Handball-EM 2026
Ab dem 15. Januar wird in Dänemark, Schweden und Norwegen die 17. Handball-Europameisterschaft ausgetragen. Die EM in Skandinavien endet am 1. Februar mit dem Finale in Herning. Deutschland macht sich Hoffnungen auf eine Medaille, als klarer Favorit geht aber Dänemark ins Turnier – nicht nur wegen des Heimvorteils. Alles Wichtige erfahren Sie hier.
Die Gruppen
Gruppe A: Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
Gruppe B: Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
Gruppe C: Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
Gruppe D: Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz
Gruppe E: Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
Gruppe F: Ungarn, Island, Polen, Italien
Der Spielplan
Spiele der deutschen Mannschaft:
15.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich
17.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Serbien
19.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Spanien
Vorrunde
Gruppe A
15.01.2026, 18.00 Uhr: Spanien – Serbien
15.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich
17.01.2026, 18.00 Uhr: Österreich – Spanien
17.01.2026, 20.30 Uhr: Serbien – Deutschland
19.01.2026, 18.00 Uhr: Österreich – Serbien
19.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Spanien
Gruppe B
16.01.2026, 18.00 Uhr: Portugal – Rumänien
16.01.2026, 20.30 Uhr: Dänemark – Nordmazedonien
18.01.2026, 18.00 Uhr: Nordmazedonien – Portugal
18.01.2026, 20.30 Uhr: Rumänien – Dänemark
20.01.2026, 18.00 Uhr: Nordmazedonien – Rumänien
20.01.2026, 20.30 Uhr: Dänemark – Portugal
Gruppe C
15.01.2026, 18.00 Uhr: Frankreich – Tschechien
15.01.2026, 20.30 Uhr: Norwegen – Ukraine
17.01.2026, 18.00 Uhr: Ukraine – Frankreich
17.01.2026, 20.30 Uhr: Tschechien –Norwegen
19.01.2026, 18.00 Uhr: Tschechien – Ukraine
19.01.2026, 20.30 Uhr: Frankreich – Norwegen
Gruppe D
16.01.2026, 18.00 Uhr: Slowenien – Montenegro
16.01.2026, 20.30 Uhr: Färöer – Schweiz
18.01.2026, 18.00 Uhr: Montenegro – Färöer
18.01.2026, 20.00 Uhr: Schweiz – Slowenien
20.01.2026, 18.00 Uhr: Montenegro – Schweiz
20.01.2026, 20.30 Uhr: Slowenien – Färöer
Gruppe E
17.01.2026, 18.00 Uhr: Kroatien – Georgien
17.01.2026, 20.30 Uhr: Schweden – Niederlande
19.01.2026, 18.00 Uhr: Niederlande – Kroatien
19.01.2026, 20.30 Uhr: Georgien – Schweden
21.01.2026, 18.00 Uhr: Niederlande – Georgien
21.01.2026, 20.30 Uhr: Schweden – Kroatien
Gruppe F
16.01.2026, 18.00 Uhr: Island – Italien
16.01.2026, 20.30 Uhr: Ungarn – Polen
18.01.2026, 18.00 Uhr: Polen – Island
18.01.2026, 20.30 Uhr: Italien – Ungarn
20.01.2026, 18.00 Uhr: Polen – Italien
20.01.2026, 20.30 Uhr: Ungarn – Island
Die Favoriten
Nicht wenige Experten sind überzeugt, dass Dänemark auch mit einer B- und C-Auswahl um den Titel spielen würde. Die Dominanz ist erdrückend, viermal triumphierte das Team zuletzt bei einer Weltmeisterschaft, hinzu kommt eine Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2024. Nun soll der EM-Titel her, zuletzt gelang das 2012. Zu den größten Konkurrenten des Gastgebers zählen neben Frankreich (Europameister 2024) auch Schweden, Portugal und Norwegen. Deutschland trauen nicht wenige eine Medaille zu, insbesondere nach den überzeugenden Auftritten gegen Kroatien (zwei Siege) in der Vorbereitung.
Mathias Gidsel soll Dänemark zum ersten EM-Titel seit 2012 führen
Foto: Soeren Stache / dpaDie Handball-EM im TV
ARD und ZDF haben sich die Übertragungsrechte für die Europameisterschaft gesichert. Somit werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung im Free-TV zu sehen sein. In den jeweiligen Mediatheken der Sender werden zusätzlich über 30 weitere Begegnungen gezeigt.
Der Modus
Die 24 teilnehmenden Nationen verteilen sich in der Vorrunde auf insgesamt sechs Gruppen. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich jeweils für die Hauptrunde, die aus zwei Sechsergruppen besteht. Dort stehen sie dann zwar noch in der gleichen Gruppe, treten aber nicht mehr gegeneinander an. Stattdessen nehmen sie Ergebnis und Punkte aus dem direkten Vorrundenvergleich mit. Anschließend ziehen die beiden Gruppenersten ins Halbfinale ein. Neben dem Sieger wird auch noch der EM-Dritte und EM-Fünfte ermittelt.
Der Kader
Trainer Alfred Gíslason hat insgesamt 18 Spieler ins Aufgebot berufen. Nicht mit dabei ist etwas überraschend Timo Kastening, der in den vergangenen Jahren immer zum Kader gehörte. Stattdessen ist Rune Dahmke wieder Teil des Teams.
Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Mario Grgić (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renārs Uščins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)
Alle Europameister seit 1994
1994: Schweden
1996: Russland
1998: Schweden
2000: Schweden
2002: Schweden
2004: Deutschland
2006: Frankreich
2008: Dänemark
2010: Frankreich
2012: Dänemark
2014: Frankreich
2016: Deutschland
2018: Spanien
2020: Spanien
2022: Schweden
2024: Frankreich
