Rapper Haftbefehl hatte schon als kleines Kind das Ziel, einmal seiner Mutter ein Haus zu bauen. Und er hat es auch geschafft: Heute wohnt seine Mutter in einem großen Haus. »Ich glaub, mein Traum, mein Wunsch war es, meiner Mutter ein Haus zu kaufen, irgendwann«, sagte der 40 Jahre alte Offenbacher in seinem neuen eigenen Podcast »Nina & Aykut«, den er zusammen mit seiner Frau Nina macht. »Und das habe ich auch erreicht, Gott sei Dank.«
Das Heim für die Mutter sei etwas gewesen, das er früher »unbedingt erreichen wollte«. Ehefrau Nina bestätigt: »Ja, das hat er ganz oft gesagt«, berichtet sie. »Er wollte seiner Mutter immer ein Haus bauen. Nun haben wir es nicht gebaut, sondern gekauft.« Aber es sei »ein wunderschönes und vor allem ganz großes Haus«, sagte sie. »Eine Villa eigentlich schon.« Und Aykut bestätigt: »Ja, Mann, das ist echt ein Riesenhaus.«
Nun könne Haftbefehls Mutter »ein glückliches Leben führen«, sagt Nina. Haftbefehl heißt mit bürgerlichem Namen Aykut Anhan und gilt als derzeit größter Star der Deutschrap-Szene. Im Oktober 2025 wurde die Netflix-Dokumentation »Babo – Die Haftbefehl-Story« veröffentlicht, die zum Streaming-Hit wurde . Die Dokumentation zeigt sein Leben, seinen Aufstieg als Musiker bis zu seinen psychischen Problemen und seiner Drogenabhängigkeit, die ihn fast das Leben kostete.
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Bisher wurden drei Folgen von »Nina & Aykut« veröffentlicht . Darin sprechen die beiden über ihre Beziehung, über Eifersucht und Groupies – und über ihre Kindheit. In der zweiten Folge berichtet Aykut etwa, dass er schon immer nach New York reisen wollte, »weil die ganze Hip-Hop-Geschichte von da kommt«.
Nina erzählt von ihrem Wunsch, einen Hund zu haben. Die Eltern waren stets dagegen, das koste zu viel Zeit. Als sie dann Aykut kennenlernte, habe der ihr einfach einen geschenkt, berichtet sie und lacht laut. Leider konnte sie ihn nicht behalten, weil er nicht damit umgehen konnte, dass sie schwanger war und um sich biss. Heute lebt er bei Ninas Eltern, die so lange gegen Hunde waren.

