Auf der Insel Hiddensee in Mecklenburg-Vorpommern hat abgelegte Frauenkleidung am Strand einen Großeinsatz der Polizei mit zwei Hubschraubern, Flugzeug und einem Boot ausgelöst. Eine Hinweisgeberin habe am Donnerstag angegeben, am Strand abgelegte Kleidung einer Frau gefunden zu haben, teilte die Polizei mit. Sie vermutete demnach, dass die Besitzerin zum Baden ins Wasser gegangen oder ins Eis gebrochen war.
Daraufhin wurde eine groß angelegte Suche mit zwei Hubschraubern, einem Boot der Bundespolizei und einem Überwachungsflugzeug der Bundeswehr gestartet.
Suche soll mit Hubschrauber fortgesetzt werden
Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte die Suche mit Wärmebildkameras. Bis zum späten Donnerstagabend konnte nach Angaben der Polizei niemand gefunden werden. Die Suche wird seit dem Freitagmorgen fortgesetzt. Am Nachmittag soll, falls nötig, erneut ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kommen.
Bei den Kleidungsstücken der Frau handelt es sich um ein mehrfarbig gestreiftes T-Shirt, einen fliederfarbenen Hoodie, eine weiße Strickjacke mit Zopfmuster und Kapuze, eine gelbe Jogginghose, schwarze Stiefel in der Größe 42 und einen weißen Bademantel.
Hinweise könnten per Telefon beim örtlichen Polizeirevier in Bergen oder bei jeder anderen Polizeidienststelle gemeldet werden.
Der ungewöhnlich kalte Winter hat an der Ostsee in den vergangenen Wochen viele Schaulustige angezogen. Das teils gefrorene Meer lockte manche Spaziergänger dabei auch aufs Eis. Die Behörden warnen allerdings davor, die Dicke und Tragfähigkeit zu überschätzen.
