn der israelisch-amerikanischen Angriffe auf Iran am Samstagmorgen berichten Einwohner Israels von ständigen Gegenangriffen Irans auf israelische Bevölkerungszentren, teilweise im halbstündigen Takt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Von der Leyen sieht Hoffnung für Menschen in Iran
EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen sieht neue Hoffnung für die Bevölkerung in Iran. »Wir müssen sicherstellen, dass die Menschen ihre Zukunft selbst gestalten können«, schreibt sie auf X: »Gleichzeitig birgt dieser Moment die reale Gefahr einer Instabilität, die die Region in eine Spirale der Gewalt stürzen könnte.« Die EU arbeite eng mit regionalen Partnern zusammen, »um Stabilität und Sicherheit zu gewährleisten und das Leben der Zivilbevölkerung zu schützen.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Angriffe auf Flughäfen, abgesagte Verbindungen: So trifft der Krieg den internationalen Flugverkehr
Der Irankrieg hat massive Folgen auch für den Flugverkehr. Drehkreuze wie Dubai haben den Betrieb eingestellt, Tausende Flüge fallen aus, Passagiere sind gestrandet. Wo Reisende mit Verspätungen und Ausfällen rechnen müssen, lesen Sie hier im Überblick.
Gestrandere Passagiere vor dem Flughafen in Dubai. Foto: Altaf Qadri / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Getroffener Öltanker auf US-Sanktionsliste
Der in der Straße von Hormus beschädigte Öltanker »Skylight« steht auf der vom US-Finanzministerium geführten Sanktionsliste OFAC. Die Strafmaßnahmen sollen wegen Verbindungen des Schiffs zu einem Unternehmen in Dubai verhängt worden sein. Das meldet das Portal MarineTraffic unter Berufung auf Daten des Analytikunternehmens Kpler, auch die Nachrichtenagentur Reuters berichtet darüber. Der Firma war demnach vorgeworfen worden, eine Schattenflotte zum Transport iranischer Erdölprodukte zu betreiben.
Der Tanker fährt unter der Flagge des Inselstaats Palau. Die Crew soll unbestätigten Angaben zufolge aus indischen, aber auch iranischen Staatsbürgern bestehen. Von den insgesamt 20 in Sicherheit gebrachten Besatzungsmitgliedern wurden vier verletzt. Die »Skylight« wurde nach Angaben von Oman in der strategisch wichtigen Meerenge im Persischen Golf angegriffen. Die OFAC-Liste der USA führt Länder, Einzelpersonen, Organisationen, Schiffe und Flugzeuge, die von den USA sanktioniert sind.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Raketen Richtung Zypern? Regierung weist Bericht zurück
Der britische Verteidigungsminister John Healey warnte bei Sky News vor der Gefahr »zunehmend wahlloser iranischer Vergeltungsangriffe«. Als Beispiel führte er an, dass zwei iranische Raketen in Richtung Zypern abgefeuert worden seien. Die Regierung der EU-Inselrepublik Zypern hat diese Berichte nun zurückgewiesen.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schreibt auf X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu. Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, »dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat«, so Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam.
Regierungssprecher Konstantinos Letymbiotis schreibt auf X, entsprechende Darstellungen träfen nicht zu. Im Zusammenhang mit Aussagen und Medienberichten über einen Abschuss von Raketen in Richtung Zyperns werde klargestellt, »dass dies nicht der Fall ist und es keinerlei Hinweise darauf gibt, dass eine Bedrohung für das Land bestanden hat«, so Letymbiotis. Die zuständigen Behörden verfolgten die Lage fortlaufend und sehr aufmerksam.
Großbritanniens Verteidigungsminister berichtet von Raketenangriffen auf Zypern
John Healey hat im britischen Fernsehen von auf Zypern gerichteten Raketen aus Iran gesprochen. Das berichtet der »Independent«: Er sei aber »ziemlich sicher«, dass die Raketen nicht auf britische Stützpunkte auf der Insel im Mittelmeer gerichtet gewesen seien, sagte der Verteidigungsminister Großbritanniens demnach. Dies zeige, wie wahllos die iranischen Vergeltungsmaßnahmen seien. Großbritannien hat zwei Militärstützpunkte auf Zypern: Akrotiri, westlich von Limassol, und Dekelia, östlich von Larnaka.
Foto: Jeff Overs / BBC / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bericht: Mindestens 150 Schiffe stauen sich im Persischen Golf
Nachdem die Straße von Hormus, eine der Lebensadern des weltweiten Ölhandels, de facto geschlossen ist, stauen sich in den umliegenden Gewässern zahlreiche Schiffe. Nach Schätzungen der Nachrichtenagentur Reuters sind es mindestens 150 Tanker, darunter Rohöl- und Flüssigerdgastanker, die aktuell in offenen Gewässern des Persischen Golfs jenseits der Straße von Hormus ankern. Dutzende weitere Schiffe liegen auf der anderen Seite der Meerenge vor Anker, wie Schifffahrtsdaten zeigen. Zuvor hatten US-amerikanische und israelische Angriffe auf Iran die Region in einen neuen Krieg gestürzt.
Laut den Schiffsverfolgungsdaten der Plattform MarineTraffic befanden sich die Tanker in den offenen Gewässern vor den Küsten wichtiger Ölförderländer am Golf, darunter Irak und Saudi-Arabien sowie des LNG-Giganten Katar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Übersicht: Wer hat welche Macht im iranischen Regime?
Wie ist das Machtgefüge in Iran? Ein grafischer Überblick über zentrale Figuren und Beziehungen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Papst fordert, »Spirale der Gewalt zu beenden«
Papst Leo XIV. beobachtet die Ereignisse im Nahen Osten nach eigener Aussage mit Sorge. Er appellierte an die beteiligten Parteien, »die moralische Verantwortung zu übernehmen, die Spirale der Gewalt zu beenden, bevor sie zu einem irreparablen Abgrund wird«, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche nach seinem Sonntagsgebet in Rom. Stabilität und Frieden erreiche man nicht durch gegenseitige Drohungen oder durch Waffen, sondern nur durch einen vernünftigen, ehrlichen und verantwortungsvollen Dialog.
Der Papst beim Sonntagsgebet in Rom. Foto: Guglielmo Mangiapane / Reuters
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Warum wollten Hunderte Pakistaner das US-Konsulat in Karatschi stürmen?
In der pakistanischen Stadt Karatschi sind mindestens acht Menschen ums Leben gekommen, als sie versuchten, das US-Konsulat zu stürmen. Sicherheitskräfte eröffneten laut Medienberichten daraufhin das Feuer. Die US-Vertretung befindet sich im streng gesicherten Regierungsviertel der Stadt im Süden Pakistans. Mit rund 19 Millionen Einwohnern ist Karatschi die größte Stadt des Landes. Die Entfernung zur iranischen Grenze beträgt rund 1500 Kilometer Luftlinie.
Mit ihrem Protest reagierten die Demonstrierenden auf die Tötung des obersten Führers Irans, Ajatollah Ali Khamenei. Auch in anderen Teilen des islamisch geprägten Pakistans kam es zu Ausschreitungen. In der Stadt Skardu im Norden brannte nach Angaben eines Regierungssprechers ein Gebäude der Vereinten Nationen. Auch in Lahore gab es Demonstrationen vor dem US-Konsulat, die jedoch nach ersten Erkenntnissen gewaltfrei blieben.
Pakistan hat den israelisch-amerikanischen Angriff verurteilt. Khamenei pflegte enge Beziehungen zu Pakistan. Immer wieder pries er die Beziehungen der beiden Länder als »brüderlich« – trotz zahlreicher »Ups and Downs«. Doch auch die Beziehungen Pakistans zu den USA sind traditionell eng: Nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 wurde Pakistan zu einem wichtigen Verbündeten der USA im Kampf gegen die Taliban. Die Bush-Regierung machte das Land zu einem »Major Non-Nato Ally«, also zu einem ausgewählten Partnerstaat ohne Nato-Mitgliedschaft. Dennoch hat sich das Verhältnis in den vergangenen Jahren abgekühlt, auch aufgrund von Pakistans Annäherung an China.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
EU-Außenbeauftragte Kallas: Entscheidender Moment für Iran
Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas spricht von einem »entscheidenden Moment in der Geschichte Irans«. Die Zukunft sei ungewiss. »Doch es gibt nun einen offenen Weg zu einem anderen Iran, einem Iran, den sein Volk möglicherweise freier gestalten kann«, schreibt Kallas bei X. Sie stehe im Kontakt mit Partnern, auch im Nahen Osten. Für heute ist eine virtuelle Sitzung der EU-Außenminister geplant, dort soll über die Lage in Iran gesprochen werden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Streit über mutmaßlichen Angriff auf Grundschule
Bei den amerikanisch-israelischen Luftangriffen am Samstag, so meldeten es iranische Quellen, sei auch eine Grundschule in der Stadt Minab nahe der Straße von Hormus getroffen worden – mit fatalen Folgen: Rund 90 Mädchen sollen bei dem Angriff ums Leben gekommen sein. Andere Quellen sprechen von bis zu 170 Toten. Irans Außenministerium veröffentlichte schockierende Bilder, auf denen tote Kinder und sogar Körperteile im Schutt eines zerstörten Gebäudes zu sehen sind. Dazu gibt es etliche weitere Fotos von den Bergungsarbeiten.
Laut Branchenverzeichnissen der Stadt Minab und iranischen Medienberichten der Vergangenheit liegt die Shajareh-Tayyebeh-Mädchenschule am Resalat-Boulevard in Minab in unmittelbarer Nachbarschaft einer Einrichtung der iranischen Revolutionswächter. Solange das iranische Internet-Blackout andauert, lässt sich das nicht abschließend verifizieren.
Laut Branchenverzeichnissen der Stadt Minab und iranischen Medienberichten der Vergangenheit liegt die Shajareh-Tayyebeh-Mädchenschule am Resalat-Boulevard in Minab in unmittelbarer Nachbarschaft einer Einrichtung der iranischen Revolutionswächter. Solange das iranische Internet-Blackout andauert, lässt sich das nicht abschließend verifizieren.
Während die iranische Seite den USA und Israel auch in zahlreichen Social-Media-Beiträgen nun ein Massaker an Kindern vorwirft, beharren Gegner des iranischen Regimes auf einer ganz anderen Lesart: Das Gebäude liege innerhalb eines Militärgeländes und sei – zumindest in der Vergangenheit – auch als Kommandozentrale der Revolutionswächter genutzt worden. Außerdem gehe die Explosion auf den Fehlstart einer iranischen Rakete und nicht auf einen Angriff von außen zurück.
Israels Armee wies die Vorwürfe zu dem Angriff auf die Schule zurück. »Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt«, sagte ein Militärsprecher. Überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten bisher nicht.
Das Kinderhilfswerk Unicef zeigte sich zutiefst besorgt über die Bombardierungen in Iran. »Es gibt Berichte über Angriffe auf Schulen im Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab«, teilte Unicef mit. »Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Objekte, einschließlich Schulen, stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.«
Israels Armee wies die Vorwürfe zu dem Angriff auf die Schule zurück. »Zu diesem Zeitpunkt sind uns keine israelischen oder amerikanischen Angriffe dort bekannt«, sagte ein Militärsprecher. Überprüfen lassen sich die Angaben beider Seiten bisher nicht.
Das Kinderhilfswerk Unicef zeigte sich zutiefst besorgt über die Bombardierungen in Iran. »Es gibt Berichte über Angriffe auf Schulen im Iran, darunter eine Mädchenschule in Minab«, teilte Unicef mit. »Angriffe auf Zivilpersonen und zivile Objekte, einschließlich Schulen, stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht dar.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Luftwaffe hat laut Armeesprecher »in vielen Teilen Irans Lufthoheit«
In einem Zoom-Briefing hat Nadav Shoshani, Sprecher der israelischen Armee, ein Update zum Kriegsgeschehen gegeben. Die israelische und die US-Armee hätten zunächst militärische und politische Führer angegriffen, darunter sei der Schlag auf den Obersten Führer Ali Khamenei gewesen. Dann sei es darum gegangen, die iranische Flugabwehr auszuschalten, schließlich um die Zerstörung möglichst vieler Raketenabschussanlagen. Mittlerweile habe die israelische Luftwaffe »in vielen Teilen Irans Lufthoheit«. Sie verfüge »über die Fähigkeiten und die Ziele, um weiterzumachen, solange es nötig sein wird«, sagte er.
Shoshani ging auch auf die Gefahr durch ballistische Raketen ein. Vor dem Zwölftagekrieg vergangenen Sommer habe Iran über ein Arsenal von 3000 Stück verfügt, dies sei auf die Hälfte dezimiert bzw. verbraucht worden. »Vor dem jetzigen Krieg hatten es die Iraner wieder auf 2500 Stück angefüllt«, so der Militärsprecher. Bisher komme die israelische Abwehr gut mit dieser Gefahr klar. Es habe in Israel nur »eine einstellige Zahl von Einschlägen« gegeben. Eines von zwei Todesopfern sei »aus medizinischen Gründen auf dem Weg zum Bunker« gestorben.
Shoshani ging auch auf die Gefahr durch ballistische Raketen ein. Vor dem Zwölftagekrieg vergangenen Sommer habe Iran über ein Arsenal von 3000 Stück verfügt, dies sei auf die Hälfte dezimiert bzw. verbraucht worden. »Vor dem jetzigen Krieg hatten es die Iraner wieder auf 2500 Stück angefüllt«, so der Militärsprecher. Bisher komme die israelische Abwehr gut mit dieser Gefahr klar. Es habe in Israel nur »eine einstellige Zahl von Einschlägen« gegeben. Eines von zwei Todesopfern sei »aus medizinischen Gründen auf dem Weg zum Bunker« gestorben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Hisbollah-Chef äußert sich erstmals zu Khameneis Tod
Lange schwieg die libanesische Hisbollah-Miliz, nun hat sich Generalsekretär Naim Kassim zu Wort gemeldet. Er würdigte den getöteten iranischen Obersten Führer, Ali Khamenei. Dessen »Märtyrertod« sei die höchste Auszeichnung in seinem Widerstand gegen die »Tyrannen Amerika und Israel«. Erstmals äußerte sich Kassim auch zur Rolle der Hisbollah im derzeitigen Krieg: »Wir werden unseren Weg mit Entschlossenheit … fortsetzen, in dem wir weder Müdigkeit noch Demütigung hinnehmen werden.« Wie groß die Opfer auch sein mögen, man werde sich Amerika und Israel entgegenstellen.
Foto: Bilal Hussein / AP
Ob und welche konkreten Taten aus dieser Ankündigung folgen, ist offen. Die Hisbollah dürfte in ihrem Handeln teils von Iran beeinflusst werden, weil sie stark von dem Land abhängig ist. Ein Eingreifen der Hisbollah hätte drastische Folgen für die ohnehin schon geschwächte Gruppe sowie fürs ganze Land. Die Mehrheit im Libanon – in Bevölkerung wie in Politik – ist gegen eine Beteiligung der Hisbollah am Krieg.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Merz ruft Nationalen Sicherheitsrat zusammen
Bundeskanzler Friedrich Merz trommelt wegen der Eskalation im Nahen Osten am Sonntagmittag den Nationalen Sicherheitsrat zu einer Krisensitzung zusammen. Gemeinsam mit den wichtigsten Ministern des Kabinetts, darunter Vizekanzler Lars Klingbeil (SPD), Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Außenminister Johann Wadephul (CDU), will Merz in der geheim tagenden Runde die Folgen der Militäroperation besprechen, die am frühen Samstagmorgen von Israel und den USA gestartet wurde.
Thema dürfte nicht nur die volatile Situation in Nahost sein, sondern auch mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage hier in Deutschland. Merz reist am Montag in Richtung Washington, dort ist ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant. Bisher hat sich die Bundesregierung mit jeglicher Kritik an der Operation, bei der die Spitze des iranischen Regimes ausgeschaltet wurde, auffällig zurückgehalten.
Thema dürfte nicht nur die volatile Situation in Nahost sein, sondern auch mögliche Auswirkungen auf die Sicherheitslage hier in Deutschland. Merz reist am Montag in Richtung Washington, dort ist ein Treffen mit US-Präsident Donald Trump geplant. Bisher hat sich die Bundesregierung mit jeglicher Kritik an der Operation, bei der die Spitze des iranischen Regimes ausgeschaltet wurde, auffällig zurückgehalten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Putin verurteilt Khameneis Tötung als »zynischen Mord«
Russlands Machthaber Wladimir Putin hat die Tötung Ali Khameneis als »zynischen Mord« bezeichnet. Der Angriff Israels und der USA verstoße gegen alle Normen der menschlichen Moral und des Völkerrechts, sagte Putin laut der russischen Agentur Tass. Demnach kondolierte er dem iranischen Präsidenten Masoud Pezeshkian. Dass Putin Verstöße gegen das Völkerrecht moniert, überrascht. Schließlich führt er seit Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Putin und Khameneis bei einem Treffen 2022. Foto: Office of the Iranian Supreme Leader / AP/ dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Diese drei Männer sollen die vorübergehende Staatsspitze bilden
Der Tod von Ali Khamenei lässt Iran führungslos zurück. Nun soll ein Trio die vorübergehende Staatsspitze bilden, berichtet die regierungsnahe Nachrichtenagentur Isna. Der Geistliche Aliresa Arafi wurde demnach in den iranischen Führungsrat berufen. Das Gremium nehme die Aufgaben des Obersten Führers wahr, bis der Expertenrat einen Nachfolger gewählt habe. Arafi bilde zusammen mit Präsident Masoud Pezeshkian und Justizchef Gholamhossein Mohseni Ejei die vorübergehende Staatsspitze.
Aliresa Arafi bei einem Papstbesuch 2022. Foto: Vatican Media / Reuters
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Augenzeugen in Abu Dhabi: »Es fühlt sich ein bisschen surreal an«
Wie erleben Menschen die Situation in Abu Dhabi? Der SPIEGEL konnte mit drei Personen sprechen.
»In den letzten 24 Stunden habe ich etwa 20 bis 30 Explosionen gehört«, sagt einer von ihnen. »Das Geräusch ähnelt dem von Gewitterdonner, die Druckwellen sind aber viel stärker. Man spürt sie im Ohr, sie lassen geschlossene Fenster wackeln. Die Einschläge selbst habe ich nicht gesehen, aber Rauchspuren am Himmel, von den Abwehrraketen. Die Regierung hat uns alle paar Stunden einen ›National Emergency Alert‹ aufs Handy geschickt, darin heißt es, wir sollen sofort Schutz in Gebäuden suchen und uns von Fenstern und Türen fernhalten. Eine Ausgangssperre gibt es nicht, der Verkehr auf den Straßen hat trotzdem deutlich abgenommen. Auch wir bleiben erst mal in der Wohnung.«
»In den letzten 24 Stunden habe ich etwa 20 bis 30 Explosionen gehört«, sagt einer von ihnen. »Das Geräusch ähnelt dem von Gewitterdonner, die Druckwellen sind aber viel stärker. Man spürt sie im Ohr, sie lassen geschlossene Fenster wackeln. Die Einschläge selbst habe ich nicht gesehen, aber Rauchspuren am Himmel, von den Abwehrraketen. Die Regierung hat uns alle paar Stunden einen ›National Emergency Alert‹ aufs Handy geschickt, darin heißt es, wir sollen sofort Schutz in Gebäuden suchen und uns von Fenstern und Türen fernhalten. Eine Ausgangssperre gibt es nicht, der Verkehr auf den Straßen hat trotzdem deutlich abgenommen. Auch wir bleiben erst mal in der Wohnung.«
Ein anderer Mann erzählt: »Wir wohnen im 29. Stock eines Hochhauses, eine der allerersten Explosionen konnten wir von unserem Apartment aus sehen. Für uns war direkt klar: Hier oben fühlen wir uns nicht sicher. Wir haben die Nacht deshalb bei Freunden verbracht, die im ersten Stockwerk wohnen. Die Raketenabwehr von Abu Dhabi funktioniert bisweilen gut, Sorgen machen uns Trümmer, aber solange wir drinnen bleiben, fühlen wir uns einigermaßen sicher.«
Seine Partnerin ergänzt: »Es fühlt sich ein bisschen surreal an. Ich dachte, dass wir niemals in so eine Situation kommen würden, und ich hoffe, dass wir das nie wieder erleben. Wir werden jetzt nicht anfangen, Lebensmittel zu horten, wir wollen aber so viel holen, dass wir für drei Tage genug zu Hause haben. Gerade bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten.«
Seine Partnerin ergänzt: »Es fühlt sich ein bisschen surreal an. Ich dachte, dass wir niemals in so eine Situation kommen würden, und ich hoffe, dass wir das nie wieder erleben. Wir werden jetzt nicht anfangen, Lebensmittel zu horten, wir wollen aber so viel holen, dass wir für drei Tage genug zu Hause haben. Gerade bleibt uns nichts anderes übrig, als abzuwarten.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Warteschlangen an Tankstellen im Libanon
In der libanesischen Bevölkerung herrscht Sorge, dass ihr Land trotz bisherigem Schweigen der Hisbollah in den Krieg verwickelt werden könnte. Schon bevor Iran gestern mit der Straße von Hormus eine wichtige Handelsroute blockierte, bildeten sich vor libanesischen Tankstellen lange Schlangen, wie die Zeitung »L’Orient Today« berichtet.
Premierminister des Libanon, Nawaf Salam, rief die Bürgerinnen und Bürger auf, »nicht in Panik zu verfallen«. Laut verschiedenen Ministern ist Treibstoff für mehr als zwei Wochen vorrätig, Mehl für Brot soll es demnach für zwei Monate geben, Supermarktbesitzer hätten von Lebensmittelvorräten für drei bis vier Wochen berichtet. Der Wirtschaftsminister warnte Ladenbetreiber davor, die Situation auszunutzen und Preise anzuheben. Um die Versorgung mit alltäglichen Gütern zu gewährleisten, ermöglicht der Beiruter Hafen nun 24 Stunden am Tag durchgehend Lieferungen.
Premierminister des Libanon, Nawaf Salam, rief die Bürgerinnen und Bürger auf, »nicht in Panik zu verfallen«. Laut verschiedenen Ministern ist Treibstoff für mehr als zwei Wochen vorrätig, Mehl für Brot soll es demnach für zwei Monate geben, Supermarktbesitzer hätten von Lebensmittelvorräten für drei bis vier Wochen berichtet. Der Wirtschaftsminister warnte Ladenbetreiber davor, die Situation auszunutzen und Preise anzuheben. Um die Versorgung mit alltäglichen Gütern zu gewährleisten, ermöglicht der Beiruter Hafen nun 24 Stunden am Tag durchgehend Lieferungen.
Bereits in früheren Krisen kam es zu drastischen Engpässen. Häufig wird der Strom im Land mit treibstoffbetriebenen Generatoren erzeugt. Beispielsweise 2022 folgten aus der Benzinkrise regelmäßige Ausfälle der Strom- und Internetversorgung.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Rauchsäulen über Teheran, Schäden in Tel Aviv, Ausschreitungen in Pakistan – die Bilder
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vom Flughafen BER starten keine Flieger nach Nahost
Wegen der militärischen Eskalation in Nahost gibt es derzeit weder Abflüge noch Ankünfte vom Flughafen BER in und aus Ländern der Region. Das betreffe die Ziele Tel Aviv, Dubai, Dschidda und Doha, sagte ein BER-Sprecher. Die Fluggesellschaften hätten alle Verbindungen bis mindestens Montagvormittag abgesagt. Betroffene Passagiere sollten sich über die Websites ihrer Fluglinien informieren.
Reisende am Flughafen BER. Foto: Annette Riedl / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Katharina Osterhammer
Auslandsressort

Hisbollah schweigt weiter – andere Gruppen im Libanon gegen Eintritt in Krieg
Die libanesische Hisbollah-Miliz hatte ursprünglich gedroht, in einen Krieg einzugreifen, sollten hochrangige iranische Führungsfiguren getötet oder das Regime in Teheran existenziell bedroht werden. Nun schweigt sie jedoch. Ein Statement von Hisbollah-Chef Naim Kassim am Samstagnachmittag wurde abgesagt. Einer der höchsten schiitischen Geistlichen im Land kondolierte zum Tod von Irans Oberstem Führer Ali Khamenei, ließ jedoch weitere Schritte der Hisbollah offen.
Die gesamte politische Landschaft im Libanon sowie Großteile der Bevölkerung stemmen sich gegen eine Beteiligung der Hisbollah. Würde sie dennoch in den Krieg eintreten, käme das einem Todesurteil für die Gruppe gleich, mit verheerenden Folgen fürs ganze Land. Offen ist derzeit aber, inwiefern sich die Hisbollah einer derartigen Order aus Iran widersetzen könnte. Die Hisbollah ist mit Iran verbündet und stark von dem Land abhängig.
Die gesamte politische Landschaft im Libanon sowie Großteile der Bevölkerung stemmen sich gegen eine Beteiligung der Hisbollah. Würde sie dennoch in den Krieg eintreten, käme das einem Todesurteil für die Gruppe gleich, mit verheerenden Folgen fürs ganze Land. Offen ist derzeit aber, inwiefern sich die Hisbollah einer derartigen Order aus Iran widersetzen könnte. Die Hisbollah ist mit Iran verbündet und stark von dem Land abhängig.
Seit sie in Solidarität mit der Hamas im Oktober 2023 in den Krieg eingetreten ist, wurde sie stark geschwächt. Die Hisbollah ist der offiziellen Armee, den »Lebanese Armed Forces«, weit überlegen, wodurch ein militärisches Eingreifen des Libanon zwar offiziell beim Staat liegt, de facto aber an der Entscheidung der Hisbollah hängt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Großbritanniens Verteidigungsminister berichtet von Raketenangriffen auf Zypern
John Healey hat im britischen Fernsehen von auf Zypern gerichteten Raketen aus Iran gesprochen. Das berichtet der »Independent«: Er sei aber »ziemlich sicher«, dass die Raketen nicht auf britische Stützpunkte auf der Insel im Mittelmeer gerichtet gewesen seien, sagte der Verteidigungsminister Großbritanniens demnach. Dies zeige, wie wahllos die iranischen Vergeltungsmaßnahmen seien. Großbritannien hat zwei Militärstützpunkte auf Zypern: Akrotiri, westlich von Limassol, und Dekelia, östlich von Larnaka.
Foto: Jeff Overs / BBC / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israel will 40 iranische Kommandeure getötet haben
Die israelischen Streitkräfte (Israel Defense Forces, IDF) haben nach eigenen Angaben 40 hochrangige iranische Kommandeure getötet. »Die Mehrheit der höchsten Militärs der iranischen Sicherheitsführung wurde von der IDF eliminiert«, teilen die Streitkräfte via Telegram mit. »Ebenso hat die IDF den Großteil der Flugabwehrsysteme im Westen und im Zentrum Irans zerstört und ebnet damit den Weg für die Erlangung der Luftüberlegenheit über Teheran«, heißt es. Unabhängig überprüfen lassen sich die Berichte derzeit nicht.
Die Streitkräfte teilen außerdem mit, dass man sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet habe. Darunter sei auch Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Dies deckt sich mit Berichten iranischer Medien.
Die Streitkräfte teilen außerdem mit, dass man sieben Mitglieder der obersten iranischen Sicherheitsführung getötet habe. Darunter sei auch Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Dies deckt sich mit Berichten iranischer Medien.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tausende wollen in Berlin für Freiheit in Iran demonstrieren
In Berlin wollen heute Tausende Menschen für Freiheit in Iran demonstrieren. Für den Nachmittag sei eine Kundgebung am Brandenburger Tor mit 5000 Teilnehmern angemeldet, sagte ein Polizeisprecher. Die Versammlung »Freiheit für Iran unter Führung von Prinz Reza Pahlavi« soll um 15 Uhr beginnen. Zudem sei eine Versammlung an der iranischen Botschaft in Dahlem mit rund 150 Teilnehmern angemeldet. Reza Pahlavi ist der älteste Sohn des letzten Schahs von Persien und lebt im Exil.
Bereits am Samstagnachmittag fand in Berlin-Mitte eine Kundgebung statt. Rund 1600 Menschen nahmen laut Polizei daran teil, rund die Hälfte weniger als zuvor angemeldet. Neben kleineren Versammlungen an der iranischen Botschaft und am Neptunbrunnen kamen am späten Abend zudem noch etwa 500 Menschen am Breitscheidplatz zusammen. Die Versammlung sei friedlich und mit Freudentänzen verlaufen, so der Polizeisprecher.
Demonstration vor dem Brandenburger Tor am Samstagabend. Foto: Clemens Bilan / EPA
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hamas trauert um Khamenei
Die Terrororganisation Hamas trauert um Irans Obersten Führer Ali Khamenei. »Wir betrauern den Tod von Ajatollah Ali Khamenei. Er hat unser Volk, unsere Sache und unseren Widerstand politisch, diplomatisch und militärisch unterstützt«, teilen die Islamisten mit. Israel und den USA wirft die Hamas ein »abscheuliches Verbrechen« vor.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Netanyahu wendet sich auf Farsi an iranische Bevölkerung
Israels Premier Benjamin Netanyahu hat sich auf der Plattform X auf Farsi an das iranische Volk gewandt. Seine Botschaft: Die Angriffe auf Iran sollen eine Hilfe für die Bevölkerung Irans sein.
»In den kommenden Tagen werden wir Tausende Ziele des Terrorregimes angreifen. Wir werden Bedingungen schaffen, unter denen das tapfere iranische Volk sich von den Fesseln der Tyrannei befreien kann. Und deshalb sage ich noch einmal: Bürger Irans, verpasst diese Gelegenheit nicht – sie kommt nur einmal in einer Generation.« Die Menschen sollten zu »Millionen auf die Straße gehen, um die Sache zu Ende zu bringen und das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben unerträglich gemacht hat. Die Hilfe, auf die ihr gewartet habt, ist da.«
»In den kommenden Tagen werden wir Tausende Ziele des Terrorregimes angreifen. Wir werden Bedingungen schaffen, unter denen das tapfere iranische Volk sich von den Fesseln der Tyrannei befreien kann. Und deshalb sage ich noch einmal: Bürger Irans, verpasst diese Gelegenheit nicht – sie kommt nur einmal in einer Generation.« Die Menschen sollten zu »Millionen auf die Straße gehen, um die Sache zu Ende zu bringen und das Terrorregime zu stürzen, das euer Leben unerträglich gemacht hat. Die Hilfe, auf die ihr gewartet habt, ist da.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Präsident: Tötung Khameneis ist »Kriegserklärung an Muslime«
Irans Präsident Masoud Pezeshkian wertet die Tötung des geistlichen Oberhaupts Ali Khamenei durch Israel und die USA als eine »Kriegserklärung an die Muslime«.
Die »Ermordung« Khameneis werde als »offene Kriegserklärung an die Muslime und insbesondere an die Schiiten überall auf der Welt wahrgenommen«, sagte Masoud Pezeshkian in einer Fernsehansprache. Schiiten bilden die zweitgrößte Glaubensrichtung im Islam. Iran betrachte es als »seine legitime Pflicht und sein Recht, sich an den Tätern und Drahtziehern dieses historischen Verbrechens zu rächen«, drohte Pezeshkian.
Die »Ermordung« Khameneis werde als »offene Kriegserklärung an die Muslime und insbesondere an die Schiiten überall auf der Welt wahrgenommen«, sagte Masoud Pezeshkian in einer Fernsehansprache. Schiiten bilden die zweitgrößte Glaubensrichtung im Islam. Iran betrachte es als »seine legitime Pflicht und sein Recht, sich an den Tätern und Drahtziehern dieses historischen Verbrechens zu rächen«, drohte Pezeshkian.
Irans Präsident Masoud Pezeshkian. Foto: Iranian Presidency / Anadolu Agency / IMAGO
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israelisches Heimatfront-Kommando mobilisiert rund 20.000 Reservisten
Angesichts der iranischen Gegenangriffe hat das israelische Heimatfrontkommando nach eigenen Angaben rund 20.000 Reservisten mobilisiert. Sie sollen die Zivilbevölkerung unterstützen. Das Heimatfrontkommando ist für den Zivilschutz zuständig.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Video soll Angriff auf Teheran zeigen
Israels Armee hat Bilder veröffentlicht, die den heutigen Angriff auf Teheran zeigen sollen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Oman meldet Drohnenangriff auf Öltanker
Etwa fünf Seemeilen vor der Küste Masandams ist nach Angaben Omans ein Öltanker angegriffen worden. Demnach wurden bei der Attacke vier Menschen verletzt. Alle 20 Besatzungsmitglieder des Schiffs »Skylight« wurden demnach evakuiert. Die Rettungsmaßnahmen seien von der omanischen Marine und dem Militär durchgeführt worden. Das Schiff fuhr demnach unter der Flagge des Inselstaats Palau. Die Hintergründe des Angriffs sind unklar.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mehrere Tote nach Protesten am US-Konsulat in Pakistan
Im Irak und in Pakistan protestieren zahlreiche Demonstranten in der Nähe von US-Konsulaten gegen die Tötung von Irans Oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei. In der pakistanischen Millionenstadt Karatschi sollen dabei mehrere Demonstranten bei Auseinandersetzungen mit Sicherheitskräften ums Leben gekommen sein.
»Wir haben mindestens neun Leichen erhalten«, sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Nachrichtenagentur dpa. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt. Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
»Wir haben mindestens neun Leichen erhalten«, sagte Jasso Ram, Sprecher des Zivilkrankenhauses von Karatschi, der Nachrichtenagentur dpa. Demnach könne die Zahl der Opfer noch steigen. Mehr als 25 Menschen, die bei den Zusammenstößen verletzt worden waren, würden behandelt. Der Leiter einer der größten Rettungsdienste der Stadt, Faisal Edhi, bestätigte, dass seine Organisation mindestens sieben Leichen ins Krankenhaus gebracht habe.
Polizei im Einsatz gegen Demonstranten in der pakistanischen Millionenstadt Karatschi. Foto: Muhammad Farooq / AP
Aufnahmen in Netz sollen zeigen, wie Demonstranten mit Stöcken und Steinen Fenster einschlugen. Die Polizei setzte nach Behördenangaben Tränengas und Schlagstöcke ein. Demonstranten skandierten Parolen gegen die USA und marschierten in Richtung des Konsulatsviertels, wo sie versuchten, in das Gelände einzudringen, wie es hieß.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
Unterdessen verschärften die Behörden die Sicherheitsvorkehrungen in Pakistans Hauptstadt Islamabad. Straßen zur sogenannten Roten Zone mit Botschaften und wichtigen Regierungsgebäuden wurden gesperrt.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Dubai meldet Schäden und Verletzte bei Drohnenabwehr
In Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten sind bei der Abwehr von Drohnenangriffen zwei Menschen verletzt worden. Trümmerteile seien in die Höfe von zwei Wohnhäusern gefallen, teilt das Medienbüro von Dubai mit. Explosionsgeräusche in der Stadt seien auf Abfangraketen zurückzuführen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran meldet weitere Angriffe auf US-Militärstützpunkte
Die iranische Armee hat nach eigenen Angaben neue Angriffe auf US-Militärstützpunkte in der Golfregion geflogen. »Vor wenigen Minuten haben Piloten der Luftstreitkräfte der Islamischen Republik Iran in mehreren Operationsphasen erfolgreich US-Stützpunkte in den Ländern am Persischen Golf und in der Region Kurdistan im Irak bombardiert«, erklärte die Armee im Staatsfernsehen. Mehrere Städte in der Region wurden am Morgen von Explosionen erschüttert. Die USA haben sich zu möglichen Schäden oder Verletzten bislang nicht geäußert.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Drohnenangriff in Oman
Der Handelshafen von Duqm in Oman ist von zwei Drohnen angegriffen worden. Eine der Drohnen habe eine Arbeiterunterkunft getroffen, dabei sei ein ausländischer Arbeiter verletzt worden, berichtet die staatliche Nachrichtenagentur Oman News Agency unter Berufung auf Sicherheitsquellen. Die zweite Drohne sei in der Nähe von Treibstofftanks abgestürzt. Dabei habe es weder Verletzte noch Schäden gegeben, heißt es. Die Regierung Omans verurteilte den Angriff.
Unabhängig davon hat die US-Botschaft in Oman in einer Erklärung ihre Mitarbeiter angewiesen, sich aufgrund »anhaltender Aktivitäten« außerhalb der Hauptstadt Maskat »vor Ort in Sicherheit zu bringen (d.h. Schutz zu suchen)«. Den Amerikanern im Land riet die Botschaft, »einen sicheren Ort in Ihrer Wohnung oder einem anderen sicheren Gebäude zu suchen. Halten Sie einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen wichtigen Dingen bereit.«
Unabhängig davon hat die US-Botschaft in Oman in einer Erklärung ihre Mitarbeiter angewiesen, sich aufgrund »anhaltender Aktivitäten« außerhalb der Hauptstadt Maskat »vor Ort in Sicherheit zu bringen (d.h. Schutz zu suchen)«. Den Amerikanern im Land riet die Botschaft, »einen sicheren Ort in Ihrer Wohnung oder einem anderen sicheren Gebäude zu suchen. Halten Sie einen Vorrat an Lebensmitteln, Wasser, Medikamenten und anderen wichtigen Dingen bereit.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Blitzanalyse: Wer folgt auf Khamenei?
Ali Khamenei herrschte fast 40 Jahre über die Islamische Republik. Er hat den Iran-Irak-Krieg in den Achtzigerjahren überlebt, Massenproteste 2009 und 2022 und 2026. Nun ist er bei dem Angriff Israels und der USA ums Leben gekommen.
Mit Khameneis Tod endet eine Ära, die geprägt war von Repression und Terror nach innen wie nach außen. Längst hat die Diskussion darüber begonnen, wer auf ihn folgt.
Laut »New York Times« hat Khamenei selbst drei Kandidaten bevorzugt:
- seinen Stabschef Ali Asghar Hejazi, der nun jedoch getötet worden sein soll,
- den Vorsitzenden der Justiz, Gholamhossein Mohseni Ejei,
- und Hassan Khomeini, ein Enkel Ajatollah Khomeinis.
Bereits vor seinem Tod übertrug Khamenei die Amtsgeschäfte einem seiner engsten Vertrauten, dem Vorsitzenden des Nationalen Sicherheitsrates, Ali Larijani.
Larijani gab sich in einer Stellungnahme in den sozialen Medien am Samstag martialisch: »Die tapferen Soldaten und die große Nation Iran werden den internationalen Tyrannen, die in die Hölle kommen, eine unvergessliche Lektion erteilen.«
Wie es in Iran nun weitergeht, hängt in hohem Maße von der Nachfolgeregelung ab. Die entscheidende Frage ist, ob die Clique um Larijani die Macht behaupten kann. Oder ob sie von Protesten im Inneren und dem Angriff von außen hinweggefegt wird.
Larijani gab sich in einer Stellungnahme in den sozialen Medien am Samstag martialisch: »Die tapferen Soldaten und die große Nation Iran werden den internationalen Tyrannen, die in die Hölle kommen, eine unvergessliche Lektion erteilen.«
Wie es in Iran nun weitergeht, hängt in hohem Maße von der Nachfolgeregelung ab. Die entscheidende Frage ist, ob die Clique um Larijani die Macht behaupten kann. Oder ob sie von Protesten im Inneren und dem Angriff von außen hinweggefegt wird.
Ali Larijani. Foto: Mohamed Azakir / Reuters
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Armee meldet neue Attacken auf Teheran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben erneut Ziele in Teheran angegriffen. Demnach ging es bei der Angriffswelle um Ziele »im Herzen des iranischen Terrorregimes«: »Im Laufe des vergangenen Tages hat die israelische Luftwaffe groß angelegte Angriffe durchgeführt, um die Luftüberlegenheit zu erlangen und den Weg nach Teheran zu ebnen«, heißt es in einem Statement.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet derweil von einer massiven Explosion in Irans Hauptstadt. Auch in iranischen Medien wird von Explosionen am Sonntagmorgen berichtet.
Die Nachrichtenagentur AP berichtet derweil von einer massiven Explosion in Irans Hauptstadt. Auch in iranischen Medien wird von Explosionen am Sonntagmorgen berichtet.
Foto: Vahid Salemi / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
SPD-Außenpolitiker Mützenich fordert Feuerpause
SPD-Außenpolitiker Rolf Mützenich blickt kritisch auf die schweren Angriffe in Iran und fordert von den USA und Israel Transparenz zu den Beweggründen ihres Handelns. »Die israelische Regierung hat den militärischen Eingriff als präventive Reaktion gerechtfertigt. Solange sie jedoch ihre Erkenntnisse nicht öffentlich darlegt, werden Zweifel bleiben«, sagte der frühere Fraktionsvorsitzende dem »Tagesspiegel«.
Genauso schleierhaft seien die Ziele von US-Präsident Donald Trump und welche Konsequenzen sich daraus ergäben. »Die amerikanische Regierung muss erklären, warum weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aussichtslos waren.« Zugleich forderte Mützenich eine Feuerpause, damit Zivilisten sich in Sicherheit bringen könnten.
Genauso schleierhaft seien die Ziele von US-Präsident Donald Trump und welche Konsequenzen sich daraus ergäben. »Die amerikanische Regierung muss erklären, warum weitere Verhandlungen über das iranische Atomprogramm aussichtslos waren.« Zugleich forderte Mützenich eine Feuerpause, damit Zivilisten sich in Sicherheit bringen könnten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Berichte über versuchte Stürmungen von US-Konsulaten
Hunderte Menschen haben laut Angaben der örtlichen Polizei versucht, das US-Konsulat in der pakistanischen Hafenstadt Karatschi zu stürmen.
Polizei und paramilitärische Kräfte setzten demnach Schlagstöcke und Tränengas ein. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sei mindestens ein Demonstrant getötet und mehrere weitere verletzt worden, heißt es von der Polizei. Auch in iranischen Medien wird über die versuchte Stürmung des Konsulats berichtet.
Polizei und paramilitärische Kräfte setzten demnach Schlagstöcke und Tränengas ein. Bei Zusammenstößen zwischen Demonstranten und den Sicherheitskräften sei mindestens ein Demonstrant getötet und mehrere weitere verletzt worden, heißt es von der Polizei. Auch in iranischen Medien wird über die versuchte Stürmung des Konsulats berichtet.
Auch Menschen im Irak haben versucht, die sogenannte Grüne Zone in Bagdad zu stürmen. In diesem Gebiet befinden sich mehrere Botschaften, unter anderem die der USA. Nach Angaben von Augenzeugen hatten sich am Eingang zur Grünen Zone Hunderte Menschen zum Protest versammelt. Sicherheitskräfte lösten die Menge gewaltsam auf.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Die Demonstranten versuchten demnach, die Sicherheitsbarrieren zu überwinden, um zur US-Botschaft innerhalb der Grünen Zone zu gelangen. Laut Augenzeugen setzten die Sicherheitskräfte Schlagstöcke, scharfe Munition, Tränengas und Wasserwerfer ein, um die Demonstranten auseinanderzutreiben.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Disney-Prinzessin Elsa tobt durch den Bunker
Am ersten Tag des Kriegs bin ich elfmal in den Bunker in Tel Aviv gerannt, seit der Nacht immerhin schon wieder dreimal. Dabei handelte es sich um drei verschiedene Schutzräume hier in meinem Viertel im Zentrum: erst ein großer Nachbarschaftsbunker, dann nacheinander die Keller der beiden Wohngebäude auf der anderen Straßenseite.
Alarm im Zentrum von Tel Aviv am zweiten Tag des Krieges. Foto: Thore Schröder / DER SPIEGEL
Jetzt habe ich meinen Platz gefunden, da gibt es einigermaßen funktionierendes Internet und recht viel Platz, aber auch kläffende Hunde und schreiende Kinder. Ein kleines Mädchen hat sich heute Morgen als Disney-Prinzessin Elsa verkleidet und ist mit ihrem Zauberstab durch den Keller getobt. In Israel wird in diesen Tagen der jüdische Karneval Purim gefeiert; das Freudenfest soll an die Rettung der Juden im antiken Persien erinnern. Für einige Israelis verleiht das dem Krieg eine zusätzliche Bedeutung.
Keller im Zentrum von Tel Aviv am zweiten Tag des Krieges. Foto: Thore Schröder / DER SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tod von Khamenei: Der Irak ruft dreitägige Staatstrauer aus
Im mit Iran verbündeten Irak ist nach dem Tod des Obersten Führers Irans, Ali Khamenei, eine dreitägige Staatstrauer ausgerufen worden. Ein Regierungssprecher erklärte in einer Stellungnahme: »Mit tiefer Trauer sprechen wir dem edlen Volk Irans und der gesamten muslimischen Welt unser Beileid aus«. Khamenei sei durch »einen eklatanten Akt der Aggression« ums Leben gekommen.
Foto: Mohammed Aty / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trotz Khameneis Tod: Iran behauptet, US-Pläne vereitelt zu haben
Die USA und Israel haben mit ihren Raketenschlägen Irans Obersten Führer Ali Khamenei sowie mehrere Politiker und Topmilitärs getötet. Dennoch will Iran nach außen den Anschein der Stärke aufrechterhalten. Der Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Larijani, bezeichnete das Vorhaben der USA und Israels nun als »vereitelt«.
»Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel in Iran auslösen«, sagte Larijani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er. Zugleich kündigte Larijani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
»Die USA und Israel haben sich verkalkuliert und wollten mit gezielten Angriffen auf militärische Einrichtungen und der Tötung hochrangiger Funktionäre Unruhe und einen Machtwechsel in Iran auslösen«, sagte Larijani laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna. Die Bevölkerung habe jedoch geschlossen reagiert und diese Pläne vereitelt, behauptete er. Zugleich kündigte Larijani an, die iranischen Streitkräfte würden die Angriffe auf US‑Stützpunkte in der Region fortsetzen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Teheran warnt Bevölkerung vor Aufstand
Donald Trump hat die Bevölkerung Irans gestern dazu aufgefordert, die »Kontrolle« über sein »Schicksal« zu übernehmen. Jetzt gebe es »die größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern«, sagte der US-Präsident.
Irans oberster nationaler Sicherheitsberater, Ali Larijani, hat nun im staatlichen Fernsehen »sezessionistische Gruppen« gewarnt, dass sie mit einer harten Reaktion rechnen müssten, wenn sie versuchen, aktiv zu werden. Er rief das Land zur Einheit auf und fügte hinzu: »Gruppen, die versuchen, Iran zu spalten, sollten wissen, dass wir das nicht tolerieren werden.«
Irans oberster nationaler Sicherheitsberater, Ali Larijani, hat nun im staatlichen Fernsehen »sezessionistische Gruppen« gewarnt, dass sie mit einer harten Reaktion rechnen müssten, wenn sie versuchen, aktiv zu werden. Er rief das Land zur Einheit auf und fügte hinzu: »Gruppen, die versuchen, Iran zu spalten, sollten wissen, dass wir das nicht tolerieren werden.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran: Generalstabschef der Streitkräfte ist tot
Israel und die USA haben bei ihren Schlägen gegen Iran auch den Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi, getötet. Das berichten iranische Medien. Im Staatsfernsehen wurde der Name Mousavis gemeinsam mit den Namen anderer getöteter hochrangiger Vertreter genannt.
Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionswächter, Mohammad Pakpour, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Shamkhani, bekannt gegeben worden.
Zuvor war bereits der Tod des Anführers der iranischen Revolutionswächter, Mohammad Pakpour, und des Vorsitzenden des nationalen Verteidigungsrats, Ali Shamkhani, bekannt gegeben worden.
Irans Generalstabschef der Streitkräfte, Abdolrahim Mousavi. Foto: Majid Asgaripour / REUTERS
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Armee: Iran greift erneut mit Raketen an
Iran hat nach Angaben des israelischen Militärs am Morgen erneut Raketen auf den jüdischen Staat abgefeuert. Die Abwehrsysteme seien aktiviert, um sie abzuwehren, teilt die Armee mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, in die Schutzräume zurückzukehren. In mehreren Gebieten des Landes heulten erneut die Sirenen.
In den vergangenen 24 Stunden mussten Millionen Menschen nach Armeeangaben bereits rund 20 Mal wegen Raketenangriffen des Erzfeindes Iran in die Schutzräume eilen.
Zerstörung in Tel Aviv. Foto: Oded Balilty / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Verteidigungsminister: Khamenei wurde bei Auftaktschlag getötet
Kurz nach den ersten Raketenangriffen auf Teheran am Samstagmorgen hatte es aus Iran noch Berichte gegeben, der Oberste Führer Ali Khamenei sei in Sicherheit. Die Berichte waren zu dem Zeitpunkt aber wohl bereits falsch. Israels Verteidigungsminister Israel Katz teilt nämlich nun via X mit, Khamenei sei bereits beim Auftaktschlag des amerikanisch-israelischen Angriffs getötet worden. Auch weitere hochrangige Persönlichkeiten Irans seien dabei ums Leben gekommen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Tausende Iraner trauern in Teheran um Khamenei
Anhänger der Regierung trauern um Irans getöteten Obersten Führer Ali Khamenei. Tausende haben sich am Morgen zu seinen Ehren in Teheran versammelt. Die größtenteils schwarz gekleideten Teilnehmer der Kundgebung auf dem zentralen Enghelab-Platz skandierten »Tod den Vereinigten Staaten« und »Tod Israel«, wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichten. Viele von ihnen schwenkten iranische Flaggen und hielten Fotos von Khamenei hoch.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Bericht der »New York Times«: CIA-Erkenntnisse verrieten Khameneis Aufenthaltsort
Dass die USA und Israel ihren Angriff auf Iran am Samstagmorgen und nicht im Schutz der Dunkelheit ausführten, löste bei Beobachtern Verwunderung aus. Die »New York Times« berichtet nun unter Berufung auf Menschen, die in den Entscheidungsprozess eingebunden waren, dass der Zeitpunkt der Attacke auf Erkenntnisse des US-Geheimdienstes CIA zurückzuführen ist.
Demnach beobachtete die CIA Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei seit Monaten und sammelte detaillierte Erkenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten. Die CIA habe kürzlich erfahren, dass am Samstagmorgen ein Treffen hochrangiger iranischer Politiker in einer Führungsanlage im Herzen Teherans stattfinden würde, auch Khamenei sollte dabei sein. Die USA und Israel hätten anhand dieser Erkenntnisse entschieden, Iran am Samstagmorgen anzugreifen, um Khamenei zu töten, berichtet die »New York Times«.
Demnach beobachtete die CIA Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei seit Monaten und sammelte detaillierte Erkenntnisse über seine Aufenthaltsorte und Gewohnheiten. Die CIA habe kürzlich erfahren, dass am Samstagmorgen ein Treffen hochrangiger iranischer Politiker in einer Führungsanlage im Herzen Teherans stattfinden würde, auch Khamenei sollte dabei sein. Die USA und Israel hätten anhand dieser Erkenntnisse entschieden, Iran am Samstagmorgen anzugreifen, um Khamenei zu töten, berichtet die »New York Times«.
Anhänger der Regierung trauern um Irans Staatsoberhaupt Ali Khamenei. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran setzt Raketenangriffe fort: Explosionen in Golfstaaten
Iran hat seine Vergeltungsschläge in der Nacht fortgesetzt. In den arabischen Golfstaaten sind erneut Explosionen zu hören gewesen. Augenzeugen in der katarischen Hauptstadt Doha berichteten am Morgen von mehreren Knallgeräuschen. Der katarische Nachrichtensender Al Jazeera meldete mindestens elf Explosionen in Doha. Über der katarischen Hauptstadt stieg dichter schwarzer Rauch auf, wie ein Journalist der Nachrichtenagentur AFP berichtet.
Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Auch in Dubai sollen Detonationen zu hören gewesen sein.
Auch in Manama, der Hauptstadt von Bahrain, wurden Explosionen gemeldet. Augenzeugen berichteten von mindestens vier lauten Knallgeräuschen. Auf Social Media wurden in dem Zuge Bilder eines getroffenen und beschädigten Hotels in Manama verbreitet. Sie ließen sich zunächst nicht unabhängig verifizieren. Auch in Dubai sollen Detonationen zu hören gewesen sein.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Armee gibt nach Raketenbeschuss Entwarnung
Israels Armee hat nach gemeldeten Raketenangriffen Irans wieder Entwarnung gegeben. Die Menschen in allen Teilen des Landes dürften die Schutzräume wieder verlassen, sollten sich aber weiter in ihrer Nähe aufhalten, teilt die Armee mit. Zuvor waren Flugabwehrsysteme im Einsatz gewesen, um die Angriffe abzuwehren.
Zum bereits 20. Mal hätten Millionen Menschen in Israel innerhalb von 24 Stunden wegen Angriffen Irans in die Schutzräume rennen müssen, erklärte das Militär. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht auch ihre Angriffe gegen Raketenstützpunkte und Flugabwehrsysteme in Iran fortgesetzt.
Zum bereits 20. Mal hätten Millionen Menschen in Israel innerhalb von 24 Stunden wegen Angriffen Irans in die Schutzräume rennen müssen, erklärte das Militär. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht auch ihre Angriffe gegen Raketenstützpunkte und Flugabwehrsysteme in Iran fortgesetzt.
Israels Flugabwehr fängt Raketen aus Iran ab. Foto: Ariel Schalit / AP / dpa
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump droht Iran mit beispielloser Gewalt
US-Präsident Donald Trump hat auf die Vergeltungsdrohungen aus Iran reagiert – und droht seinerseits mit beispielloser Gewalt. »Der Iran hat gerade erklärt, dass er heute sehr hart zuschlagen wird, härter als jemals zuvor«, schreibt Trump auf seiner Plattform Truth Social, in Versalien schreibt er weiter: »SIE SOLLTEN DAS ABER BESSER NICHT TUN, DENN WENN SIE ES TUN, WERDEN WIR SIE MIT EINER NOCH NIE DAGEWESENEN GEWALT SCHLAGEN!«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Parlamentspräsident droht USA und Israel mit »verheerenden Schlägen«
Mit martialischen Worten hat der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf den USA und Israel Vergeltung für die Angriffe auf sein Land angedroht. Die Anführer der USA und Israels seien »abscheuliche Verbrecher«, die für ihre anhaltenden Angriffe auf die Islamische Republik mit »verheerenden Schlägen« rechnen müssten, sagte Qalibaf in einer Fernsehansprache.
»Sie haben unsere rote Linie überschritten und müssen dafür bezahlen«, sagte Qalibaf weiter: »Wir werden ihnen so vernichtende Schläge versetzen, dass sie selbst betteln werden.« Qalibaf ist der ranghöchste iranische Politiker, der sich seit Beginn der Angriffe am Samstag im Fernsehen geäußert hat.
»Sie haben unsere rote Linie überschritten und müssen dafür bezahlen«, sagte Qalibaf weiter: »Wir werden ihnen so vernichtende Schläge versetzen, dass sie selbst betteln werden.« Qalibaf ist der ranghöchste iranische Politiker, der sich seit Beginn der Angriffe am Samstag im Fernsehen geäußert hat.
Irans Parlamentspräsident Mohammad Bagher Qalibaf bei einer Sitzung am 1. Februar. Foto: Hamed Malekpour / AP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein?
Der US-Präsident gibt sich nach seinem Militärschlag auf Iran mächtig wie nie. Doch innenpolitisch hat Donald Trump viel zu verlieren. Worauf es jetzt ankommt, hat unsere US-Korrespondentin Britta Kollenbroich hier für Sie aufgeschrieben.
US-Präsident Donald Trump verfolgt mit Außenminister Marco Rubio und Stabschefin Susie Wiles den Militärschlag in Iran. Foto: The White House / AFP
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iranische Agentur bestätigt Tod von hochrangigen (Militär-)Führern
Laut der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna sind bei den US-israelischen Angriffen am Samstag in Teheran auch zwei hochrangige Militärführer getötet worden:
- Ali Shamkhani, Chef des im vergangenen Jahr wieder eingerichteten Verteidigungsrates und einer der Topberater von Ali Khamenei
- sowie Mohammad Pakpour, Befehlshaber der iranischen Revolutionswächter.
Israels Militär hatte den Tod der beiden bereits am Samstag gemeldet. Aus Iran gab es dazu erst jetzt eine Reaktion.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump über künftige Iran-Spitze: »Einige gute Kandidaten«
Irans Oberster Führer Ali Khamenei ist tot. Wer wird das Machtvakuum füllen? US-Präsident Donald Trump erklärte in einem Telefoninterview mit CBS News, er sehe »einige gute Kandidaten« für die künftige Führung des Landes. Auf die Frage, wer nach seiner Einschätzung nach Khameneis Tod das Sagen in Iran habe, antwortete Trump: »Ich weiß genau, wer, aber ich kann es Ihnen nicht sagen.«
Zuletzt gingen Expertinnen und Experten davon aus, dass hochrangige Figuren aus dem Umkreis der Revolutionswächter den Übergang zu einer neuen Führung regeln werden (mehr dazu hier). Allerdings ist derzeit völlig unklar, wer aus dem Umfeld Khameneis die bisherigen US-israelischen Angriffe überlebt hat.
Trump sagte bei CBS News auch, die Angriffe auf Iran hätten die Chance auf eine diplomatische Lösung des Konflikts erhöht. Dieser Weg sei jetzt deutlich leichter als noch vor einem Tag – »weil sie gerade gewaltige Prügel beziehen«.
Trump sagte bei CBS News auch, die Angriffe auf Iran hätten die Chance auf eine diplomatische Lösung des Konflikts erhöht. Dieser Weg sei jetzt deutlich leichter als noch vor einem Tag – »weil sie gerade gewaltige Prügel beziehen«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
EU-Außenminister beraten über Eskalation in Nahost
Angesichts der US-israelischen Luftangriffe auf Iran und zahlreicher Vergeltungsattacken Teherans kommen die Außenministerinnen und Außenminister der Mitgliedstaaten heute zu einer außerordentlichen Sitzung zusammen. Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas soll dabei »über Iran und die sich rasch entwickelnden Ereignisse im Nahen Osten« beraten werden.
»Die wahllosen Angriffe des iranischen Regimes auf seine Nachbarn bergen die Gefahr, die Region in einen größeren Krieg zu ziehen, und wir verurteilen dies«, sagte Kallas am Samstag. Israel und die USA hatten zuvor gemeinsam Luftangriffe gegen Iran gestartet.
- Mehr Hintergründe zu der Frage, ob Iran jetzt die gesamte Region in Brand setzt, erfahren Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Irans Revolutionswächter drohen nach Tötung von Khamenei mit Vergeltung
»Die Mörder des Imams der Nation werden einer harten, entschiedenen und abschreckenden Strafe nicht entgehen«: Das steht in einer Erklärung der iranischen Revolutionswächter. Darin kündigen sie »die heftigste Offensive in der Geschichte der Streitkräfte der Islamischen Republik Iran« an – sie werde jeden Moment beginnen.
Die Revolutionswächter, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden »inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten« und die Aggressoren »mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen«, heißt es weiter in der Erklärung. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt »Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren«.
Die Revolutionswächter, die Streitkräfte der Islamischen Republik und die Basidsch-Milizen würden »inneren und äußeren Verschwörungen entschieden entgegentreten« und die Aggressoren »mit einer abschreckenden und beispielhaften Antwort bestrafen«, heißt es weiter in der Erklärung. Alle Teile der Gesellschaft werden darin aufgerufen, sich an der Landesverteidigung zu beteiligen und vor der Welt »Solidarität und nationale Einheit zu demonstrieren«.
Kadetten der iranischen Revolutionswächter bei einer Militärparade im September 2024. Foto: Vahid Salemi / AP / dpa
Erst Ende Januar hatte die EU die berüchtigten Revolutionswächter als Terrororganisation eingestuft. Hintergrund war die blutige Niederschlagung regimekritischer Proteste in Iran. Mehr dazu erfahren Sie hier.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Die australische Außenministerin warnt die Bürgerinnen und Bürger des Landes vor Reisen nach Israel, in den Libanon, in die Vereinigten Arabischen Emirate, nach Katar, Kuwait oder Bahrain. Hintergrund seien die US-israelischen Militärschläge und Irans Vergeltungsangriffe, erklärt Penny Wong bei X.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Nachruf auf Ali Khamenei: »Bis zum letzten Blutstropfen«
Irans Oberster Führer ist getötet worden. Damit endet die jahrzehntelange Herrschaft eines Mannes, der sein Regime in den Abgrund geführt und die Zukunft seines Landes aufs Spiel gesetzt hat, schreibt SPIEGEL-Redakteur Bernhard Zand. Seinen Nachruf auf Ali Khamenei können Sie jetzt hier lesen.
Ali Khamenei (bei einer Fernsehansprache im Juni 2025). Foto: Office of the Supreme Leader of Iran / Getty Images
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iranische Staatsmedien bestätigen Tod von Ali Khamenei
US-Präsident Donald Trump hatte die Tötung von Irans Oberstem Führer bereits verkündet – wenige Stunden später folgt jetzt die Bestätigung aus dem Land selbst: Das iranische Staatsfernsehen sowie zwei Nachrichtenagenturen aus dem Land melden den Tod von Ali Khamenei.
Er sei als »Märtyrer« getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Agenturen Irna und Fars. Demnach starb Khamenei am frühen Samstagmorgen. Er wurde 86 Jahre alt. Der Agentur Tasnim zufolge befand sich Khamenei zum Zeitpunkt seines Todes im Büro seiner Residenz.
Das Staatsfernsehen vermeldete den Tod am Sonntagmorgen um 5 Uhr Ortszeit (2.30 Uhr MEZ). Es machte dabei keine Angaben zu den Todesumständen und erwähnte auch die Luftangriffe der USA und Israels auf die Residenz des Obersten Führers in Teheran nicht. Laut dem TV-Moderator wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen.
Er sei als »Märtyrer« getötet worden, berichteten unter anderem die iranischen Agenturen Irna und Fars. Demnach starb Khamenei am frühen Samstagmorgen. Er wurde 86 Jahre alt. Der Agentur Tasnim zufolge befand sich Khamenei zum Zeitpunkt seines Todes im Büro seiner Residenz.
Das Staatsfernsehen vermeldete den Tod am Sonntagmorgen um 5 Uhr Ortszeit (2.30 Uhr MEZ). Es machte dabei keine Angaben zu den Todesumständen und erwähnte auch die Luftangriffe der USA und Israels auf die Residenz des Obersten Führers in Teheran nicht. Laut dem TV-Moderator wurde eine 40-tägige Staatstrauer ausgerufen.
Ali Khamenei (Oktober 2024). Foto: Handout / Khamenei.ir / AFP
Trump hatte zuvor bereits auf seiner Plattform Truth Social geschrieben: »Khamenei, einer der bösartigsten Menschen der Geschichte, ist tot.« Und: Das sei die »größte Chance für das iranische Volk, sein Land zurückzuerobern«. Er kündigte an, die Bombardierungen in Iran würden weitergehen, bis Frieden in der Region und in der ganzen Welt einkehre.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Israels Armee startet neue Angriffswelle auf Iran
Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle gegen Ziele in Iran begonnen. Ins Visier genommen werden demnach Abschussstellungen für ballistische Raketen sowie die Flugabwehrsysteme des Erzfeindes, teilte das Militär in der Nacht mit.
Die Armee hatte erst kurz zuvor eine weitere Angriffswelle beendet, bei der unter anderem ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen attackiert worden sei.
Die Armee hatte erst kurz zuvor eine weitere Angriffswelle beendet, bei der unter anderem ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen attackiert worden sei.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iranische Medien melden Tod von Khameneis Familienmitgliedern
Iranische Staatsmedien berichten, dass bei den US-israelischen Angriffen auf das Land auch Familienmitglieder des Obersten Führers getötet worden seien: Unter den Todesopfern sind demnach eine Tochter, ein Enkelkind, eine Schwiegertochter und ein Schwiegersohn von Ali Khamenei. Nähere Details gibt es bisher nicht.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Hegseth spricht von »tödlichstem, komplexestem und präzisestem Lufteinsatz der Geschichte«
Pete Hegseth, der Verteidigungsminister der USA, äußert sich bei X zu den Angriffen seines Landes auf Iran. Teheran habe seine Chance bekommen, einen Deal zu schließen – diese aber nicht genutzt. »Jetzt leiden sie unter den Folgen«, so Hegseth. Der Minister bezeichnet die US-Angriffe auf Iran als »tödlichsten, komplexesten und präzisesten Lufteinsatz der Geschichte«.
Seit fast 50 Jahren habe Iran US-Amerikaner bedroht und angegriffen, heißt es weiter in Hegseths Post. Donald Trump habe sich dem nun angenommen. Iran werde niemals eine Atomwaffe besitzen, so der US-Verteidigungsminister. »Die Vereinigten Staaten haben diesen Konflikt nicht begonnen, aber wir werden ihn beenden.«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran greift Israel erneut mit Raketen an
Das israelische Militär meldet neue iranische Angriffe auf den jüdischen Staat. Die Flugabwehrsysteme seien aktiviert, um die Bedrohung abzuwehren, teilte die Armee in der Nacht mit. Die Bevölkerung wurde aufgerufen, den Anweisungen des Heimatschutzes zu folgen.
Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor den Abschluss einer weiteren Angriffswelle gegen Raketenstellungen und Flugabwehrsysteme in Iran verkündet. Dabei attackierten sie eigenen Angaben zufolge ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen: An dem Raketenabschussstandort in der Region Qom im Zentrum Irans seien ballistische Raketen vom Typ Ghadr H-1 mit Hunderten Kilogramm Sprengstoff gelagert worden, erklärte die israelische Armee. Der Angriff habe die wichtigsten Offensivfähigkeiten der iranischen Staatsführung »erheblich geschwächt«.
Die israelischen Streitkräfte hatten zuvor den Abschluss einer weiteren Angriffswelle gegen Raketenstellungen und Flugabwehrsysteme in Iran verkündet. Dabei attackierten sie eigenen Angaben zufolge ein wichtiges Militärdepot für ballistische Raketen: An dem Raketenabschussstandort in der Region Qom im Zentrum Irans seien ballistische Raketen vom Typ Ghadr H-1 mit Hunderten Kilogramm Sprengstoff gelagert worden, erklärte die israelische Armee. Der Angriff habe die wichtigsten Offensivfähigkeiten der iranischen Staatsführung »erheblich geschwächt«.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Schah-Sohn Pahlavi ruft Irans Staatskräfte zum Umsturz auf
Reza Pahlavi, Sohn des 1979 gestürzten Schahs, ruft die Sicherheitskräfte in Iran zum Umsturz auf. »Es ist eure letzte Gelegenheit, euch dem Volk anzuschließen«, schrieb der Exil-Politiker auf X nach der Erklärung von Trump, dass Irans Oberster Führer getötet worden sei. »Jeder Versuch der Überreste des Regimes, einen Nachfolger für Khamenei zu bestimmen, ist von vornherein zum Scheitern verurteilt«, schrieb er – und forderte die Sicherheitskräfte auf, einen Übergang zu einer freien und prosperierenden Zukunft zu unterstützen. »Der Tod des verbrecherischen Khamenei bringt zwar die Gerechtigkeit für das vergossene Blut nicht zurück, doch er kann ein Balsam für die verbrannten Herzen der Gerechtigkeit suchenden Familien sein.«
Bild von Pahlavi auf einer iranischen Flagge. Foto: Ana Beltran / Reuters
Pahlavi wurde einst von seinem autoritär regierenden Vater, dem letzten Schah von Persien, zum Kronprinzen ernannt. Er lebt seit Jahrzehnten im Exil in den USA. Während der jüngsten Massenproteste beanspruchte er aus dem Ausland eine Führungsrolle in der zerstrittenen und zersplitterten iranischen Opposition. Vor wenigen Wochen sprach SPIEGEL-Auslandsreporterin Susanne Koelbl mit Pahlavi. Das ganze Interview finden Sie hier: »Ein Militärschlag würde den Iranern eine faire Chance im Kampf um Freiheit geben«
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kurzanalyse: Einschläge in Dubai – jetzt hat das Emirat ein echtes Problem
In Dubai sind weitere bekannte Einrichtungen von Angriffen getroffen worden. Mehrere Videos im Internet zeigen Schäden am Internationalen Flughafen von Dubai, dem Drehkreuz der Fluggesellschaft Emirates. Schon Stunden vorher war der Flugverkehr dort stillgelegt worden. »Die Dubai Airports bestätigen, dass eine Abflughalle des internationalen Flughafens Dubai (DXB) bei einem Vorfall leicht beschädigt wurde. Die Lage konnte jedoch schnell unter Kontrolle gebracht werden«, schreibt das staatliche Medienbüro von Dubai auf der Plattform X. Vier Personen seien verletzt worden und würden nun medizinisch versorgt.
Andere Videos zeigten einen Brand an der Fassade des wie ein Segel geformten Luxushotels Burj al-Arab, einem langjährigen Wahrzeichen der Millionenmetropole. Der SPIEGEL kann die Authentizität dieser Videos derzeit nicht überprüfen. Laut der Website der Zeitung »Khaleej Times« sollen Trümmer einer abgeschossenen Drohne das Feuer entfacht haben; der Brand sei mittlerweile unter Kontrolle. Laut dem Medienbüro von Dubai wurde niemand verletzt.
Auch am Hafen Jebel Ali, dem größten Umschlagplatz des Nahen Ostens, brannte es kurzzeitig. Dies sei ebenfalls durch Trümmer verursacht worden, berichtete die »Khaleej Times« unter Berufung auf offizielle Stellen; niemand sei verletzt worden.
Auch am Hafen Jebel Ali, dem größten Umschlagplatz des Nahen Ostens, brannte es kurzzeitig. Dies sei ebenfalls durch Trümmer verursacht worden, berichtete die »Khaleej Times« unter Berufung auf offizielle Stellen; niemand sei verletzt worden.
Bereits am Samstagnachmittag (Ortszeit) war das Fairmont-Hotel auf der künstlichen Palmeninsel Jumeirah teilweise in Flammen gestanden. Laut offiziellen Angaben soll es von Trümmern eines Geschosses aus der Luft getroffen worden sein. Demnach wurden vier Menschen verletzt; wie schwer, ist unklar. Dieses Feuer soll mittlerweile ebenfalls unter Kontrolle sein.
Dubai ist keine 200 Kilometer Luftlinie von der iranischen Golfküste entfernt. In der Stadt leben zahlreiche Iraner; traditionell gibt es enge Handelsverflechtungen mit Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Verbündete der USA.
Selbst wenn sich die Schäden durch die Angriffe im Rahmen halten sollten, dürften allein die Bilder dieser Zwischenfälle Dubai massiv schaden. Das Emirat galt bislang als sicherer Hafen in einer unsicheren Region – und hat damit Menschen aus der Region und aller Welt angezogen. Neben dem Dubai International Airport steht auch der zweite Großflughafen der Millionenmetropole still. Dies dürfte Folgen für deutsche Emirates-Passagiere haben: etwa für Urlauber, die am Wochenende aus Asien nach Deutschland zurückreisen wollten.
Dubai ist keine 200 Kilometer Luftlinie von der iranischen Golfküste entfernt. In der Stadt leben zahlreiche Iraner; traditionell gibt es enge Handelsverflechtungen mit Iran. Die Vereinigten Arabischen Emirate sind Verbündete der USA.
Selbst wenn sich die Schäden durch die Angriffe im Rahmen halten sollten, dürften allein die Bilder dieser Zwischenfälle Dubai massiv schaden. Das Emirat galt bislang als sicherer Hafen in einer unsicheren Region – und hat damit Menschen aus der Region und aller Welt angezogen. Neben dem Dubai International Airport steht auch der zweite Großflughafen der Millionenmetropole still. Dies dürfte Folgen für deutsche Emirates-Passagiere haben: etwa für Urlauber, die am Wochenende aus Asien nach Deutschland zurückreisen wollten.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Vereinigte Arabische Emirate wollen 132 iranische Raketen abgewehrt haben
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat seit Beginn der iranischen Gegenangriffe nach eigenen Angaben 132 von insgesamt 137 abgefeuerten ballistischen Raketen und 195 von 209 Drohnen abgewehrt. Dies bestätige die hohe Einsatzbereitschaft der Flugabwehr, teilte das Verteidigungsministerium bei X mit.
Zudem seien fünf ballistische Raketen Irans ins Meer gefallen. 14 Drohnen seien ebenfalls über Wasser oder an Land abgestürzt, wodurch es einige Schäden gegeben habe, teilte das Ministerium mit. Auch aufgrund abgeschossener Projektile sei es zu kleineren Schäden an zivilem Eigentum gekommen.
Die Emirate verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Sie stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung der emiratischen Souveränität dar, wie es weiter hieß.
Zudem seien fünf ballistische Raketen Irans ins Meer gefallen. 14 Drohnen seien ebenfalls über Wasser oder an Land abgestürzt, wodurch es einige Schäden gegeben habe, teilte das Ministerium mit. Auch aufgrund abgeschossener Projektile sei es zu kleineren Schäden an zivilem Eigentum gekommen.
Die Emirate verurteilten den Angriff auf das Schärfste. Sie stellen einen Verstoß gegen das Völkerrecht und eine Verletzung der emiratischen Souveränität dar, wie es weiter hieß.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Iran meldet Angriff auf US-Stützpunkt in Saudi-Arabien
Die iranischen Streitkräfte haben nach eigenen Angaben einen Luftwaffenstützpunkt des US-Militärs in Saudi-Arabien angegriffen. Der Stützpunkt Prinz Sultan sei von Raketen und Drohnen getroffen worden, hieß es in einer Erklärung der Revolutionswächter, die der staatliche Rundfunk veröffentlichte. Aus Saudi-Arabien und den USA gab es zunächst keine Bestätigung für den Angriff.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Jubel über Meldungen zu Khameneis Tod
Weltweit reagieren Menschen mit Jubel und Erleichterung auf die Nachricht, dass Irans Oberster Führer Ali Khamenei bei einem Angriff ums Leben gekommen sein soll.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kurzanalyse: Trump und sein Geschwätz von gestern
Donald Trump verhehlt sein Ziel kaum: Sein Militärschlag gegen Iran soll zu einem Regimewechsel in Teheran führen. »An das große, stolze Volk von Iran [...] Wenn wir fertig sind, übernehmt eure Regierung«, forderte der Präsident in seiner Videoansprache nach den ersten Angriffen. »Dies wird wahrscheinlich eure einzige Chance für Generationen sein.«
Als er noch nicht im Weißen Haus saß, klang Trump ganz anders. 2011 etwa sagte er über Barack Obama: »Unser Präsident wird einen Krieg mit Iran beginnen, weil er absolut keine Fähigkeit hat, zu verhandeln.« Zwei Jahre später wiederholte er diese Prognose. Sie traf nie ein.
Als er noch nicht im Weißen Haus saß, klang Trump ganz anders. 2011 etwa sagte er über Barack Obama: »Unser Präsident wird einen Krieg mit Iran beginnen, weil er absolut keine Fähigkeit hat, zu verhandeln.« Zwei Jahre später wiederholte er diese Prognose. Sie traf nie ein.
Im Präsidentschaftswahlkampf 2016 nannte er seine Kontrahentin Hillary Clinton »kriegslüstern und instabil« und forderte auf dem republikanischen Nominierungsparteitag: »Wir müssen die gescheiterte Politik des Nation-Building und des Regimewechsels aufgeben, die Hillary Clinton im Irak, in Libyen, Ägypten und Syrien verfolgt hat.«
2019, inmitten seiner ersten Amtszeit, versprach er: »Unsere Politik des endlosen Krieges, des Regimewechsels und des Nation-Building wird durch die nüchterne Verfolgung amerikanischer Interessen ersetzt.« Später twitterte er, der US-Militäreinsatz im Nahen Osten sei »die schlimmste Entscheidung aller Zeiten« gewesen.
2019, inmitten seiner ersten Amtszeit, versprach er: »Unsere Politik des endlosen Krieges, des Regimewechsels und des Nation-Building wird durch die nüchterne Verfolgung amerikanischer Interessen ersetzt.« Später twitterte er, der US-Militäreinsatz im Nahen Osten sei »die schlimmste Entscheidung aller Zeiten« gewesen.
Im Wahlkampf 2024 sagte Trump dann über seine demokratische Gegnerin Kamala Harris: »Wenn Kamala gewinnt, erwarten uns nur Tod und Zerstörung, denn sie ist die Kandidatin endloser Kriege. Ich bin der Kandidat des Friedens.«
Derselbe Donald Trump nimmt jetzt für seinen Angriff auf Iran sogar den Tod von US-Einsatzkräften in Kauf: »Das Leben tapferer amerikanischer Helden mag verloren gehen, und wir mögen Verluste erleiden«, sagte er in seiner Videoansprache vom Samstag: »Das ist im Krieg oft der Fall. Aber wir tun dies nicht für die Gegenwart. Wir tun dies für die Zukunft.«
Was kümmert Trump da noch sein Geschwätz von gestern?
Derselbe Donald Trump nimmt jetzt für seinen Angriff auf Iran sogar den Tod von US-Einsatzkräften in Kauf: »Das Leben tapferer amerikanischer Helden mag verloren gehen, und wir mögen Verluste erleiden«, sagte er in seiner Videoansprache vom Samstag: »Das ist im Krieg oft der Fall. Aber wir tun dies nicht für die Gegenwart. Wir tun dies für die Zukunft.«
Was kümmert Trump da noch sein Geschwätz von gestern?
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump: Ali Khamenei ist tot
Irans Oberster Führer Ali Khamenei ist bei einem Angriff am Samstag getötet worden. Das teilte US-Präsident Donald Trump am Samstagabend europäischer Zeit auf seiner Plattform Truth Social mit: »Khamenei, einer der bösesten Menschen der Geschichte, ist tot.«
Trump sprach von »Gerechtigkeit für das Volk in Iran«; dies sei »die bei Weitem größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen.« Gleichwohl würden die schweren und präzisen Bombardierungen »die ganze Woche über ununterbrochen fortgesetzt oder so lange, wie es nötig ist, um unser Ziel von FRIEDEN IM GANZEN NAHEN OSTEN UND, IN DER TAT, IN DER WELT zu erreichen!«, so Trump.
Trump sprach von »Gerechtigkeit für das Volk in Iran«; dies sei »die bei Weitem größte Chance für das iranische Volk, sich sein Land zurückzuholen.« Gleichwohl würden die schweren und präzisen Bombardierungen »die ganze Woche über ununterbrochen fortgesetzt oder so lange, wie es nötig ist, um unser Ziel von FRIEDEN IM GANZEN NAHEN OSTEN UND, IN DER TAT, IN DER WELT zu erreichen!«, so Trump.
Man habe Khameneis Leiche gefunden, hatte ein hochrangiger israelischer Regierungsvertreter zuvor bereits der Nachrichtenagentur Reuters gesagt. Auch israelische Medien berichteten unter Berufung auf israelische Regierungskreise von Khameneis Tod. Die Leiche sei aus den Trümmern seiner Residenz geborgen worden, meldete der öffentlich-rechtliche Sender Kan. Trump und Israels Premier Netanyahu hätten Fotos des Toten gezeigt bekommen.
Kurz zuvor hatte Netanyahu bereits von »Anzeichen« für den Tod des 86-Jährigen gesprochen. Iran dementierte die Todesmeldungen zunächst: Die halbamtlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr berichteten, dass Khamenei »standhaft und entschlossen das Schlachtfeld führt«.
Kurz zuvor hatte Netanyahu bereits von »Anzeichen« für den Tod des 86-Jährigen gesprochen. Iran dementierte die Todesmeldungen zunächst: Die halbamtlichen Nachrichtenagenturen Tasnim und Mehr berichteten, dass Khamenei »standhaft und entschlossen das Schlachtfeld führt«.
Khamenei im August 2025. Foto: apaimages/Polaris/laif
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Nicht nur in Tel Aviv ist derzeit immer wieder Raketenalarm: Die israelische Warn-App zeigt aktuell an zahlreichen Orten im Land Meldungen an.
Foto: Armin Himmelrath/Der SPIEGEL
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Kamala Harris verurteilt Militäraktion
Die frühere US-Vizepräsidentin Kamala Harris hat mit deutlicher Kritik auf die US-amerikanisch-israelische Militäraktion gegen Iran reagiert. »Lassen Sie mich klar sagen: Ich bin gegen einen Krieg zum Sturz des Regimes in Iran, und unsere Truppen werden wegen Trumps Krieg aus freien Stücken in Gefahr gebracht«, schrieb die bei den Präsidentschaftswahlen 2024 gegen Trump unterlegene Kandidatin auf X.
Harris wies auch auf Trumps Ankündigung aus dem Wahlkampf hin, wonach dieser als Präsident eine weniger interventionistische Politik betreiben wolle. »Donald Trump versprach, Kriege zu beenden, anstatt sie zu beginnen. Das war eine Lüge«, heißt es in der Erklärung. »Dann sagte er vergangenes Jahr, wir hätten das iranische Atomprogramm ›ausgelöscht‹. Auch das war eine Lüge.«
Harris wies auch auf Trumps Ankündigung aus dem Wahlkampf hin, wonach dieser als Präsident eine weniger interventionistische Politik betreiben wolle. »Donald Trump versprach, Kriege zu beenden, anstatt sie zu beginnen. Das war eine Lüge«, heißt es in der Erklärung. »Dann sagte er vergangenes Jahr, wir hätten das iranische Atomprogramm ›ausgelöscht‹. Auch das war eine Lüge.«
Foto: Getty Images/Paras Griffin
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Wieder Raketenalarm in Dubai, Tel Aviv und Doha
In mehreren Städten in Nahost hat es erneut Raketenalarm gegeben: Wie Augenzeugen aus Dubai dem SPIEGEL bestätigten, wurden die Menschen unter anderem über Mitteilungen auf ihren Smartphones aufgefordert, sich sofort in Sicherheit zu bringen. »Suchen Sie sofort Schutz im nächsten sicheren Gebäude, bleiben Sie von Fenstern, Türen und offenen Bereichen weg«, hieß es in den Warnungen. In Dubai waren demnach Explosionen zu hören, Fensterscheiben zitterten, Alarm heulte.
Auch unser Korrespondent in Tel Aviv, mein Kollege Thore Schröder, berichtet von erneutem Raketenalarm. Er ist auf dem Weg in einen Schutzraum – schon zum elften Mal heute. Israelische Medien melden, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten.
Laut Reportern des US-Senders CNN waren auch in Doha Explosionen und Sirenen zu hören.
Auch unser Korrespondent in Tel Aviv, mein Kollege Thore Schröder, berichtet von erneutem Raketenalarm. Er ist auf dem Weg in einen Schutzraum – schon zum elften Mal heute. Israelische Medien melden, ein Gebäude in Tel Aviv sei direkt getroffen worden. Es habe mehrere Verletzte gegeben. Der Sender N12 zeigte Aufnahmen von einem brennenden Dach und einer Straße mit Trümmern. Es habe noch weitere Einschlagsorte gegeben. Der Rettungsdienst Magen David Adom teilte mit, ein etwa 40-jähriger Mann habe schwere Verletzungen erlitten.
Laut Reportern des US-Senders CNN waren auch in Doha Explosionen und Sirenen zu hören.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Trump verfolgt die Angriffe in Iran aus Mar-a-Lago
Das Weiße Haus hat Fotos veröffentlicht, die zeigen, wie US-Präsident Donald Trump mit seinem nationalen Sicherheitsteam die Attacken auf Iran verfolgt. Trump, der derzeit in seinem Privatclub Mar-a-Lago weilt, ist auf den Bildern neben Stabschefin Susie Wiles, Außenminister Marco Rubio und CIA-Direktor John Ratcliffe zu sehen. Auch Trumps stellvertretender Stabschef Dan Scavino ist anwesend, ebenso wie Trumps oberster General, Dan Caine, der auf einem der Bilder erklärend auf Karten zeigt.
Schwarze Vorhänge verhüllen den Raum, die Beteiligten sitzen um einen Tisch, auf dem mehrere Telefone stehen. Hinter Trump ist auf einer Plakatwand eine Karte der Region zu sehen, auf der in der unteren rechten Ecke »Operation Epic Fury« steht, der von den USA gewählte Name für den Militärschlag.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Zentrale Vertreter der iranischen Militärführung laut Israel tot
Bei den Angriffen auf Iran sind nach Angaben aus Israel führende Vertreter der iranischen Militärführung getötet worden. Unter den Toten seien unter anderem der Kommandeur der Revolutionswächter, Mohammed Pakpur, sowie Irans Verteidigungsminister Aziz Nasirzadeh, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Von iranischer Seite gab es zunächst keine Bestätigung dafür.
Zuvor war bereits der Tod des Chefs des iranischen Verteidigungsrats von israelischer Seite gemeldet worden.
Zuvor war bereits der Tod des Chefs des iranischen Verteidigungsrats von israelischer Seite gemeldet worden.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Liebe Leserinnen und Leser,
Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem Militärschlag gegen Iran begonnen. Der SPIEGEL begleitet die Entwicklungen weiter in einem Liveblog. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschehen ist, können Sie hier nachlesen.
Israel und die USA haben am Samstagmorgen mit einem Militärschlag gegen Iran begonnen. Der SPIEGEL begleitet die Entwicklungen weiter in einem Liveblog. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschehen ist, können Sie hier nachlesen.
Link kopieren
Auf Facebook teilen
Auf X teilen
Per E-Mail teilen
Mit Material der Agenturen









