SpOn 26.11.2025
19:14 Uhr

Donald Trump beleidigt »New York Times«-Reporterin als »hässlich« und »drittklassig«


In einem Text wirft Katie Rogers die Frage auf, ob der US-Präsident noch fit genug für sein Amt ist. Trump teilt daraufhin gegen die Journalistin aus: Sie würde »nur schlechte Dinge« über ihn schreiben.

Donald Trump beleidigt »New York Times«-Reporterin als »hässlich« und »drittklassig«

Ein Artikel der Journalistin Katie Rogers über das Auftreten des US-Präsidenten hat bei Donald Trump offenbar für Unmut gesorgt. Rogers sei eine »drittklassige Reporterin, die sowohl innerlich als auch äußerlich hässlich ist«, schrieb er auf der Plattform Truth Social . Sie sei darauf abgestellt, »nur schlechte Dinge über mich zu schreiben«.

Rogers beschäftigt sich in ihrem Text  mit der Frage, wie es um Trumps Gesundheitszustand steht. Die öffentlichen Auftritte des US-Präsidenten hätten im Vergleich zu seiner ersten Amtszeit abgenommen, schreibt sie. Zudem wirke er häufiger müde und erschöpft. »Sie wissen, dass das falsch ist«, antwortete Trump in seinem Post.

Es gebe Tage, an denen ihm die Energie ausgeht, schreibt er. Allerdings habe er zuletzt eine »perfekte körperliche Untersuchung« und einen »umfassenden kognitiven Test« absolviert und bestanden. Die Worte der Ärzte – laut ihm: »Das war ein Volltreffer«.

Die »New York Times«, für die Rogers arbeitet, bezeichnete Trump als »Käseblatt« und »Feind des Volkes«, voller »radikaler linker Verrückter«.

Es ist nicht das erste Mal, dass Trump gegen eine Journalistin austeilt. Erst vor wenigen Tagen wies er die Bloomberg-Korrespondentin Catherine Lucey nach einer Frage mit den Worten »Still! Still, Schweinchen!« zurecht (mehr dazu lesen Sie hier ). Trump stellt sich seit Jahren als Opfer einer ihm gegenüber angeblich besonders kritischen und feindseligen Presse dar.

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Zu Beginn seiner zweiten Amtszeit war Trump so alt wie noch kein US-Präsident vor ihm. In den vergangenen Monaten gab es immer wieder Gerüchte, es gehe ihm nicht gut – etwa, als er sich bei einem Empfang mit einem Bluterguss auf der Hand  zeigte. Trump erklärte die Blutergüsse mit häufigem Händeschütteln, seine Sprecherin Karoline Leavitt verwies auf die Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten.

esw/dpa