Der französische Innenverteidiger Dayot Upamecano hat seinen Vertrag beim FC Bayern München um vier weitere Jahre bis 2030 verlängert. Das verkündete der deutsche Fußball-Rekordmeister. Der Einigung waren zähe Verhandlungen über viele Wochen vorausgegangen, jetzt soll wieder Ruhe um die Personalie herrschen. Wie zuletzt mehrere Medien berichtet hatten, soll der 27-Jährige ein üppiges Handgeld erhalten, zu seinem Vertrag soll zudem eine Ausstiegsklausel gehören, die 2027 aktiviert werden kann und bei 65 Millionen Euro liegen soll.
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»Ich bin sehr glücklich, beim FC Bayern zu bleiben und in diesem Team weiterspielen zu können: Wir haben eine tolle Mannschaft und einen tollen Trainer, und gemeinsam haben wir große Ziele«, sagte Upamecano. »Ein Kader braucht Ankerpunkte«, erklärte Sportvorstand Max Eberl. »Mit Dayot setzen wir den nächsten. Oft lautet die Frage nicht, wen man holt – sondern wen man entwickelt: Dayot ist beim FC Bayern zum internationalen Spitzenspieler gereift, wir freuen uns auf den weiteren gemeinsamen Weg.«
Hoeneß hatte sich bereits eingeschaltet
Upamecano war im Sommer 2021 für eine Ablösesumme von 42,5 Millionen Euro von RB Leipzig zu den Münchnern gewechselt. Der französische Nationalspieler stand zuletzt bei mehreren internationalen Topklubs im Fokus, darunter sollen Paris Saint-Germain und Real Madrid gewesen sein.
Der französische Nationalspieler hatte in den vergangenen Wochen lange auf Zeit gespielt, der FC Bayern dagegen immer wieder seinen Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit bekundet und den Druck zuletzt erhöht. »Irgendwann muss auch eine Entscheidung her«, hatte etwa Sportvorstand Max Eberl gesagt. Ehrenpräsident Uli Hoeneß attackiert im »Kicker« Upamecanos Berater. »Ich weiß, dass er und seine Familie sich in München sehr wohlfühlen. Ich fürchte jedoch, dass seine Berater alles tun werden, um ihn aus München wegzulotsen«, sagte der 74-Jährige: »Über dieses Verhalten bin ich entsetzt.«
Mehrere Medien berichteten, dass die Bayern nach Ablauf einer Frist ihr Angebot an Upamecano zurückgezogen hätten. Dann sei es doch zur Einigung gekommen.
