Die nächste Präsidentschaftswahl in den USA findet zwar erst 2028 statt. Aber längst läuft die Debatte darüber, wer nach Donald Trump ins Weiße Haus ziehen wird. Geht es nach Erika Kirk, wird der bisherige Vizepräsident JD Vance auf seinen jetzigen Chef folgen. Das sagte die Witwe des getöteten Charlie Kirk im Gespräch mit US-Moderatorin Megyn Kelly, ihr Gespräch wurde am Montag veröffentlicht.
Bevor Charlie Kirk gestorben sei, habe er ihr gesagt, dass seine Jugendorganisation Turning Point USA Vance für die Wahl 2028 unterstützen sollte. »Das war etwas, worüber mein Mann sehr offen gesprochen hat«, sagte Erika Kirk. »Eines unserer letzten Gespräche drehte sich darum, wie entschlossen er war, JD für 2028 zu unterstützen.«
Der 41-jährige Vance hat eine wichtige Rolle in der Regierung eingenommen und verkauft die Politik des US-Präsidenten im In- und Ausland. Trump selbst hatte Anfang August erklärt, es sei »höchstwahrscheinlich«, dass Vance bei der Wahl als republikanischer Präsidentschaftskandidat antreten werde. Als möglicher weiterer Kandidat der Republikaner wird auch Außenminister Marco Rubio gehandelt.
Was Erika Kirk über ihre Umarmung mit JD Vance sagt
Der Aktivist Charlie Kirk war im September bei einer Veranstaltung an einer Universität im Bundesstaat Utah erschossen worden (mehr dazu hier ). Er hatte Turning Point USA im Jahr 2012 gegründet. Heute ist die rechtsgerichtete Organisation an zahlreichen Schulen und Hochschulen aktiv. Mit seinen Plattformen – darunter auch ein erfolgreicher Podcast – erreichte Kirk ein Millionenpublikum, vor allem junge Menschen. Die Organisation zählt heute nach eigenen Angaben mehr als 650.000 Mitglieder. Nach dem Attentat auf Kirk übernahm seine Witwe die Leitung der Organisation (hier mehr).
In ihrem Gespräch mit Megyn Kelly wurde Erika Kirk nun auch auf die Umarmung mit JD Vance angesprochen, die international für Schlagzeilen gesorgt hatte: Im vergangenen Monat hatten sich die beiden auf einer Bühne an der University of Mississippi innig umarmt, sie hatte dabei eine Hand auf seinem Hinterkopf, seine Hände lagen auf ihren Hüften. Ihre Love Language sei körperliche Berührung, sagte Kirk nun (mehr zu Love Languages hier ) und erklärte, wie genau es zu der Umarmung kam.
»Sie haben gerade das emotionale Video abgespielt, ich gehe rüber, er geht rüber. Ich fange an zu weinen«, sagte Kirk nun. Vance habe ihr dann gesagt, ihr verstorbener Ehemann sei so stolz auf sie. »Und ich sagte: ›Gott segne dich‹ und berührte seinen Hinterkopf.« Jeder Person, deren Hinterkopf sie bei einer Umarmung berühre, gebe sie diesen Segen mit auf den Weg, so Kirk. »So bin ich eben. Wenn Sie das aus dem Zusammenhang reißen wollen, nur zu.« Für sie sei das nur ein Beweis, dass diese Person selbst eine Umarmung brauche.
Erika Kirk und Sergio Gor im Oval Office
Foto:ABACAPRESS / IMAGO
Anfang des Monats war Erika Kirk im Oval Office bei einer ähnlichen Umarmung mit Sergio Gor zu sehen, dem neuen US-Botschafter für Indien.
