Dieses Erdloch im indonesischen Zentral-Aceh ist mittlerweile auf drei Hektar ausgeweitet. Seit 20 Jahren wächst es vor sich hin, doch diese aktuellen Drohnenaufnahmen zeigen das jüngste Ausmaß. Nun bedroht das bis zu 100 Meter tiefe Erdloch die Lebensgrundlage der Bauern in der Gegend.
Sumiati, Landwirtin:
»Wir hoffen wirklich, dass die Regierung uns eine Entschädigung für unsere Verluste zahlt – und uns neues Land gibt.«
Sumiati baut hier Chili an – doch ihre Anbauflächen schrumpfen. Die Behörden geben keine Entwarnung für die Region: Aufgrund anhaltender Erdrutsche und langfristiger Bodenbewegungen wird sich das ehemalige Ackerland hier weiter verschieben.
Suprapto, Landwirt:
»Gestern sah ich, dass es von hier bis zum Rand des Erdrutsches etwa 15 Meter waren. Jetzt sind es nur noch 10 bis 11 Meter. An alle Minister und Regierungsmitglieder: Bitte beheben Sie dies umgehend.«
Das wird vermutlich nicht so einfach gehen. Das Erdloch bildet sich in einem früheren Vulkangebiet, die Hänge sind besonders anfällig für plötzliche Einstürze. Nach den massiven Überschwemmungen Ende 2025 hat sich die Ausdehnung des Erdlochs stark beschleunigt.