SpOn 19.11.2025
20:55 Uhr

Frankreich: Retter bergen verletzten Mann aus 100 Meter Tiefe


Ein Wanderausflug nahm für einen Mann in Südfrankreich ein böses Ende: Er stürzte in einer Höhle und verletzte sich. Nach 24 Stunden konnten Spezialisten ihn nun befreien.

Frankreich: Retter bergen verletzten Mann aus 100 Meter Tiefe

Rettungskräfte haben in Südfrankreich einen Höhlenwanderer geborgen, der nach einem Sturz verletzt in 100 Meter Tiefe festsaß. An der aufwendigen Aktion waren 44 Feuerwehrleute und 22 Höhlenforscher beteiligt, teilte das Département Var  mit. Der Einsatz habe 24 Stunden gedauert.

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Der 66-Jährige war demnach am Dienstag mit drei weiteren Wanderern in der Aven Tagada-Höhle bei Solliès-Toucas unterwegs, als er sieben Meter abstürzte und sich am Knie und am Schlüsselbein verletzte. Eine Person konnte an die Oberfläche zurückkehren, um Hilfe zu holen, während die beiden anderen bei dem Verunglückten blieben. Ein medizinisches Team gelangte zu ihm, leistete Erste Hilfe und stufte seinen Gesundheitszustand als stabil ein.

Um den Mann an die Oberfläche zu bringen, mussten Teile der Höhle erweitert und die Wand gesichert werden. Zudem wurden Bäume gefällt, damit ein Rettungshubschrauber landen konnte. Nun wird er in einer Klinik behandelt.

esw/dpa