Der frühere Fußball-Weltmeister Dieter Herzog ist tot. Er starb nach Angaben seines Ex-Klubs Bayer Leverkusen im Laufe der Woche im Alter von 79 Jahren. Die Todesumstände sind bislang nicht öffentlich bekannt.
Bayer 04 trauert um Dieter Herzog! 🙏
— Bayer 04 Leverkusen (@bayer04fussball) November 20, 2025
Der Weltmeister von 1974, der sieben Jahre für Bayer 04 am Ball war, ist in dieser Woche im Alter von 79 Jahren verstorben. pic.twitter.com/ksXavuZ5X0
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Herzog wurde in Oberhausen geboren und gehörte bei der Heim-WM 1974 zum Aufgebot des späteren Titelgewinners Deutschland. Damals spielt er bei Fortuna Düsseldorf. Der Flügelstürmer kam während des Turniers in den Zweitrunden-Spielen gegen das ehemalige Jugoslawien (2:0) und gegen Schweden (4:2) zum Einsatz.
Nach nur fünf Länderspielen endete seine sportliche Laufbahn in der Nationalmannschaft allerdings noch im selben Jahr. Für den WM-Triumph erhielt Herzog zusammen mit seinen Kollegen aus der Nationalelf das Silberne Lorbeerblatt, die höchste verliehene sportliche Auszeichnung in der Bundesrepublik Deutschland.
Als Vereinsspieler schaffte er 1971 mit Fortuna Düsseldorf sowie acht Jahre später auch mit Bayer Leverkusen den Bundesliga-Aufstieg. Sein Wechsel als Weltmeister von Düsseldorf zum damals noch zweitklassigen Nachbarn sorgte dabei für Aufsehen. In Leverkusen beendete Herzog 1983 nach insgesamt 394 Einsätzen für die zwei Vereine seine Profilaufbahn.
»Bei Bayer 04 wird er als Spieler, Kollege und besonderer Mensch unvergessen bleiben«, heißt es im Nachruf der Leverkusener . Fortuna Düsseldorf schreibt von »einem der großen Spieler der Vereinsgeschichte«, dem man »ein ehrendes Andenken bewahren« werde. Herzog habe den Verein »nachhaltig geprägt. Seine sportlichen Leistungen, seine Bescheidenheit und seine Verbundenheit zum Verein bleiben unvergessen.«
