SpOn 18.05.2026
16:07 Uhr

Donald Trump will am Weißen Haus einen Hubschrauberlandeplatz bauen lassen


Das US-Militär hat seit Jahren ein neues Hubschraubermodell für den Präsidenten. Aber der »Patriot« könnte den Rasen am Weißen Haus verbrennen. Donald Trump hat Medienberichten zufolge eine Lösung parat.

Donald Trump will am Weißen Haus einen Hubschrauberlandeplatz bauen lassen

US-Präsident Donald Trump ließ den historischen Ostflügel des Weißen Hauses abreißen, um Platz für seinen neuen Ballsaal zu schaffen, er ließ das Oval Office in Gold erstrahlen und den Rosengarten zupflastern. Jetzt hat der ehemalige Immobilienunternehmer Medienberichten zufolge die nächste Idee für das Weiße Haus: einen Hubschrauberlandeplatz.

Trump erwäge, ein sogenanntes Helipad am Weißen Haus bauen zu lassen, berichten das »Wall Street Journal«  und die »Washington Post«  unter Berufung auf mit den Plänen vertraute Personen. Der Grund: Neue, leistungsstärkere Hubschrauber könnten den Südrasen beschädigen, wo die alten Maschinen derzeit landen.

»Marine One«-Hubschrauber über Washington

»Marine One«-Hubschrauber über Washington

Foto:

Andrew Leyden / ZUMA Press Wire / IMAGO

Der Hubschrauber, der den Präsidenten transportiert, wird »Marine One« genannt. Bislang handelte es sich dabei um Hubschrauber des Modells VH-3D Sea King, diese sollen jedoch gegen den VH-92A Patriot ausgetauscht werden. Der Patriot sei wesentlich leistungsstärker als der ältere Sea King, heißt es in den Medienberichten. Die Abgase der neuen Hubschrauber könnten aber demnach den Rasen verbrennen, insbesondere bei hohen Temperaturen und trockenem Wetter. Die neuen Hubschrauber könnten außerdem mehr Gewicht transportieren, seien bei der Landung also womöglich schwerer als ihre Vorgänger.

Der VH-3D Sea King landet bislang auf dem Rasen im Süden des Weißen Hauses. Dafür werden den Berichten zufolge kurz vor der Landung kleine Platten für die Räder ausgelegt.

Der Patriot soll den Sea King schon seit Jahren ablösen, 2019 wurde das neue Modell bei Trumps Militärparade präsentiert. Bis heute ist aber noch kein US-Präsident mit dem neuen Modell auf dem Südrasen gelandet oder von dort abgeflogen. Jahrelang sei erfolglos versucht worden, den Patriot so umzurüsten, dass er auf dem Rasen landen kann, heißt es. Der Sea King sollte den Berichten zufolge in diesem Jahr aus dem Dienst genommen werden, soll nun aber noch bis 2027 eingesetzt werden. Sobald der Patriot alle Präsidentenflüge übernehmen könne, werde das alte Modell ausgemustert.

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Das Weiße Haus hat sich bislang nicht zu den Berichten geäußert. Die Entscheidung, ausschließlich den neuen Patriot einzusetzen, werde »ein ereignisabhängiges Ziel sein, kein zeitabhängiges«, sagte ein Sprecher des Marine Corps. Wie teuer ein Helipad-Bau werden könnte, ist bislang nicht bekannt.

ptz