Die Handballer aus Slowenien und Montenegro haben bei der Europameisterschaft einen Rekord aufgestellt. Insgesamt 81 Tore fielen beim dramatischen 41:40-Sieg der Slowenen in ihrem ersten Vorrundenspiel in Oslo.
Die bisherige Bestmarke datierte nach Angaben der Europäischen Handball-Föderation (EHF) aus dem EM-Jahr 2016. Damals setzte sich Belarus mit 39:38 gegen Island durch. Die favorisierten Slowenen haben nun gute Chancen, in die Hauptrunde einzuziehen. Weitere Gegner sind die Schweiz und die Färöer.
Italien chancenlos gegen Island
Einen schweren Stand hatten die Italiener unter Bob Hanning, dem einzigen deutschen Nationalcoach beim Turnier in Dänemark, Schweden und Norwegen. Die teils überforderten Azzurri unterlagen zum Auftakt in Gruppe F in Kristianstad den hoch eingeschätzten Isländern mit 26:39 (12:21) und stehen vor den verbleibenden Vorrundenpartien gegen Ungarn und Polen unter Druck.
Der frühere DHB-Vizepräsident Hanning, der auch Geschäftsführer des deutschen Meisters Füchse Berlin ist, hatte die Italiener im Vorjahr übernommen. Ziel ist es, die Mannschaft wieder zu einem Dauergast auf internationalem Parkett und die Sportart im eigenen Land populärer zu machen.
Deutlich besser lief es für Topfavorit Dänemark. Der Olympiasieger und Weltmeister um Welthandballer Mathias Gidsel gewann sein Auftaktspiel gegen Nordmazedonien mit 36:24. Sofern sich beide Teams qualifizieren, könnte es in der Hauptrunde zum Duell der Dänen mit Deutschland kommen. Die Co-Gastgeber warten seit 2012 auf einen EM-Titel.
