Bei einem Großbrand in Hongkong sind mindestens 13 Menschen ums Leben gekommen. Das teilten die Behörden mit. Außerdem gebe es mehr als zehn Verletzte, sagte ein Vertreter der Feuerwehr der Nachrichtenagentur Reuters. Zur Ursache des Brandes machten die Behörden bisher keine Angaben.
Auch ein Feuerwehrmann gehöre zu den Todesopfern, berichtete unter anderem die »South China Morning Post« . Der 37-Jährige wurde bewusstlos am Einsatzort aufgefunden nach Angaben der Regierung der chinesischen Sonderverwaltungsregion. Dort starb er.
Der chinesische Staats- und Regierungschef Xi Jinping sprach den Opfern des Feuers sein Beileid aus, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf den chinesischen Staatssender CCTV. Es solle demnach alles unternommen werden, um weitere Opfer und Schäden durch den Brand zu verhindern.
Auch nach Mitternacht seien noch mehrere Menschen in den brennenden Türmen eingeschlossen, berichtet die »South China Morning Post«. Mehr als 700 Menschen suchten Unterschlupf in von der Stadt eingerichteten Unterkünften. Insgesamt sind laut »South China Morning Post« mehr als 750 Feuerwehrkräfte und 400 Polizisten im Einsatz.
Der Brand war in einer Wohnanlage im Stadtteil Tai Po ausgebrochen und wurde rasch auf Stufe fünf hochgestuft – die höchste Gefahrenstufe in Hongkong. Die Flammen erfassten sieben Wohnblöcke der Anlage Wang Fuk Court laut Berichten unter Berufung auf die Feuerwehr. Am Nachmittag gingen demnach mehrere Anrufe von Menschen ein, die in ihren Wohnungen festsaßen. Das Gebiet umfasst acht Wohnhäuser mit mehr als 30 Stockwerken und insgesamt knapp 2000 Wohnungen.
Fotos und Videos vom Einsatzort zeigten große Rauchschwaden, die aus den mit Bambus eingerüsteten Wohnhochhäusern aufstiegen. An den Gebäuden wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt. Auch war zu sehen, wie die Fassadengerüste über mehrere Stockwerke hinweg in Flammen standen und brennende Teile zu Boden stürzten. Zudem waren im Inneren einzelner Wohnungen Feuerherde zu erkennen.






