Die Insel Java in Indonesien: Als sich aus den Bergen eine Rauchwolke nähert, wird es für die Menschen plötzlich bedrohlich.
Zum ersten Mal seit drei Jahren ist am Mittwoch der Vulkan Semeru ausgebrochen – mit rund 3600 Metern der höchste Berg auf Java.
Der Vulkan spuckte eine zwei Kilometer hohe Aschesäule – und einen pyroklastischen Strom aus extrem heißer Asche, Gasen und Gesteinsfragmenten.
Aufnahmen einer Überwachungskamera zeigen, wie sich das tödliche Gemisch innerhalb weniger Minuten talwärts ausbreitete.
Der regionale Katastrophenschutz ließ umliegende Dörfer notevakuieren, für den Semeru gilt aktuell die höchste offizielle Warnstufe.
Die Behörden veröffentlichten Videoaufnahmen von beschädigten Häusern und Straßen in einem Dorf nahe dem Vulkan. Laut Medienberichten gab es einige Verletzte.
Anwohner und Helfer haben bereits mit den Aufräumarbeiten begonnen, allerdings gibt es noch keine Entwarnung.