Tod in den Alpen: Bei einem Lawinenunglück in Frankreich sind drei Skifahrer gestorben. Sie gehörten zu einer Gruppe von mindestens fünf Skifahrern, die abseits der Piste unterwegs waren. Das teilte der Wintersportort Val d’Isère mit. Die Identität der Opfer ist nicht bekannt.
Die Gruppe habe über die obligatorische Sicherheitsausrüstung verfügt, sei aber trotz einer Warnung vor erhöhter Lawinengefahr aufgebrochen, hieß es. Auch ein Skilehrer soll dabei gewesen sein, berichtet der Sender France Info .
Infolge des Sturms »Nils« galt in mehr als 20 Departements im Südwesten Frankreichs die Unwetterwarnstufe orange oder rot. In den Bergen warnten die Behörden ausdrücklich vor einer hohen Lawinengefahr.
In den Savoyen, wo es zu dem Unglück kam, hatten Behörden die Bevölkerung noch am Vortag gewarnt, hieß es. Mehrere Straßen in der Region wurden wegen Lawinengefahr gesperrt. In Tignes, dem Nachbarort von Val d’Isère, galt in der Nacht auf Freitag sogar eine komplette Ausgangssperre wegen Lawinengefahr.
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