SpOn 29.11.2025
23:48 Uhr

Hannover: 130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand in Grundschule


In einem Gebäudetrakt einer Hannoveraner Schule ist am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Löscharbeiten gestalten sich schwierig. Immer wieder flammen Glutnester auf.

Hannover: 130 Feuerwehrleute kämpfen gegen Großbrand in Grundschule

In einer Grundschule in Hannover ist am Samstagnachmittag ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen haben am Abend einen Gebäudetrank mit der Schulaula komplett zerstört, wie die Feuerwehr mitteilt.

Der Brand sei am Nachmittag gegen 15.30 Uhr gemeldet worden, so die Einsatzkräfte. Zu diesem Zeitpunkt trainierte eine Jugendgruppe eines Sportvereins in der 50 Meter entfernten Turnhalle. Die Jugendlichen brachen das Training ab und konnten in Sicherheit gebracht werden, so die Feuerwehr.

Als die Feuerwehr am Brandort eintraf, standen den Angaben zufolge bereits Teile eines Verbindungstraktes in Flammen. In den Gebäuden, die der Trakt verbindet, befinden sich unter anderem die Aula und der Ganztagsbereich der Schule. Den Feuerwehrleuten sei es zwar gelungen, den Brand darauf zu begrenzen, allerdings sei unter anderem die Dachkonstruktion betroffen. Die Löscharbeiten gestalteten sich »weiterhin umfassend und komplex«, hieß es am Abend.

Wie der Sender NDR  berichtet, war über der Grundschule am Nachmittag eine dichte schwarze Rauchsäule zu sehen. Die Stadt Hannover rief Anwohnerinnen und Anwohner auf, Fenster und Türen geschlossen zu halten und Lüftungen und Klimaanlagen abzuschalten. Auch am späten Abend gab es noch keine Entwarnung: »Da die Rauchentwicklung weiterhin stark ist, sollten Türen und Fenster im Nahbereich der Brandstelle weiterhin geschlossen bleiben«, so die Feuerwehr.

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Rund 130 Einsatzkräfte kämpften am Abend gegen immer wieder aufflammende Glutnester. Die Feuerwehr rechnet damit, dass die Löscharbeiten noch bis zum frühen Sonntagmorgen andauern werden. Zur Brandursache und zur Schadenhöhe konnten die Einsatzkräfte noch keine Angaben machen. Unklar ist auch, ob der Schulbetrieb in der kommenden Woche beeinträchtigt sein wird.

lrm/dpa