Cedric Voigt
Niederlage gegen Dänemark – die drei Lehren aus dem EM-Finale
Aus und vorbei in Herning – Dänemark hält nun zeitgleich die Titel Europameister, Weltmeister und Olympiasieger. Die deutsche Mannschaft aber darf stolz sein auf ein Klasseturnier und ein Endspiel, in dem Nuancen den Ausschlag gegeben haben. Was sind die Erkenntnisse aus diesem Spiel?
Dänemarks Doppelspitze: Mathias Gidsel zu stoppen galt als Königsweg zum Titel, Dänemarks MVP durfte sich nicht entfalten. Das gelang solide bis gut: Sieben von 14 Würfen Gidsels fanden ihren Weg ins Tor. Leider haben die Dänen auch den zweitbesten Offensivspieler des Turniers in den eigenen Reihen. Simon Pytlick wurde mit acht Treffern zum besten Schützen des Endspiels, auch Jóhan Hansen (7 Treffer) hatte mit seinen sicheren Siebenmetern seinen Anteil.
Deutschland sieht Rot: Schon nach einer Viertelstunde wurde Tom Kiesler vom Platz gestellt. Die Rückkehr des Defensivspezialisten war eine große deutsche Hoffnung, nachdem mit Justus Fischer ein Schlüsselspieler des Halbfinals ausfiel. Später war auch für Jannik Kohlbacher vorzeitig Feierabend. Ob temporär in Überzahl oder auf Sicht gegen einen ersatzgeschwächten Mittelblock: Die Dänen hatten es leichter, als es gegen ein Deutschland in Bestbesetzung gewesen wäre.
Große Spiele, große Spieler: In der Offensive unterliefen dem deutschen Team zu viele Leichtsinnsfehler. Juri Knorr tauchte nach der Pause ab, traf nur fünf von elf Würfen. Dem Spielmacher fehlte die Unterstützung aus dem Rückraum – Julian Köster war nur in der Anfangsphase präsent, Marko Grgic nur in der Schlussphase, Renars Uscins gar nicht. Auf deutscher Seite erreichten zu wenige Spieler ihre Bestform, etwa die Routiniers Andreas Wolff und Johannes Golla. Aber der Rest des Teams ist jung genug, noch in solche großen Spiele hineinzuwachsen. Im Vergleich zum Desaster im Olympia-Finale 2024 war dieses Endspiel deutlich enger.
Deutschland sieht Rot: Schon nach einer Viertelstunde wurde Tom Kiesler vom Platz gestellt. Die Rückkehr des Defensivspezialisten war eine große deutsche Hoffnung, nachdem mit Justus Fischer ein Schlüsselspieler des Halbfinals ausfiel. Später war auch für Jannik Kohlbacher vorzeitig Feierabend. Ob temporär in Überzahl oder auf Sicht gegen einen ersatzgeschwächten Mittelblock: Die Dänen hatten es leichter, als es gegen ein Deutschland in Bestbesetzung gewesen wäre.
Große Spiele, große Spieler: In der Offensive unterliefen dem deutschen Team zu viele Leichtsinnsfehler. Juri Knorr tauchte nach der Pause ab, traf nur fünf von elf Würfen. Dem Spielmacher fehlte die Unterstützung aus dem Rückraum – Julian Köster war nur in der Anfangsphase präsent, Marko Grgic nur in der Schlussphase, Renars Uscins gar nicht. Auf deutscher Seite erreichten zu wenige Spieler ihre Bestform, etwa die Routiniers Andreas Wolff und Johannes Golla. Aber der Rest des Teams ist jung genug, noch in solche großen Spiele hineinzuwachsen. Im Vergleich zum Desaster im Olympia-Finale 2024 war dieses Endspiel deutlich enger.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Benjamin Schulz

Das war’s von Cedric und mir an dieser Stelle. Dänemark ist Handball-Europameister, Deutschland kann die Rückreise mit dem Gefühl antreten, ein sehr gutes Turnier gespielt und eine der besten Mannschaften der Geschichte als Finalgegner gehabt zu haben. 2027 bei der Weltmeisterschaft in Deutschland gibt es die nächste Chance, die dänische Übermacht zu brechen. Machen Sie es gut, schönen Abend!
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Benjamin Schulz

Die gesamte Halle singt die dänische Hymne, die deutsche Mannschaft schaut respektvoll zu.
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Cedric Voigt
Jetzt werden die TV-Kameras von der Trophäe geblendet, die goldene Schale scheint hell. Die Dänen recken sie empor – und verschwinden sogleich unter einem ebenso goldenen Konfettiregen, während »We are the Champions« aus den Boxen und durch die Boxen dröhnt.
Foto: Henning Bagger / EPA
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Cedric Voigt
Nun aber Ehre, wem Ehre gebührt: Die Allesgewinner aus Dänemark lassen sich vom heimischen Publikum feiern, es wird noch einmal laut in der Halle. Der Mythos der Übermannschaft wächst und wächst – um so attraktiver für den Rest der Welt, Dänemark beim nächsten Großereignis von einem ihrer zahlreichen Throne zu stoßen.
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Benjamin Schulz

Die deutsche Mannschaft wartet darauf, ihre Silbermedaillen entgegenzunehmen. Wenn man in die Gesichter schaut, ist Enttäuschung da, aber auch Stolz auf eine Finalteilnahme, die zwischendurch in diesem Turnier schon in sehr weiter Ferne schien. Man erinnere sich an die Vorrundenniederlage gegen Serbien oder das Spiel in der Hauptrunde gegen Frankreich, als verlieren verboten war.
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Benjamin Schulz

Die Siegerehrungen gehen los, es wird ein wenig dauern: Zunächst bekommen die Kroaten für ihren Sieg im Spiel um Platz drei gegen Island Bronzemedaillen.
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Cedric Voigt
Zeit für diverse Zeremonien. Dänemarks Superstar Gidsel hat jetzt schon keine Hand mehr frei: Als MVP und bester Torschütze nimmt er gleich zwei Einzeltrophäen mit nach Hause.
Mehr darüber, warum Gidsel so ein außergewöhnlicher Handballer ist, lesen Sie hier: "Hinter meinem Glücklichsein steckt eine Wahnsinnsarbeit"
Mehr darüber, warum Gidsel so ein außergewöhnlicher Handballer ist, lesen Sie hier: "Hinter meinem Glücklichsein steckt eine Wahnsinnsarbeit"
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Benjamin Schulz

Der Kanzler hat eine deutsche Finalniederlage gesehen. Immerhin: Seine Dortmunder haben Heidenheim in der Fußball-Bundesliga geschlagen, das sollte Friedrich Merz doch ein Trost sein.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Benjamin Schulz

Für Dänemark ist es der dritte EM-Titel nach 2008 und 2012. Deutschland wartet nach 2004 und 2016 weiter auf EM-Titel Nummer drei.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Cedric Voigt
Teammanager Benjamin Chatton: »Ich glaube, dass wir den Dänen heute gratulieren müssen. Heute sind wir auch enttäuscht. Aber spätestens morgen wird der Hunger noch größer sein, die Dänen das nächste Mal noch ein paar Minuten mehr zu ärgern. Ich glaube, wir haben ein hervorragendes Turnier gespielt.«
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Cedric Voigt
Kapitän Johannes Golla realistisch am ZDF-Mikrofon: »Im Vergleich zum Finale bei Olympia können wir heute erhobenen Hauptes hier rausgehen. Wir wussten aber, dass wir heute gegen die Dänen einen perfekten Tag brauchen – und das war es sicherlich nicht.«
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Benjamin Schulz

Diese Dominanz der Dänen ist schon beeindruckend: Die Mannschaft ist nun amtierender Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Und die Altersstruktur des Teams lässt vermuten, dass das Ende dieses Titellaufs noch nicht beendet sein könnte.
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Benjamin Schulz

Spieler des Spiels wird Torwart Kevin Møller, der seinen Kapitän Magnus Suagstrup mit zur Erhung holt.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Benjamin Schulz

Dänemark gewinnt 34:27 gegen Deutschland und ist Handball-Europameister.
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Benjamin Schulz

Und Mathias Gidsel erhöht mit seinem 68. Turniertreffer auf plus 7 – der MVP macht das letzte Tor.
Foto: Sanjin Strukic / PIXSELL / IMAGO
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Benjamin Schulz

Jetzt wird es bitter für Deutschland. Thomas Arnoldsen trifft zum 33:27. Das ist für den Spielverlauf eigentlich zu deutlich. Es passt ins Bild, dass Emil Nielsen einen freien Wurf von Marko Grgic pariert.
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Benjamin Schulz

In der Halle jubeln die dänischen Fans längst, Dänemark spielt es jetzt routiniert runter.
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Benjamin Schulz

Emil Jakobsen macht das 32:27. Das war es wohl. Fünf Tore in nicht einmal zwei Minuten dürften nicht aufzuholen sein.
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Benjamin Schulz

Der nächste Rückschlag für Deutschland: Jannik Kohlbacher verschafft sich mit einem Schlag gegen den Hals von Mads Hoxer am Kreis offensiv Platz. Die zweite rote Karte für Deutschland. Und noch dazu hat Dänemark nun Ballbesitz.
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Benjamin Schulz

Puh, jetzt wird es ganz schwer. Niclas Kirkeløkke trifft von außen, 31:27 liegt Dänemark nun vorn. Nun muss schon fast ein Handballwunder her.
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Benjamin Schulz

War das der K.o.-Schlag? Emil Nielsen pariert Nils Lichtleins Siebenmeter. 30:27 für Dänemark.
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Benjamin Schulz

Simon Pytlick macht die 30 Tore für Dänemark voll. Jetzt muss Deutschland schnell reagieren.
Foto: Sina Schuldt/dpa
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Benjamin Schulz

Und wieder ist Jóhan Hansen am Siebenmeterstrich – und wieder trifft er: 29:26 für Dänemark, noch sechs Minuten.
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Cedric Voigt
Bitter für Deutschland: Wieder ist Golla überhart am Werk, und diesmal gibt es die Zeitstrafe.
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Benjamin Schulz

Zwei Tore sind im Handball nicht viel, manchmal quasi gar nichts. Aber allmählich geht der Blick öfter mal zur Uhr: Bei nicht mal sieben Minuten Restspielzeit wird es eng.
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Cedric Voigt
Auch Deutschland mal mit der Siebenmeterchance, Nils Lichtlein verwandelt zuverlässig wie immer.
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Cedric Voigt
Siebenmeter für Dänemark, erstmals darf David Späth ins deutsche Tor. Gegen Hansen ist aber auch er chancenlos. 27:24 für Dänemark.
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Benjamin Schulz

Dänemark reagiert mit einer Auszeit. Ich kann kein Dänisch, aber der Trainer Nicolaj Jacobsen klang not amused.
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Cedric Voigt
Wolff wächst über sich hinaus! Erst verkürzt Grgic zum 24:26, bei ihm saß bislang jeder Wurf. Dann kommt Wolff zurück ins Spiel – und verhindert mit einer Grätsche (!), dass die Dänen zum befürchteten einfachen Treffer kommen. Was für eine Szene.
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Benjamin Schulz

Offenbar will Deutschland versuchen, mit einem siebten Feldspieler die Dänen zu knacken. Das 7 gegen 6 war bislang nicht die Stärke der DHB-Auswahl. Und wenn der Wechsel zum Torwart nicht klappt, kriegt der Gegner einfache Tore. Immerhin: Marko Grgic trifft, Dänemark kann nicht schnell nachziehen – 26:23.
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Cedric Voigt
Auszeit auf deutscher Seite. Der Bundestrainer muss sich nun schnellstens etwas Neues ausdenken.
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Benjamin Schulz

In der zweiten Halbzeit sind 18 Minuten gespielt, und Deutschland hat nur zehn Tore geworfen. Das ist einfach zu wenig.
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Cedric Voigt
Wolff mal wieder mit seinem Signature-Move, er reißt den Fuß bis auf Kopfhöhe und verhindert, dass die Dänen den Deckel drauf machen. Wahnsinnsparade! Nur: Deutschland muss offensiv wieder ins Spiel finden, sonst hilft das alles nichts.
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Benjamin Schulz

Per Siebenmeter baut Jóhan Hansen den Vorsprung auf 26:22 aus. Deutschland muss jetzt aufpassen, dass das Spiel nicht entgleitet.
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Cedric Voigt
Bitter für Deutschland: Zum Start der Crunchtime geht es in Unterzahl weiter. Ein unfairer Griff von Grgić hat zudem den Siebenmeter zur Folge.
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Benjamin Schulz

Bricht jetzt die kritische, die entscheidende Phase an? Deutschland tut sich in der Offensive schwer, selbst bei freien Würfen. In der Offensive gibt es zu viele Ballverluste. 25:22 für Dänemark.
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Cedric Voigt
Ein Wurf von Gidsel rutscht Wolff zum 21:24 durch die Hosenträger. Es ist ein historischer Treffer: Der Däne ist nun alleiniger Rekordtorschütze bei Handball-Europameisterschaften.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Cedric Voigt
Nach etwa fünf Minuten bricht Arnoldsen die Patt-Situation zweier Teams, bei denen aktuell nur die Torhüter in Topform scheinen. Das 22:19 ist der erste Drei-Tore-Rückstand seit dem 10:7.
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Benjamin Schulz

So schwach die deutsche Angrifssleistung im zweiten Durchgang ist, so stark ist Andreas Wolff: Er steht bei 33 Prozent gehaltenen Bällen, das ist insbesondere bei so einem hochkarätigen Gegner Weltklasse.
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Cedric Voigt
Deutschland rennt sich im Angriff ein bisschen zu oft fest, alle paar Sekunden liegt irgendjemand am Boden. Viele kleine Unterbrechungen nehmen den Rhyhtmus aus der Partie, im Zeitspiel wirft Deutschland schließlich den Ballbesitz weg – und damit die Möglichkeit, wieder auf einen Treffer an die Dänen ranzukommen.
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Benjamin Schulz

Wichtig für Deutschland: Bislang gelingt es ziemlich gut, das dänische Tempospiel zu unterbinden. Es zermürbt auf Dauer, wenn man für jedes eigene Tor arbeiten muss und der Gegner nur Sekunden später nachlegt. Und: Zwei Tore von Johannes Golla in Folge bringen den kurzfristigen Ausgleich, dann läuft es für Dänemark: Emil Jakobsen trifft, nach einem Fehlwurf Deutschlands legt Niclas Kirkeløkke nach – 21:19 für Dänemark.
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Cedric Voigt
Jetzt aber: 17:18 nur noch, Uscins erster Treffer!
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Cedric Voigt
Es ist noch nicht das Spiel des Renars Uscins: Er trifft mit dem ersten deutschen Angriff nur die Latte, ist weiter ohne Tor in diesem Finale.
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Benjamin Schulz

Vielleicht ist die Gesichtsfarbe des dänischen Trainers Nikolaj Jacobsen ein gutes Maß, wie es um die deutsche Mannschaft steht: Je mehr sich das Gesicht der dänischen Trikotfarbe annähert, desto besser ist es für den Gegner. Und ein wenig Rot war da zwischendurch schon zu sehen. Insofern sollte für das DHB-Team das Ziel sein: Ein Mann sieht rot (aus).
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Cedric Voigt
30 Minuten auf Weltklasse-Niveau, dann ist hier noch alles drin.
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Benjamin Schulz

Stimmt, zumal Deutschland in der zweiten Halbzeit mit dem Anwurf die Chance hat, den Rückstand auf ein Tor zu verringern. Bemerkenswert finde ich die doch überraschend hohe Zahl an Ballverlusten und technischen Fehlern. Selbst Überhandballer Mathias Gidsel war davon betroffen. Das Spiel ist spannend, zum Handballklassiker taugt es aber noch nicht.
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Cedric Voigt
Noch ist alles drin in diesem Spiel, die Dänen sind technisch nicht völlig fehlerfrei – aber auch zweifelsohne die härteste Nuss bislang. Mit Köster (4 Tore), Golla (3 Tore) und immer öfter auch Knorr (5 Tore) treffen die Deutschen zuverlässig. Defensiv ist noch Luft nach oben, zumal es ohne den rotgesperrten Kiesler nicht leichter wird. Franz Semper meint dazu im ZDF: »Die Zwei-Minuten-Strafen hintereinander haben uns ein bisschen gekillt, die haben uns das Momentum genommen.« Noch ist genug Zeit, es wiederzufinden.
Foto: Thomas Traasdahl / EPA
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Benjamin Schulz

Halbzeit in Herning: Die DHB-Auswahl lässt sich bislang nicht abschütteln, geht beim 18:16 mit zwei Toren Rückstand in die Pause. Mann der ersten Halbzeit ist Simon Pytlick mit sechs Toren. Cedric, wie fällt deine Halbzeitbilanz aus?
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Benjamin Schulz

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Cedric Voigt
Der zweite Versuch der Dänen von der Siebenmeterlinie, diesmal tritt Hansen an. Er macht es besser als Jakobsen zuvor und trifft zum 18:16-Halbzeitstand.
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Benjamin Schulz

Deutschland kann sich bei Andreas Wolff bedanken, dass dem Team das Spiel hier nicht kurz vor der Halbzeit entgleitet. Zwei Ballverluste im Angriff, zweimal sorgt der deutsche Torwart dafür, dass der Abstand nicht größer wird. Dann nimmt sich Marko Grgic ein Herz und trifft zum 17:16.
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Cedric Voigt
Jetzt nutzt Gislason sein Timeout, um noch einmal einen Impuls zu setzen, nachdem die Dänen ihrerseits das Spiel zuletzt wieder mehr auf ihre Seite hatten ziehen können.
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Benjamin Schulz

Bei Dänemark ist inzwischen Kevin Møller für Emil Nielsen im Tor. Und der Wechsel hat sich schon bezahlt gemacht.
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Cedric Voigt
Absolute Schwerstarbeit bislang. Gerade Simon Pytlick bleibt schwer zu stoppen, so sehr sich Renars Uscins hier auch müht.
Sina Schuldt/dpa
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Benjamin Schulz

Juri Knorr ist jetzt im Spiel, wurde eben auch in der Auszeit gelobt. Er trifft zum zwischenzeitlichen 14:14, aber im Gegenzug sind die Dänen schon wieder vorn: Jóhan Hansen trifft zur erneuten Führung: 15:14 für Dänemark.
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Cedric Voigt
Nicolaj Jakobsen hat genug, ruft seine Dänen zusammen. Auf deutscher Seite bestärkt Bundestrainer Alfred Gislason sein Team: »Abwehr ist sehr gut!«
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Benjamin Schulz

Franz Semper trifft zum 12:12, und Andreas Wolff verhindert mit der nächsten Parade zunächst den erneuten Rückstand, ehe wieder Pytlick trifft. Deutschland liegt 12:13 zurück.
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Cedric Voigt
Es geht nun wieder eine Spur enger zu. Deutschland liegt weiter 10:12 zurück, aber dass die Dänen davonziehen, hat man zu verhindern gewusst. Und es bleibt die Hälfte des Julian Köster: Vier Würfe, vier Treffer.
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Cedric Voigt
Siebenmeter für Dänemark nun, Abwehr im Kreis – aber Emil Jakobsen verwirft! Das muss das deutsche Team nun nutzen, um wieder ranzukommen.
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Benjamin Schulz

Zwei Minuten für Thomas Arnoldsen, der Jannik Kohlbacher sehr rustikal zu Boden ringt. Damit ist Deutschland wieder in Überzahl und kann kurz darauf durch Lukas Zerbe auf 10:8 verkürzen.
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Cedric Voigt
Die Arena ist bei der Ansage der Roten Karte durch die Referees förmlich explodiert. Deutschland wankt nun: Renars Uscins gibt den Ballbesitz via Schrittfehler her, erneut Pytlick stellt den ersten Drei-Tore-Abstand des Tages her.
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Benjamin Schulz

Puh, deutet sich hier die erste kritische Phase für Deutschland an? Kiesler trifft Gidsel im Gesicht – Deutschland muss mehr als eine dreiviertel Stunde ohne den Abwehrspezialisten auskommen. Direkt im Anschluss tritt Pytlick – 9:7 für Dänemark.
Sina Schuldt/dpa
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Cedric Voigt
8:7 für die Dänen nun, bei denen Rechtsaußen Johan Hansen sich mit zwei Treffern in Folge im Spiel anmeldet. Die Treffer fallen auf beiden Seiten gleich zuverlässig, aber man hat das Gefühl, dass Deutschland für ein Tor ein wenig mehr arbeiten muss.
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Benjamin Schulz

Wolff hat 3 von 7 Würfen bislang gehalten. Das ist die eine gute Nachricht. Die andere: Knorr hat zweimal in Folge getroffen. Aber: Dänemark kommt ebenfalls zum Wurf und trifft. 6:6.
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Cedric Voigt
Köster gelingt im Vorwärtsgang am meisten. Nachdem Saugstrup viel zu viel Platz am Kreis bekommt und Dänemark wieder mit einem Treffer vorn liegt, tankt sich Köster zum wiederholten mal durch und wuchtet seinen dritten Treffer des Tages zum 4:4 ins Tor.
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Benjamin Schulz

Nachdem Deutschland in Überzahl den Ball wegwirft, kriegt Tom Kiesler direkt im Gegenzug ebenfalls die erste Zweiminutenstrafe.
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Cedric Voigt
Einer der wichtigsten Dänen muss raus, weil er Lukas Zerbe ans Schlafittchen greift. Harte Aktion, mit zwei Minuten angemessen bestraft.
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Benjamin Schulz

Im letzten Hauptrundenspiel gegen Frankreich war Juri Knorr im Flow, es gelang ihm fast alles. Nun hat er bereits zwei Fehlwürfe und keinen Treffer. Nicht der Beginn, den man sich vom deutschen Spielmacher erhofft hatte.
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Cedric Voigt
Der erste Gidsel-Treffer des Abends bringt Dänemark wieder in Front, der schnelle Gegenstoß über Knorr bleibt erstmal hängen. Deutschland aber bewahrt sich den Ballbesitz, wieder setzt Köster den Ausgleich.
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Benjamin Schulz

Der erste deutsche Angriff verpufft, Knorrs Wurf kann Nielsen ohne Probleme parieren. Im Gegenzug geht Pytlick erstmals durch, dann trifft Köster – 1:1 nach drei Minuten, ein eher zäher Beginn.
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Cedric Voigt
Es geht gut los: Wolff pariert gleich den ersten Wurf aus dem dänischen Rückraum! Wichtig, allein für's Gefühl.
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Cedric Voigt
Das große Finale. Die dänischen Fans besingen den Anwurf ihrer Mannschaft, Deutschland formiert sich in der Defensive.
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Cedric Voigt
Golla, Pytlick, Wolff und Gidsel bekommen vor dem Spiel ihre All-Star-Trophäen überreicht – und entledigen sich der kleinen, goldenen Bälle so schnell wie irgend möglich. Ein bisschen fehl am Platz wirkt diese Zeremonie schon, die Spieler haben den Tunnelblick voll aufs Endspiel gerichtet.
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Benjamin Schulz

Jetzt kommt auch das deutsche Team in die Halle. Am Beifall merkt man, wie die Sympathien im Publikum verteilt sind. Aber das kennt das deutsche Team ja schon.
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Benjamin Schulz

Das Schiedsrichter-Gespann kommt aus Montenegro. Ivan Pavičević und Miloš Ražnatović pfeifen das Finale. Wenn es gut läuft, werden wir die beiden im weiteren Verlauf nicht mehr erwähnen müssen.
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Cedric Voigt
Verwundbar dürften bei den Dänen heute am ehesten der Mittelblock sein. Nach dem Ausfall von Simon Hald steht auf der Kreisläuferposition etatmäßig nur noch Magnus Saugstrup fit zur Verfügung. Das dürfte die Dänen offensiv wenig tangieren, in der Abwehr aber eine Schwächung darstellen.
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Benjamin Schulz

Die Spanning in der Halle in Herning steigt. Jetzt läuft das dänische Team ein.
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Benjamin Schulz

Schon vor dem Finale wurde das All-Star-Team der EM bekanntgegeben. Aus Deutschland sind Torhüter Andreas Wolff und Kreisläufer Johannes Golla dabei. Dänemark hat mit Simon Pytlick und Mathias Gidsel ebenfalls zwei Spieler – Gidsel als MVP.
Die weiteren All Stars:
- August Pedersen, Norwegen
- Gísli Kristjánsson, Island
- Francisco Costa, Portugal
- Mario Šoštarić, Kroatien
- Salvador Salvador, Portugal
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Benjamin Schulz

Hoppla, auf einmal wird sogar Bundeskanzler Friedrich Merz interviewt. Er ist in Herning in der Halle und löst damit nach eigener Aussage ein Versprechen an Dänemarks Ministerpräsidentin Mette Fredriksen ein: Wenn Deutschland im Finale sei, werde er sich das Spiel anschauen. Ich weiß nicht, ob das so ein Kompliment für den Handball ist.
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Cedric Voigt
Wenn man sich den bisherigen Turnierverlauf Dänemarks anschaut, sieht man schnell: Es wird eine bärenstarke Defensive brauchen. Überhaupt erst einmal warfen die Dänen und Superstar Gidsel weniger als 30 Tore – bei der einzigen Niederlage, im Gruppenspiel gegen Portugal. Gegen Kroatien konnten die Deutschen sich auf ihre Abwehr verlassen. Heute fällt Justus Fischer, im Halbfinale mit seinen zahlreichen Blocks ein wichtiger Faktor, aufgrund eines Infektes aus – dafür ist Tom Kiesler wieder an Bord. In Sachen Stabilität wahrscheinlich ein Nullsummenspiel.
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Benjamin Schulz

Im bisherigen Turnierverlauf hatte Deutschland meist eine Schwächephase in den Spielen zu überstehen: Mal stimmte die Wurfquote nicht, mal gab es wenig Paraden, mal fehlte das Tempospiel. Um heute eine Chance zu haben, braucht es durchgängig eine Topleistung. Cedric, worauf wird es insbesondere ankommen?
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Benjamin Schulz

Bundestrainer Alfred Gislason sagt im ZDF, sein Team habe in der Hauptrunde gegen Dänemark gut gespielt, aber dann den Faden verloren. Ein Hauptpunkt bei der Vorbereitung auf das Finale dürfte die Treffsicherheit gewesen sein. Beim jüngsten Aufeinandertreffen sei die Wurfausbeute zu schlecht gewesen, sagt der Bundestrainer: 23 Fehlwürfe waren einfach zu viel.
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Cedric Voigt
Moin Benjamin! Ich glaube, diese Hoffnung muss sich niemand machen – im Zweifel fehlt es den Dänen auch nicht an Kadertiefe, um den Kräfteverschleiß auszugleichen. Zumal das deutsche Halbfinale gegen die Kroaten ebenfalls keine Zuckerschlecken war, der zwischenzeitlich deutlichen Führung zum Trotz.
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Benjamin Schulz

Der Vollständigkeit halber: Island hat das Spiel um Platz drei gegen Kroatien 33:34 verloren. Vielleicht war Island noch zu müde vom Halbfinale gegen Dänemark. Das war eines der körperlich intensivsten Spiele, an das ich mich erinnern kann. Womöglich auch ein kleiner Vorteil für Deutschland, Cedric? Mussten sich die Dänen im Halbfinale mehr anstrengen?
Foto: Sina Schuldt/dpa
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Benjamin Schulz

Danke Cedric, hallo auch von mir! Bin gespannt, ob Deutschland das Spiel dieses Mal enger gestalten kann als bei der Niederlage gegen die Dänen in der Hauptrunde. Bei dem Spiel hielt Deutschland zunächst gut mit, zur Halbzeit lag die DHB-Auswahl nur mit einem Tor zurück. Dann stand es auf einmal 16:23, und damit war das Spiel quasi gelaufen.
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Cedric Voigt
Es ist angerichtet: Topfavorit und Gastgeber Dänemark fordert die deutsche Handball-Nationalmannschaft zum Endspiel im Kampf um den EM-Titel. Ab 18 Uhr geht es am Sonntag in der Jyske Bank Boxen in Herning zur Sache, neben mir wird Benjamin Schulz das Finale für Sie begleiten. Viel Spaß!
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