Rocklegende Bruce Springsteen hat am Dienstag eine neue US-Tournee angekündigt. Die »Land of Hope and Dreams«-Tour soll am 31. März an einem speziellen Ort beginnen: in Minneapolis. In der Stadt, in der ICE-Beamte zwei US-Bürger erschossen.
Springsteen kündigt die Tour in einem Instagram-Video an. Dort sagt er: »Wir leben in dunklen, verstörenden und gefährlichen Zeiten. Aber verzweifelt nicht, die Kavallerie kommt!« Von Minneapolis nach Kalifornien, nach Texas und Washington, D.C. werde er mit seiner E Street Band kommen.
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»Wir werden eure Stadt rocken, zur Feier und zur Verteidigung Amerikas, der amerikanischen Demokratie, der amerikanischen Freiheit, der amerikanischen Verfassung und unseres heiligen amerikanischen Traums – die alle von unserem Möchtegern-König und seiner abtrünnigen Regierung in Washington, D.C. angegriffen werden.« Jeder sei willkommen, »schließt euch der United Free Republic of E Street Nation an für einen amerikanischen Frühling von Rock’n’Rebellion«.
Bereits Ende Januar trat Springsteen in Minneapolis auf: bei einer Demonstration mit seinem neuen Protestsong »Streets of Minneapolis«, den er nach den tödlichen Schüssen auf zwei US-Bürger in der Stadt komponiert hat. »Dies ist für die Menschen von Minneapolis, die Menschen in Minnesota und die Menschen in unserem guten Land, den Vereinigten Staaten von Amerika«, sagte Springsteen vor den Demonstranten. (Lesen Sie hier mehr zu den tödlichen Schüssen von Minneapolis .)
Now: Bruce Springsteen sings “Streets of Minneapolis” in Minneapolis pic.twitter.com/y6PgLItFkb
— daviss 📸 (@daviss) January 30, 2026
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Springsteen hatte »Streets of Minneapolis« (Straßen von Minneapolis) – seine Hymne auf die Stadt und ihre Bürger – im Onlinedienst Instagram veröffentlicht . Er prangerte damit den »Staatsterror« in der Stadt an, schrieb der Musiker.
»Oh Minneapolis, ich höre deine Stimme / die durch den blutigen Nebel schreit«, heißt es im Refrain des Springsteen-Songs. »Wir werden die Namen derer in Erinnerung behalten / die auf den Straßen von Minneapolis gestorben sind.«
In seinem Lied wendet sich der 76-jährige Rockstar gegen »König Trumps Privatarmee«, die »Besatzerstiefel« trägt und »Pistolen an ihre Mäntel geschnallt hat«. Er spielt damit auf die rund 3000 Bediensteten der Einwanderungsbehörde ICE und der Grenzschutzagentur CBP an, die die Trump-Regierung nach Minneapolis entsandt hatte, um Zuwanderer ohne Aufenthaltserlaubnis aufzuspüren.
