Freude unter Exiliranern: Zahlreiche Menschen im Ausland feierten den Tod von Irans Oberstem Führer Ajatollah Ali Khamenei und hoffen nun auf einen Regimewechsel, wie etwa hier in Sydney.
Anders sah es dagegen am Sonntagmorgen in Teheran aus. In der iranischen Hauptstadt versammelten sich Tausende regimetreue Iraner, um Khameneis zu gedenken. Die USA und Israel hatten ihn bei einem gemeinsamen Raketenangriff auf dessen Residenz in Teheran am Samstag getötet. Das iranische Staatsfernsehen bestätigte dies nun, die Regierung erklärte 40 Tage Staatstrauer.
Mehr als drei Jahrzehnte lang herrschte Khamenei über Iran, ließ Tausende Regimegegner töten und trieb das Nuklearprogramm des Landes voran.
Irans Regierung kündigte als Rache für die Tötung Khameneis Vergeltungsschläge an und feuerte Raketen auf Israel und Staaten der Golfregion ab. US-Präsident Donald Trump kündigte beispiellose Gewalt an, sollte Iran weitere Attacken ausführen.