Zwei Störche aus Hamburg sind im Süden offenbar an der Vogelgrippe gestorben. Die letzten Lebenszeichen der Störche Alexander und Tobias habe es am 10. und 11. Dezember aus der Nähe von Madrid gegeben, heißt es vom Verantwortlichen des Naturschutzbunds Nabu für die Weißstörche in Hamburg. Die Tiere waren mit GPS-Sendern ausgestattet, wie insgesamt neun der immer wieder nach Hamburg zurückkehrenden Tiere.
Die anderen Störche seien aber wohlauf: »Unseren anderen Senderstörchen Volker und Marco in Südspanien geht es gut und auch den fünf Ostziehern, die im Sinai und Zentralafrika überwintern, geht es gut«, heißt es vom Nabu. Schon im Januar würden die ersten wieder Richtung Hamburg aufbrechen.
Hamburg gilt damit als eine der Storchenhauptstädte in Deutschland. In keiner anderen Großstadt brüten so viele Störche. 2025 zogen dem Naturschutzbund Nabu Hamburg zufolge auf dem Gebiet der Hansestadt 45 Storchenpaare etwa 100 Küken groß.
