Stresstest für ein E-Auto: Bei Temperaturen bis minus 45 Grad Celsius soll dieses Fahrzeug mit genug Energie für die Weiterfahrt versorgt werden, per Solarstrom.
Adam Dunwoodie, Easee Elektroautos: »Wir sind hierhergekommen, um die Technologie an ihre Grenzen zu bringen. Zu beweisen, dass sie auch in extremen Umgebungen funktioniert.«
Die E-Mobilität ist nur ein Aspekt der Nutzung von Solarenergie. Noch sind Diesel und andere konventionelle Energiequellen für die Versorgungssicherheit im Winter unverzichtbar, etwa für das Heizen der Häuser. Doch Solarenergie bietet sich zur Nutzung an, auch angesichts von Klimawandel und hohen Strompreisen.
Adam Dunwoodie, Easee Elektroautos: »Wir haben heute vier Solarmodule installiert und damit das Auto aufgeladen. Das entspricht nur einem Viertel der Menge, die hier normalerweise in einem Haushalt installiert wird. Wir wollten zeigen, dass man mit dieser Technologie ein Auto genauso schnell aufladen kann wie überall sonst auf der Welt.«
Der Härtetest unter Extrembedingungen soll Vorbildfunktion haben. Und Solar-Energieerzeugung vor Ort hat noch einen weiteren Vorteil: Sie funktioniert auch dann noch, wenn Brände oder Überschwemmungen zu anderen Jahreszeiten die Versorgungswege für herkömmliche Kraftstofflieferungen unterbrechen.