Die US-Popsängerin Britney Spears hat die Rechte an ihrer Musik für rund 200 Millionen Dollar (168 Millionen Euro) verkauft. Dies berichten mehrere US-Medien, darunter das Celebrity-Portal TMZ und »The Rolling Stone«.
Spears’ Songs seien von dem Unterhaltungsunternehmen Primary Wave erworben worden, das bereits die Rechte an der Musik von Whitney Houston, Bob Marley, Prince und weiteren Künstlern besitzt. Im Jahr 2023 hatte der kanadische Sänger Justin Bieber die Rechte an seinem Werk für einen ähnlichen Wert verkauft.
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In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Musikstars die Rechte an ihren Songs für große Summen verkauft, unter ihnen Bob Dylan, Bruce Springsteen, Sting, David Bowie, Shakira und Paul Simon. Das Geschäft ist unter anderem wegen der zunehmenden Nutzung von Streamingplattformen äußerst lukrativ.
Spears war 1998 als Teenagerin mit »Baby One More Time« zum Superstar geworden, es folgten Hits wie »Oops! ... I Did It Again« und »Toxic«.
2008 wurde die Sängerin wegen psychischer Probleme vorübergehend in eine Klinik zwangseingewiesen und entmündigt. Ihr Vater Jamie übernahm die Vormundschaft über die Musikerin und kontrollierte damit nicht nur die persönlichen und künstlerischen Belange seiner Tochter, sondern auch ihr Vermögen. Erst Ende 2021 endete nach langem Rechtsstreit die höchst umstrittene, 13 Jahre lange Vormundschaft.
