Drei Menschen sind auf dem Eibsee in Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen ins Eis eingebrochen. Die Wasserwacht konnte alle Verunglückten retten, wie die Polizei mitteilte.
Demnach waren drei Menschen im Randbereich der Eisfläche in Not geraten. Die Einsatzkräfte rückten mit einem Luftkissenfahrzeug zur Rettung aus. Ein Hubschrauber sowie zahlreiche Rettungskräfte und die Polizei unterstützten den Einsatz. Nach Angaben eines Polizeisprechers blieben die drei Verunglückten unverletzt, da sie im flachen Gewässer eingebrochen waren.
Aufgrund der frühlingshaften Temperaturen und der ungleichmäßigen Eisschmelze besteht derzeit eine hohe Einbruchsgefahr. Das Betreten der verbliebenen Eisflächen ist nach Einschätzung der Polizei potenziell lebensgefährlich. Die Beamten raten deshalb dringend davon ab, den See zu betreten.
Mann in Brandenburg hat weniger Glück
Ungeachtet der steigenden Temperaturen ist ein 84-jähriger Mann in Brandenburg zum Eisangeln auf einen See gegangen und ums Leben gekommen. Der Mann brach bereits am Freitag beim Angeln auf dem Klempowsee in Wusterhausen/Dosse im Landkreis Ostprignitz-Ruppin ins Eis ein, wie die Polizei in Neuruppin am Sonntag mitteilte.
Rettungskräfte bargen den Mann und leiteten sofortige Wiederbelebungsmaßnahmen ein. Diese blieben jedoch erfolglos, der Mann starb in einem Krankenhaus.
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