US-Filmstar George Clooney, seine Ehefrau Amal Alamuddin Clooney und ihre beiden Kinder sind nun auch französische Staatsbürger. Das geht aus einem am Wochenende im Amtsblatt veröffentlichten Dokument hervor, das die Nachrichtenagentur AFP am Montag einsehen konnte.
Der Hollywoodstar und seine libanesisch-britische Frau, die als Menschenrechtsanwältin arbeitet, verbringen viel Zeit in Frankreich. »Ich liebe die französische Kultur, Ihre Sprache, auch wenn ich sie nach 400 Tagen Unterricht immer noch nicht gut beherrsche«, sagte der 64-jährige Oscarpreisträger Anfang Dezember dem Radiosender RTL.
Der Schauspieler und seine Frau hatten 2021 ein ehemaliges Weingut in Brignoles, einer Gemeinde im Departement Var, gekauft. Hier gebe es keine Paparazzi, die vor der Schule seiner Kinder lauern. »Das ist für uns das Wichtigste«, sagte Clooney in dem Interview.
Zwar verbringe seine Familie nur einen Teil des Jahres auf ihrem Anwesen in Südfrankreich, doch dies sei der Ort, »an dem wir am glücklichsten sind«, betonte der Schauspieler und Regisseur.
Mit dem Zug nach Frankreich
Anfang Dezember hatte Clooney verraten, dass er nicht unbedingt mit dem Privatjet anreist. Ganz im Gegenteil: »Ich nehme sehr häufig den Zug zwischen London und Paris. Und ich bin bestimmt alle zwei Wochen mit dem Zug von Aix-en-Provence nach Paris unterwegs«, sagte Clooney der »F.A.S.« (Wochenendausgabe) . »Ich fahre immer Zug.« Im Zug erkannt zu werden, sei kein Problem: »Ach, manchmal sagen Leute ›Hallo‹. Die reden ganz normal mit uns«, berichtete er.
Clooney ist durchaus nicht der einzige US-Filmschaffende, der sich von seinem Heimatland abwendet. Regisseur Jim Jarmusch will sich ebenfalls einen Rückzugsort in Frankreich schaffen und die französische Staatsbürgerschaft beantragen. »Ich möchte einen Ort, an dem ich den Vereinigten Staaten entfliehen kann«, sagte er am Freitag dem Radiosender France Inter.
