SpOn 08.02.2026
17:34 Uhr

FAU Erlangen: Mensa serviert Känguru – und verkauft 400 Portionen


In einer Uni-Mensa in Bayern hat ein exotisches Gericht Aufsehen erregt: Känguru-Chili. Es war nicht das erste Mal, dass den Studierenden dort Beuteltiere serviert wurden.

FAU Erlangen: Mensa serviert Känguru – und verkauft 400 Portionen

»Känguru Chili mit Basmatireis« stand jüngst auf dem Speiseplan der Mensa der Friedrich-Alexander-Universität (FAU) in Erlangen. 3,79 Euro für Studenten, Angestellte und Gäste mussten mehr bezahlen für das exotische Gericht. Wie der »Münchner Merkur« berichtete , wurde das Essen unlängst in der Mensa am Langemarckplatz serviert.

»Auch wenn ein paar Gäste vor Ort sicherheitshalber nachgefragt haben, ob es sich tatsächlich um Kängurufleisch handelt, kam das Gericht insgesamt sehr gut an«, hieß es aus der Kommunikationsabteilung der Friedrich-Alexander-Universität.

»Die geplanten ca. 400 Portionen wurden verkauft und wir haben viel positives Feedback bekommen«, wird die Universität in der Zeitung weiter zitiert. Ein Nutzer auf der sozialen Plattform Reddit postete einen Auszug der Speisekarte unter der Überschrift »Wenn die Mensa wieder eine experimentelle Phase hat«.

Mitdiskutanten sinnierten darunter über den Geschmack. »Kann Känguru sehr empfehlen, schmeckt sehr gut«, schrieb jemand. Andere waren gegenteiliger Meinung: »Kängurufleisch schmeckt ekelhaft.« Eine andere Person bezog sich in ihrem Post auf den Autor Marc-Uwe Kling, der in seinen »Känguru-Chroniken» über seinen Alltag mit einem frechen Känguru schreibt: »Marc-Uwe Kling, ich trauere mit dir.«

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Doch wieso servierte die Uni auf einmal Kängurufleisch? Faktisch war es gar nicht das erste Mal. Bereits seit rund 25 Jahren habe man ab und zu Känguru im Angebot, teilte die FAU dem »Münchner Merkur« mit. Und weiter: »Tatsächlich war die Aktion dem Umstand zu verdanken, dass uns das Fleisch spontan von einem Großhändler angeboten wurde, dem ein anderer Kunde die Bestellung storniert hatte. Hätten wir es nicht genommen, wäre das Fleisch höchstwahrscheinlich entsorgt worden.«

löw/dpa