SpOn 26.11.2025
08:11 Uhr

Deutscher Mittelstandspreis: Friedrich Merz würdigt Königin Silvia für Kampf gegen Kindesmissbrauch


Königin Silvia ist für ihren Einsatz für den Schutz von Kindern mit einem Preis ausgezeichnet worden. Laudator Friedrich Merz hob ihre »natürliche Eleganz«, Herzenswärme und Bodenständigkeit hervor.

Deutscher Mittelstandspreis: Friedrich Merz würdigt Königin Silvia für Kampf gegen Kindesmissbrauch

Bundeskanzler würdigt Königin: Friedrich Merz hat Königin Silvia von Schweden bei einer Preisverleihung für ihr jahrzehntelanges soziales Engagement und vor allem für ihren Kampf gegen den Missbrauch von Kindern gelobt. Wer sich dieses Themas annehme, blicke in tiefste menschliche Abgründe und entscheide sich dafür, nicht wegzuschauen und das Leid zu lindern, sagte der CDU-Vorsitzende in seiner Laudatio bei der Verleihung des Deutschen Mittelstandspreises. Dieses Engagement verdiene »unser aller größten Respekt«. Gewalt gegen Kinder sei so ziemlich »das schrecklichste, das herzloseste aller Verbrechen«.

Die Königin hatte 1999 die World Childhood Foundation gegründet. Diese hat sich dem Schutz von Kindern verschrieben. Sie ist in Heidelberg geboren, hat im brasilianischen São Paulo den größten Teil ihrer Kindheit verbracht und in Düsseldorf Abitur gemacht. Im nächsten Jahr feiert sie ihr 50. Thronjubiläum und ist schon jetzt die am längsten amtierende Königin Schwedens. Merz lobte ihre »natürliche Eleganz« und Herzenswärme bei gleichzeitiger Bodenständigkeit.

Ukrainisches Volk auszeichnet

Königin Silvia erhielt mit dem Sonderpreis der Mittelstands- und Wirtschaftsunion (MIT) eine Auszeichnung, die seit elf Jahren verliehen wird. Der Preis in der Kategorie »Politik« ging an das ukrainische Volk, das sich seit fast vier Jahren der russischen Invasion widersetze und auch die Freiheit Europas verteidige, wie es zur Begründung hieß.

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In der Kategorie »Gesellschaft« zeichnet die MIT die »Initiative für einen handlungsfähigen Staat« unter der Leitung von Julia Jäkel, dem früheren Bundesinnenminister Thomas de Maizière, dem ehemaligen Bundesverfassungsgerichtspräsidenten Andreas Voßkuhle und Ex-Finanzminister Peer Steinbrück aus. Gewürdigt wurde damit das »klare Eintreten der Initiative für eine notwendige Staatsreform«.

bbr/dpa