Das Regionalparlament der Präfektur Niigata, in der die Anlage liegt, hatte in dieser Woche grünes Licht für den Schritt gegeben. Gerüchte über den Termin für die Wiederinbetriebnahme Ende Januar hatte Tepco zuvor nicht bestätigen wollen.
»Als das für den Unfall von Fukushima Daiichi verantwortliche Unternehmen werden wir die gewonnenen Erkenntnisse und Lehren anwenden«, sagte Kobayakawa jetzt. »Wir werden die Wiederinbetriebnahme, die erste seit 14 Jahren, fortsetzen und dabei die Sicherheit an oberste Stelle setzen.«
Zurück zum Atom
Nach einem Erdbeben und einem Tsunami im Jahr 2011 war es im Atomkraftwerk Fukushima Daiichi zur Kernschmelze gekommen. Der Vorfall gilt als die schlimmste Atomkatastrophe seit Tschernobyl. Daraufhin wurden alle 54 Reaktoren in Japan abgeschaltet. Dennoch will die Regierung in Tokio den Anteil der Kernenergie am Energiemix verdoppeln.
In Deutschland nahm die damalige Bundeskanzlerin Angela Merkel die Katastrophe zum Anlass, den Ausstieg aus der Kernenergie zu beschleunigen.
