SpOn 04.03.2026
12:21 Uhr

Fußball-WM 2026: Diskussion um Irans Teilnahme trotz Krieg


Seit Beginn des Krieges wird diskutiert, ob Iran trotzdem noch am Fußballturnier im Sommer teilnehmen kann. US-Präsident Donald Trump hat darauf nun in einem Interview reagiert.

Fußball-WM 2026: Diskussion um Irans Teilnahme trotz Krieg

US-Präsident Donald Trump hat sich gleichgültig über ein mögliches Fehlen der iranischen Fußballnationalmannschaft der Männer bei der WM im Sommer geäußert. Ihm sei es »wirklich egal«, ob das für das Endturnier in den USA, Kanada und Mexiko qualifizierte Iran teilnehmen werde oder nicht, sagte Trump, 79, im Interview des Magazins »Politico«. »Ich denke, Iran ist ein sehr schwer geschlagenes Land. Sie pfeifen auf dem letzten Loch.«

Iran soll bei der Fußball-WM vom 11. Juni bis 19. Juli in den USA in einer Gruppe mit Belgien, Neuseeland und Ägypten spielen. Doch einen Start hatte der iranische Fußballpräsident Mehdi Taj am Wochenende nach dem Beginn des Krieges offen gelassen.

Iran nicht beim Planungstreffen dabei

»Sicher ist, dass nach diesem Angriff nicht zu erwarten ist, dass wir hoffnungsvoll auf die WM blicken«, hatte Taj gesagt. Die Situation werde sicherlich auch in den sportlichen Betrachtungen ein Thema sein und erfordere eine Entscheidung. »Das US-Regime hat unser Heimatland angegriffen, und das ist ein Vorfall, der nicht unbeantwortet bleiben wird«, betonte Taj weiter.

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Laut »Politico« hat Iran als einziges Land bei einem Planungstreffen aller WM-Teams in Atlanta in dieser Woche gefehlt. Die Auslosung der WM-Vorrunden-Gruppen im Dezember in Washington hatte Iran boykottiert, da die US-Regierung drei Funktionären, darunter dem Verbandspräsidenten Taj, Visa für die Einreise verweigert haben soll.

mey/dpa