Schon lange hat kein Gerichtsprozess in Österreich für so viel internationales Aufsehen gesorgt wie jener am vergangenen Donnerstag am Landesgericht Innsbruck. Im Zentrum stand der Tod einer 33-jährigen Frau bei einer Besteigung des Großglockners mit ihrem Freund im Januar 2025 – und die Frage, ob ihr Partner dafür strafrechtlich verantwortlich ist.
Angeklagt war ein 37-jähriger Salzburger. Ihm wurde grob fahrlässige Tötung vorgeworfen. Die Kernfrage des Verfahrens: Trug er als deutlich erfahrenerer Alpinist die Verantwortung für die Tour – und führten seine Entscheidungen letztlich zum Tod seiner Freundin?
19.02.2026, Innsbruck: Der Angeklagte Thomas P. im Gerichtssaal. Auf dem Bildschirm vor ihm eine Karte des Großglockners.
Foto:Expa / Erich Spiess / APA / dpa
Der Redakteur der österreichischen Tageszeitung STANDARD, Maximilian Werner, hat die rund 13-stündige Verhandlung im Gerichtssaal mitverfolgt. In der aktuellen Folge sprechen wir mit ihm darüber, wie er den Prozesstag erlebt hat, welchen Eindruck Thomas P. auf der Anklagebank machte, was die Zeugen über Thomas P. und die Unglücksnacht am Großglockner berichteten. Und wie es schließlich zum Urteil kam.
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