Der US-Botschafter in Paris, Charles Kushner, hat Marine Le Pen und Jordan Bardella vom rechten Rassemblement National (RN) empfangen. Er habe sich gefreut, von ihnen mehr über das Wirtschafts- und Sozialprogramm der Partei und »ihre Ansichten über das, was Frankreich erwartet«, zu erfahren, schrieb Kushner am Freitag auf X.
In Frankreich wird im Frühjahr 2027 ein neuer Präsident oder eine neue Präsidentin gewählt. Le Pen trat bisher drei Mal erfolglos als Präsidentschaftskandidatin des RN an. Noch ist unklar, ob sie es ein viertes Mal versuchen kann: Falls die 57-jährige Le Pen in ihrem Berufungsverfahren wegen Veruntreuung von EU-Geldern erneut verurteilt wird, soll stattdessen Bardella bei der Präsidentschaftswahl 2027 antreten.
I appreciated the chance to learn from @MLP_officiel and @J_Bardella about the RN’s economic and social agenda and their views on what lies ahead for France. pic.twitter.com/ouC2MtPgez
— Ambassador Charles Kushner (@USAmbFrance) December 12, 2025
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Der 30-jährige Bardella ist derzeit beim Wahlvolk beliebter als Le Pen. Er könnte auch Kandidaten der politischen Mitte und von links schlagen, zeigen aktuelle Umfragen.
Charles Kushner, Vater von Trump-Schwiegersohn Jared Kushner, hatte zuvor den möglichen Präsidentschaftskandidaten und Ex-Premierminister Edouard Philippe von der Mitte-Rechts-Partei Horizons empfangen. Auch mit ihm sprach er über sein mögliches Programm. Bereits Mitte November hatte der US-Botschafter den Chef der konservativen Republikaner und Innenminister Bruno Retailleau getroffen.
