»And I’d give up forever to touch you…« Diese eine Zeile dürfte reichen, um die meisten Millennials aufseufzen zu lassen. Wenige Lieder verkörpern sehnsüchtige Liebe so schön wie »Iris« von den Goo Goo Dolls. 1998 brachte die Alt-Rock-Band aus den USA den Song raus. Er sollte ihr einziger wirklicher Hit bleiben. Der hat es dafür aber in sich. Die Performance von »Iris« im strömenden Regen in Buffalo aus dem Jahr 2004 ist bis heute legendär. Der oberste Kommentar unter dem YouTube-Video des Auftritts: »Wer ist hier, nachdem er deren Tiny Desk Concert geschaut hat?«
Denn auch 27 Jahre nach der Veröffentlichung von »Iris« spielt die Band den Hit weiter. Die Goo Goo Dolls sind beim Tiny Desk Concert des US-Rundfunksenders NPR aufgetreten, und auch dort durfte ein Song natürlich nicht fehlen. »Iris« war der Abschluss für den Auftritt, und das Publikum reagierte begeistert.
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Bei der Musikserie des öffentlich-rechtlichen Senders spielen Musikerinnen, Sänger und Bands meist vier Songs und stehen dabei stets hinter einem kleinen Schreibtisch. Das winzige Publikum, welches in den Videos jedoch nicht zu sehen ist, besteht aus Menschen, die bei NPR arbeiten und die sich rechtzeitig vor dem unscheinbaren Büroraum in die Schlange gestellt haben. Wer auftritt, ist jedes Mal aufs Neue ein gut gehütetes Geheimnis. Private Aufnahmen sind verboten, damit jede neue Folge auch für die Tiny-Desk-Fans zu Hause eine Überraschung bleibt.
Beim Tiny Desk haben bereits Stars wie Adele, Bad Bunny, Tyler, the Creator, Billie Eilish, Justin Bieber, Taylor Swift, Mac Miller, Bono oder Sting performt. Das erfolgreiche Tiny Desk Concert hatte laut NPR Dua Lipa . Doch auch das Video der Goo Goo Dolls hat nach nur 24 Stunden bereits mehr als 600.000 Aufrufe.
»Millennials sind jetzt in ihren Vierzigern, und diese Band ist in ihren Sechzigern, aber sie haben immer noch die Jugend und die Nostalgie, die sie aus den Achtziger- und Neunzigerjahren mitbringen. Gott, diese Zeiten waren die besten«, kommentiert ein User darunter. Und ein anderer: »Das ist, als würde mein erwachsenes Ich zum ersten Mal mein längst verlorenes jugendliches Ich treffen! Nostalgie!«


