Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Das Fundament des Hauses der Bundesrepublik Deutschland ist stark. Darauf können wir aufbauen. Aber viele Stockwerke sind sanierungsbedürftig.«
Außen-, Wirtschafts-, Innenpolitik – es waren viele Themen, die Bundeskanzler Friedrich Merz auf dem CDU-Parteitag in seiner etwas über einstündigen Rede angesprochen hat. Merz skizzierte zudem eine neue Weltordnung, die rauer, gefährlicher und von Großmächten geprägt ist.
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Europa muss lernen, die Sprache der Macht zu sprechen.«
Der CDU-Chef plädierte dafür, die transatlantische Partnerschaft nicht aufzugeben und verwies dabei auf seine langjährigen Erfahrungen mit den USA.
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Ich kenne das Land, ich mag das Land, ich mag die Menschen - die meisten jedenfalls in Amerika. […] Ich will nicht aufgeben zu glauben, dass dort Menschen gleicher Erfahrung und gleicher Werte leben.«
Auch zur beim Thema Arbeitszeit bezog Merz Stellung.
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Wir unterstellen niemandem Faulheit. In Deutschland wird hart gearbeitet. Aber wir unterstellen unseren Kritikern Denkfaulheit, weil sie nicht wahrhaben wollen, dass wir ein paar falsche Anreize und Regeln haben. Leistungsfähigkeit wird von einem Bürokratiekorsett abgeschnürt.«
Deutschland müsse ein Industrieland bleiben, so Merz. Sein großes Ziel: Die Wirtschaft wieder in Schwung bringen. Generell sehe er es als seine Aufgabe , ehrgeizige Ziele zu setzen. Seine Partei wolle anpacken und verändern.
Einer möglichen Annährung an die AfD erteilte Merz eine deutliche Absage. Zustimmung zu seiner Politik suche er ausschließlich in der politischen Mitte.
Friedrich Merz, Bundeskanzler:
»Wir werden es nicht zulassen, dass die Leute von der sogenannten Alternative für Deutschland unser Land ruinieren. Diese Partei kann kein Partner für uns sein.«