Es wird quasi ein Heimspiel für die Musiker: Die kalifornische Punkrockband Green Day tritt beim diesjährigen Super Bowl auf. Die drei Musiker um Sänger und Gitarrist Billie Joe Armstrong, 53, sollen die Eröffnungszeremonie am 8. Februar in Santa Clara bestreiten, wie die National Football League (NFL) auch auf Instagram verkündete. Bei dem NFL-Finale handelt es sich um eines der größten Livesport-Events weltweit.
Ihr Album »Dookie» bescherte der kalifornischen Band 1994 den internationalen Durchbruch. Mit »American Idiot« holte das Trio 2004 den Grammy für das beste Rockalbum. 2024 brachten sie mit »Saviors« ihr 14. Studioalbum heraus. »Wir sind total aufgeregt, den Super Bowl 60 direkt vor unserer Haustür zu eröffnen!«, sagte Sänger Armstrong.
Kontroverse um Halbzeit-Show
In der Halbzeit-Show des Super Bowl soll der puerto-ricanische Rapper Bad Bunny auftreten. Er wird der erste Künstler sein, der die komplette Halbzeit-Show des meistgesehenen TV-Ereignisses der USA auf Spanisch bestreitet.
Die bereits im Herbst verkündete Entscheidung löste eine hitzige Debatte in den USA aus. Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen kritisieren die Wahl als »politisches Statement« und fordern eine »All American«-Alternative. US-Präsident Donald Trump bezeichnete die Entscheidung der NFL als »lächerlich«. Die NFL hielt jedoch an der Auswahl fest.
Bad Bunny hatte zuvor Kritik an Abschiebungen und Razzien geübt und angekündigt, aus Sorge vor ICE-Einsätzen im Rahmen seiner Welttournee vorerst keine Konzerte in den USA zu spielen. Der 31-jährige Musiker zählt zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart.
