Am Düsseldorfer Rheinufer ist ein Deutscher jüdischen Glaubens von mehreren Angreifern beleidigt, geschlagen und getreten worden. Der Staatsschutz ermittelt wegen des Verdachts eines politisch motivierten Übergriffs, wie die Polizei mitteilte .
Der 35-jährige Mann habe einen schwarzen Pullover mit aufgedrucktem »IDF«-Schriftzug – eine Abkürzung für Israels Armee – getragen, als er am Dienstagabend zunächst von zwei Frauen angesprochen und israelfeindlich beleidigt worden sei. Anschließend hätten zwei hinzugekommene Männer den Mann attackiert. Wie die »Jüdische Allgemeine« schreibt, trug der Mann zudem eine Kippa. Die Angreifer sollen ihn demnach mit Schlägen und Tritten attackiert sowie mehrmals »Kindermörder« skandiert haben. Der Mann sei leicht verletzt worden, teilte eine Polizeisprecherin auf Anfrage der Nachrichtenagentur dpa mit.
Drei Zeugen hätten laut Polizei versucht, dazwischenzugehen. Einer von ihnen sei dabei von einem Schlag getroffen und leicht verletzt worden. Die Angreifer und die beiden Frauen seien unerkannt entkommen. Die Polizei sucht nun Zeugen, die Angaben zur Tat oder zu den Beteiligten machen können. Einer der Aggressoren habe dunkle, schulterlange, gelockte Haare gehabt und sei mit einem roten Jogginganzug bekleidet gewesen.
