Auf der Flucht vor der Polizei hat ein Autofahrer in Hamburg am Montagabend einen Unfall mit insgesamt sieben Verletzten verursacht. Der Mann sollte um 20.09 Uhr im Tegelweg von der Polizei überprüft werden, ergriff jedoch mit seinem Wagen die Flucht, wie ein Polizeisprecher mitteilte. Zuerst hatte das »Hamburger Abendblatt« berichtet.
Auf der Flucht kollidierte der Wagen den Angaben zufolge mit einem Linienbus und einem weiteren Fahrzeug und wurde dabei eingeklemmt. Der Bus sei dabei gegen einen Laternenmast geschoben worden, hieß es.
Dem Polizeisprecher zufolge erlitten drei Menschen im Bus sowie drei Insassen des Wagens leichte Verletzungen oder standen unter Schock. Der Fahrer selbst sei in seinem Auto eingeklemmt worden. Feuerwehr und Rettungsdienst benötigten laut NDR rund 80 Minuten, um ihn mit schwerem technischem Gerät aus dem Wagen zu befreien. Der 37-Jährige wurde demnach verletzt in ein Krankenhaus gebracht.
Die Polizei ermittelt zum genauen Ablauf der Verfolgungsfahrt und des Unfalls. Der Mann war laut Polizeisprecher kontrolliert worden, weil er versuchte, Autos aufzubrechen. Das Aufbrechen sei ihm nicht gelungen. Als die Beamten ihn kontrollierten, sei er mit einem Auto geflüchtet. Dies habe nach bisherigen Erkenntnissen nicht zu den Autos gehört, die er versucht hatte, zu stehlen.
