SpOn 24.01.2026
08:19 Uhr

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glätte in mehreren Teilen Deutschlands


Am Wochenende soll es in einigen Regionen eisig werden, kündigt der Deutsche Wetterdienst an. Besonders der Westen und Nordwesten seien betroffen. Autofahrer müssen mit glatten Straßen durch überfrierenden Regen rechnen.

Deutscher Wetterdienst warnt vor Glätte in mehreren Teilen Deutschlands

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat vor Glatteis in weiten Teilen des Landes gewarnt und Verkehrsteilnehmende zur besonderen Vorsicht aufgerufen. Die Straßen im Westen und Nordwesten Deutschlands sollen am Wochenende besonders glatt werden.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnt im Emsland, dem Münsterland, im Osnabrücker Raum sowie in den Mittelgebirgen vor Unwettergefahr. Durch überfrierenden Regen könne es für Autofahrer und Autofahrerinnen auf den Straßen gefährlich werden. »Sonst regional Glätte durch überfrierende Nässe, Reif oder geringen Schneefall«, schreibt der DWD in seinem Warnlagebericht .

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Am Freitag ist es in Deutschland bereits zu mehreren Glatteisunfällen gekommen. Unter anderem starben bei Unfällen auf einer Autobahn in Nordrhein-Westfalen am frühen Freitagmorgen drei Menschen. In Niedersachsen waren Einsatzkräfte wegen spiegelglatter Straßen im Dauereinsatz, auch Streu- und Räumfahrzeuge waren pausenlos unterwegs.

Der Samstag startet laut DWD mit eisigen Temperaturen. Im Osten und Nordwesten bleibt es auch am Tag frostig kalt mit Werten bis zu minus fünf Grad. Im Nordwesten, vor allem in Niedersachsen, schneit es im Tagesverlauf. Ansonsten liegen die Werte über dem Gefrierpunkt. An den Küsten frischt der Wind örtlich zu Stürmböen mit bis zu 70 Kilometern pro Stunde auf. In der Nacht soll es auch in Oberbayern glatt werden.

Schnee in Niedersachsen und Süddeutschland

Ab mittags sollen Teile von Niedersachsen laut DWD in Teilen mit Niederschlägen und leichtem Schneefall rechnen. Für die Nacht zum Sonntag sagt der DWD dort ein bis drei Zentimeter Neuschnee und Glätte vorher.

Am Sonntag soll es meist bedeckt sein, nur im Westen lockert der Himmel stellenweise auf. Dabei bleibt es laut DWD meist trocken. In Süddeutschland kann es im Laufe des Sonntags von den Alpen her zu Schneefall mit Schneemengen von mehr als fünf Zentimeter kommen, an den Alpen auch um die zehn Zentimeter innerhalb von zwölf Stunden. Die Temperaturen liegen bei minus zwei bis sechs Grad.

Zum Start in die neue Woche breitet sich der Schneefall laut DWD vom Süden über die Mitte bis in den Norden und Osten aus. Dabei kann es durch überfrierende Nässe weiterhin glatt werden.

Wie man trotz Eis und Schnee gut durchkommt, lesen Sie hier.

kim/dpa/AFP