Henrik Bahlmann
Drei Erkenntnisse zum deutschen Finaleinzug
1. Die Mitte macht's
Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte zog Deutschland in der zweiten Hälfte zwischenzeitlich davon. Angeführt von einem starken Mittelblock und einem ebenso starken Torhüter Andreas Wolff. Justus Fischer sprach selbst im Halbzeitinterview an, dass man die Rückraumwürfe besser verteidigen müsse. Und er selbst setzte es zu Beginn der zweiten Hälfte um. Das war der Faktor. Mit der Defensivform ist auch der Titel möglich.
2. Wolff, wenn er muss
Wenn der Mittelblock mal etwas durchließ, was verhältnismäßig selten vorkam, war Andreas Wolff da. Mit fast 32 Prozent gehaltener Bälle zeigte Wolff wieder eine starke Leistung, ohne so verrückte Dinge wie gegen Norwegen vollbringen zu müssen. Mehrere Spieler hätten wegen ihrer Defensivleistung die Auszeichnung des Spieler des Spiels verdient gehabt. Wolff bekam sie am Ende.
3. Es geht nur spannend
Wenn Deutschland den Titel holen will, braucht es die ganze Breite des Kaders. Heute hatten sie gegen Ende des Spiels Probleme, es gab viele Fehlpässe, viele verpasste Würfe. Erst dadurch wurde es noch einmal spannend. Aber das deutsche Team hat auch gezeigt, dass es kann, wenn es muss. Auch wenn es zwischenzeitlich etwas Glück dafür brauchte. Das braucht es aber nun mal auch bei einem großen Turnier, für einen Finaleinzug – und auch für einen EM-Sieg.
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Cedric Voigt
Damit sind Henrik und ich für heute raus, am Sonntag melde ich mich dann an der Seite von Benjamin Schulz zum großen Finale dieser Europameisterschaft. Anwurf ist um 18 Uhr, wir sind schon ein paar Minütchen vorher mit allen News und Hintergründen für Sie am Start.
Und selbst wenn der Endspielgegner die Übermannschaft Dänemark in einer Halle voller Landsleute sein sollte – unschlagbar ist hier niemand: Gegen Portugal setzte es für den Topfavoriten zu Turnierbeginn schon mal eine 29:31-Niederlage. Nichts, was diese deutsche Mannschaft an einem perfekten Tag nicht auch schaffen könnte.
In diesem Sinne: Machen Sie's gut, und bis Sonntag!
Und selbst wenn der Endspielgegner die Übermannschaft Dänemark in einer Halle voller Landsleute sein sollte – unschlagbar ist hier niemand: Gegen Portugal setzte es für den Topfavoriten zu Turnierbeginn schon mal eine 29:31-Niederlage. Nichts, was diese deutsche Mannschaft an einem perfekten Tag nicht auch schaffen könnte.
In diesem Sinne: Machen Sie's gut, und bis Sonntag!
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Cedric Voigt
»Ich bin extrem stolz auf die Jungs, durch diese Todesgruppe durchgekommen zu sein und jetzt im Finale zu stehen«, sagt Bundestrainer Gislason. »Angriffsmäßig war das sehr gut gegen diese 5-1-Abwehr, wir haben den Ball gut laufen lassen. Das haben die Jungs super gemacht.«
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Cedric Voigt
In einer Stunde startet das zweite Halbfinale, Dänemark und Island ermitteln dann den deutschen Finalgegner.
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Henrik Bahlmann
Da gerät man hier noch ins Schwitzen. Wie unnötig.
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Cedric Voigt
31:28 heißt es am Ende – knapp wurde es, aber nach einer herausragenden Phase kurz nach der Pause nicht mehr wirklich gefährlich.
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Henrik Bahlmann
Das ist die Entscheidung! Uščins trifft auf der einen Seite, Wolff pariert auf der anderen. Drei Tore vor, 30 Sekunden zu gehen.
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Henrik Bahlmann
Eine Minute noch. Schön, dass es so spannend ist, aber so richtig nötig war das nicht.
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Cedric Voigt
Vermeidbarer Ballverlust im Aufbau, Fehlpass ohne Druck. Kroatien sagt danke, Marin Jelinić verkürzt. Zeit für Gislasons letzte Auszeit. »Wenn wir dieses Alibi machen, kommt der Arm sofort«, Deutschland will Zeitspiel vermeiden.
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Henrik Bahlmann
Nope.
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Henrik Bahlmann
Die Kroaten reagieren. Lučin verkürzt wieder auf drei Tore. 30:27. Aber Langhoff hat dabei offenbar einen Schlag abbekommen. Schauen sich die Unparteiischen das Ding noch einmal an?
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Cedric Voigt
Zerbe macht ihn! Wieder links am Keeper vorbei, wieder ist Deutschland vier Tore vorn!
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Henrik Bahlmann
Deutschland mit dem nächsten Fehlwurf durch Dahmke. Aber es gibt den Siebenmeter, weil Klarica im Kreis verteidigt hat. Die Kroaten sind außer sich.
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Henrik Bahlmann
Mandić plagen offenbar Krämpfe. Im Vorfeld hatte Kroatiens Coach Dagur Sigurðsson über die Belastung durch Reisen geklagt. Vielleicht merken sie das jetzt.
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Cedric Voigt
Drei Minuten und zwölf Sekunden sind noch zu überstehen.
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Cedric Voigt
Siebenmeter für Kroatien! Die kroatische Bank fordert noch mehr, aber sie bekommt immerhin das 26:29 durch Tin Lučin. Deutschland muss sich allmählich zusammenreißen, hat Glück, dass David Mandić den nächsten Angriff verwirft.
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Henrik Bahlmann
Kroatien ist wieder voll im Spiel. Gerade schließt Zlatko Raužan einen wunderbar vorgetragenen Angriff ab und verkürzt wieder auf vier Tore. Auf der anderen Seite bleibt Uščins wieder an Kuzmanović hängen. Noch ist es nicht zu spät für die Kroaten.
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Henrik Bahlmann
Helene Fischer knallt aus den Boxen im dänischen Herning. Mehr müssen Sie eigentlich nicht wissen.
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Cedric Voigt
Und Zerbe trifft! An den Innenpfosten und rein, da passte kein Blatt Papier zwischen.
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Cedric Voigt
Tin Lučin platziert einen Siebenmeter neben Wolffs Kopf ins Tor, 28:24. Im direkten Gegenstoß hat Deutschland Glück, selbst einen Siebenmeter für sich gepfiffen zu bekommen – Zerbe tritt an.
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Henrik Bahlmann
Achteinhalb Minuten sind noch zu spielen. Es häufen sich deutsche Stürmerfouls und Paraden von Kuzmanović. Man kann schon von Glück reden, dass Kroatien hier selbst kaum etwas geregelt bekommt. Ballverlust bei Überzahl durch Cindrić, Mertens trifft ins leere Tor.
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Cedric Voigt
27:23 ist der Zwischenstand. Das ist weiterhin souverän, aber nicht mehr komfortabel bei zehn Minuten, die noch übrig sind. Jetzt bekommt Mertens auch noch Stürmerfoul gegen sich gepfiffen – Deutschland ist noch nicht durch.
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Henrik Bahlmann
Jetzt nimmt auch Alfreð Gíslason eine Auszeit. Noch einmal erinnern an das, was er vor 30 Sekunden gesagt hat.
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Henrik Bahlmann
»Noch mehr« dürfte sich für die Kroaten wie Hohn anhören. Das Team von Dagur Sigurðsson hat das große Problem, unheimlich viel für einen eigenen Treffer investieren zu müssen. Deutschland reicht häufig eine schnelle Mitte oder ein Tempogegenstoß.
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Cedric Voigt
Offensiv wird man hier heute definitiv mit dem Fazit rausgehen, dass es weiter Luft nach oben gibt. Jetzt in der deutschen Auszeit heißt es auch: »Jungs, wir haben gerade Intensität verloren.« Der Vorsprung bleibt groß, aber die Mannschaft kann eigentlich sogar noch mehr.
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Henrik Bahlmann
Filip Glavaš hat wegen des Fouls an Dahmke (vor dem Siebenmeter) auch noch zwei Minuten bekommen.
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Henrik Bahlmann
Nils Lichtlein vergibt einen Siebenmeter. Deutschland ist zwar noch mit sechs Treffern vorn, aber das war jetzt die zweite, dritte große Chance, um die Führung weiter auszubauen.
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Cedric Voigt
Herausragende Aktion von Wolff und Dahmke! Ein Fehlpass von Knorr will Glavaš zum Gegenstoß nutzen, aber scheitert nicht nur an Wolff, sondern muss auch zusehen, wie Dahmke vor der Auslinie den Ball von der Linie kratzt und in den deutschen Reihen hält.
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Henrik Bahlmann
Auf der anderen Seite wirft Dahmke unter Druck am Tor vorbei. Aber selbst sowas lässt sich gerade kompensieren, weil der deutsche Mittelblock steht. Wolff macht ein starkes Spiel, aber nicht so ein verrücktes wie gegen Norwegen. Dafür ragt die deutsche Defensive heraus.
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Cedric Voigt
Siebenmeter für die Kroaten, Abwehr im Kreis, da kann Juri Knorr sich nicht beschweren. Aber: Filip Glavaš trifft nur den Pfosten! Wenig geht zusammen bei Kroatien.
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Henrik Bahlmann
Kroatien versucht Schritt zu halten. Also: Kroatien versucht, sechs Schritte dahinter Schritt zu halten. Schauspieler Mads Mikkelsen ist in Gedanken schon beim Halbfinale seiner Dänen.
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Henrik Bahlmann
Das war so ein Unterarm-Fake-Pass von Knorr. Verrückt. Ich hätte mir dabei die Schulter ausgekugelt.
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Cedric Voigt
Golla kriegt den No-Look-Pass von Knorr und ist nicht zu halten, hätte wahrscheinlich auch das Foul bekommen, hätte er nicht einfach trotzdem getroffen. 25:18, das geht schon in Richtung Machtdemonstration.
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Henrik Bahlmann
ARD-Kommentator Florian Naß beginnt schon mit Grüßen an ausgewählte Public Viewings. Nicht, dass wir uns hier zu früh freuen. Diano Ćeško trifft gerade immerhin mal wieder für die Kroaten, Mertens stellt im Gegenzug aber den alten Abstand wieder her. 23:17.
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Cedric Voigt
Juri Knorr schleudert noch einen rein, Deutschland zieht davon. Und Kroatiens Coach Dagur Sigurðsson nimmt die Auszeit. Wir hören beim deutschen Team rein – und hören »Wir haben noch nichts gewonnen«. Stichwort: Konzentration.
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Henrik Bahlmann
Deutschland baut gerade ein Bollwerk auf. Aus dem Rückraum geht für die Kroaten gar nichts mehr. Und wenn, pariert halt Wolff, der inzwischen bei 36 Prozent gehaltener Bälle steht. Weltklasse.
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Henrik Bahlmann
Blen-dend!
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Cedric Voigt
Golla stellt auf 21:16. Fünf Tore vorn! Das sieht doch blendend aus.
IMAGO/Marco Wolf
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Henrik Bahlmann
Fischer meinte in der Halbzeit, dass man die Würfe aus dem Rückraum besser verteidigen müsse. Und was macht Fischer? Er blockt gegen einen Wurf von Lučin aus dem Rückraum. Eigene Analysen würde ich auch gern so umsetzen können.
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Cedric Voigt
Justus Fischer bereits mit vier Blocks. Beste 4 Blocks seit der Serie mit Kida Khodr Ramadan.
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Cedric Voigt
Und dann auch noch nonchalant den kroatischen Keeper umgerempelt, was den schnellen Gegenstoß verhindert. Sicher keine Absicht, aber ein gern genommenes Missgeschick.
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Henrik Bahlmann
Beim deutschen Team sieht es ganz gut aus. Martinović bekommt den Ball in den Rücken geworfen, kann ihn dann nicht kontrollieren. Über Golla läuft der Konter, der Kuzmanović überwindet. 19:16, Dreitoreführung.
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Cedric Voigt
Henrik, das gibt gleich zwei Minuten gegen dich.
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Henrik Bahlmann
Bei uns oder bei den Spielern?
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Cedric Voigt
Die nächsten 30 Minuten. Knapp bleibt's, mal sehen, ob die Konzentration hält.
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Henrik Bahlmann
Symbolbild: Nase rümpfen. Kroatiens Coach Dagur Sigurðsson scheint nur halb zufrieden.
Foto: Sina Schuldt / dpa
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Henrik Bahlmann
Man habe einen Plan für die zweite Hälfte, sagt Justus Fischer in einem Halbzeitinterview im Ersten. Man müsse die Würfe aus dem Rückraum noch besser verteidigen. Der Schweiß tropft ihm fast auf das Mikrofon, das ist wohl diese Nähe, über die immer beim Handball gesprochen wird.
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Cedric Voigt
Zur Halbzeit ist Deutschland knapp vorn. Und Wolff ärgert sich, weil er mit dem Buzzer einmal übers komplette Feld knapp am leeren Tor vorbei wirft. Der Mann kann aber auch nicht alles allein machen.
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Henrik Bahlmann
Wie der Wolff tanzt.
Foto: Marco Wolf / Imago
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Henrik Bahlmann
In einer Auszeit fordert Bundestrainer Gíslason Unterstützung für Wolff. Und Lukas Zerbe fühlt sich angesprochen: Er schafft den Steal gegen passende Kroaten, Köster wirft ins leere Tor zur Zweitoreführung. 17:15.
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Henrik Bahlmann
Das liegt auch daran, dass Deutschland inzwischen Kuzmanović im kroatischen Tor warm geschossen hat. Er steht bei guten 26 Prozent an gehaltenen Bällen. Wolff auf der anderen Seite bei fast 32 Prozent. Das ist auf der Grenze zur Weltklasse.
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Cedric Voigt
Gíslason nimmt die erste Auszeit, aber Zeitspiel war schon angezeigt. Der Wurf danach muss also kommen, und Miro »Die Schleuder« Schluroff versucht sich. Der Mann mit dem härtesten Wurf im deutschen Team scheitert zwar, der Ballbesitz bleibt allerdings bei den DHB-Jungs. Die stellen kurz durch Lukas Zerbe auf 15:13 – und nehmen wenige Augenblicke doch wieder den Ausgleich hin. Davonziehen ist nicht.
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Henrik Bahlmann
Apropos Glück (oder irgendwas zwischen Glück und Können): Martinović zieht gerade in kroatischer Überzahl aus dem Rückraum drauf. Wolff prallt der Ball auf die Schulter (glaube ich), es ist seine siebte Parade (weiß ich).
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Cedric Voigt
Offensiv zieht Knorr bislang schön die Fäden – und wirft sich auch rein, wenn es mal wehtut: Nachdem ein erster Wurf noch abgewehrt wurde, holt Knorr sich den Abpraller vor Šoštarić und spielt den freien Fischer an. Und: Das Tor zählt! Die Referees hatten den Videobeweis bemüht, weil Šoštarić im Kampf um den Ball den Arm von Mertens an den Kopf bekommen hatte, hielten die Szene aber nicht für ahndenswert. Glück für das deutsche Team.
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Henrik Bahlmann
Schwierig zu kontrollieren, ja. Aber ARD-Experte Johannes Bitter fehlt es auch an Aggressivität in der deutschen Abwehr. Martinović steht schon bei fünf Treffern. Und wir haben nicht mal 24 Minuten gespielt. Ob Bundestrainer Alfreð Gíslason das auch gerade Knorr zuraunt?
Foto: Maximilian Koch / Imago
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Cedric Voigt
Das kroatische Angriffsspiel ist für die deutsche Abwehr bedeutend schwieriger zu kontrollieren, seitdem die Kroaten im eigenen Ballbesitz den Torwart draußen lassen. Doch mit der Chance kommt das Risiko: Nach schnellem Zuspiel von Wolff trifft Justus Fischer ins leere Tor, der kroatische Wechsel kam zu langsam.
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Henrik Bahlmann
Jetzt hatte ich ihn gerade auf dem Kieker: Kroatien trifft erneut in Überzahl, Golla will über die schnelle Mitte in das leere Tor werfen. Aber Kuzmanović ist schnell genug zurück in seinem Tor und pariert. Dafür lässt er sich dann auch gut abfeiern. 10:10.
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Henrik Bahlmann
Die ARD-Kollegen weisen uns gerade auf die Quote des kroatischen Torhüters Dominik Kuzmanović hin. Bei zehn Würfen auf sein Tor steht er bei nur einer Parade. Wolff hingegen hat bei 13 kroatischen Versuchen schon vier Bälle gehalten. Nicht unwahrscheinlich, dass es gleich einen Torwartwechsel geben wird.
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Cedric Voigt
Da hat man gerade noch Martinović kritisiert, schon dreht er auf. Aber Deutschland half auch gut mit, spielte nach dem Ausgleich direkt den Fehlpass im frühen Aufbau und machte den Kroaten so ein unnötiges Geschenk.
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Henrik Bahlmann
Kroatiens Coach Sigurðsson erträgt die torlose Zeit nicht und nimmt seinen Torhüter aus dem Tor. Und in Überzahl gelingt dann erst der 7:7-Ausgleich und dann direkt die 7:8-Führung. Martinović mit einem Doppelschlag.
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Cedric Voigt
Auch Ivan Martinović bleibt gegen Wolff zweiter Sieger. Kroatien ist seit bald fünf Minuten ohne Treffer, das Torwartspiel ist bislang ein viel größerer Faktor als gegen die Franzosen, wo lange Zeit auf beiden Seiten nahezu jeder Wurf saß.
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Henrik Bahlmann
Wolff ist im Spiel. Und wie! Er pariert einen Siebenmeter von Mario Šoštarić. Zuvor hatte er schon gegen Mateo Maraš pariert, die Situation war aber wegen eines Fouls von Matthes Langhoff abgepfiffen worden.
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Cedric Voigt
Starker Steal von Uscins, der ein kroatisches Zuspiel abfängt und den Ball auf Julian Köster durchsteckt. Der wuchtet seine 2,03 Meter in die Luft und bringt Deutschland in Führung.
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Henrik Bahlmann
Erste Bizepsbilder aus der Halle.
Foto: Jonathan Nackstrand / AFP
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Henrik Bahlmann
Bisher ist noch alles im Soll. Ausgleich, Führung Kroatien, Deutschland zieht nach. Beide Seiten verpassten in den ersten Minuten, erste Fehler des Gegners auszunutzen. Hier ein Schrittfehler, dort ein ungenauer Pass.
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Cedric Voigt
Achtung: Kempatrick! Und ein erfolgreicher. Mertens findet die Flugbahn des durchgestarteten Uscins, der spektakulär aufs zwischenzeitliche 4:4 stellt.
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Henrik Bahlmann
Ich gehe fest davon aus, Cedric. Die Dänen spielen heute Abend in derselben Halle gegen Island. Deswegen sind auch noch ein paar Plätze frei in der Jyske Bank Boxen. Das wird sich aber im Laufe des Spiels ändern, denke ich.
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Cedric Voigt
Das Publikum in der Halle ist nahezu ausschließlich in Rot und Weiß unterwegs. Das bedeutet für das deutsche Team aber nicht zwingend ein Auswärtsspiel gegen Kroatiens Farben – mich würde nicht wundern, wenn es sich mal wieder mehrheitlich um Dänen handelt.
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Henrik Bahlmann
»Was die deutsche Mannschaft vorhat heute, ist grandioses Tempo«, sagt ARD-Kommentator Florian Naß. Und zumindest ging es gerade mal fix auf 3:3. Lučin besorgt dann die kroatische Führung.
AFP/JONATHAN NACKSTRAND
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Cedric Voigt
Fehlpass von Renars Uscins, Gegenangriff, diesmal ist auch Wolff chancenlos – aber Lukas Mertens korrigiert den Lapsus fix.
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Henrik Bahlmann
Kein Handballspiel ohne den einleitenden Hinweis des Kommentators, dass es auf die Torhüter ankommen wird. Und was soll ich sagen, Andreas Wolff pariert direkt den ersten Wurf von Tin Lučin.
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Cedric Voigt
Anwurf Kroatien, und rein in die zweimal 30 Minuten.
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Henrik Bahlmann
Eine der Geschichten vor diesem Spiel ist der Trainer der Kroaten: Dagur Sigurðsson holte mit dem deutschen Team 2016 die Europameisterschaft. Jetzt versucht er das gleiche Kunststück mit den Erben Domagoj Duvnjaks, der mit einem Muskelfaserriss fehlt, aber trotzdem in den Kader berufen wurde.
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Cedric Voigt
Zeit für die Hymnen, »Einigkeit und Recht und Freiheit« folgt ein Urschrei des deutschen Teams. Die scheinen Bock zu haben.
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Henrik Bahlmann
Die kroatische Auswahl, um den angeschlagenen Starspieler Ivan Martinović, und danach auch das deutsche Team laufen zu feinsten Technobässen in die Halle in Herning ein. Nebel gibt es auch, klar, fehlen eigentlich nur noch die Sonnenbrillen.
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Cedric Voigt
Moin Henrik! Der Hype ist nach dem letzten Hauptrundenspiel so entfesselt wie Juri Knorr, wenn er mal wieder zehn Würfe am Stück versenkt. Allerdings wartet mit den Kroaten ein Gegner, der vor allem eins ist: Unangenehm. DHB-Verteidiger Jannik Kohlbacher warnte vor einer Mannschaft, die das deutsche Team »vermöbeln« will – gerne auch mal aus einer aggressiven 5-1-Deckung heraus. Ron Ulrich hat hier für Sie aufgeschrieben, worauf es im Halbfinale ankommt.
IMAGO/PETTER ARVIDSON
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Henrik Bahlmann
Das alljährliche Handballfieber ist ausgebrochen, spüren Sie es auch? Heute Abend spielt Deutschland um den Einzug ins EM-Finale. Um 17.45 Uhr geht es in Herning gegen die kroatische Nationalmannschaft. Wir freuen uns darauf!
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