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Die Preisträgerinnen und Preisträger im Überblick
Bestes Rap-Album: »GNX« – Kendrick Lamar
Best New Artist: Olivia Dean
Best New Artist: Olivia Dean
Bestes Música Urbana Album: »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« – Bad Bunny
Bestes Contemporary Country Album: »Beautifully Broken« – Jelly Roll
Bestes Pop-Vocal-Album: »MAYHEM« – Lady Gaga
Beste Pop-Solo-Performance: »Messy« – Lola Young
Song des Jahres: »WILDFLOWER« (Billie Eilish) – Billie Eilish und Finneas O'Connell (Songwriter)
Aufnahme des Jahres: »luther« – Kendrick Lamar mit SZA
Album des Jahres: »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« – Bad Bunny
Bestes Contemporary Country Album: »Beautifully Broken« – Jelly Roll
Bestes Pop-Vocal-Album: »MAYHEM« – Lady Gaga
Beste Pop-Solo-Performance: »Messy« – Lola Young
Song des Jahres: »WILDFLOWER« (Billie Eilish) – Billie Eilish und Finneas O'Connell (Songwriter)
Aufnahme des Jahres: »luther« – Kendrick Lamar mit SZA
Album des Jahres: »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« – Bad Bunny
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Über der Redaktion in Hamburg geht bald die Sonne auf und für uns endet diese aufregende Grammy-Nacht damit. Danke an Sie, liebe Leserinnen und Leser, dass Sie mit uns wach geblieben sind oder diesen Livekommentar nun bei einer Tasse Kaffee in Ruhe nachlesen. Wir freuen uns schon aufs nächste Jahr!
Foto: Michael Weber / imageBROKER / picture alliance
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Was bleibt von den Grammys 2026? Eine Schnellanalyse
- Politischer Protest zieht sich durch die diesjährigen Grammys. Musikerinnen wie Joni Mitchell, Carole King und Kehlani tragen ihre »ICE OUT«-Buttons zur Schau, Bad Bunny spricht die Worte auf der Bühne aus und gibt damit einen Vorgeschmack auf seine Super-Bowl-Halbzeitshow in einer Woche, die – nach Trumps Kritik an dem puerto-ricanischen Musiker – verspricht, ebenfalls politisch durchtränkt zu sein. Die beste Newcomerin Olivia Dean betont in ihrer Dankesrede, dass sie die Enkelin von Einwanderern sei. »Fuck ICE, das ist alles, was ich sagen will«, sagt Billie Eilish. Niemand sei illegal auf gestohlenem Land.
- Der politische Aspekt zeigt sich auf die subtilere Art auch an den ausgezeichneten Werken: Lady Gagas »Mayhem« (bestes Pop-Vocal-Album), Bad Bunnys »Debí Tirar Más Fotos« (bestes Album und bestes Música-Urbana-Album) und Kendrick Lamars »GNX« (bestes Rap-Album) versinnbildlichen allesamt Vielschichtigkeit. Lola Young gewinnt den Preis für die beste Pop-Solo-Performance mit einem Song, der ihre Andersartigkeit thematisiert (»Messy«). Ein Gewinnerthema im Jahr 2026 ist also Diversität.
- Die deutet sich auch in einem nationale oder sprachliche Grenzen überschreitenden Sinne an: K-Pop holt seinen ersten Grammy (»Golden« aus dem Animationsfilm »KPop Demon Hunters«). Und Bad Bunny, spanischsprachiger Weltstar, räumt ab. Er wird so sehr von Moderator Trevor Noah hofiert wie kein anderer Gast der Gala.
- Anders als bei den Grammys im vergangenen Jahr fehlen diesmal einige bestimmende Frauen des Pop: Weder Beyoncé noch Taylor Swift waren nominiert. Aber der bestimmende Mann der letztjährigen Grammys ist derselbe: Kendrick Lamar wiederholt seine 2025er-Grammy-Siegesstrecke, als er popkulturell das Jahr mit seinem Drake-Diss-Track dominiert hat. Er gewinnt, wie im vergangenen Jahr, die meisten Grammys (jeweils fünf) und wird damit zum am häufigsten ausgezeichneten Rapper in der Geschichte der Grammys. Es ist aber auch der langweiligste Teil einer ansonsten kurzweiligen Show.
- Was bleibt im Gedächtnis? Weniger die lauten Performances als die vulnerablen, die in sich gekehrt wirkenden Momente: Lola Young sitzt am Klavier, sichtlich bewegt, dass sie jetzt nach einem Zusammenbruch und einer darauffolgenden Live-Pause wieder performt. Und Justin Bieber tritt gleich nur in Unterhose und Socken auf, als wäre die Crypto.com Arena in Los Angeles sein Schlafzimmer. Bad Bunny nimmt sich erst mal Zeit für seine Tränen, als ihm – zu Recht – der Preis für das beste Album verliehen wird. Diese Fragilität tut gut, nach so viel Brutalität.
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Und, Jurek, was nimmst du von heute mit?
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Als Ohrwurm bleibt bei mir trotzdem: A-PA-TE-PA-TE A-PA-TE-PA-TE A-PA-TE-PA-TE
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Ich nehme von diesen Grammys tolle Perfomances mit und freue mich besonders für Olivia Dean, Lola Young, Lady Gaga und Bad Bunny. »DtMF« ist vor mehr als einem Jahr veröffentlicht worden und ich höre es noch immer sehr gern. Nach heute Nacht freue mich nun umso mehr auf den Super Bowl nächste Woche.
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Für mich bleibt Bad Bunny als einer der großen Gewinner des Abends, mit toller Musik und starker Message. Ich bin dankbar, dass er die Bühne genutzt hat. Genauso Olivia Dean und Billie Eilish.
Foto: Kevin Mazur / The Recording Academy / Getty Images
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Das waren die Grammys 2026. Was bleibt, Charlotte und Kim?
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Verdienter Gewinner! Wirklich ein starkes Album!
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»Puerto Rico« – Bad Bunny richtet sich in seiner Dankesrede zunächst an seine Heimat. Er möchte den Preis allen Menschen widmen, sagt er weiter, die ihr Land verlassen haben, um etwa ihren Träumen zu folgen.
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Seine Rede hält er auf Spanisch.
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Bad Bunny sitzt einfach nur da, als der Award angekündigt wird, und scheint zu weinen. Er nimmt sich Zeit.
Foto: Jens Ressing / DER SPIEGEL
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Bad Bunny gewinnt Album des Jahres
Der Grammy für das beste Album geht für »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« an Bad Bunny.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Beim Album des Jahres, das als Nächstes folgt, sehe ich vor allem drei Anwärter: Lady Gaga, Bad Bunny und, surprise, Kendrick Lamar. Alle drei Alben stechen heraus, wobei Bad Bunny aus meiner Sicht die Favoriten-Shortlist anführt.
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Und da ist Harry Styles, einer der Popstars der Minute. Der 31-jährige Brite hat selber schon drei Grammys im Regal stehen, unter anderem den für das beste Album des Jahres 2023, »Harry’s House« (auf jeden Fall ein sehr gutes Album) – den Award präsentiert er nun.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Als nächstes können wir uns auf Harry Styles freuen, der den Preis für das Album des Jahres präsentieren wird.
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Nun tritt Pharrell Williams gemeinsam mit Clipse auf. Sie performen »So Far Ahead«. Die beiden Brüder sind mit »Let God Sort Em Out« auch für Album des Jahres nominiert.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Im Hintergrund auf der Bühne übrigens einige Größen des Musikbusiness: Jack Antonoff, der von 2022 bis 2024 Produzent des Jahres bei den Grammys war. Und Kamasi Washington, Ausnahme-Jazz-Talent.
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Ich hatte gehofft, dass Chappell Roan mit »The Subway« noch etwas gewinnt. Aber die Konkurrenz in dieser Kategorie war schon stark.
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Es ist eben Kendrick's world, wie wir hier schon mehrfach feststellen durften. Guter Song, aber ich finde die Entscheidung etwas booooring.
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Kendrick Lamar und SZA gewinnen Aufnahme des Jahres
Der Grammy für die Aufnahme des Jahres geht für »luther« an Kendrick Lamar und SZA.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Zwei mögliche Gewinner der Kategorie »Aufnahme des Jahres«, die jetzt vergeben wird, wären aus meiner Sicht besonders: Die erste Möglichkeit wäre eine Art Premiere, die zweite eine Art Comeback.
Möglichkeit 1: Wenn »APT.« vom immer irgendwie anwesenden Bruno Mars und Blackpink-Mitglied Rosé mit dem Preis ausgezeichnet werden sollte, dann wäre das auch ein Gewinn für K-Pop.
Möglichkeit 2: Wenn Deochii mit »Anxiety« den Preis kriegt, dann gewinnt ein Song, der auf »Somebody That I Used to Know« von Gotye (wir erinnern uns: der dünne Mann mit dem großen Mund) fußt – jener Herzschmerz-Hit wurde 2013 bereits in derselben Kategorie ausgezeichnet.
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Wow: Cher präsentiert jetzt den Preis für die Aufnahme des Jahres.
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Sie blickt auf 60 Jahre Karriere zurück, auf Höhen und Tiefen – und bemerkt, sie sei die erste Künstlerin gewesen, die Autotune verwendet habe.
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Du sagst es, Jurek. So kündigt er nun auch Überraschungsgast Cher an. Sie erhält den Lifetime Achievement Grammy 2026!
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Harvey Mason Jr., CEO der Recording Academy, welche die Grammys vergibt, erinnert an die Kraft der Musik, mit ordentlich Pathos.
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Kommt jedenfalls nicht auf meine Best-Dressed-Liste. Chappell Roan macht's besser.
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Ganz kurz: Was trägt Heidi Klum hier?
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Kendrick Lamar bricht Rekord von Jay-Z
Apropos Kendrick Lamar. Wir haben schon mehrmals darauf hingewiesen, dass wir in Kendrick’s World leben. Heute Abend hat er bereits Jay-Zs Rekord für die meisten Grammys eines Rappers gebrochen, und er ist noch weiter nominiert – unter anderem für das Album des Jahres.
Foto: Kevin Mazur / The Recording Academy / Getty Images
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Die Grammys sahen sich in den vergangenen Jahren übrigens auch dem Vorwurf ausgesetzt, schwarze Künstlerinnen und Künstler seien unterrepräsentiert. 2025 gab es dahingehend etwas Bewegung: Zu den Gewinnern gehörten Beyoncé, Doechii und Kendrick Lamar. Die Recording Academy, welche die Grammys ausrichtet, versucht derartiger Kritik schon seit einiger Zeit zu begegnen, und hat Tausende neue Mitglieder aufgenommen, die über die Grammys abstimmen. Fast 40 Prozent dieser neuen Mitglieder sollen People of Color sein.
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Das Publikum singt mittlerweile mit zu »Killing me softly«. Ein großes Finale für das In Memoriam. Auch wenn ich die Songauswahl interessant finde für diesen speziellen Teil des Abends …
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Schön angeraut, die Stimme von Lauryn Hill.
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War gut, sie mal wiederzusehen.
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Jetzt kehren die Fugees in Teilen wieder: Wyclef Jean ist am Start.
Foto: J.C. Olivera / WireImage / Getty Images
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Jetzt singen Chaka Khan und John Legend im Duett, wow!
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Hill ist eine Grammy-Legende: Sie hat als erste Frau den Award für das Beste Rap-Album gewonnen, 1997 mit den Fugees.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Jetzt auf der Bühne, D'Angelo ehrend, der ebenfalls im vergangenen Jahr verstorben ist: eine Band um Lauryn Hill, die sich hier zuletzt eher rar gemacht hat.
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Seine Frau Sharon steht sichtlich bewegt im Publikum. Das daneben könnte Tochter Kelly sein, sie hatte ihre Hände vor ihrem Gesicht
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Nun wird Ozzy Osbourne mit einem Auftritt von Andrew Watt, Post Malone, Chad Smith, Duff McKagan und Slash gewürdigt.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Standing Ovations für den Auftritt und die Menschen, die die Musikbranche 2025 verloren hat.
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Reba singt gemeinsam mit Brandy Clark und Lukas Nelson für den In-Memoriam-Teil des Abends.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Eine kurze Erinnerung an diese Legende. Aber für einen Musiker wie Brian Wilson ist jede Hommage zu kurz.
Foto: Michael Ochs Archives / Getty Images
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Jetzt erinnert Bruce Springsteen an Beach Boy Brian Wilson, der im Sommer 2025 verstorben ist.
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Das betont auch Trevor Noah.
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Williams ist 52, wie er eben gesagt hat, aber er sieht irgendwie immer jung aus.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Das war schon vorher bekannt: Der »Dr. Dre Global Impact Award« geht an Pharrell Williams. Q-Tip hält die Laudatio.
Dazu heißt es: »Der Preis wurde 2023 ins Leben gerufen und nach dem legendären Produzenten, Unternehmer und Philanthropen Dr. Dre benannt. Er würdigt Künstler, deren Einfluss über die Musik hinausgeht. Er zeichnet nicht nur künstlerische Exzellenz aus, sondern auch unternehmerische Leistungen, philanthropische Beiträge und globalen kulturellen Einfluss.«
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Tyler, the Creator versinnbildlicht jetzt das beste Albumcover des Jahres, das er zuvor gewonnen hat – mit einer dunklen Showeinlage.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Unterschied zwischen dem »Besten Song des Jahres« und der »Besten Aufnahme des Jahres«
Der Preis für den Song des Jahres ist ein »Award für Songwriter«, wie es offiziell heißt. Der Preis für die Aufnahme des Jahres hingegen geht nicht nur an die Interpretin oder den Interpreten und die Songwriter des Songs, sondern auch an das Produktionsteam dahinter. Etwas vereinfacht formuliert: Beim Song des Jahres wird eher die Idee gewürdigt, bei der Aufnahme des Jahres eher die Umsetzung.
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Ich habe es vorhin schon mal geschrieben, diese Verschiebung der Grammys irritiert mich immer wieder. »WILDFLOWER« war Teil des Albums »Hit Me Hard and Soft«, das vergangenes Jahr bereits für das Album des Jahres nominiert war. Wie kann das sein? Ich hätte andere Songs eher mit 2025 zusammengebracht.
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Hätte mich sehr gewundert, wenn Billie Eilish sich nicht klar positioniert hätte. So kennen und lieben wir sie.
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Foto: Christopher Polk / Billboard / Getty Images
»Unsere Stimmen sind wichtig«: Billie Eilish ruft zu weiteren Protesten auf.
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Den Song des Jahres wollten alle so sehr wie Trump Grönland, scherzt jetzt Trevor Noah.
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Und: »F*** ICE, das ist alles was ich sagen will.«
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Niemand sei illegal auf gestohlenem Land, sagt Billie Eilish.
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WILDFLOWER ist Song des Jahres
Der Grammy für den Song des Jahres geht für »WILDFLOWER« an Billie Eilish und Finneas O'Connell.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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2025 hat Lamars Diss-Track »Not Like Us« hier, wie auch als beste Aufnahme des Jahres, gewonnen. Ich denke also, »Luther« geht leer aus, auch weil damit schon wieder Jack Antonoff als Co-Songwriter ausgezeichnet werden würde. Das wäre die lahmste Lösung.
Mein Ohrwurm »Abracadabra« von Lady Gaga, der bei den Grammys vor einem Jahr Premiere feierte, hätte den Preis für den besten Song verdient – als astreines Popgeballer, das Komplexität aushält. Das wäre ein gutes Omen für diese zuweilen schwarz-weiß gezeichneten Zeiten, würde ich sagen. Das wäre ein politisches Signal.
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Auch sie trägt eine weiße »ICE OUT«-Pin, die bei ihrem schwarzen Outfit besonders gut zur Geltung kommt.
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Der Song des Jahres – eine der wichtigsten Kategorien.
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Jetzt eine Songwriting-Ikone als Presenterin: Carole King.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Und er kann Bad Bunny ein paar Zeilen hervorlocken.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Jetzt sing Trevor Noah einfach Bad Bunnys Song. Gar nicht schlecht!
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Wird ja immer wieder erwähnt, dass er vertraglich nicht darf. Schade!
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Trevor Noah versucht Bad Bunny davon zu überzeugen, doch bei den Grammys zu performen. Kommt da noch was, trotz Super Bowl?
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Ich hätte mich auch sehr für Haim gefreut. Wenn sie für ihr tolles Album »I Quit« gewonnen hätten, wären sie die erste komplett weibliche Band gewesen, die den Preis gewonnen hätte.
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Ich kann mich überhaupt nicht beklagen, Kim. Das gilt auch für Kategorien wie das beste Rock-Album, die schon früher verliehen wurde. Da hat die Band gewonnen, die zuletzt den Moshpit geweitet hat, über Genre-Grenzen hinaus: Turnstile. Der musikalische Stilmix auf deren Album »Never Enough« wirkt schon innovativ, Turnstile scheinen auch einfach eine sehr gute Liveband zu sein, schon berechtigt also, dass die Gruppe aus Baltimore in diesem Jahr insgesamt fünfmal nominiert war; für eine aus dem Hardcore-Punk stammende Band richtig oft.
Foto: Rich Polk / Billboard / Getty Images
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Joa, kann man so machen, finde ich. Freue mich vor allem für Lola Young und Olivia Dean.
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So, Charlotte aktualisiert die ganze Zeit fleißig den Überblick der Preisträger:innen. Ich bin soweit zufrieden, was sagt ihr?
Bestes Rap-Album: »GNX« – Kendrick Lamar
Best New Artist: Olivia Dean
Bestes Rap-Album: »GNX« – Kendrick Lamar
Best New Artist: Olivia Dean
Bestes Música Urbana Album: »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« – Bad Bunny
Bestes Contemporary Country Album: »Beautifully Broken« – Jelly Roll
Bestes Pop-Vocal-Album: »MAYHEM« – Lady Gaga
Beste Pop-Solo-Performance: »Messy« – Lola Young
Bestes Contemporary Country Album: »Beautifully Broken« – Jelly Roll
Bestes Pop-Vocal-Album: »MAYHEM« – Lady Gaga
Beste Pop-Solo-Performance: »Messy« – Lola Young
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Sie ist eben »Messy«. Und das F*-Wort hat sie auch einmal gedroppt. Lola Young ist super.
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Lola Young freut sich sichtlich, sie lacht und schreit. Wie der Name ihres Songs »Messy« schon aussage, habe sie keine Rede vorbereitet.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Yes!
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Lola Young gewinnt beste Pop-Solo-Performance
Der Grammy für die beste Pop-Solo-Performance geht an Lola Young für »Messy«.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Charli XCX präsentiert den Award für die beste Pop-Solo-Performance. Ich hoffe auf Lola Young. Ihr Breakthrough-Hit »Messy« hätte noch mehr als nur die beste Pop-Solo-Performance verdient, finde ich. Ich vermisse den Song unter den Top-Kategorien der diesjährigen Grammys. Denn da gehört er hin.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Nun gratuliert Trevor Noah Legende Joni Mitchell zu ihrem Grammy. Das Publikum steht auf
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Mars ist im Promo-Modus: Am 27. Februar kommt sein erstes neues Album seit zehn (!) Jahren. Dabei war er doch irgendwie immer da, oder?
Foto: Warner Music
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Kim und ich sehen ihn im Sommer live, die Vorfreude ist nun noch mal größer!
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Seine erste Solosingle seit zehn Jahren!
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Bruno Mars performt nun zum zweiten Mal. Dieses Mal mit seiner neuen Single »I Just Might«. Gute Laune und vibey Dance Moves. So kennen wir ihn.
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Bei mir die intimen Momente auf der Bühne: Lola Young und, sorry, Charlotte, Justin Bieber. Bei den Reden stimme ich dir aber zu hundert Prozent zu. Das waren auch die politischsten Momente bisher.
Foto: Kevin Mazur / The Recording Academy / Getty Images
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Die Reden von Olivia Dean und Bad Bunny und der Auftritt von Lola Young haben mich bisher am meisten bewegt!
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So, was sind bisher eure Highlights des Abends?
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Haha, Kim, ich werde darüber nachdenken!
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Lady Gaga hat zu Recht gewonnen. Sie wirkte wirklich bewegt.
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Lady Gaga ist sichtlich gerührt!
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Jurek, wieder lagst du richtig mit deinem Tipp! Du solltest dir überlegen, das beruflich zu machen
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Lady Gaga gewinnt bestes Pop-Vocal-Album
Der Grammy für das beste Pop-Vocal-Album geht an Lady Gaga mit »MAYHEM«.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Jetzt das beste Pop-Vocal-Album. Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole: Ich finde, es wäre wieder an der Zeit für Gaga. Die größte Formwandlerin des Pop hat den Preis schon mal gewonnen, 2011 für »The Fame Monster«. »Mayhem«, ihr hier nun nominiertes Album, versinnbildlicht Multidimensionalität so treffend wie kaum ein Album der letzten Jahre. Es lässt sich auch als Plädoyer für Diversität lesen – und damit als in Sound gegossener Gegenentwurf zu Trumps Amerika.
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Teyana Taylor und Nikki Glaser präsentieren den nächsten Preis.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Mir fehlt Gracie Abrams. 2025 ist sie mit ihrem Album »The Secret of Us« richtig durchgestartet. Die Deluxe-Version wäre für die diesjährigen Grammys qualifiziert gewesen.
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Wer fehlt?
Die Grammys laufen nun schon eine Weile. Lorde taucht hier nicht auf. Das sah vor einigen Jahren, in der »Melodrama«-Zeit des neuseeländischen Popstars, noch anders aus. Ihr neuestes Album »Virgin« ist zwar nicht ihr bestes, hätte aber schon das Zeug dazu gehabt, bei den diesjährigen Grammys eine Rolle zu spielen – und sei es eine Nebenrolle.
So eine Nebenrolle hat in diesem Jahr Miley Cyrus, würde ich sagen. Ihr neuestes Album »Something Beautiful« ist als bestes Pop-Vocal-Album nominiert, aber nicht als bestes Album. Zu Recht, so gut ist es nicht.
Vermisst ihr jemanden, Charlotte und Kim?
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Hihi!
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Hahahaha Jurek, Grüße nach Berlin!
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Lady Gagas sieht als »Lady in red« zumuindest wieder umwerfend aus. Nur ihre Kopfbedeckung erinnert mich zu sehr an einen aufgeschlitzten Lampenschirm.
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Und was trägt Gaga da für einen Lampenschirm aus der Hölle auf dem Kopf?
Foto: Christopher Polk / Billboard / Getty Images
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Der Disco-Bass, die verzerrten Fast-schon-Post-Punk-Gitarren im Refrain: I don't know.
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Ich weiß nicht, ob ich diese bisherige Siebzigerjahre-Rockfassung mag.
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Jurek, jetzt kommst du auf deine Kosten!
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Oh, jetzt kommt »Abracadabra« – mein Gaga-Ohrwurm is back.
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Ist das nun politisch – oder überhaupt nicht politisch?
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Jesus gehöre nicht einer politischen Partei, sagt Jelly Roll. »I love you, Lord!«
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Jelly Roll bedankt sich erstmal bei Gott und ruft zum Abschluss seiner Rede: »Jesus is for all!«
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Jelly Roll ist tatsächlich ein Innovator des Genres. Passt gut.
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Jelly Roll gewinnt Bestes Contemporary Country Album
Der Grammy für das beste Contemporary Country Album geht für »Beautifully Broken« an Jelly Roll.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Auffällig, dass die Artists, die sich bisher zur Lage in den USA geäußert haben, ein Südafrikaner, eine Britin und ein Puerto Ricaner sind. Schwach, dass von den anderen bisher nichts gekommen ist, außer Anstecknadeln.
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Ja, Trump hat bereits angekündigt, dass er nicht zum diesjährigen Super Bowl kommen wird. Konservative Politiker und Trump-nahe Gruppen hatten die Wahl von Bad Bunny bereits vor Monaten kritisiert und eine »All-American«-Alternative gefordert..
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Da haben wir unseren Vorgeschmack auf den Super Bowl. Das wird Trump gar nicht gefallen. Good for Bad Bunny!
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Die einzige Sache, die mächtiger als Hass sei, sei Liebe, sagt Bad Bunny. Man müsse mit Liebe kämpfen.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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»ICE out«, sagt Bad Bunny ganz am Anfang seiner Rede auf Englisch und die Leute wollen nicht mehr aufhören zu klatschen.
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Sein neuestes Album – in Bad-Bunny-eigener Schreibweise – »DeBÍ TiRAR MáS FOToS« (auf Deutsch: »Ich hätte mehr Fotos machen sollen«) ist weniger Partymusik als Zwischenmusik im besten Sinne: Traurigkeit klingt tanzbar, Traditionelles wirkt experimentell. Es ist toll.
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Bad Bunny gewinnt Bestes Música Urbana Album
Der Grammy für das beste Música Urbana Album geht an Bad Bunny mit »DeBÍ TiRAR MáS FOToS«.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Es war so klar.
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Jetzt das beste Música-Urbana-Album – an Bad Bunny?
Foto: Gilbert Flores / Billboard / Getty Images
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Mir hat das gut gefallen, Charlotte, eben weil es so in sich gekehrt war.
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Und schlurft nun davon. Sorry, aber das ist nicht Grammy-würdig.
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Seiner Frau Hailey Bieber schien es zu gefallen zu haben, aber sie hatte ja auch in der Vergangenheit keine Probleme damit, wenn ihr Mann eher underdressed war..
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Minimalistisches Outfit, maximalistisches Musik-Setup. Bieber zeigt, was ihm wichtig ist. Er macht sich (fast) nackig für die Kunst. Oder wie darf man das verstehen?
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Aber er steht da einfach mit verschränkten Armen. Was ist denn das?
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Er performt den Song »Yukon«, den ich sehr liebe.
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Justin Bieber sampelt sein Gitarrenspiel live selber. Hat er das bei Mk.gee gelernt, dem fantastischen Gitarristen, der an Biebers Album »SWAG« mitgearbeitet hat?
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Und er wirkt wie immer so, als hätte er keinen Bock da zu sein.
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Justin Bieber steht nun in Unterhose und Socken auf der Bühne.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Trevor Noah hebt hervor, dass der Puerto Ricaner dafür gesorgt hat, dass die Ticketpreise für die Locals niedrig blieben.
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Jetzt eine Lobrede von Trevor Noah auf Bad Bunny, direkt an dessen Seite – klare Stichelei in Richtung Trump.
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In ihrer Dankesrede war alles drin in ganz kurzer Zeit: der richtige Anteil Pathos, der richtige Anteil Politik.
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Sie sagt, sie ist hier als »Enkelin von Migranten«. Erstes wirklich politisches Statement. Stark!
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Soooo verdient! Olivia Dean betritt unter Tränen die Bühne und bedankt sich bei ihrem Team und ihrer Familie.
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Olivia Dean ist Best New Artist
Der Grammy für den Best New Artist geht an Olivia Dean.
Foto: Frazer Harrison / Getty Images
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Meine persönlichen Favoriten wären Olivia Dean und Lola Young, zwei tolle neue Stimmen. Ich denke aber, Addison Rae oder Sombr werden abräumen.
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Und die beste Newcomerin vom vergangenen Jahr – Chappell Roan – präsentiert den diesjährigen Gewinner!
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Taylor Swift zumindest hört sombr gern… Das hat sie jedenfalls in einem Interview gesagt und ihn damit sehr glücklich gemacht.
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Die wandelnde Discokugel gefällt mir. Ich bin bereit, mein Urteil zu revidieren.
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Der Song ist aber auch ein Ohrwurm.
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Mir erschließt sich der Hype um den 20-jährigen New Yorker nicht so recht. Sombrs Debütalbum, das »I Barely Know Her« heißt, lässt einen mit einem ähnlichen Gefühl zurück: I barely know him. Aber wir gehen natürlich trotzdem rein: Hier wirkt er ganz fidel.
Foto: Warner Music
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Und jetzt performt sombre den Song »12 to 12« im Spiegel-Glitzer-Anzug
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Ich würde es ihr sehr wünschen!
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Ich glaube, von der jungen Britin Olivia Dean und ihrer ganz sanft knarzenden Stimme werden wir in Zukunft noch viel hören – aber jetzt erst mal hier, bei den Grammys.
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Und nun Olivia Dean! Ihre Leichtigkeit macht einfach sofort gute Laune. Ich liebe auch den Song »Man I need«.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Sie schien sichtlich bewegt. Toller Auftritt. Erstes Highlight, würd ich sagen.
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Und sie klingt stronger than ever.
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2024 hatte die 25-Jährige Londonerin ihren Durchbruch mit »Messy«, einer »ADHS-Hymne«, wie sie selbst gesagt hat. Nach der Veröffentlichung des dazugehörigen Albums brach Lola Young zusammen und sagte alle Auftritte ab. Es hieß, sie komme zurück, »sobald ich etwas Zeit gehabt habe, an mir selbst zu arbeiten und stärker zurückzukommen«. Diese Zeit ist nun offensichtlich gekommen.
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Habe Gänsehaut.
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Und wir können uns freuen! An dieser Stelle empfehle ich das Interview unserer Kollegin Annina Metz.
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Sie sitzt am Klavier und singt ihren Hit »Messy«.
Foto: Kevin Winter / The Recording Academy / Getty Images
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Jetzt Kims Ohrwurmverantwortliche: Lola Young. Diese Stimme!
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Ohje, Alex Warren sing, aber da läuft etwas schief. Er hat seine Ear-Pieces herausgenommen und singt total versetzt. Eigentlich ja ein sehr kraftvoller Song, aber das klingt nicht gut. Der Arme.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Welche Musiker sind in diesem Jahr am häufigsten nominiert?
9x – Kendrick Lamar
7x – Lady Gaga
6x – Bad Bunny / Leon Thomas / Sabrina Carpenter / Tyler, the Creator
6x – Bad Bunny / Leon Thomas / Sabrina Carpenter / Tyler, the Creator
Der 32-jährige New Yorker Leon Thomas ist der einzige Künstler in der obigen Liste, der überraschen dürfte. Dessen zweites Studioalbum »Mutt« aus dem Jahr 2024 ist leichtfüßiger, kluger, aber nicht zu verkopfter R&B.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Ohh Jurek, ich kenne Leon Thomas schon seit JAHREN! In der Nickelodeon-Serie »Victorious« hat er unter anderem an der Seite Ariana Grande gespielt. Als Songwriter hat er zuvor für sie, SZA und Post Malone gearbeitet, und ist als einziger Nominierter auch in der Kategorie »Album des Jahres« nominiert.
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Einer der in diesem Jahr meistnominierten Künstler, von dem viele noch gar nicht gehört haben dürften. Bei ihm lohnt es sich aber reinzuhören.
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Fun Fact: Addison Rae, 25, und der ebenfalls in dieser Kategorie nominierte Alex Warren, 25, kennen sich schon lange. 2019 waren beide Teil des TikTok-Kollektivs »Hype House«, bei dem Influencer für TikTok-Videos zusammengearbeitet haben. Danach hat Rae sich eher der Schauspielerei und Musik gewidmet, während Warren sich neben Musik auch auf YouTube konzentriert hat. Sein Song »Ordinary« war auch in Deutschland mehrere Wochen in den Top 10 der Charts.
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KATSEYE wurde 2024 in globaler Castingshow Popstar Academy (kann man bei Netflix schauen) zu einer Band zusammengestellt. Fand die Doku-Serie sehr unterhaltsam!
Foto: Netflix
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Bekannt machten sie ihre Tänze auf TikTok (zeigt sich auch hier), aber seit ihrem Debütalbum »Addison« aus dem vergangenen Jahr tanzen auch die anderen zu ihrer Musik: Ich kann mir gut vorstellen, dass Addison Rae in der Kategorie gewinnt. Aber Katseye hatten mit »Gnarly« auch einen unbestreitbaren Banger – jetzt bei den Grammys.
Foto: Jordan Strauss / Invision / AP
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Stimm ich dir zu, Charlotte. Da hat sie sich wohl etwas bei Charli XCX abgeschaut, mit der sie auch schon oft zusammen aufgetreten ist.
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Klingt mit etwas zu sehr nach Play-back.
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Addison Rae fährt jetzt auf einem Lkw zu ihrem Auftritt.
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Das stimmt, Lola Young hätte es auf jeden Fall verdient, habe ihr Album »I'm Only F**king Myself« sehr gern gehört. Drücke aber Olivia Dean die Daumen.
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Das ist die Kategorie, auf die ich mich am meisten freue heute Abend!
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Das stimmt. Aber haben die Chancen als beste Newcomer – etwa gegen deinen Ohrwurm, Lola Young, Kim? I don't think so.
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Die sind übrigens auch als Best New Artist nominiert.
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Eine Dream-Pop-Band aus der Traumfabrikstadt L.A., um sich kurz aus der Realität zu beamen – es gibt Schlimmeres: The Marías treten nun auf.
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Zum Start noch ein kurzer Blick zurück: 2025 dominierten Frauen die Grammys. Beyoncé zeigte Amerika mit »Cowboy Carter«, dass sie Country kann und darf. Dass die Grammy-Rekordhalterin nicht nur den Preis für das Album des Jahres gewonnen hat (als eine von bislang bloß vier schwarzen Frauen), sondern auch den für das Country-Album des Jahres, ließ sich als politische Geste deuten.
Wir warten übrigens auf ein neues Album von Beyoncé, vielleicht eine von Tina Turner inspirierte Rock-Platte, munkelt man. Möglicherweise erfahren wir ja heute mehr darüber? Nominiert ist sie in diesem Jahr jedenfalls – wie die andere Pop-Queen, Taylor Swift – nicht, aber Beyoncé hat auch schon ein paar Grammys: 35. So viele wie niemand sonst.
Foto: Parkwood Entertainment / Sony Music
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Gerechtfertigt wäre auch ein Grammy für Tyler, the Creators »CHROMAKOPIA« gewesen. Der 35-jährige Kalifornier ist seit Jahren schon eine Art Bowie als Hip-Hop-Tagtraum. Er wäre auch kein Newbie in der Kategorie gewesen: 2020 hat er hier bereits mit »Igor« gewonnen, 2022 mit »Call Me If You Get Lost«. Aber, wie du sagst, Kim, it's Kendrick's world momentan.
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Kendrick Lamar, langweiligerweise, doch auch zu Recht – denn sein sechstes Studioalbum »GNX« hat den Award verdient. Es feiert in dieser hochpolarisierten Zeit die Vielschichtigkeit.
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Jurek, ich glaube, du hattest mit deiner Vorhersage recht, it's Kendrick's world and we're just living in it..
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Bestes Rap-Album für Kendrick Lamar
Der Grammy für das Rap-Album geht an Kendrick Lamar mit »GNX«.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Jetzt zum besten Rap-Album. Da ist Doechii als Presenterin. Jaylah Hickmon, 27, aus Tampa in Florida, wie die Rapperin bürgerlich heißt, errang im vergangenen Jahr einen historischen Sieg: Sie bekam den Grammy in der Kategorie – einen Grammy, den vor ihr nur zwei Frauen gewonnen hatten.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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Diese Regel gilt natürlich auch für Taylor Swift, ihr Album »Life of a Showgirl« ist auch erst Anfang Oktober 2025 erschienen. Ebenfalls wie die wirklich fantastischen Herbstalben wie Rosalías »Lux«, Lily Allens »West End Girl« oder »Everybody Scream« von Florence + the Machine oder »The Art Of Loving« von Olivia Dean. Die können wir dann nächstes Jahr besprechen.
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Apropos Billie Eilish, was mich jedes Jahr an den Grammys irritiert, ist die Verschiebung der Kategorien. Eilishs Song »WILDFLOWER« ist ja auch als Song und Aufnahme des Jahres nominiert, aber stammt eigentlich aus dem Album »Hit Me Hard and Soft«, das vergangenes Jahr bereits für das Album des Jahres nominiert war. Da es aber dann als Single veröffentlicht wurde, konnte es noch nominiert werden.
Generell gilt, dass sich nur Werke, die zwischen dem 31. August 2024 und dem 30. August 2025 erschienen sind, für die Grammys qualifizieren können.
Generell gilt, dass sich nur Werke, die zwischen dem 31. August 2024 und dem 30. August 2025 erschienen sind, für die Grammys qualifizieren können.
Foto: Mario Anzuoni / REUTERS
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Da ich ihr neues Album wirklich nicht gut finde … Nope. Komplett okay für mich.
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Was wir jetzt schon wissen: Es werden Taylor-Swift-freie Grammys. Die Rekordbrecherin unter den Popstars ist in diesem Jahr kein einziges Mal nominiert. Macht das was mit euch?
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Das stimmt, Kim. So gesehen wäre es ein sehr passender Kommentar auf den Zeitgeist. Interessant.
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Ich will, dass »Manchild« als Aufnahme des Jahres gewinnt. Habe den Song das ganze Jahr gehört und er hat der dunklen Weltlage mitsamt der männlich-kindischen Machthaber eine gewisse Ironie gegeben.
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Billie Eilish gefällt's auf jeden Fall. Sie singt im Publikum mit! Ich glaube aber nicht, dass Sabrina etwas damit gewinnt.
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»Manchild« ist ein guter Song, aber längst nicht so ZWINGEND wie »Espresso«, finde ich. Was denkt ihr, hat der Song Chancen auf die begehrtesten Preise – bester Song und beste Aufnahme?
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Wir sind am Flughafen und sie kommt vom Gepäckband. »Manchild« ist auch als Song und Aufnahme des Jahres nominiert. Jetzt singt sie mit Country-Einschlag. Interesting...
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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»Espresso« hat sie berühmt gemacht – ein fast kalorienfrei leichter, früher Sommerhit aus dem Jahr 2024: Nun tritt Sabrina Carpenter bei den Grammys mit neuer Musik auf.
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Trevor Noah sagt auch, wer abwesend ist: Nicki Minaj. Dafür gibt es Applaus. Sie ist zuletzt weniger mit Musik und mehr damit aufgefallen, US-Präsident Donald Trump zu preisen…
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Bestes Albumcover als neue Kategorie
Für die 68. Grammy-Verleihung haben sich zwei neue zu den mehr als 90 Kategorien gesellt: Die für das beste Albumcover und die für das beste traditionelle Country-Album. Die für das beste Country-Album ist nun die für das beste zeitgenössische Country-Album. Verwirrend. Vielleicht eine Reaktion auf den Trubel um Beyoncés »Cowboy Carter«, das so manchen Traditionalisten in Nashville unglücklich gestimmt haben dürfte? Ich finde: eine Kategorie zu viel.
Anders als die mit den Albumcovern. Da waren übrigens nur fotografisch anmutende Cover nominiert. Und weil ich Feuilletonist bin, überhöhe ich naturgemäß sofort ALLES, so auch das, in Form maximal zeitgeistiger Fragen: Wächst der Wunsch nach gefühlter Echtheit in der ChatGPT-Gegenwart?
Gewonnen hat das düsterste von allen: das Cover zu »Chromakopia« vom ambitionierten Amphibien-Rapper Tyler, the Creator. Passt auch gut in die Gegenwart.
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Tyler, the Creator – er hat vorhin schon in einer ganz neuen Kategorie gewonnen…
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Und Trevor Noah macht direkt einen Ausflug ins starbesetzte Publikum. Vorbei an den Biebers, Jamie Foxx, Benson Boone, Tyler the Creator.. the list goes on
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Ja, super Typ und auch jemand, der es nicht scheut, sich zur politischen Lage zu äußern. Im Dezember hat der SPIEGEL ihn getroffen.
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Auftritt: Trevor Noah. Der 41-jährige Südafrikaner moderiert die Preisverleihung in diesem Jahr bereits zum sechsten und, wie er angekündigt hat, zum letzten Mal.
Schade eigentlich. Guter Typ. Von denen können wir gerade mehr gebrauchen.
Foto: Chris Pizzello / Invision / AP
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A-PA-TE-PA-TE A-PA-TE-PA-TE A-PA-TE-PA-TE
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Die beiden sorgen direkt für Stimmung! Super Start!
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Charlotte, den Ohrwurm wirst du so schnell nicht los, scheint mir.
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Und die Übertragung beginnt! Bruno Mars und Rosé singen direkt meinen Ohrwurm »APT.« Aber in leicht rockigerer Version! Klingt toll!
Foto: Daniel Cole / REUTERS
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Kim, so sehr ich Kendrick Lamar schätze für sein komplexes Rap-Werk, so gelangweilt war ich beim Blick auf die Nominierungsliste, als ich seinen Namen schon wieder so oft aufpoppen sah. Ich meine, er war im vergangenen Jahr doch DER große Gewinner, hat insgesamt fünf Grammys mit nach Compton genommen, unter anderem für den besten Song und die beste Aufnahme – mit dem Drake-Diss-Track »Not Like Us«. Eine kleine Kendrick-Pause täte danach ganz gut, finde ich. Aber ich fürchte, die kriegen wir heute nicht.
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Kendrick Lamar war einer der großen Sieger der letzten Grammys, dieses Jahr liegt er mit neun Nominierungen vorn. Jurek, könnte es wieder sein Jahr werden? Und wird er dieses Jahr den Preis für das beste Album des Jahres holen? Seit 2004 wurde kein Hip-Hop-Album mehr in dieser Kategorie ausgezeichnet.
Heute hat er übrigens schon drei Grammys gewonnen:
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Steven Spielberg und der Dalai Lama erhalten ihre ersten Grammys
Heute werden insgesamt 95 Grammys verliehen. Da nicht alle in der TV-Übertragung gezeigt werden können, werden insgesamt 86 Preise zuvor vergeben. Zu den ersten Gewinnern zählen unter anderem der Dalai Lama, Steven Spielberg und der Song »Golden« aus »KPop Demon Hunters«.
Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy für Hörbücher, Erzählungen und Storytelling-Aufnahmen und schlug damit die Supreme-Court-Richterin Ketanji Brown Jackson. »Golden« ist der erste K-Pop-Song, der einen Grammy gewonnen hat. Die Songwriter hielten ihre Dankesrede sowohl auf Englisch als auch auf Koreanisch und betonten damit die zweisprachige Anziehungskraft des Songs.
Der Preis für den besten Musikfilm ging an »Music for John Williams«, was bedeutet, dass Regisseur Steven Spielberg offiziell seinen ersten Grammy gewonnen hat. Damit ist er nun ein EGOT-Gewinner – ein Künstler, der einen Emmy, einen Grammy, einen Tony und einen Oscar gewonnen hat.
Der Dalai Lama gewann seinen ersten Grammy für Hörbücher, Erzählungen und Storytelling-Aufnahmen und schlug damit die Supreme-Court-Richterin Ketanji Brown Jackson. »Golden« ist der erste K-Pop-Song, der einen Grammy gewonnen hat. Die Songwriter hielten ihre Dankesrede sowohl auf Englisch als auch auf Koreanisch und betonten damit die zweisprachige Anziehungskraft des Songs.
Der Preis für den besten Musikfilm ging an »Music for John Williams«, was bedeutet, dass Regisseur Steven Spielberg offiziell seinen ersten Grammy gewonnen hat. Damit ist er nun ein EGOT-Gewinner – ein Künstler, der einen Emmy, einen Grammy, einen Tony und einen Oscar gewonnen hat.
Foto: Ashwini Bhatia/AP
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Auftreten wird Bad Bunny ja leider heute Abend nicht. Zumindest wurde er nicht angekündigt. Gespannt bin ich trotzdem! Unter den Performern sind aber zum Beispiel Olivia Dean, auf die ich mich sehr freue, und auch Bruno Mars, Lady Gaga und Justin Bieber werden uns heute noch bespaßen! Sabrina Carpenter soll auch singen. Ihr Outfit ist bisher übrigens mein Favorit auf dem Red Carpet.
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Was ich mich auch frage: Gibt es von Latin-Popmusiker Bad Bunny einen Vorgeschmack auf seine Super-Bowl-Halbzeitshow in einer Woche? Und falls ja, wie politisch wird der, nachdem sogar Donald Trump den Weltstar kritisiert hat?
Und, größer gezogen: Bewegen wir uns mit dem spanischsprachigen Künstler Bad Bunny und den ersten K-Pop-Stars, die hier heute gewinnen können – etwa der neuseeländisch-südkoreanischen Sängerin Rosé von Blackpink –, bei den Grammys weg von einer die USA zentrierenden Sicht?
Und, größer gezogen: Bewegen wir uns mit dem spanischsprachigen Künstler Bad Bunny und den ersten K-Pop-Stars, die hier heute gewinnen können – etwa der neuseeländisch-südkoreanischen Sängerin Rosé von Blackpink –, bei den Grammys weg von einer die USA zentrierenden Sicht?
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Politisch wird es sicher! Auf dem roten Teppich sind zumindest schon die ersten »ICE OUT«-Pins zu sehen. Damit wollen die Stars ein Zeichen gegen die US-Einwanderungsbehörde setzen und fordern, dass ICE aus Gemeinden abgezogen wird. Unter anderem Musiklegende Joni Mitchell trug einen Anstecker, als sie den Grammy für »Best Historical Album« entgegennahm.
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Was mich heute vor allem beschäftigt: Wird es politisch? Oder liegt der Fokus auf Eskapismus – raus aus der höchst aufgeheizten Stimmung, in der sich die USA gerade befinden, weg von den dunklen Bildern der vergangenen Wochen und Monate, hin zu mehr »We belong together«, dem neuen Motto vom Marathonläufer unter den Popstars, Harry Styles? Was meint ihr?
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Toller Auftritt, Kim. Gaga so gagaesk wie Gaga gagaesk sein kann.
Foto: Jordan Strauss / Invision / AP
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Da stimme ich dir zu, lieber Jurek! An dieser Stelle muss ich die »Abracadabra«-»Dead Dance«-Performance von Lady Gaga empfehlen, die sie vergangenes Jahr für die VMAs im Madison Square Garden aufgenommen hat:
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Mir geht ja seit den Grammy-Vorbereitungen Lady Gagas »Abracadabra«-Baller-Banger nicht mehr aus dem Kopf. Der Song ist ein Favorit, er hat vorhin schon den Preis für die beste Dance-Pop-Aufnahme des Jahres und den besten Remix gewonnen. Und er könnte unter anderem in zwei der begehrtesten Kategorien – »Bester Song des Jahres« und »Beste Aufnahme des Jahres« – gewinnen. Wäre keine schlechte Wahl, finde ich. Ähnlich wie Lola Young als beste Newcomerin, Kim.
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Ich habe seit Tagen einen Ohrwurm von »APT.«, was etwas nervig ist, weil ich nur den Refrain kann. Aber der Song ist catchy. »The Subway« läuft bei mir aber gewusst in Dauerschleife.
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HAPPY GRAMMYS! Ich freu mich so sehr auf die Nacht mit euch. Charlotte und ich sitzen hier in der Redaktion in Hamburg und schicken Grüße nach Berlin. Zu deiner Frage, Jurek, mein aktueller Ohrwurm gerade ist »d£aler« von Lola Young, die für »Best New Artist« nominiert ist. Pünktlich zu den Grammys ist sie wieder da und ich habe vorhin einen Ausschnitt ihrer Perfomance des Songs bei einem Grammy-Event gesehen.. Und bei euch so?
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Jurek Skrobala
SPIEGEL-Pop-Redakteur

Auch von mir ein herzliches Willkommen zu unserem Grammy-Live-Blog. Ich gucke heute, wie schon im letzten Jahr, für Sie von Berlin aus durch die SPIEGEL-Pop-Redakteursbrille mit.
Sagt mal, habt ihr vorab schon einen Ohrwurm, der euch verfolgt?
Sagt mal, habt ihr vorab schon einen Ohrwurm, der euch verfolgt?
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Liebe Leserinnen und Leser, liebe Musikfans, willkommen im SPIEGEL-Liveblog zu den Grammys! Zum 68. Mal wird gleich der wohl wichtigste Musikpreis der Welt verliehen. Die Awardshow findet wieder in der Crypto.com Arena in Los Angeles statt, doch auch hier auf SPIEGEL.de können Sie live dabei sein. Meine Kolleginnen und Kollegen Kim, Jurek, Jens und ich führen sie durch den US-Abend und die deutsche Nacht. Ich freue mich!
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Mit Material von Agenturen

