Am 8. Juni feierten die Füchse Berlin ihren ersten deutschen Meistertitel und nahmen von Liga-Chef Uwe Schwenker die silberne Schale entgegen. Nur fünfeinhalb Monate später befindet sie sich jedoch nicht mehr im Besitz des Klubs.
Die Meisterschale der Handball-Bundesliga ist aus der Geschäftsstelle der Füchse Berlin entwendet worden. Geschäftsstellenleiter Volker Zerbe bestätigte der Nachrichtenagentur dpa den Diebstahl der Anfang Juni gewonnenen Trophäe. Zuerst hatte die »Bild« berichtet. Dem zufolge haben die Verantwortlichen des deutschen Handball-Meisters den Diebstahl aus den Räumen der Geschäftsstelle am Gendarmenmarkt am Dienstag bei der Polizei angezeigt. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.
Geschäftsführer Bob Hanning hofft auf einen schnellen Ermittlungserfolg, da in den Räumen der Geschäftsstelle eine versteckte Kamera den Diebstahl aufgenommen habe. Die Füchse haben den Vorfall auch der Handball-Bundesliga (HBL) gemeldet, wie die HBL auf Anfrage bestätigte.
Die Meisterschale ist aus 925er-Sterlingsilber gefertigt, misst 46 Zentimeter im Durchmesser und wiegt etwa 2,9 Kilogramm. Der Hersteller schätzt ihren Wert auf rund 12.000 Euro.
