SpOn 14.01.2026
11:28 Uhr

Gold und Silber: Edelmetalle erreichen neue Rekordmarken


Eskalation in Iran und Sorgen um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Fed: In Krisenzeiten sind vor allem Edelmetalle gefragt. Allein Gold liegt in diesem Jahr bereits mehr als sieben Prozent im Plus.

Gold und Silber: Edelmetalle erreichen neue Rekordmarken

Die Edelmetalle Gold und Silber bleiben an den Finanzmärkten stark gefragt – beide setzen ihre Rekordrally fort. Der Preis für eine Feinunze Gold (etwa 31,1 Gramm) kletterte heute um bis zu 1,2 Prozent auf 4639 US-Dollar. Der Silberpreis zog um bis zu fünf Prozent auf 91,5535 Dollar an und lag erstmals über der Marke von 90 Dollar. Andere für die Industrie wichtige Edelmetalle wie Kupfer und Zinn kosteten ebenfalls so viel wie noch nie.

Die Gründe für den weiteren Anstieg sind unverändert. So sorgt die sich zuspitzende Lage in Iran für Unsicherheit bei Investoren. Zudem gilt die zunehmende Sorge um die Unabhängigkeit der US-Notenbank Experten zufolge weiter als Treiber für die Aufwärtsbewegung, vor allem bei Gold.

Edelmetalle – allen voran Gold – gelten bei vielen Investoren als sichere Häfen in Zeiten politischer Unsicherheiten. Silber ist zudem ein wichtiges Industriemetall, das für zahlreiche Anwendungen rund um KI, Robotik und Energie benötigt wird. Auch bei Kupfer und Zinn sorgt die hohe Nachfrage aus der Industrie für Kursaufschläge.

Stärkster Anstieg seit 1979

Gold liegt in diesem Jahr bereits mehr als sieben Prozent im Plus. Das gelbe Edelmetall war im vergangenen Jahr eine der gefragtesten Anlageklassen. Der Preis war um 65 Prozent gestiegen und damit so stark wie seit 1979 nicht mehr. Bei Silber war das Jahresplus 2025 mit fast 150 Prozent noch deutlich höher; im laufenden Jahr ging es bisher um mehr als ein Viertel nach oben. Wie Sie sinnvoll in Gold investieren, erfahren Sie hier .

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Auch die Aktienmärkte machten im vergangenen Jahr ein deutliches Plus. Wer von Jahresbeginn an beispielsweise in den Dax investiert hatte, konnte sich über ein sattes Kursplus von gut 23 Prozent freuen. Es ist das dritte Rekordjahr in Folge mit überdurchschnittlichen Kurszuwächsen und das beste seit 2019.

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bam/dpa