Elektroautos gewinnen weltweit immer mehr an Bedeutung. Im vergangenen Jahr seien rund 13,7 Millionen neue rein batterieelektrisch betriebene Pkw (BEV) ausgeliefert worden, schreibt das Beratungsunternehmen PricewaterhouseCoopers (PwC) in einer Analyse. Der Firma zufolge waren es 3,1 Millionen Fahrzeuge mehr als 2024 – ein Plus von 30 Prozent.
Mit großem Abstand wichtigster Markt blieb China, wo fast neun Millionen vollelektrische Neuwagen gezählt wurden. Allerdings ist das Wachstum dort mit 33 Prozent nur noch minimal überdurchschnittlich. Dahinter folge Europa mit 2,6 Millionen BEVs und einem Wachstum von 30 Prozent. Wichtigste Märkte dabei waren der Analyse zufolge Deutschland mit 545.000 Autos (plus 43 Prozent), Großbritannien mit 473.000 (plus 24 Prozent) und Frankreich mit 327.000 (plus zwölf Prozent).
»Wir sehen in Europa und im Leitmarkt Deutschland sehr dynamische Zuwächse«, sagte Harald Wimmer von PwC. »Diese Entwicklung ist getrieben von einem immer breiteren Sortiment an attraktiven und leistungsfähigen Modellen.« Fahrzeug- und Batteriehersteller hätten ihre Hausausgaben gemacht. Zudem helfe auch die Rückkehr zu einer einheitlichen und vertrauten Designsprache und Namensgebung.
US-Zahlen stürzen zum Jahresende ab
Die USA kommen der Analyse zufolge im Gesamtjahr auf 1,2 Millionen neue Stromer – insgesamt ein minimaler Rückgang. Nach dem Auslaufen der bundesweiten Steuervorteile Ende September jedoch brach der Absatz ein. Im vierten Quartal lag er 31 Prozent unter dem Vorjahreswert.
Wie unterschiedlich die drei großen Märkte sind, zeigt sich auch beim Blick auf die Marktanteile: Während in China reine Elektroautos ein Drittel des Marktes ausmachen, sind es in Europa 19 und in den USA nur acht Prozent. Zählt man allerdings Autos mit Elektroantrieb im weiteren Sinne – also auch Plug-in-Hybride und Hybride ohne Ladeanschluss – dreht sich das Verhältnis: Dann liegt Europa mit einem Anteil von 63 Prozent vor China mit 54 Prozent. Die USA bleiben mit 22 Prozent klar auf dem dritten Platz.
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Für die kommenden Jahre erwarten die Experten weiter ein deutliches, wenn auch nicht mehr so starkes Wachstum bei den Elektroautos. Zudem könnten Plug-in-Hybride ihren globalen Zenit überschritten haben, hieß es von PwC. Im vierten Quartal verzeichneten sie weltweit rückläufige Zulassungszahlen – getrieben vom chinesischen Markt, der als ein Frühindikator für globale Trends gelte.
