SpOn 08.01.2026
11:33 Uhr

Dika Mem zu den Füchsen: Einer der weltbesten Handballer spielt künftig in Berlin


Den Füchsen Berlin gelingt ein Transfercoup: Der französische Ausnahmespieler Dika Mem steht Medienberichten zufolge vor einer Unterschrift beim Bundesliga-Meister. Nur wann er kommt, bleibt offen.

Dika Mem zu den Füchsen: Einer der weltbesten Handballer spielt künftig in Berlin

Der deutsche Meister Füchse Berlin steht kurz davor, einen der besten Handballer der Welt in die Bundesliga zu holen. Nach Informationen verschiedener Medien, darunter der Deutschen Presse-Agentur, hat der französische Starspieler Dika Mem dem Hauptstadt-Klub zugesagt und soll nach seinem Vertragsende 2027 beim FC Barcelona an die Spree wechseln. Demnach müssen nur noch letzte Details geklärt werden.

»Er ist ein Weltklassespieler und als Weltklassespieler solltest du einmal in der NBA des Handballs spielen«, hatte Füchse-Boss Bob Hanning zuletzt gesagt. Mem sei »ein kompletter Spieler, mit dem man die Champions League gewinnen kann«. Wie die »Bild«-Zeitung berichtet, soll der 28-jährige Mem in Berlin einen Vierjahresvertrag bis 2031 unterschreiben.

Olympiasieger, Weltmeister und Europameister mit Frankreich

Ob die Füchse versuchen werden, den Transfer schon 2026 perfekt zu machen, bleibt abzuwarten. Fest steht: Der künftige Berliner Rückraum mit Welthandballer Mathias Gidsel, Simon Pytlick und Mem ist exzellent besetzt.

Mem hat im Handball nahezu alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Mit Frankreich wurde er Olympiasieger, Weltmeister und Europameister. Mit Barcelona gewann Mem dreimal die Champions League und neunmal die spanische Meisterschaft.

Möglich macht die Verpflichtung ein größerer finanzieller Spielraum der Berliner. Laut Medienberichten und nach dpa-Informationen hebt ein neuer hochdotierter Ausrüstervertrag den Verein auf ein anderes Level. Zudem wurde der Vertrag mit dem Vermarkter verlängert.

Mems Olympia-Blackout half Deutschland

Deutschen Handball-Fans dürfte Mem außerdem aus dem Olympia-Viertelfinale 2024 bestens in Erinnerung sein. Sechs Sekunden vor Spielende führte Frankreich 29:28 - Mem hätte den Ball nur festhalten müssen, warf ihn aber genau in die Hände von Julian Köster, der Renars Uscins' Tor und damit das Wunder von Lille einleitete. Deutschland gewann das Viertelfinale noch und holte sich am Ende Silber.

mon/dpa