SpOn 12.01.2026
20:17 Uhr

Dina Powell McCormick: Mark Zuckerberg macht Trump-Vertraute zu Meta-Spitzenmanagerin


Dina Powell McCormick war in der ersten Amtszeit von Donald Trump stellvertretende Sicherheitsberaterin im Weißen Haus. Nun soll die ehemalige Bankerin sich beim Facebook-Mutterkonzern auch um KI-Projekte kümmern.

Dina Powell McCormick: Mark Zuckerberg macht Trump-Vertraute zu Meta-Spitzenmanagerin

Eine Vertraute von US-Präsident Donald Trump, Dina Powell McCormick, wird Spitzenmanagerin beim Facebook-Mutterkonzern Meta. Das teilte Unternehmenschef Mark Zuckerberg mit. Die ehemalige Bankerin soll sich unter anderem mit der Finanzierung von KI-Infrastrukturprojekten des Konzerns befassen. Im vergangenen Sommer kündigte Zuckerberg neue Rechenzentren an, so groß wie Manhattan. Sie sollen dem Konzern zu einer Führungsrolle bei künstlicher Intelligenz verhelfen.

Powell McCormick war in der ersten Amtszeit Trumps stellvertretende Sicherheitsberaterin im Weißen Haus. Dort war sie vor allem für den Nahen Osten zuständig. Powell McCormick kam in Ägypten zur Welt.

Der US-Präsident gratulierte ihr zum neuen Job. Sie sei ein »fantastischer Mensch und sehr talentiert«, schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social. Zuckerberg habe eine »exzellente Wahl« getroffen.

Mit Unterbrechungen arbeitete Powell McCormick insgesamt 16 Jahre bei der US-Investmentbank Goldman Sachs. Im Kongress arbeitete sie mit mehreren republikanischen Abgeordneten zusammen, auch für die Partei selbst war sie tätig. 2001 bis 2007 gehörte sie in unterschiedlichen Positionen zur Regierung von George W. Bush, vor allem im Außenministerium. Sie saß bereits im Verwaltungsrat von Meta.

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Konzernchef Zuckerberg pries ihre Erfahrung »auf höchster Ebene der globalen Finanzwelt« sowie ihr Beziehungsnetz. Der Konzern Meta, zu dem auch Instagram und WhatsApp gehören, investiert riesige Summen in KI. Im vergangenen Jahr waren es nach Angaben vom Oktober zwischen 70 und 72 Milliarden US-Dollar (knapp 62 Milliarden Euro). 2026 soll es ein »deutlich höherer« Betrag werden.

jml/AFP