»Die Migrationspolitik ist unsere Sache und die entscheiden wir so, wie wir sie für richtig halten«: Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hat sich eine Einmischung der USA in die deutsche Migrationspolitik verbeten. »Da brauchen wir keine Ermahnungen von außerhalb«, sagt er zu einer Weisung des US-Außenministeriums an Staatsbediensteten in westlichen Ländern, auf eine schärfere Migrationspolitik hinzuwirken.
»Und wir sind gerade in der Bundesrepublik Deutschland seit dem Regierungsprozess auf dem richtigen Weg«, betont der Kanzler.
Mass migration poses an existential threat to Western civilization and undermines the stability of key American allies.
— Department of State (@StateDept) November 21, 2025
Today the State Department instructed U.S. embassies to report on the human rights implications and public safety impacts of mass migration.
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Merz reagierte damit auf einen auf X verbreiteten Text des US-Außenministeriums von vergangener Woche. Darin werden US-Beamte dazu aufgefordert, die Regierungen in westlichen Staaten dazu aufzufordern, »entschlossene Maßnahmen zu ergreifen, um die Bürger vor den Gefahren der Massenmigration zu schützen«. »Massenmigration« sei eine »existenzielle Bedrohung westlicher Zivilisationen« und untergrabe die Stabilität wichtiger Verbündeter der USA.
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Das Außenministerium wies seine Diplomaten im Ausland auch an, über staatliche Maßnahmen zu berichten, »mit denen Bürger bestraft werden, die sich gegen die anhaltende Massenmigration aussprechen«.
Erst kürzlich hagelte es Kritik für Friedrich Merz wegen seiner »Stadtbild«-Aussage. Mit seinen Worten entfremdet der Kanzler Millionen Deutsche mit Migrationsgeschichte von der deutschen Gesellschaft. Aus Angst vor Rechtsruck und Rassismus überlegen viele Menschen mit Migrationshintergrund, Deutschland zu verlassen. Sie fragen sich: »Was zählt meine Integration, wenn ich nicht ins Stadtbild passe?« Mehr dazu lesen Sie hier.
