Donald Trump, US-Präsident:
»Fragen Sie mich nicht, wer die Verantwortung trägt, denn ich werde eine Antwort geben, die sehr kontrovers ist.«
Reporterin:
»Was meinen Sie damit?«
Donald Trump, US-Präsident:
»Wir sind verantwortlich.«
Das antwortet US-Präsident Donald Trump auf die Frage einer Reporterin, wer in Venezuela denn jetzt das Sagen hat. An Bord der Präsidentenmaschine »Air Force One« auf dem Weg in die US-Hauptstadt wird das Interview mit dem Präsidenten zu einer Mischung aus Drohung und Eigenlob.
Donald Trump, US-Präsident:
»Es war erstaunlich, dass wir nur wenige Verletzte hatten, aber alle sind derzeit in guter Verfassung. Aber ich wusste, dass es gefährlich wird. Sie stiegen aus einem Hubschrauber aus, die Hubschrauber wurden beschossen. Sie landeten auf dem Boden. Erstaunliches Talent und enormer Patriotismus, Tapferkeit. Die Tapferkeit war unglaublich. Sie stiegen aus dem Hubschrauber aus, und überall flogen Kugeln herum.«
Und Trump schickt auch gleich noch eine Drohung an ein Nachbarland Venezuelas hinterher.
Donald Trump, US-Präsident:
»Kolumbien ist auch sehr krank. Es wird von einem kranken Mann regiert, der gerne Kokain herstellt und es in die Vereinigten Staaten verkauft. Und er wird das nicht mehr lange tun.«
Nicht nur in Lateinamerika wächst die Sorge vor einem weiteren Übergriff der Trump-Regierung. Ziele wie Grönland werden von Trump und seinem Zirkel auch immer wieder erwähnt.
Donald Trump, US-Präsident:
»Wir brauchen Grönland mit Blick auf die nationale Sicherheit und Dänemark wird das nicht hinbekommen.«
Bereits am Wochenende hatte die Frau von Trumps stellvertretendem Stabschef mit einem Tweet für Aufsehen gesorgt, in dem der Umriss Grönlands mit einer US-Flagge und der Überschrift "soon”, also "bald” versehen war. Dänemark hat den erneuten Gebietsanspruch der US-Regierung auf Grönland deutlich zurückgewiesen.