Als Reaktion auf das brutale Vorgehen des iranischen Regimes bestellt das Auswärtige Amt dessen Botschafter ein. »Wir fordern Iran nachdrücklich auf, die Gewalt gegen die eigenen Bürgerinnen und Bürger zu beenden und ihre Rechte zu achten«, hieß es in einer Mitteilung auf der Plattform X. Zuvor hatten auch Frankreich, Spanien, Finnland und Großbritannien den jeweiligen iranischen Botschafter einbestellt.
Das brutale Vorgehen des iranischen Regimes gegen seine eigene Bevölkerung ist schockierend. Wir fordern #Iran nachdrücklich auf, die Gewalt gegen die eigenen Bürgerinnen & Bürger zu beenden und ihre Rechte zu achten. Der iranische Botschafter wurde heute ins AA einbestellt.
— Auswärtiges Amt (@AuswaertigesAmt) January 13, 2026
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Der Schritt erfolgt einen Tag, nachdem das iranische Außenministerium seinerseits die Vertreter Deutschlands, Frankreichs, Italiens und Großbritanniens zu einem Gespräch einbestellt. Als Grund nannte es die von den Regierungen der Länder öffentlich geäußerte Unterstützung für die iranischen Demonstranten. Teheran forderte die Regierungen der vier europäischen Länder auf, ihre »offiziellen Erklärungen zur Unterstützung der Demonstranten zurückzuziehen«.
Die Proteste in Iran hatten sich vor mehr als zwei Wochen am Zorn über die schlechte Wirtschaftslage entzündet. Inzwischen demonstrieren Massen gegen die Führung in Teheran. Nach Angaben der Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen sind mindestens 648 Menschen durch das brutale Vorgehen der Regimekräfte ums Leben gekommen. Einige Schätzungen gehen sogar von mehr als 6000 Todesopfern aus. Lesen Sie hier mehr dazu.
