Wichtige Updates
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Überblick: Das ist die aktuelle Lage in Nahost
- Die USA und Israel greifen weiter Ziele in Iran an, Teheran antwortet mit Gegenschlägen
- Diese treffen auch Ziele in anderen Ländern, unter anderem in Bahrain, Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emirate. Dort befinden sich Stützpunkte des US-Militärs
- Bei den Attacken hat das Regime in Teheran auch Militärbasen im Irak und Jordanien ins Visier genommen, in denen Bundeswehrsoldaten stationiert sind
- Irans Oberster Führer Ali Khamenei und weitere wichtige Funktionäre wurden bei den Angriffen am Samstag getötet
- US-Präsident Trump hat derweil in einem Interview seinen Zeitplan für die Angriffe gegen Iran genannt: »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird«
- Deutschland, Frankreich und Großbritannien haben erklärt, gegebenenfalls notwendige Maßnahmen zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen
- Zehntausende Reisende aus Deutschland sind wegen der Eskalation in Nahost gestrandet. Die Bundesregierung hat derzeit nicht vor, sie auszufliegen
Mehr Hintergrund und Analyse
- Wo fliegen die Truppen von USA und Israel ihre Angriffe? Welche US-Basen attackiert Iran? Welche Waffen sind im Einsatz? Daten und Grafiken zum Irankrieg sehen Sie hier.
- Israels Premier Netanyahu sagt, die Iraner könnten mithilfe der Militärschläge »ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen«. Wie das funktionieren soll, sagt er nicht. Worum es Israel bei dem Angriff wirklich geht – die Analyse.
- Der Oberste Führer ist tot – und jetzt? Ajatollah Ali Khameneis Ableben ist eine Zäsur. Doch wie geht es mit dem Regime weiter? Vier Szenarien sind denkbar.
- Welches politische Risiko geht Donald Trump mit dem Angriff auf Iran ein? Hier gibt’s die Antworten
- Setzt Iran jetzt die gesamte Region in Brand? Das Regime reagiert mit massiven Gegenschlägen auf die Angriffe – mit welchen Folgen?
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Raketentrümmer stürzen auf Schiff in Bahrain – ein Toter, zwei Verletzte
Über Bahrain hat die Flugabwehr eine Rakete abgefangen. Trümmerteile davon stürzten auf ein Schiff – und lösten einen Brand aus. Bei dem Zwischenfall kam ein aus Asien stammender Arbeiter ums Leben, wie das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf bei X mitteilte. Zwei weitere Menschen wurden demnach schwer verletzt. Der Brand in einem Hafengebiet nahe der Hauptstadt Manama sei inzwischen gelöscht.
Iran greift im Rahmen seiner Gegenangriffe US-Verbündete und amerikanische Stellungen in der Region an. Bahrain ist unter anderem der Hauptsitz der US-Marine im Nahen Osten. Dort ist die sogenannte Fünfte Flotte der Marine beheimatet.
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US-Militär setzt gegen Iran Tarnkappenbomber ein
Bisher gab es nur Medienberichte dazu, inzwischen hat das US-Militär es bestätigt: Bei den Angriffen auf iranische Ziele kommen auch Tarnkappenbomber vom Typ B-2 zum Einsatz. Sie griffen mit gut 900 Kilogramm schweren Bomben Irans besonders gut geschützte Einrichtungen für ballistische Raketen an, wie das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando (Centcom) bei X mitteilte: »Kein Land sollte jemals Amerikas Entschlossenheit bezweifeln.«
Tarnkappenbomber über Missouri (im Juni 2025). Foto: David Smith / AP / dpa
Nur das US-Militär verfügt über die Tarnkappenbomber. Die Flugzeuge mit einer Reichweite von bis zu 9600 Kilometern sind regulär auf einem Luftwaffenstützpunkt im US-Bundesstaat Missouri stationiert. Bei einem Einsatz über größere Distanzen müssen sie in der Luft betankt werden. Sie hatten im vergangenen Jahr bei US-Angriffen auf Teherans Atomanlagen massive bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57 auf unterirdische Ziele in Iran abgeworfen.
- Mehr über das extrem teure Kampfflugzeug – und wie es sich vor Feinden verbirgt – erfahren Sie hier.
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Israel meldet neue Angriffswelle auf Teheran
Die israelische Luftwaffe setzt ihre Attacken gegen Ziele in der iranischen Hauptstadt fort. Es sei eine neue umfangreiche Angriffswelle gegen das »iranische Terrorregime im Herzen von Teheran« begonnen worden, teilte das Militär in der Nacht mit. Weitere Details wurden nicht genannt.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Die staatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim meldete, dass in mehreren Bezirken Teherans Explosionen zu hören seien.
Explosion in Teheran (am Sonntag). Foto: Uncredited / AP / dpa
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Preise für Gold und Silber steigen
In den ersten Handelsminuten hat sich Gold deutlich verteuert: Eine Feinunze (etwa 31,1 Gramm) kostete im frühen Handel bis zu 5393 US-Dollar – und damit 2,2 Prozent mehr als am Freitag. Der Goldpreis nähert sich damit langsam wieder dem Rekordhoch von fast 5600 Dollar Ende Januar. Auch der Preis für Silber zog kräftig an: Eine Feinunze kostete im frühen Handel 95,74 US-Dollar, ein Plus von 2,1 Prozent.
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
Gold und Silber gelten bei vielen Anlegerinnen und Anlegern als sogenannter sicherer Hafen in politisch unsicheren Zeiten (mehr dazu, warum die Edelmetalle keine solide Geldanlage sind, erfahren Sie hier).
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Öl wird deutlich teurer
Es kam wie erwartet: Die Ölpreise haben kräftig zugelegt. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April verteuerte sich in den ersten Handelsminuten um bis zu fast 10 Dollar oder 14 Prozent – und kostete mit 82,37 Dollar so viel wie seit Januar 2025 nicht mehr. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte prozentual ebenfalls zweistellig zu.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
Nach den zunächst zweistelligen Zuwächsen zum Handelsbeginn gaben die Ölpreise bis 0.30 Uhr wieder einen Teil ihrer Gewinne ab, lagen aber immer noch mit rund neun Prozent im Plus.
Iran hatte als Reaktion auf die US-israelischen Angriffe den Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus eingeschränkt, es ist eine der wichtigsten Engstellen des weltweiten Energiehandels. Rund ein Fünftel der globalen Öltransporte passiert täglich die nur 50 Kilometer breite Meerenge. Jede Störung könnte die Energiepreise steigen lassen und die internationalen Märkte verunsichern.
- Alles, was Sie über das Nadelöhr des Ölhandels wissen müssen, finden Sie hier.
- Und wie der Angriff auf Iran die Gas- und Spritpreise bewegt, erklären wir Ihnen hier.
Der Persische Golf, die Straße von Hormus und der Golf von Oman in einer undatierten Satellitenaufnahme. Foto: The Visible Earth / NASA / dpa
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Israels Armee meldet Angriff aus dem Libanon
In mehreren Gebieten im Norden Israels heulen die Sirenen, wie das Militär des Landes mitteilt: Man sei aus dem nördlichen Nachbarland Libanon beschossen worden. Um welche Geschosse genau es sich handelt – und von wo und von wem sie gestartet wurden – ist bisher nicht bekannt.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
Nach den jüngsten amerikanisch-israelischen Angriffen auf Iran hatte die Hisbollah-Miliz im Libanon Teheran ihre Solidarität zugesagt. Die Hisbollah wird von Iran unterstützt und gilt als einer der stärksten nicht-staatlichen Akteure weltweit.
- Mehr dazu, wie die Miliz zu Irans mächtigstem Außenposten wurde, erfahren Sie in diesem Video.
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Vereinigte Arabische Emirate: 152 iranische Raketen und 506 Drohnen abgewehrt
Das Militär der Vereinigten Arabischen Emirate hat nach eigenen Angaben inzwischen 152 ballistische Raketen und 506 Drohnen aus Iran abgewehrt. Das erklärte das Verteidigungsministerium bei X. Zudem seien 35 Drohnen abgestürzt, 13 Raketen seien ins Wasser gefallen. Zwei Marschflugkörper wurden den Angaben zufolge abgefangen und zerstört.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
Am Samstagabend hatten die Emirate bereits die Abwehr von 132 ballistischen Raketen und 195 Drohnen seit Beginn der iranischen Angriffe bestätigt.
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Trump in Videobotschaft: Angriffe werden fortgesetzt, bis alle Kriegsziele erreicht sind
US-Präsident Donald Trump hat sich mit einer sechs Minuten langen Videoansprache zu Wort gemeldet. »Die Kampfhandlungen werden derzeit mit voller Kraft fortgesetzt und werden so lange andauern, bis alle unsere Ziele erfüllt sind«, sagte er dabei. Ein Iran mit weitreichenden Raketen und Atomwaffen stelle eine ernsthafte Bedrohung für jeden Amerikaner dar, so Trump. »Wir können nicht zulassen, dass eine Nation, die terroristische Armeen aufstellt, solche Waffen besitzt.«
Trump rief die Revolutionswächter in Iran erneut dazu auf, die Waffen niederzulegen. Zudem appellierte er an alle »iranischen Patrioten«, die Gunst der Stunde zu nutzen und das Land wieder an sich zu reißen. Es sei nun an ihnen, sagte Trump. »Aber wir werden da sein, um zu helfen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
Der US-Präsident kam auch auf die drei US-Militärangehörigen zu sprechen, die beim Einsatz gegen Iran gestorben sind. »Traurigerweise« werde es bis zum Ende des Einsatzes »wahrscheinlich« weitere Todesopfer in den Reihen der US-Armee geben, sagte Trump. »Aber Amerika wird ihren Tod rächen und den Terroristen, die der Zivilisation den Krieg erklärt haben, den härtesten Schlag versetzen.«
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Wadephul hofft immer noch auf Abkommen mit Teheraner Führung
Bundesaußenminister Johann Wadephul glaubt noch immer an die Möglichkeit eines Abkommens mit dem iranischen Regime. Deutschland, Frankreich und Großbritannien hätten an einer Verhandlungslösung gearbeitet, sagt Wadephul in der ARD-Sendung »Caren Miosga«. Jedoch: »Das ist bisher nicht erfolgreich gewesen«, räumt Wadephul ein und fügt hinzu: »Ich hoffe immer noch, dass das gelingen kann, dass das iranische Regime versteht, dass es auf die Nuklearwaffe verzichten muss, auf ballistische Raketen.«
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
Zugleich bezeichnet Wadephul das Regime in Teheran als »ruchlos«, was das Vorgehen gegen die eigene Bevölkerung, die Unterstützung von radikalen Organisationen wie die Hisbollah und die Hamas sowie das Ziel der Zerstörung des Staates Israel angehe. »Wenn das ein Ende hat, dann ist das mit Sicherheit gut«, sagt Wadephul.
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Starmer: USA dürfen UK-Militärstützpunkte nutzen
Großbritanniens Premierminister Keir Starmer hat eine Videobotschaft auf X veröffentlicht. Darin kündigte er an, dass Großbritannien den USA erlauben werde, von britischen Militärstützpunkten Verteidigungsmaßnahmen auszuführen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
»Die USA haben um die Erlaubnis gebeten, britische Stützpunkte für diesen spezifischen und begrenzten Verteidigungszweck nutzen zu dürfen«, sagte er. »Wir haben beschlossen, diesem Antrag stattzugeben, um zu verhindern, dass Iran Raketen über die Region abfeuert, die unschuldige Zivilisten töten, britische Leben gefährden und Länder treffen, die nicht beteiligt sind.«
Immer wieder betonte Starmer zudem, dass Großbritannien sich bisher nicht an den Angriffen gegen Iran beteiligt habe und dies auch aktiv zunächst nicht tun werde.
Großbritannien hat gemeinsam mit Frankreich und Deutschland eine Erklärung unterschrieben, in der es sich dazu bekennt, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
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Für Israel existiert die Führungsspitze der »Achse des Terrors« nicht mehr
Israel hat nach dem Massaker vom 7. Oktober 2023 einen Feldzug gegen die Hamas, die Hisbollah, die Huthis und Irans Führungselite begonnen. Nun meldet die Armee Vollzug – mit einer beispiellosen Liste gezielter Tötungen.
Getöteter Ali Khamenei. Foto: Khamenei.ir / AFP
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Deutschland droht Iran mit »notwendigen Maßnahmen«
Deutschland, Frankreich und Großbritannien, die Gruppe der sogenannten E3, haben am Abend eine gemeinsame Erklärung zur Eskalation in Nahost veröffentlicht. Darin bekennen sich die drei Staaten dazu, »notwendige Maßnahmen« zu ergreifen, um die eigenen Interessen und die von Verbündeten in der Region zu verteidigen.
In der Erklärung heißt es, etwas sperrig formuliert, weiter: »Dies kann potenziell auch, falls notwendig, das Ermöglichen von verhältnismäßigen militärischen Defensivmaßnahmen einschließen, um die Fähigkeit Irans, Raketen und Drohnen abzufeuern, an der Quelle zu zerstören.« Dazu werde man auch mit den USA und den Verbündeten in der Region zusammenarbeiten. Iran habe diesen Schritt mit seinen »wahllosen und unverhältnismäßigen« Raketenangriffen notwendig gemacht, so die E3 weiter.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
Unter den von Iran angegriffenen Ländern seien auch solche, die nicht an der ursprünglichen militärischen Operation der USA und Israels beteiligt gewesen seien. »Die rücksichtslosen iranischen Angriffe richten sich gegen enge Verbündete und bedrohen unser Militärpersonal und unsere Bürgerinnen und Bürger in der gesamten Region«, hieß es in der gemeinsamen Mitteilung.
Großbritannien ist schon jetzt an Abwehraktionen in Nahost beteiligt: Wie das britische Verteidigungsministerium bekannt gab, hat ein britischer Kampfjet am Sonntag eine iranische Drohne abgeschossen, die in Richtung Katar unterwegs war.
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Mindestens sechs Verletzte bei iranischem Raketenangriff auf Jerusalem
Bei einem iranischen Raketenangriff auf den Großraum Jerusalem sind nach Angaben des israelischen Rettungsdienstes mindestens sechs Menschen verletzt worden. Sanitäter betreuten einen Mann mit mittelschweren sowie fünf weitere Menschen mit leichten Verletzungen, erklärte der Rettungsdienst am Sonntagabend. Die israelische Polizei war nach eigenen Angaben im Einsatz, nachdem Meldungen über Raketentrümmer eingegangen waren.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
Zuvor waren bei einem iranischen Raketenangriff im Zentrum Israels mindestens neun Menschen getötet und 45 weitere verletzt worden. Elf Menschen wurden nach Polizeiangaben am Abend noch vermisst, nachdem eine iranische Rakete mehrere Häuser in der Stadt Beit Schemesch zum Einsturz gebracht hatte. Bereits am Samstag war bei Tel Aviv eine Frau bei einem iranischen Raketenangriff ums Leben gekommen.
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Trump: Vier-Wochen-Plan für Angriffe gegen Iran
US-Präsident Donald Trump hat der britischen Boulevardzeitung »Daily Mail« in einem Telefoninterview gesagt, dass die drei während des Militärschlags gegen Iran getöteten US-Soldaten noch nicht identifiziert seien. »Das sind großartige Menschen«, sagte Trump. »Wir rechnen leider damit, dass so etwas passieren kann. Es könnte immer wieder passieren.«
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
Trump gab laut »Daily Mail« auch einen möglichen Zeitplan für die Angriffe auf Iran bekannt und deutete an, dass sie noch vier Wochen andauern könnten. »Wir gehen davon aus, dass es etwa vier Wochen dauern wird. Es war schon immer ein vierwöchiger Prozess«, sagte er weiter.
Die bisherigen Angriffe seien nach Plan gelaufen, so Trump. Er sei offen für weitere Gespräche mit Iran, wüsste jedoch nicht, wann genau.
US-Navy-Angehörige bereiten auf dem Flugzeugträger USS Gerald R. Ford die Operation »Epischer Zorn« vor. Foto: U.S. Navy/via Reuters
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Liebe Leserinnen und Leser,
der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
der Nahe Osten kommt nicht zur Ruhe. Nach dem gemeinsamen Angriff Israels und der USA auf Iran führt Teheran weiter Gegenschläge aus. Hier im Liveblog halten wir Sie über alle wichtigen Entwicklungen weiter auf dem Laufenden. Wir berichten aus dem Hamburger Newsroom und unseren Korrespondentenbüros weltweit. Was zuvor geschah, können Sie hier nachlesen.
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