SpOn 15.01.2026
09:03 Uhr

Handball-EM 2026: Spielplan, Gruppen und Ergebnisse


Holt die deutsche Nationalmannschaft die erste EM-Medaille seit 2016? Ab dem 15. Januar wird in Dänemark, Norwegen und Schweden ein neuer Europameister ermittelt. Alles Wichtige zum Turnier erfahren Sie hier.

Handball-EM 2026: Spielplan, Gruppen und Ergebnisse

Handball-EM 2026

Ab dem 15. Januar wird in Dänemark, Schweden und Norwegen die 17. Handball-Europameisterschaft ausgetragen. Die EM in Skandinavien endet am 1. Februar mit dem Finale in Herning. Deutschland macht sich Hoffnungen auf eine Medaille, als klarer Favorit geht aber Dänemark ins Turnier – nicht nur wegen des Heimvorteils. Alles Wichtige erfahren Sie hier.

Die Gruppen

Gruppe A: Deutschland, Spanien, Österreich, Serbien
Gruppe B: Dänemark, Portugal, Nordmazedonien, Rumänien
Gruppe C: Frankreich, Norwegen, Tschechien, Ukraine
Gruppe D: Slowenien, Färöer, Montenegro, Schweiz
Gruppe E: Schweden, Kroatien, Niederlande, Georgien
Gruppe F: Ungarn, Island, Polen, Italien

Der Spielplan

Spiele der deutschen Mannschaft:

15.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich
17.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Serbien
19.01.2024, 20.30 Uhr: Deutschland – Spanien

Vorrunde

Gruppe A

15.01.2026, 18.00 Uhr: Spanien – Serbien
15.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Österreich

17.01.2026, 18.00 Uhr: Österreich – Spanien
17.01.2026, 20.30 Uhr: Serbien – Deutschland

19.01.2026, 18.00 Uhr: Österreich – Serbien
19.01.2026, 20.30 Uhr: Deutschland – Spanien

Gruppe B

16.01.2026, 18.00 Uhr: Portugal – Rumänien
16.01.2026, 20.30 Uhr: Dänemark – Nordmazedonien

18.01.2026, 18.00 Uhr: Nordmazedonien – Portugal
18.01.2026, 20.30 Uhr: Rumänien – Dänemark

20.01.2026, 18.00 Uhr: Nordmazedonien – Rumänien
20.01.2026, 20.30 Uhr: Dänemark – Portugal

Gruppe C

15.01.2026, 18.00 Uhr: Frankreich – Tschechien
15.01.2026, 20.30 Uhr: Norwegen – Ukraine

17.01.2026, 18.00 Uhr: Ukraine – Frankreich
17.01.2026, 20.30 Uhr: Tschechien –Norwegen

19.01.2026, 18.00 Uhr: Tschechien – Ukraine
19.01.2026, 20.30 Uhr: Frankreich – Norwegen

Gruppe D

16.01.2026, 18.00 Uhr: Slowenien – Montenegro
16.01.2026, 20.30 Uhr: Färöer – Schweiz

18.01.2026, 18.00 Uhr: Montenegro – Färöer
18.01.2026, 20.00 Uhr: Schweiz – Slowenien

20.01.2026, 18.00 Uhr: Montenegro – Schweiz
20.01.2026, 20.30 Uhr: Slowenien – Färöer

Gruppe E

17.01.2026, 18.00 Uhr: Kroatien – Georgien
17.01.2026, 20.30 Uhr: Schweden – Niederlande

19.01.2026, 18.00 Uhr: Niederlande – Kroatien
19.01.2026, 20.30 Uhr: Georgien – Schweden

21.01.2026, 18.00 Uhr: Niederlande – Georgien
21.01.2026, 20.30 Uhr: Schweden – Kroatien

Gruppe F

16.01.2026, 18.00 Uhr: Island – Italien
16.01.2026, 20.30 Uhr: Ungarn – Polen

18.01.2026, 18.00 Uhr: Polen – Island
18.01.2026, 20.30 Uhr: Italien – Ungarn

20.01.2026, 18.00 Uhr: Polen – Italien
20.01.2026, 20.30 Uhr: Ungarn – Island

Die Favoriten

Nicht wenige Experten sind überzeugt, dass Dänemark auch mit einer B- und C-Auswahl um den Titel spielen würde. Die Dominanz ist erdrückend, viermal triumphierte das Team zuletzt bei einer Weltmeisterschaft, hinzu kommt eine Goldmedaille bei den Olympischen Sommerspielen 2024. Nun soll der EM-Titel her, zuletzt gelang das 2012. Zu den größten Konkurrenten des Gastgebers zählen neben Frankreich (Europameister 2024) auch Schweden, Portugal und Norwegen. Deutschland trauen nicht wenige eine Medaille zu, insbesondere nach den überzeugenden Auftritten gegen Kroatien (zwei Siege) in der Vorbereitung.

Mathias Gidsel soll Dänemark zum ersten EM-Titel seit 2012 führen

Mathias Gidsel soll Dänemark zum ersten EM-Titel seit 2012 führen

Foto: Soeren Stache / dpa

Die Handball-EM im TV

ARD und ZDF haben sich die Übertragungsrechte für die Europameisterschaft gesichert. Somit werden alle Spiele mit deutscher Beteiligung im Free-TV zu sehen sein. In den jeweiligen Mediatheken der Sender werden zusätzlich über 30 weitere Begegnungen gezeigt.

Der Modus

Die 24 teilnehmenden Nationen verteilen sich in der Vorrunde auf insgesamt sechs Gruppen. Die beiden Erstplatzierten qualifizieren sich jeweils für die Hauptrunde, die aus zwei Sechsergruppen besteht. Dort stehen sie dann zwar noch in der gleichen Gruppe, treten aber nicht mehr gegeneinander an. Stattdessen nehmen sie Ergebnis und Punkte aus dem direkten Vorrundenvergleich mit. Anschließend ziehen die beiden Gruppenersten ins Halbfinale ein. Neben dem Sieger wird auch noch der EM-Dritte und EM-Fünfte ermittelt.

Der Kader

Trainer Alfred Gíslason hat insgesamt 18 Spieler ins Aufgebot berufen. Nicht mit dabei ist etwas überraschend Timo Kastening, der in den vergangenen Jahren immer zum Kader gehörte. Stattdessen ist Rune Dahmke wieder Teil des Teams.

Tor: David Späth (Rhein-Neckar Löwen), Andreas Wolff (THW Kiel)
Linksaußen: Rune Dahmke (THW Kiel), Lukas Mertens (SC Magdeburg)
Rückraum links: Mario Grgić (SG Flensburg-Handewitt), Tom Kiesler (VfL Gummersbach), Julian Köster (VfL Gummersbach), Matthes Langhoff (Füchse Berlin), Miro Schluroff (VfL Gummersbach)
Rückraum Mitte: Nils Lichtlein (Füchse Berlin), Juri Knorr (Aalborg Handbold)
Rückraum rechts: Franz Semper (SC DHfK Leipzig), Renārs Uščins (TSV Hannover-Burgdorf)
Rechtsaußen: Mathis Häseler (VfL Gummersbach), Lukas Zerbe (THW Kiel)
Kreis: Johannes Golla (SG Flensburg-Handewitt), Justus Fischer (TSV Hannover-Burgdorf), Jannik Kohlbacher (Rhein-Neckar Löwen)

Alle Europameister seit 1994

1994: Schweden
1996: Russland
1998: Schweden
2000: Schweden
2002: Schweden
2004: Deutschland
2006: Frankreich
2008: Dänemark
2010: Frankreich
2012: Dänemark
2014: Frankreich
2016: Deutschland
2018: Spanien
2020: Spanien
2022: Schweden

2024: Frankreich

bam