Diese Aufnahmen sollen den Einsatz scharfer Munition gegen Demonstranten in der iranischen Provinz Qazvin zeigen. Es sind Schüsse zu hören.
Noch konnten diese Bilder nicht unabhängig verifiziert werden.
Andere Protestbilder hingegen, die trotz des seit einigen Tagen abgeschalteten Internets aus dem Land dringen, konnten auf ihre Echtheit hin überprüft werden, wie diese hier von der Nachrichtenagentur Reuters. Die Bilder aus der Hauptstadt Teheran zeigen die inzwischen größte Protestwelle seit drei Jahren gegen das Mullah-Regime. In Teheran etwa sollen Demonstranten etliche Polizeifahrzeuge und eine Moschee in Brand gesetzt haben. Und die Proteste erreichen mit der Zeit auch immer mehr andere Landesteile, wie hier in der nordwestlichen Stadt Täbris. Und die Proteste erreichen mit der Zeit auch immer mehr andere Landesteile, wie hier in der nordwestlichen Stadt Täbris.
Infolge der immer weiter eskalierenden Gewalt steigt die Zahl der Todesopfer. Iranische Menschenrechtler berichteten am Sonntag, es müsse inzwischen von 116 Toten ausgegangen werden, die Mehrheit von ihnen Demonstrierende.
Auch die USA schalten sich ein, US-Präsident Trump soll bereits mit seinem Außenminister Marco Rubio über Einsatzmöglichkeiten gesprochen haben.
Donald Trump, US-Präsident:
»Wir schauen uns die Situation genau an. Ich habe es klar gesagt: Wenn sie anfangen Menschen umzubringen, wie sie es früher schon getan haben, werden wir uns einmischen. Wir werden sie hart treffen, wo es wehtut. Das heißt nicht, dass es einen Bodeneinsatz gibt, aber es heißt, sie hart zu treffen, wo es wehtut.«
Ein iranischer Parlamentssprecher entgegnete Trump, er sei »realitätsfern«. Er kündigte an, im Falle eines militärischen Überfalls betrachte Iran sowohl US-Militärstützpunkte in der Region als auch Israel als legitime Ziele.