SpOn 18.01.2026
12:53 Uhr

Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Dino Toppmöller


Eintracht Frankfurt zieht die Konsequenzen aus der Krise: Dino Toppmöller muss beim Champions-League-Teilnehmer gehen. Vorerst übernimmt U21-Trainer Dennis Schmitt.

Eintracht Frankfurt trennt sich von Trainer Dino Toppmöller

Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt hat sich von Trainer Dino Toppmöller getrennt, das bestätigte der Klub. Zuvor hatten der TV-Sender Sky und die »Bild» berichtet. Sportvorstand Markus Krösche hatte nach dem 3:3 am Freitag bei Werder Bremen bereits ein klares Bekenntnis zu Toppmöller vermieden und deutliche Kritik am Auftritt der Eintracht geübt.

Zunächst werden interimsweise U21-Trainer Dennis Schmitt und U19-Trainer Alexander Meier übernehmen, wie der Klub mitteilte . Fußballlehrer Schmitt wird dabei die federführende Rolle innehaben.

Toppmöller steht schon seit Längerem in der Kritik. Vor allem die Defensivprobleme seines Teams bekommt er nicht in den Griff. In 18 Ligaspielen hat seine Mannschaft 39 Gegentore hinnehmen müssen. Allein in den ersten drei Punktspielen des Jahres kassierten die Frankfurter neun Gegentore. Mit nur einem Sieg aus den vergangenen sieben Spielen drohen die Hessen zudem, die Europapokal-Plätze aus den Augen zu verlieren.

Der 45 Jahre alte Toppmöller war im Sommer 2023 nach Frankfurt gekommen und war als Cheftrainer die Nachfolge von Oliver Glasner angetreten, mit dem die Eintracht 2022 die Europa League gewann.

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Toppmöller begann furios

In der vergangenen Saison schaffte Toppmöller mit erfrischendem und attraktivem Offensivfußball als erster Frankfurter Coach überhaupt, das Champions-League-Ticket über die Bundesliga zu lösen. Doch in der laufenden Spielzeit konnte das Team unter Toppmöller nicht mehr an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen.

Schon am Mittwoch (18.45 Uhr, TV: Dazn) sind die Frankfurter im Spiel bei Karabach Agdam in Aserbaidschan gefordert, das frühe Aus in der Champions League zu verhindern. Die nächste Liga-Partie bestreitet das Team am Samstag gegen die TSG Hoffenheim.

ngo/dpa/sid